Mercenary


Mercenary

Artikel-Nr.: 9783959626033
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Kundenbewertungen zu Mercenary

Anzahl der Bewertungen: 33
Durchschnittliche Bewertung: 4,7
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gelungener Auftakt der Reihe
von am 17.02.2019
Carter ist ein Söldner und scheint zunächst ein recht zynischer Charakter zu sein. Darauf lassen zumindest seine Ansichten schließen, mit denen er sich dem Leser vorstellt.

Doch ist es tatsächlich Zynismus oder Realismus? Diese Frage hat mich durch die Story begleitet, und weckt alleine schon das Bedürfnis, mehr von ihm in den folgenden Bänden zu erfahren.

Sein neuester Auftrag führt ihn nach New York. Der alte Mister Mayland erwartet von ihm die Rückbeschaffung zweier Kisten, die ihm bei einem Bankraub gestohlen wurden. Darüber hinaus sollen die Täter entsprechend bestraft werden.

Was sich in den Kisten befindet, soll Carter nicht erfahren und hat ihn auch nichts anzugehen, wie sein Auftraggeber ihm unmissverständlich klarmacht.

Die Suche nach den Kisten gleicht einer Schnitzeljagd, die in einem recht hohen Erzähltempo vonstatten geht.

Der Schreibstil ist kurz und prägnant, und entspricht dem Charakter Carters vollkommen. Gerade durch diesen kurz gefassten Stil hat mir „MERCENARY“ recht gut gefallen hat und entsprach gefühlt eher einer Kurzgeschichte.

Insofern sind für mich persönlich die anderen Teile bereits vorgemerkt.
Rasanter Actionthriller über einen Söldner
von am 05.01.2019
Carter ist ein Söldner, der ohne große Nachfragen Aufträge übernimmt, sofern die Bezahlung stimmt. Sein neuester Auftrag führt ihn nach New York, wo er für einen wohlhabenden Klienten zwei entwendete Kisten wieder besorgen soll. Doch der Auftrag bringt so manche Überraschungen mit sich.

Die Geschichte wird aus Carters Sicht beschrieben: sachlich, sich auf das Wesentliche beschränkend und abgebrüht, oft aber auch mit einer Brise trockenem Humor. Dies führt dazu, dass die Handlung in einer rasanten Folge actionhaltiger Szenen und mit viel Spannung erzählt wird – ganz im Stile der alten Ganovenfilme wie zum Beispiel „Der Clou“. Leider ist das Buch vom Umfang her eher eine Kurzgeschichte als ein Roman, doch da hier scheinbar eine ganze Buchreihe geplant ist, hoffe ich doch bald noch von weiteren Aufträgen Carters lesen zu können.
Sticht nicht durch seine Spannung aus der Masse hervor sondern durch sein Setting und Carter
von am 25.10.2018
Hörbuchrezension

Felix A. Münter habe ich durch „Trümmerwelten“ kennengelernt. Obwohl ich schon am Anfang immer wieder auf seine Bücher aufmerksam geworden bin, aber Thriller/ Krimis sagten mir in der Zeit nie zu. Aber ich habe mich bei „Trümmerwelten“ in seine Figuren verliebt. Daher wollte ich unbedingt mal einen seiner Krimis lesen und ich habe mich für „Mercenary“ entschieden und das auch noch als Hörbuch. Ich muss eines sagen. Wer Felix A. Münter ein wenig kennt versteht mich gleich. Bei Trümmerwelten viel mir diese Ähnlichkeit zwischen Felix A. Münter und seines Protagonisten auf und ich erhoffe mir nun einen smarten und mit trocknem Humor versehenen Protagonisten vorzufinden. Bei der Geschichte erwarte ich an sich einen alten Ermittlerhauch aller 30er Jahre.

Carter ist ein professioneller Problemlöser, solange das Geld stimmt. Er stellt keine Fragen, solange das Geld stimmt. Auch bei seinem neuen Auftrag macht er dies nicht, denn er hat keinen Grund dafür. Aber schnell merkt er das hier etwas nicht stimmt und seine Jagt durch ganz New York beginnt. Alles scheint aber nicht seinen normalen Weg zu gehen und es wird Zeit das Carter seine Regeln nochmal überdenkt.
Schon beim reinhören vor der Veröffentlichung war ich von der Stimme des Sprechers überzeugt.
Sie ist rauchig, kratzig und tief. So wie die Geschichte es auch ist.


In der Geschichte geht es nicht um einen Modernen Auftragsmörder. Nein, die Geschichte hat den Stil von alten Detektivgeschichten. Geschichten, die in einem unordentlichen Büro beginnen, aus dem der Zigarren- und Wiskeygeruch strömt. Diese Atmosphäre ist von Anfang an bis zum Ende der Geschichte durchgezogen.Auch die langsame Erzählweise mit kaum Höhen oder Tiefs haben, tragen dazu bei das man sich in dieser verruchten Zeit befindet. Auch der Charakter von Carter ist auf das Setting abgestimmt und untermalt diese altmodische Stimmung und man kann sich so sehr gut auf die Geschichte einlassen und kann sich so auch in die Figur Carter hineinversetzen. Der Sprecher Benjamin Plath unterstreicht das alles nochmal mit seiner Stimme. Die einen rauchigen tatsch hat.


Da aus der Sicht von Carter erzählt wird, erfährt man immer nur stückchenweise wie alles zusammenhängt und dies hat auch die Spannung gebildet, kleine Aktion Szenen geben dem ganzen noch den Richtigen Pfiff. Zum Schmunzeln bringt einen der trockene Humor von Carter, der sonst eher unnahbar ist, aber als Figur eine schöne Tiefe aufweist.
Das Ende kam dann aber etwas zu schnell und man ist da ein wenig überrumpelt.

„Mercenary (Die Carter Akte 1)“ eine tolle Thrillergeschichte im alten Stil. Der Sprecher schafft es mit seiner rauchigen Stimme seinen Leser in einen andere Welt zu ziehen ohne ihm direkt seine eigene Fantasy zu rauben oder schon zu viel vorzugeben. Auf jeden Fall für jeden Etwas der auf rauere, smarte und unnahbare Ermittler/ Auftragskiller oder in unserem Fall Problemlöser steht. Für mich eine klare Hörempfehlung.
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