Morlock (1.1) - Unbekannte Gewässer


Morlock (1.1) - Unbekannte Gewässer

Artikel-Nr.: 9783959624091
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Kundenbewertungen zu Morlock (1.1) - Unbekannte Gewässer

Anzahl der Bewertungen: 4
Durchschnittliche Bewertung: 4,8
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Auf die Bücher der Aurora Reihe bin ich sehr gespannt
von am 12.03.2017
Ich bin bei dieser Reihe stolz darauf, dass ich als Bloggerin dabei sein darf. Wer näheres wissen möchte, sollte mal auf der Homepage vom Papierverzierer Verlag vorbei schauen. Hier habe ich schon gespannt drauf gewartet, da es von einer meiner Lieblings Autorinnen geschrieben ist. Man merkt dass es von ihr ist, auch wenn man am Anfang leichte Schwierigkeiten haben könnte. Aber je mehr Episoden man liest, um so besser versteht man die Zusammenhänge. Da hier die Protagonistin nämlich ohne Wissen, also sozusagen einfach so zu ihren Fähigkeiten kommt.
Eine Reise durch die Zeit
von am 04.02.2017
Inhalt: Sicherheitschefin Alex ist taff und behauptet sich wie keine zweite in der Männerwelt. Als ihr Mitarbeiter am Hafen angegriffen wird und behauptet ein Ungeheuer gesehen zu haben stellt sie Nachforschungen an. Dabei entdeckt sie an sich eine übernatürliche neue Fähigkeit: Sie kann durch die Zeit reisen. Doch dies gestaltet sich schwieriger als gedacht und bald steckt Alex in allergrößten Schwierigkeiten.

Meinung: „Morlock 1.1- unbekannte Gewässer“ handelt von der taffen Alex, die plötzlich spezielle Kräfte an sich wahrnimmt. Da sie sehr mutig ist und sie so schnell nichts umhauen kann beschließt sie diese auch gleich auszuprobieren. Aber Zeitreisen sind alles andere als einfach zu bewältigen und so muss sie sich in mehreren Epochen mit Problemen herumschlagen.
Alex selbst ist sehr mutig und taff. Sie kann sich dank ihrer militärischen Ausbildung sehr gut verteidigen und sagt immer ohne Umschweife was sie denkt. Die Figur mochte ich im Großen und Ganzen, nur dass sie so viele Affären hat, hat mich doch etwas gestört. Ohnehin gibt es in diesem Buch sehr viele sexuelle Aspekte.
Ansonsten fand ich dieses Buch aber recht spannend. Die Idee, neben Alex Zeitreisen noch eine Kreatur einzubauen, die ihren Kollegen verletzt hat, finde ich auch wirklich gut.
Alles in allem also ein lesenswertes Buch, wenn auch mit etwas viel Erotik.

Fazit: Spannender neuer Aurora-Teil mit taffer Heldin.
Spannend und unvorhersehbar
von am 24.01.2017
"Morlock" ist die zweite Superheldin, die wir im Rahmen des Projektes AURORA des Papierverzierer-Verlags kennenlernen.

Protagonistin ist hier Alex, eine sebstbewusste, (wortwörtlich) starke Frau, die sich nicht so schnell unterbuttern lässt. Wie man es von Sandra Florean gewohnt ist, bekommen wir eine eher dreckige, raue Story vorgesetzt, deren Atmosphäre sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Ich war zumindest ein wenig erstaunt, als es nach "Nox" plötzlich so viel härter zuging - da merkt man doch schon die Unterschiede zwischen Autoren sehr deutlich, was mir sehr gefallen hat.

Alex stellt hier schnell fest, dass sie plötzlich in die Vergangenheit reisen kann. Welchen "Treibstoff" sie dafür braucht, fand ich witzig, aber lest selbst. Scheint mir jedenfalls so, als könne da jede Frau neidisch drauf sein. :-P Leider klappt es aber mit der Navigation nicht so gut und so landet Alex nie da, wo sie hinwollte - was so manchen Schlamassel mit sich bringt.

Aber auch in der Gegenwart hat sie so ihre Problemchen. Ihren Traumjob als Kampfschwimmerin musste sie nach einem Zwischenfall aufgeben, ihr "Lieblingsmann" hat sie vor einiger Zeit für seine Karriere sitzen lassen und jetzt fristet Alex ein Dasein in einer Sicherheitsfirma, wo ihr eindeutig die Spannung fehlt!

Den Konflikt zwischen dem, was Alex gerne hätte und dem, was sie hat, fand ich gut dargestellt. Ihre sonst so taffe Fassage wird durch eine tieferliegende Resignation durchbrochen. Kein Wunder also, dass sie ab und an mit dem Gedanken spielt, ihre eigene Vergangenheit zu ändern. Doch noch weiß sie nicht, wie weit das funktionieren würde und ob sie damit nicht das ganze Weltgefüge durcheinander bringt.
Ihr WG-Mitbewohner bringt sie da immer mal wieder auf den Teppich. Er ist ein kleiner Nerd und Computerspezialist und steht Alex stets mit Rat und Tat zur Seite. Er hat zwar nur kürzere Auftritte, war mir aber sofort sympathisch.

Auch der Handlungsort hat mir gut gefallen, denn Fördestadt ist an Kiel angelehnt und ich hatte gleich zu Beginn sehr klare Bilder der Kieler Förde mit den Bootsanlegern im Kopf. Es ist halt schon was anderes, wenn man die Handlungsorte schon einmal (bzw. ständig) real gesehen hat.

Insgesamt läuft die Handlung hier weniger klar auf ein bestimmtes Ziel zu, wie es bei "Nox" der Fall war, bietet dadurch aber noch sehr viel Spielraum für die weiteren zwei Episoden. Man wird deutlich sträker im Dunkeln gelassen, was den weiteren Verlauf anbelangt. Das im Klappentext erwähnte Seeungeheuer hatte beispielsweise noch nicht so große Auftritte. ;-) Ich bin daher schon sehr gespannt, wie es mit Alex weiter geht und ob sie ihre Kraft noch unter Kontrolle bekommt.
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