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Kundenbewertungen zu Nox (1.1) - Dämmerung

Nox (1.1) - Dämmerung
0,99
Preis inkl. MwSt.
Nox (1) – Dämmerung
 
Melanie Vogltanz

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Anzahl der Bewertungen: 9
Durchschnittliche Bewertung: 4,6
Auch die Episode 2 war spannend bis zur letzten Seite
von Anonymus am 12.03.2017
Bei dieser Episode war ich natürlich auch sehr gespannt, da ich von dieser Autorin bisher noch nichts gelesen hatte. Es wird nach und nach spannender je weiter man liest. Wenn man mit dem Lesen durch hält, versteht man die Zusammenhänge besser. Und man könnte evtl eine leichte Ahnung bekommen, woher die Superheldinnen aus dieser Reihe, zu ihren Kräften kommen.
Wenn die Gedanken verrückt spielen...
von Anonymus am 10.02.2017
Inhalt

Nach einem unfreiwilligen Konzertbesuch ändert sich Ronnas Leben schlagartig. Die Besitzerin eines Krimibuchladens und einer gewaltigen Portion Sarkasmus hört nicht nur Stimmen in ihrem Kopf, sondern muss sich auch der Frage stellen, was hinter dem seltsamen Verhalten ihres Bruders Vik steckt. Als eine Welle an Selbstmorden ihre Heimatstadt durcheinanderwirbelt, gerät Ronna jedoch plötzlich selbst ins Fadenkreuz der Polizei…

Meine Bewertung

Mit der Reihe „Aurora“ hat der Papierverzierer Verlag ein ganz besonderes Projekt erschaffen. Acht Superheldinnen kämpfen in jeweils drei Episoden gegen dunkle Mächte, und Melanie Vogltanz hat mit „Nox“ den Auftakt zu dieser besonderen Reihe geliefert. Das Buch ist mit seiner vergleichsweise geringen Seitenanzahl schnell zu lesen, begeistert jedoch durch einige wesentliche Punkte.

Was stellt man sich vor, wenn man an Superhelden denkt? Coole Fähigkeiten, freche Sprüche, ein Sinn fürs Gute, Capes („KEINE CAPES!“)? Nun, die taffe Heldin Ronna kann nur mit einem Bruchteil dieser Dinge aufwarten. Ihre Fähigkeit findet sie selbst mehr erschreckend als cool, in ihr Abenteuer stolpert sie eher Hals über Kopf rein, als dass sie ernsthaft entscheidet, fürs Gute zu kämpfen. Eine persönliche Motivation ist hier wie in vielen bekannten Superheldenfilmen vorhanden. Doch Ronna ist keine gewöhnliche Heldin. Ihre nicht ganz einfache Vergangenheit wird im Buch ebenfalls thematisiert, sowie ihre schwierige Art, mit fremden Menschen umzugehen. Gerade ihre vielen Fehler machen sie jedoch so sympathisch.

Melanie Vogltanz wirft ihre Protagonistin schließlich in eine Story, die durch das rasante Erzähltempo, das sicherlich auch der Kürze geschuldet ist, den Leser immer in Atem hält. Man fiebert mit Ronna mit, da sie als Hauptcharakter auch nicht immer ganz so durchsichtig ist und auch an sich zweifelt. Gerade die anderen Charaktere und all ihre Spannungen untereinander machen das Geschehen noch rasanter und bringen den Leser immer wieder zum Grübeln, bis die Geschichte schließlich aufgelöst wird. Trotzdem bleiben einige Fragen offen, die zu der großen Storyline gehören, die wohl im Laufe von Ronnas Episoden aufgeklärt wird und hier ihren Anfang findet.

Mit viel schwarzem Humor und einer gehörigen Portion Ironie hat es Melanie Vogltanz geschafft, mich von Nox zu begeistern. Den restlichen Verlauf von Ronnas Geschichte werde ich daher auch verfolgen, denn die Geschichte ist gerade durch ihre Kürze und ihr gutes Tempo ein nettes Leseerlebnis für zwischendurch.
Spannend und interessant
von Anonymus am 06.02.2017
Ronna, Buchhändlerin mit Problemen die jeder kennt, wird auf einmal zur Heldin.

Es geht alles ziemlich schnell, was aber dem Format geschuldet ist.
Das Buch macht Spaß und liest es in einem Durch und will wissen was noch passiert...
In deinem Kopf
von Anonymus am 04.02.2017
Inhalt: Ronna ist Krimi-Buchhändlerin und nach einer lebhaften Vergangenheit auch sehr glücklich mit ihrem Laden. Nur ihren kleinen Bruder Vik, für den sie alles tun würde, liebt sie noch mehr.
Als sie plötzlich anfängt die Gedanken ihrer Mitmenschen zu hören, ist sie erstmal völlig überfordert. Zeitgleich begehen immer mehr Menschen in ihrer Heimatstadt Selbstmord. Ronna weiß, dass sie handeln muss, um ihre Stadt und vor allem Vik zu schützen. Denn ihr kleiner Bruder befindet sich in tödlicher Gefahr.

Meinung: „Nox 1.1“ gehört zur Aurora-Reihe, die sich um weibliche Superheldinnen dreht.
Ronna steht eigentlich mitten im Leben, als sie ihre Fähigkeiten entdeckt. Sie ist zu Anfang mehr eine Antiheldin, die sich eher kalt gibt. Nur ihren Bruder lässt sie hinter ihre Fassade schauen und im Laufe des Buches habe ich sie ebenfalls in mein Herz geschlossen. Ich denke, dass jeder einen Menschen hat, für den er alles tun und alles riskieren würde. Bei Ronna ist das eben Vik und somit konnte ich mich gut mit ihr identifizieren. Ausserdem ist sie eine echte Bücherratte und wächst im Laufe des Buches über sich hinaus, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.
Mit ihren neuen Kräften freundet sie sich relativ schnell an, was aber wohl eher an den Umständen, die bald um sie herum herrschen, liegt.
Die Geschichte an sich ist sehr spannend und baut sich immer mehr auf, bis man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Natürlich bleiben mehrere Fragen am Ende offen, aber es ist ja auch der erste Band einer Reihe und ich denke, dass diese Fragen wohl noch in den weiteren Bänden geklärt werden.
Alles in allem fand ich „Nox“ sehr gut geschrieben und konnte mich richtig in Ronnas Welt verlieren.

Fazit: Super Geschichte mit starker Heldin und guter Geschichte. Sehr zu empfehlen.
Action, Spannung und Geheimnisse
von Anonymus am 24.01.2017
Es handelt sich hierbei um die erste Episode von drei rund um die (Super-)Heldin Ronna. Jede der acht AURORA-Hedinnen wird solche drei Episoden bis Ende des Jahres bekommen.

In dieser Episode lernen wir Ronna erst einmal kennen, die einen kleinen Buchladen führt und eher eine Außenseiterin ist. Sie hat einen jüngeren Bruder - Vik -, der wiederum mit seinem Freund Nikola seit ein paar Jahren zusammen ist. Das sind so ziemlich die drei wichtigsten Personen, über die man nach und nach mehr erfährt und sie langsam immer besser kennenlernt - oder das zumindest glaubt.

Mir gefiel sehr gut, wie sich die Handlung langsam aufbaut. Man merkt sehr schnell, dass auf dem Konzert etwas Merkwürdiges passiert sein muss, näher erläutert wird dies aber erstmal nicht. Nur langsam kommt Ronna mit ihrer neuen Fähigkeit in Kontakt und braucht eine Weile, um sie zu akzeptieren und gezielt einzusetzen. Dies ist jedoch nicht ungefährlich und so schadet Ronna sich selbst. Ich mag es, wenn Superkräfte nicht einfach nur positiv sind, sondern Nebenwirkungen haben. Das macht die Person trotz besonderen Kräften menschlicher, verletzlicher.

Die Episode über werden auch immer wieder Fragen aufgeworfen, die neugierig auf den weiteren Verlauf machen.
Das Ende war dann ein kleines Happy End mit Cliffhanger und ich bin sehr gespannt, was noch aus Ronna wird, die immerhin noch zur Superheldin "Nox" werden muss.

Fazit: Die erste Episode zu "Nox" war voller Action, Spannung und Geheimnissen. So gefällt mir der Auftakt zu einer Superheldinnen-Reihe! :)
Nette Unterhaltung
von Anonymus am 24.01.2017
Alles beginnt mit einer Verlosung bei der es Eintrittskarten für das Musikereignis des Jahres geht, welches in der Drachenhöhle in Sürow stattfinden soll. Überall wird dafür Werbung gemacht. Besonderheit dabei die Karten für das Konzert kann man nicht käuflich erwerben

sondern nur gewinnen. Und wenn man gewinnt gehört man zu den Auserwählten. Viktor und sein Freund Nikola hatten wie viel andere auch sich dafür an einem Stand in einem Einkaufcenter eingetragen und Viktors Schwester Ronna gleich mit. Ganz aufgedreht besuchen sie jetzt Ronna . Die einen Buchladen besitzt. Denn sie haben tatsächlich für alle drei Karten gewonnen. Leider ist Ronna überhaupt nicht begeistert von der Aussicht mal ihre bewohnte Umgebung des Buchladens verlassen zu müssen. Quasi mit Händen und Füssen wehrt Ronna sich dagegen. Doch sie kann ihrem kleinen Bruder Viktor diese Bitte nichts abschlagen. Der Tag, der Tag des Konzertes kommt und plötzlich hat Viktor etwas anders vor. Schwer verständlich für Ronna , doch ihr Bruder schafft es auch hier seinen Willen durchzusetzen und nötigt Ronna nun mit Nikola, seinem Freund zum Konzert nach Sürow in die Drachenhöhle zufahren.
Das Konzert wird wieder erwartend für Ronna ein tolles Erlebnis. Doch am nächsten Tag versteht sie die Welt nicht mehr. Denn Ronna hat einen Filmriss, kann sich nicht erinnern wie sie und Nikola nach Hause gekommen sind. Ihr fehlen Stunden der Erinnerung und körperlich fühlt Ronna sich auch sehr unwohl. Und dann meldet sich auch noch unerwartet Nikola. Den sie ohnehin nicht besonders leiden kann mit der Nachricht ihr Bruder hätte einen Selbstmordversuch unternommen und liegt nun im örtlichen Krankenhaus.

Irgendwie gerät plötzlich Ronna beschauliches Leben aus den Fugen und sie muss ihre gewohnten Bahnen verlassen. Mehr wird nicht verraten....

Meine Meinung:
Ein Roman, der ganz harmlos anfängt mit einem Konzertbesuch und normalen Problemen des Alltages, die jeden Menschen mit Familie befallen können.
Schön wie die Autorin Melanie Vogltanz hier stetig die Spannung steigern kann. Gerne bin ich als Leserin abgetaucht in diese Art von Geschichte. Die ich gerne mit Akte X vergleichen möchte. Denn es wird schon sehr paranormal ungewöhnlich oder auch abgefahren in der Folge. Denn wer kann die Gedanken eines Hundes oder seiner Mitmenschen plötzlich lesen. Woraus sich durchaus auch lustige Situationen und Dialoge im Roman ergeben haben.

Also wird hier nicht nur Spannung geboten, sondern es kommt auch das Lustige/Spaßige nicht zu kurz.
Eine Roman mit ungewöhnlicher Handlung. Gerne auch mit dem Gedanken verbunden ja was gibt es nicht alles zwischen Himmel und Erde. Und dem Hinweis das hier jeder Leser oder Leserin selber entscheiden kann und darf, wie weit der Glaube reicht......

Für mich auch schön, welche Symbolkraft hier das Cover hat. Denn Ronna mutiert wirklich im Laufe des Romanes von der eher, unscheinbaren Buchhändlerin zum Supergirl. Den Protagonisten des Romanes haucht die Autorin Melanie Vogltanz gekonnt leben sein. Und so habe ich gerne mitgefiebert und gelitten.


Kurz und gut...interessante Geschichte, mit guten Protagonisten. Hat mir einen netten Lesenachmittag bereitet.
Traumhaft geil!
von Anonymus am 24.01.2017
Kurzbeschreibung

Nach einem Konzertbesuch scheint sich das Leben der sarkastischen Krimi-Buchhändlerin Ronna völlig auf den Kopf zu stellen. Eine rätselhafte Selbstmordwelle bricht aus, für die es keine rationale Erklärung zu geben scheint, und zu allem Überfluss muss Ronna auch noch an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln. Schließlich kann es nicht sein, dass die Stimmen, die sie in ihrem Kopf hört, real sind – oder doch?
Als auch ihr Bruder Vik in den verschlingenden Sog gezogen wird, der die Stadt Ubis ins Chaos stürzt, ist Ronna gezwungen, sich mit ihren neuen unheimlichen Fähigkeiten anzufreunden. Kann sie den Auslöser für all die rätselhaften Ereignisse finden, ehe sich ganz Ubis Lemmingen gleich in den Abgrund wirft?
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist in der einheitlichen Aurora-Optik gestaltet. Der Hintergrund ist dabei in einem dunklen Blau gehalten, mit weißen Lichtpunkten, Sternen und einem etwas größeren weißen Portal (?). Im Vordergrund befindet sich die Protagonistin Ronna in einem hautengen, lila Anzug in einer Pose, die meiner Meinung nach gut zu ihrem Wesen passt.

Meine Meinung

Der erste Band von AURORA! Ich war gleich zweiermaßen gespannt auf dieses Buch, denn erstens finde ich die Superheldinnen-Thematik (auch wegen dem Serienhit Supergirl) extrem interessant und zweitens wurde ich schon auf der Leipziger Buchmesse mit dem damals noch geheimen Geheimprojekt26 angefixt. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Novellen-Reihe.

Band 1 ist von Melanie Vogltanz, einer der acht AURORA-Autorinnen geschrieben und beginnt vielversprechend. Mit ihrem angenehmen Schreibstil fällt es leicht, sich in die Geschichte einzufinden. Trotz des personellen Erzählers baut man schnell Sympathien für die Protagonistin auf und folgt ihr gerne durch die ersten 120 Seiten ihrer Geschichte.

Zum Inhalt muss ich nicht mehr viel sagen, der Klappentext trifft es hier ganz gut. Im Großen und Ganzen geht es nämlich um eine unerklärte Selbstmordwelle, die Ronna, die Inhaberin einer Krimibuchhandlung, eigentlich überhaupt nichts angehen. Erst als auch ihr Bruder darin verwickelt wird und im Krankenhaus landet, wird sie aktiv und lernt dabei so einiges über sich und ihre Fähigkeiten.

Spannung von Anfang bis Ende. Nox – Dämmerung hat die Messlatte für die restlichen 23 AURORA-Bände wirklich hoch gelegt. Neben einer sarkastischen – und daher sehr sympathischen – Protagonistin, gibt es allerhand Dinge, für die es sich lohnt, die Novelle zu lesen. Ronnas Mut ist eins davon. Die Spannung ein anderer. Dazu kommen unvorhersehbare Plot-Twists und ein Cliffhanger, der die Lust auf Band 2 nur noch vergrößert.

Fazit

AURORA beginnt mit einem sehr starken Band, der mich auf jeden Fall überzeugen konnte. Am liebsten würde ich hier direkt meine fünf Schmetterlinge vergeben, allerdings kommen noch 23 Geschichten und die werden hoffentlich genauso geil, wenn nicht noch geiler.

Bewertung

4,5/5
Selbstmord wider Willen
von Anonymus am 20.01.2017
In dieser Geschichte geht es um eine junge Frau namens Ronna. Sie besitzt einen kleinen Buchladen, der ihre Leidenschaft ist, aber leider nicht wirklich gut läuft. Ihr Bruder schafft es sie für einen Moment aus dieser Welt zu entreißen, indem er ihr von gewonnen Konzertkarten erzählt. Nach etwas Überredungskunst willigt sie ein das Konzert zu besuchen.
Am nächsten Tag kann sie sich nicht wirklich an etwas erinnern und doch ist etwas anderes. Anfangs spürt sie nur eine ungewohnte Veränderung – bis sie einer Frau das Leben rettet. Ab diesem Zeitpunkt zieht sich eine Spirale des Chaos durch die Stadt. Haben Ronnas neue Superkräfte damit zu tun? Die junge Frau jedenfalls ist verzweifelt, als sie auf jemanden trifft, der eine Antwort zu kennen scheint …
Da es sich hier nur um eine Kurzgeschichte handelt, passiert hier sehr schnell etwas Neues. Die Ereignisse überschlagen sich fast, so dass es leider teils für den Leser etwas anstrengend ist dem Geschehen zu folgen.

~°~ Fazit ~°~
An einigen Stellen könne es etwas gemäßigter zugehen und die Handlung etwas mehr Tiergang haben, dennoch ein guter Einstieg in die Reihe die Neugierde auf die nachfolgenden Geschichten macht.
Superheldin, die ganz "normal" geblieben ist
von Anonymus am 15.01.2017
Als Ronnas Bruder Vik ihr eröffnet, dass er sie zusammen mit sich selbst und seinem Partner zur Verlosung eines exklusiven Konzerttickets angemeldet hat, ist sie nicht begeistert. Auch hält sie es für einen sehr seltsamen Zufall, dass alle drei das Ticket gewinnen. Ihrem Bruder zuliebe lässt sie sich darauf ein, hat danach einen Filmriss. Doch das ist nicht das Schlimmste daran – nun hört sie plötzlich Stimmen und ist sich nicht sicher, ob sie nun durchdreht, oder doch die Gedanken anderer hören kann. Zum Einsatz kommt ihre neue Fähigkeit, als immer mehr Menschen aus ihrer Umgebung versuchen, sich das Leben zu nehmen. Was hat es mit dieser Selbstmordwelle auf sich?

Die Geschichte beginnt mit einer Vorstellung von Ronna, Vik und dessen Freund Nikola. Mit genügend Hintergrundwissen versehen, um gleich einen Bezug zu Ronna und ihrem Bruder aufbauen zu können, kommen dann die Ereignisse in Schwung. Die Erzählung war nicht nur durch die Selbstmorde, sondern auch durch Ronnas – aber auch Viks – Familiengeschichte ernster, als ich es mir erwartet hätte. So werden nicht nur Depressionen und finanzielle Schwierigkeiten, sondern auch Alkoholprobleme angesprochen. Durch diesen Hintergrund wirkt Ronnas sarkastische, manchmal schon pragmatische Art, sehr passend.

Das Cover hat bei mir andere Assoziationen ausgelöst. Ich hatte an eine typische Superheldengeschichte gedacht, mit Kräften die eher dem physischen Bereich und nicht dem Gedankenlesen gelten. Auch ansonsten habe ich mit einigen Klischees gerechnet, sei es, was die Hauptprotagonistin, als auch, was die Handlung anbelangt. So war ich überrascht von beiden. Ronna passt nicht wirklich in die Rolle der Superheldin, ist sich ihrer eigenen Schwächen bewusst. Ihre heldenhaften Taten beziehen sich eher auf die realen Probleme, die sie in ihrem Leben gelöst hat: der Umgang mit dem frühen Tod der Mutter, der Wandel in ihrem Lebensstil und die Überwindung der Alkoholsucht und natürlich ihre aufopferungsvolle Hingabe für ihren kleinen Bruder. Genau das waren die Aspekte an ihr, wegen denen sie sich meinen Respekt verdient hat. Mit ihnen konnten die „Superkräfte“ des Gedankenlesens nicht mithelfen. Dass diese auch mit einigen Opfern für ihren Körper verbunden waren, hat das Bild der heroischen Superheldin hier in ein ganz anderen Licht gestellt. Aber genau das war es, was mir an dem Kurzroman gefallen hat.

Fazit: Ronna war mir von Beginn an sympathisch, das Auftauchen ihrer neuen Kräfte ist erst einmal Anlass für sie, an ihrem Verstand zu zweifeln. Gerade das konnte ich nachvollziehen und fand es realistisch. Dass sie sich dennoch mit der neuen Kraft abfinden kann und sie auch gezielt einsetzt, hat einzig mit ihrem Entschluss zu tun, ihren kleinen Bruder zu schützen. Die Geschichte unterschied sich von den fantastischeren Superheldengeschichten, an die ich zuerst gedacht hatte – aber gerade das machte ihren Reiz aus.