Nightmare - Alles hat ein Ende ... nur der Tod nicht

Artikel-Nr.: 9783959623445
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Kundenbewertungen zu Nightmare - Alles hat ein Ende ... nur der Tod nicht

Anzahl der Bewertungen: 5
Durchschnittliche Bewertung: 3,6
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Jugendlich unterhaltsam
von am 07.08.2018
Klappentext und Cover haben mich direkt neugierig auf die Geschichte gemacht, allerdings hatte ich ein bisschen etwas anderes erwartet. "Nightmare" ist zwar durchaus kurzweilig, traf aber nicht ganz meinen Geschmack.
Die Handlung ist grundsätzlich interessant und das Thema, wenn auch nicht neu, gut umgesetzt. Die Totenwelt, an die March sich erinnern kann und aus der Jonah geflohen ist, ist alles andere als ein Paradies und die beiden wissen: irgendwas stimmt da doch nicht.

Doch die Umsetzung ist nicht so richtig gut gelungen. Am meisten gestört hat mich der Humor bzw. wie viele eigentlich ernste Szenen ins alberne gezogen werden, indem merkwürdig fehlplatzierte Situationskomik oder witzige Sprüche eingebaut wurden. Beispiel: Die Gruppe um March und Jonah betritt das Haus eines Mannes, der ihnen weiterhefen soll. Und sie stolpern erstmal alle im Eingangsbereich übereinander. Warum??? Und solche Szenen ziehen sich durch das ganze Buch, sodass man die Handlung einfach überhaupt nicht ernst nehmen kann. Es wird dadurch zu einer durchgehend albernen Komödie und das hatte ich beim Klappentext wirklich nicht erwartet.

Dazu gesellen sich ein paar Unstimmigkeiten und fehlende Erklärungen, z.B. warum Jonah der erste ist, der das Loch zur Erde entdeckt und auch noch durchkommt und vor ihm noch sonst keiner. Auch wurde mir zu Beginn nicht direkt klar, dass March sich an ihre Vergangenheit im Himmel erinnert. Das ist ihr in meinen Augen einfach plötzlich eingefallen, als Jonah das erwähnt hat. Vielleicht hab ich da aber auch was komplett überlesen? Auch widersprechen sich einige Aussagen manchmal, z.B. denkt March einmal, dass sie und Jonah sich an ihre Millionen Jahre "Vorleben" erinnern können, nur um kurz darauf zu betonen, dass sie keine Ahnung hat, wie lange sie schon existiert oder ob sie schonmal ein anderes Leben auf der Erde gelebt hat. Über kleinere Fehler wie ein plötzlich von Eisschokolade zu Erdbeermilch wechselndes Getränk liest man dann fast schon hinweg.

Die Charaktere bleiben allesamt oberflächlich. March ist von Beginn an ständig am betonen, was für ein unfreundlicher Mensch sie ist, obwohl sie an keiner Stelle wirklich unfreundlich handelt. Im Gegenteil: sie ist hilfsbereit und kontert wenn dann mit ironischen Sprüchen, statt wirklich unfreundlich zu sein. Außerdem ist sie natürlich mal wieder die typische Außenseiter-Protagonistin, die keine Freunde hat - bis auf Sandy, die aus nie näher erklärten Gründen mit March befreundet sein will/ist. Über die anderen Charaktere erfährt man fast nichts bzw. nur das, was für den Fortlauf der Story unbedingt notwendig ist. Auf jeden Fall haben aber alle den gleichen albernen Sinn für Humor... Die Entscheidungen der Charaktere waren oftmals auch schwer nachzuvollziehen und sprunghaft. Einen wirklich durchdachten Plan hatten sie nie.

Der Schreibstil ist gerade zu Beginn noch etwas holprig, aber insgesamt jugendlich und locker. Was etwas gestört hat, waren unnötige Erklärungen, die sich oft häuften und manches Mal wiederholten.

Dennoch war die Geschichte, wenn man sich erst einmal darauf einlässt, dass sie nur unterhalten soll und man sie mit Humor nehmen muss, kurzweilig. Ich wollte auch stets wissen, wie es ausgeht. Ein paar Ansätze waren sogar ziemlich philosophisch und hätten in einer passenderen Umgebung eine durchaus gelungene Geschichte hervorbringen können.
Interessante Thematik mit toller Botschaft, aber leider nicht ganz meins
von am 18.04.2018
Zum Schreibstil
Ich finde den Schreibstil von Sara Metz gut und flüssig zu lesen. Ich konnte mir alles, sowohl Orte, als auch Charaktere und Handlung, gut vorstellen. Zwischendurch wechselte auch die Erzählperspektive und es gab einen außenstehenden Erzähler. Als Leser war ich die ganze Zeit neugierig, wer dies sein mag.

Meine Meinung
„Nightmare – Alles hat ein Ende … nur der Tod nicht“ ist eine interessante Geschichte über das Leben, den Tod und das Leben danach.
Ich hatte leider größere Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Am Anfang war die Geschichte für mich sehr verwirrend und auch mit den Charakteren wurde ich nicht so recht warm. Ab etwa der Hälfte des Buches wurde es irgendwie leichter und ich habe mich mehr zurechtgefunden.
Von den Charakteren fand ich Nightmare am spannendsten. Er ist sehr geheimnisvoll und es dauert etwas bis man ihn kennenlernt. Außerdem mochte ich Ferdi sehr gern. Er scheint es nicht leicht zu haben und ist sehr mutig. Ihn hätte ich gerne noch mehr kennengelernt. Mit den anderen Charakteren habe ich mich leider nicht so ganz anfreunden können.
Was mir gut gefallen hat, es gab eine sehr überraschende Wendung. Diese hat der Geschichte eine neue Richtung gegeben, vorige Möglichkeiten ausgeklammert und war einfach unerwartet. Außerdem gab es viele spannende Szenen und ich finde die Idee der Autorin über das Leben und den Tod grundsätzlich sehr interessant und gut umgesetzt. Das Buch hat eine tolle Botschaft! Doch leider hat die Geschichte selber mich nicht gepackt und auch die Charaktere wurden nicht zu Freunden mit denen man mitfiebert.

Lieblingszitat
„Aber was ist, wenn ich euch sage, dass wir selbst die Engel sind, an die wir glauben?“

Leseempfehlung
Von mir erhält „Nightmare – Alles hat ein Ende … nur der Tod nicht“ 3 von 5 Sterne!
Ich würde das Buch weiterempfehlen. Vor allem wenn du Lust auf eine interessante Geschichte über das Leben und den Tod hast. Meiner Meinung nach ist die Geschichte für Jugendliche ab 12 Jahren sowie Erwachsene geeignet.
Außergewöhnlich
von am 21.03.2018
Meine Meinung:
Ich bin ziemlich gut in das Buch reingekommen. Der Schreibstil ist lustig und jugendlich. Auch transportiert die Autorin durch ihren Stil viele Gefühle. Man muss die Art des Schreibstils mögen und verstehen um das Buch gut zu finden. Es gab einige Ungereimtheiten, die man bemängeln könnte aber ich hatte das Gefühl als müsste das so sein. Ich finde die Geschichte irgendwie positiv verrückt und absurd. Ich musste echt oft lachen was wohl an den Charakteren lag. Ferdi und March haben einen sehr speziellen Humor der mir sehr gefällt. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass manche Dinge irgendwie fehl am Platz wirkten und gezwungener maßen mit in die Geschichte gepresst wurden. Das Cover ist jetzt nicht mein Fall, es ist mir zu postapokalyptisch und passt somit nicht ganz so gut zur Geschichte.
Fazit:
Eine etwas andere Geschichte die mich zum Lachen und auch zum Nachdenken gebracht hat. Für mich eine tolle zwischendurch Lektüre. Ich empfehle sie Jugendlichen und Erwachsenen die es nicht so genau nehmen mit der Logik. Fantasy darf auch mal absurd und unlogisch sein.
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Oneyun
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