Kundenbewertungen zu Wolfswille

Wolfswille
4,49
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Wolfswille (Schwarzes Blut 4)
 
Melanie Vogltanz

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Anzahl der Bewertungen: 11
Durchschnittliche Bewertung: 4,2
4.5 Sterne
von Buchdrache am 13.12.2018
Elyssas Geschichte mag final zu Ende sein, aber Autorin Melanie Vogltanz hat trotz allem für ihre Reihe »Schwarzes Blut« einiges im petto. Denn Alfios Geschichte ist ganz und gar nicht zu Ende. »Wolfswille« ist der Auftakt des zweiten Teils der Reihe.

Alfio hat es nach London verschlagen. Ihn plagen Erinnerungslücken, die mit der Zeit immer umfassender werden, je öfter und länger der Wolf in ihm die Kontrolle übernimmt. In London findet er ein Mittel, das den Wolf zum Schlafen bringt: Opium. Er erhofft sich davon, sowohl seiner Vergangenheit als auch seiner Natur als Hemykin entkommen zu können. Leider klappt das nicht wie geplant, als »Jack the Ripper« beginnt, Londons Straßen unsicher zu machen. Plötzlich sieht sich Alfio im Kreuzfeuer der Mächte der Metropole.

Ich liebe diese Reihe mit jedem Band mehr. Während meine Rezension zum allerersten Band ja doch etwas verhalten ausfiel, kann ich dieses Mal nur in Begeisterungsstürme ausbrechen. Ja, ja und nochmals ja! Das ist genau der Stoff, den ich lesen will!

Alfio ist so richtig abgefuckt. Er kann sich nicht mehr an Elyssa erinnern, alles, was diese Zeit betrifft, entzieht sich seinen Erinnerungen. Außerdem hat Alfio mehr Glück als Verstand. Da gibt es ganz am Ende eine Begegnung, die er nur durch unverschämt viel Glück überlebt und bei der mir die Haare zu Berge standen, weil ich mir sicher, war, dass es das jetzt für ihn war. (Gäbe es da nicht noch zwei weitere Romane in der Reihe mit ihm …)

Die Autorin spielt wunderbar mit ihren Leser*innen. Diese eine Stella am Ende war ein Beispiel. Eine andere betraf einen bestimmten Charakter. Vertraut habe ich ihm! Vertraut! Und dieses Vertrauen wurde schändlichst missbraucht. Was gut ist, weil ich das absolut nicht habe kommen sehen, diesen einen richtig fiesen und absolut gelungenen Plottwist.

Der ganze Roman spielt vor dem Hintergrund von Jack the Ripper. Es tauchen einige bekannte Gesichter des weltberühmten Kriminalfalles auf, wie zum Beispiel Abberline. Wir wissen, dass der Ripper nie gefasst wurde, aber Alfio soll im Laufe der Geschichte doch auf Melanies Version des Rippers stoßen. Der Leser darf sich darauf freuen, denn die ohnehin spannende Geschichte wird da so richtig fesselnd! Mich hat der Roman kaum mehr losgelassen, hatte ich erst einmal begonnen.

Ich mag ja so richtig abgefuckte Charaktere, und wie bereits erwähnt, ist Alfio solch einer. Seine Vergangenheit und seine Natur plagen ihn, und er tut alles, um die Pein etwas zu erleichtern, die körperliche wie auch vor allem die psychische. Die Charaktere werden hier kein bisschen geschont.

»Wolfswille« und damit »Schwarzes Blut 2« ist zwar die Fortsetzung von »Schwarzes Blut« und knüpft an die Ereignisse dort an, kann jedoch auch als eigenständiger Reihenauftakt gelesen werden. Ein paar kleine Details entgehen einem dann zwar, die fallen aber nicht ins Gewicht.

Alles in allem eine unbedingte Empfehlung für alle Fans der düsteren Literatur, in denen es hart auf hart kommt. Als Einstieg in die Welt eignet sich dieser Roman ebenso gut, wie der erste Band der Reihe.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Absolut begeistert!
von Anonymus am 15.04.2018
Kurz zum Cover des Buches:
Auf dem Cover ist der Umriss eines heulenden Wolfes zu sehen. Dieser ist von einer Art Rauch umgeben. In dem Umriss des Wolfes ist der „Big Ben“ und die Stadt London zu sehen.

Kurz zum Inhalt des Buches:
London, im Jahre 1888: Alfio ist ein unsterblicher Wolfsmensch. Er verbringt viele Jahre im Exil und lebt mit der ständigen Angst, die Kontrolle zu verlieren. Es verschlägt ihn nach London. Dort betäubt er sich mit Opium. Doch plötzlich geschehen schreckliche Morde an Prostituierten. In den getöteten Prostituierten fließt das gleiche schwarze Blut, wie in Alfio. Er versucht die Morde zu enträtseln und gerät selber in große Gefahr…
Meine Meinung zu dem Buch:
Zu allererst möchte ich mich bei dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Es hat meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst.

Es handelt sich hierbei um den 4. Teil der „Schwarzes Blut“-Reihe, die völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Man läuft nicht Gefahr in einem anderen Buch gespoilert zu werden.
Der Einstieg in das Buch ist mir alles andere als leicht gefallen. Am Anfang haben wir eine Art Bericht. Alfio ist im Exil und der Bericht stammt von einem Forscher. Auch als Alfio dann nach London kommt, konnte ich keine Nähe zu ihm aufbauen und ich musste mich zwingen weiterzulesen. Vielleicht kennt ihr schon meine magischen 20-25 % Kindle Lesestatus? So viel gebe ich einem Buch und wenn es mir dann immer noch nicht gefällt, dann breche ich es ab. Gut, dass ich durchgehalten habe.
Alfio ist ein Werwolf und hat ständig Angst die Kontrolle über sich zu verlieren. Denn sobald er sich in einen Wolf verwandelt, kann er sich nicht mehr zurückhalten. Der Wolf hat die Oberhand. Deshalb betäubt er sich mit Opium. Das hält den Wolf zurück.
Nach und nach lernen wir Alfio kennen. Alfio wirkt oft sehr egoistisch und eigenbrötlerisch. Doch das ist nur sein Panzer, den er sich zugelegt hat. Außerdem wirkt er am Anfang einfach nur schnöselig und unnahbar. Er war mir nicht sympathisch. Dies liegt jedoch vor allem an dem Wolf vor dem er so Angst hat. Deshalb lässt er keine Nähe zu. Je weiter wir lesen, desto mehr verstehen wir die Hintergründe, die ihn dazu bewegen. Ich denke, hier ist wieder einmal der Begriff „Harte Schale – weicher Kern“ angesagt. Denn so habe ich Alfio im Laufe des Buches kennen gelernt.
Er versucht dem Täter der Morde auf die Spuren zu kommen und gerät zuerst in Verdacht und in Gefahr.
Teilweise konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es Alfio, der mir mittlerweile an Herz gewachsen ist, ergeht.
Der Spannungslevel steigt im Laufe des Buches ganz leicht an.
Der Schreibstil der Autorin war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist sie wunderbar.
Melanie Vogltanz vereint eine Werwolfgeschichte mit Vampiren, Jack – the Ripper und Frankenstein. Wow!

Fazit:
Ich möchte mehr!! Die anfänglichen Schwierigkeiten wurden durch die toll durchdachte Geschichte und ihren Besonderheiten wettgemacht. Ich bin absolut begeistert und möchte weiterlesen. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung für alle Fantasyliebhaber, die gerne mal etwas Grusel dabei haben.
Jack D Ripper wird wieder Leben mit einem anderen Blickwinkel eingehaucht
von Anonymus am 26.04.2017
>>Meinung<<
Kurze Zusammenfassung/Fazit am Ende

>>Cover<<
Das wurde sehr gut gemacht. Es passt zum einen zur Geschichte und zum Setting, aber spiegelt auch die Stimmung wieder. Da es so im Einklang ist, hat gefällt es mir sehr gut.



>>Zum Inhalt<<
In „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz, geht es um den inneren Kamp mit sich selbst.
Alfio, ein junger Mann, ist nach London gekommen, um unter den Massen zu verstecken und sein wahres ich geheim zu halten. Doch es ist nicht einfach, wenn jemand brutale Morde begeht und das wahre ich vielleicht, damit etwas zu tun haben könnte.



Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte zu kommen, was zum einen daran lag, dass man sehr lange nicht genau wusste, wer Alfio ist, was er in London macht.

Aber die Spannung wurde direkt von der ersten Seite an hochgehalten. Durch den inneren Monolog von Alfio mit seinem Zweiten ich wurde bei mir die Neugierde geweckt. Auch das der erste Mord als Übergang zum Hauptteil eingesetzt wurde, verstärkte mein Lesevergnügen.
Allerdings fehlte mir etwas. Ich erhoffte mir ein düsteres, schauriges Setting, mit dunklen Gassen und Nebel. Also so ein Richtiges Jack D Ripper bzw. Sherlock Holmes Feeling. Allerdings fand ich dies nicht vor. In der Geschichte findet man keine großen Ausschmückungen, es wurde sich viel mehr auf die Person und dem inneren Kampf, den Kampf mit sich selbst, konzentriert. Dabei rückt die Mordserie ein wenig in den Hintergrund.

In der Mitte erfuhr ich eine kleine Durststrecke, in der sich die Geschichte keine neuen Fakten oder Details hervorbringt, auch Alfio macht keine besonders große Entwicklung durch und hier war meine Lesegeduld gefragt.

Das Ende jedoch hat mich mal so richtig vom Hocker gehauen, es glänzt mit Einfallsreichtum und hat die Geschichte aus der Durststrecke noch mal rausgeholt.



>>Fazit<<
„Wolfswille“ ist mehr im Fantasybereiche zu finden als im Horror. Hier wird die schaurige Londonerstimmung mehr angedeutet und das Augenmerk wird auf die Figur gelegt, die an vielen Stellen leider untergeht.

Zwar schafft es die Autorin die Geschichte von Jack D Ripper neu zu interpretieren, aber sie haucht ihr neues Leben ein und gewährt einem einen neuen Blickwinkel darauf.
Von dem Grauen im Menschen
von Anonymus am 20.04.2017
Wir schreiben das Jahr 1888 in London. Alfio, ein untersterbliches Wesen, versucht Tag für Tag den Wolf in sich in Zaum zu halten und ein halbwegs normales Leben zu führen. Zurückgezogen lebt er in einem kleinen Kutter und geht eigentlich nur unter Menschen, wenn ihn das Opium lockt. Er verdient es sich, indem er spezielle Aufträge für den Chef des Etablissements erledigt.
Eigentlich will Alfio nur seine Ruhe und Frieden, doch das wird jäh unterbrochen, als der Frauenmörder von London auftritt. Er selbst gerät in den Verdacht der Mörder zu sein und langsam zieht sich die Schlinge enger um seinen Hals.
Wird er den wahren Mörder finden und seinen Ruf wieder reinwaschen?

Alfio ist ein interessanter Charakter, der irgendwie nur durch Zufall ins Fadenkreuz gerät. Lieber würde er weiter in der Opiumhöhle rumliegen, als sich mit solchen Dingen befassen. Doch im Laufe der Zeit ändert sich seine Meinung grundliegend. Ich mag ihn als Figur, da er im Widerspruch zwischen dem Mann und dem Wolf steht.

Der Verlauf der Geschichte war für mich nicht überraschend, es gab keine Wendung, die man nicht vorherahnen könnte, dennoch hat mich der Schreibstil beeindruckt. Auf Menschen, die sich jedoch mit den alten Klassikern nicht so gut auskennen, könnte allerdings die ein oder andere Überraschung warten. Die Geschichte ist spannend geschrieben und macht definitiv Spaß zum Lesen. Für Zwischendurch wärmstens zu empfehlen.
Eine tolle Wolfsgeschichte mit vielen historischen Bezügen
von Anonymus am 18.04.2017
Das Buch liefert eine neue Sicht auf die Jack the Ripper Morde, der Handlung werden gelungen Anteile anderer bekannter Geschichten aus dieser Zeit hinzu gemixt und als Hauptperson gibt es einen Unsterblichen, dessen Wolfskräfte nicht nur den Vampiren missfallen. Ein Buch, in dem so viel steckt, dass man als Leser weit über die Handlung hinaus seine Gedanken spielen lassen kann.

Inhalt:
Alfio versucht im London des Jahres 1888 den Wolf in sich mit Opium zurückzudrängen. Bei ihm handelt es sich um einen Hemykin, einen unsterblichen Wolfsmenschen. Er verdient sich seine Drogeneskapaden als Geldeintreiber. Doch da taucht plötzlich eine Bestie in der Nachbarschaft auf, die Prostituierte auf grausamste Art und Weise umbringt. Die Opfer waren junge Vampire, deren Verwandschaft natürlich Alfio verdächtigt. Er wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen, während der wirkliche Täter weiter ungestört agieren kann.

Setting und Stil:
Melanie Vogltanz gelingt es hervorragend, die damalige Zeit zum Leben zu erwecken. Dabei entführt sie den Leser in die eher unschönen Ecken der Stadt, die für Auge und Nase kaum Angenehmes zu bieten haben. Besonders gefallen hat mir der an eine von Lovecrafts Geschichten erinnernde Anfang im ewigen Eis gefallen. Es wird eine ganz besondere Stimmung erzeugt, die sich durchs gesamte Buch zieht.
Als Leser wird uns vor allem Alfios Sicht der Handlung präsentiert.

Charaktere:
Alfio ist als Unsterblicher, der ab und an dem Drängen des Wolfes in sich nachkommen muss, ein Charakter, dem man durchaus gerne durch die Handlung folgt. Seine Entscheidung, dem Wolf Einhalt zu gebieten, führen allerdings dazu, dass er sich von anderen Dingen abhängig macht. Er ist also kein strahlender Held, sondern hat viele Ecken und Kanten, die einem nicht unbedingt gefallen müssen.
Zum Glück stößt er im Verlauf des Buches auf einige charismatische Menschen, die ihm zur Seite stehen. Bewegend ist es, wenn die Wolfsseite einen Partner findet.
Natürlich haben die Vampire, bzw. die Strigoi auch viel mehr zu bieten, als man den üblichen Klischees zutrauen würde. Es entwickeln sich spannende und überraschende Begegnungen und Beziehungen, die ich so nicht vorhersehen hätte können.
Jack the Ripper hat natürlich auch seinen Auftritt und darf als großer Gegenspieler vieles durcheinander bringen. Ein würdiger Gegner, der einen überraschenden Plan umzusetzen versucht.

Geschichte:
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, denen jeweils ein Zitat aus einem der drei wohl bekanntesten Horror-Geschichten aus dieser Zeit voran steht. Die Handlung dieser Bücher wirkt sich dann auf den jeweiligen Abschnitt aus und gibt den groben Rahmen der Ereignisse vor, die Alfio beschäftigen werden. Eine erstklassige Idee, die gelungen umgesetzt wurde und eine einmalige Verwebung unterschiedlichster historischer Vorlagen erzeugt.
So gibt es neben der Haupthandlung vieles zu entdecken und nachzuvollziehen. Trotzdem gelingt es der Autorin, alles unter einen Hut zu bringen und den roten Faden nie zu verlieren.

Fazit:
Ich freue mich, dass es zu diesem gelungenen Grusel-, bzw. Horrorroman im Verlauf des Jahres eine Fortsetzung geben wird. Tolle Charaktere, eine im Umbruch befindliche Zeit und eine Geschichte, die voller Überraschungen und Anspielungen ist. Eine Leseempfehlung für jeden Fan des Genres, der die historischen Vorbilder kennt, oder das Buch als Anregung nehmen möchte, sie kennenzulernen. Ein Muss für jeden, der die Jack the Ripper Geschichte mit mystischen Elementen angereichert sehen will.
Wolfswille - Spannung und Unterhaltung
von Anonymus am 17.04.2017
Ich wurde bei einer Leserunde auf dieses Buch aufmerksam.
Bisher kannte ich die Autorin nicht, und daher war ich sehr gespannt!
Sonst lese ich dieses Genre eher weniger, daher gefiel mir die Idee der Abwechslung sehr.
Die Handlung beginnt im Jahr 1888.
Hier lernt man Alfio kennen, einen Hemykin (unsterblicher Wolfsmensch).
Er arbeitet als Kopfgeldjäger in London und versucht das Tier im Manne zu betäuben.
Durch grausame Morde an Prostituierten in Whitechapel wird auch Alfio in den Sog gezogen.
Denn diese Prostituierte haben mit Alfio etwas gemeinsam….das Blut der Unsterblichkeit.
Mehr möchte ich auch nicht verraten.

Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und erinnert einen an diverse bekannte Persönlichkeiten aus diesem Genre.
Die Persönlichkeiten im Buch polarisieren, wenn auch Alfio deutlich im Mittelpunkt steht.
Es wird eine weitere Folge mit Alfio geben, und ich würde sie dann gern lesen.

Fazit:
Es ist Vieles vorhanden: Spannung, überraschende Wendungen, Intrigen, Mord….ich fühlte mich gut unterhalten und würde das Buch weiterempfehlen!
Hin- und hergerissen...
von Anonymus am 12.04.2017
Zur Unsterblichkeit verdammt, im ewigen Kampf mit einer Bestie. Alfio ist ein Hemykin, ein Mensch, der sich in einen Wolf verwandeln kann. Zu seinem Leid jedoch, gelingt es ihm nicht, das Monster in ihm, das jagen, töten, vernichten möchte, vollständig zu kontrollieren. Im ständigen Widerspruch mit dem tierischen Teil seiner selbst, kämpft er sich durch die Jahrhunderte, landet 1888 letztendlich in London. Dort geschehen mysteriöse Morde an Prostituierten - Jack The Ripper, wird der schattenhafte Mörder genannt. Ohne, dass Alfio dies verhindern kann, wird er immer tiefer in die Mordfälle mit hineingezogen.

Ein klassischer Dr Jekyll & Mr Hyde, der sich durch ein kreatives Werwolf/Vampir-Szenario zieht und sich vieler, bekannter Horror-Elemente bedient, was letztendlich leider zu Lasten der eigenen Ideenfindung fällt. Wer neues, experimentelles Fantasy erwartet, trifft auf eine Neufassung schon bekannter Szenarien. Sehr gut umgesetzt, mit einem schönen schriftstellerischen Akzent, aber leider doch auch für den dem Horrorgenre Fremden deutlich erkennbar. An dieser Stelle mit eigenen Ideen gearbeitet und das Buch hätte sein Potential nicht verloren, denn ansonsten bietet es den Versuch einer eigenen Interpretation des Jack-The-Ripper-Falls, die an fehlender Innovation scheitert.

Wer dem Klappentext vertraut, wird in die Irre geführt, verspricht er doch eine hohe Eigeninitiative des Hauptcharakters, der allerdings passiv bleibt und eher durch Zufall zur Lösung des Falls beiträgt. Ebenso scheut er den Konflikt im Kampf gegen sein zweites, tierisches Ich, sucht sein Heil eher in der Flucht, was auf die Dauer zu wenig Verständnis führt. Eine Entwicklung findet nicht statt.

Die Geschichte beginnt mit ihrem eigenen, ungewöhnlichen Stil spannend und weckt die Neugier. Der Leser wird den roten Faden folgend durch London geführt, nur um diesen im zweiten Teil wieder zu verlieren. Mit ihm jegliche Orientierung. Das Finale versucht dies wieder wett zu machen, was ihm mit großer, schriftstellerischer Leistung gelingt. Mit vielen, überraschenden Wendungen wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ungewöhnliche, herausragende Ideen werden am Ende leider fallen gelassen.
Spannend und düster!
von Anonymus am 11.04.2017
Wolfswille von Melanie Vogltanz ist der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Und wenn man es genau nimmt auch der erste dieses Genres.
Die Geschichte ist düster, böse und ein bisschen Horror, natürlich mit einem guten Schuss Übernatürlichem.
Hauptschauplatz ist das London des 19 Jahrhunderts, und Protagonist ist der Wolfsmensch Alfio. Der Einstieg in die Geschichte ist besonders gut gemacht, obwohl ich nicht auf Anhieb damit zurecht kam. Doch im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer interessanter und spannender, man erfährt viel über Alfio und seine Probleme. Obwohl er kein einfacher Charakter ist, mochte ich ihn sehr gern und habe mit ihm gebangt, gelitten und mitgefiebert. Über die weiteren Charaktere möchte ich eigentlich nichts weiter sagen, da ich es sehr gut fand Stück für Stück gemeinsam mit Alfio mehr über sie zu erfahren.
Über die Unsterblichen, die wie Alfio das "schwarze Blut" in sich tragen, erfährt man in dieser Geschichte nur das nötigste, da es eine weitere Trilogie der Autorin zu diesem Thema gibt, in der genauer auf die Hintergründe eingegangen wird. Ich selbst habe diese bisher noch nicht gelesen, was mir meiner Meinung nach aber keinen Nachteil beim Lesen von Alfios Geschichte gebracht hat. Allerdings finde ich das ganze so interessant, dass die "Schwarzes Blut"-Reihe wohl definitiv auch bald auf meinem Kindle einzieht. Zudem soll es noch in diesem Jahr einen zweiten Band zu Alfio geben, den ich mir auch um nichts auf der Welt entgehen lassen werde!

FAZIT: Ein wirklich düsterer und teilweise grausamer Ausflug ins London des 19 Jahrhunderts, mit einem durch und durch innerlich zerrissenem Charakter, der es dem Leser leicht macht die Geschichte in kürzester Zeit zu verschlingen. Unbedingt mehr davon!
lesenswert
von Anonymus am 07.04.2017
Klappentext:

London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.
Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.
Meinung:
Die Verbindung der Geschichten von Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Jack the ripper und Frankenstein werden hier in einer neuen Geschichte zusammengebracht.
Der Schreibstil ist flüssig und man kann Alfios Versuche den Wolf in sich zu bändigen bzw. diesen nicht ausbrechen zu lassen gut nachvollziehen. Und dann die Verbindung zu den Vampiren ist für mich gut gelungen. Mehr verrate ich hier nicht.

Fazit:
Das Buch ist für jeden - der gerne Fantasy mit ein wenig Horror gemischt liest - absolut zu empfehlen. Würde mich freuen, wenn Alfio eine weitere Geschichte bekommen würde.
Ein wunderbarer Fantasyroman mit Gänsehaut
von Anonymus am 28.03.2017
Als allererstes möchte ich mich ganz herzlich beim Papierverzierer Verlag bedanken, denn ohne ihn wäre ich niemals auf dieses Buch aufmerksam geworden und wäre somit wohl auch nie zu einem Rezensionsexemplar gekommen. Vielen Lieben Dank dafür.

Dieses Buch war für mich persönlich eine kleine Herausforderung. Ich lese wirklich sehr gerne Fantasy, aber meistens doch eher was Softes, wie z.B. Romantasy oder Jugendbücher. Dieses Buch passt da auf keinen Fall hinein, da es ganz viele Stellen zum Gruseln für mich bereithielt. Ich war wirklich sehr skeptisch ob mir das wirklich gefallen wird, aber ich habe mich getraut und ich habe es nicht bereut.

Angezogen hatte mich sowohl der Klappentext als auch das wunderschöne Cover, welches ganz herrlich zur Geschichte passt.Der Rauch vom Opium der um den Wolf herumtanzt spiegeln so einen Teil des Inhaltes wieder. Trotz seiner Schlichtheit, fällt es ins Auge und zog mich somit in seinen Bann.

Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und einfach zu lesen, was ich als sehr angenehm empfand, da die Geschichte an sich wirklich genug zu bieten hatte, um mich zu fordern und zu unterhalten. So konnte ich problemlos durch die Geschichte gleiten und die Abenteuer eines etwas anderem Protagonisten begleiten. Alfio war eine beeindruckende und besondere Persönlichkeit. Er weichte in so vielen Punkten von dem klassischen Bild eines Helden ab, und doch kam ich nicht drumherum ihn in mein Herz zu schließen. Es war Melanie Vogltanz herrvorragend gelungen, hier mit der Sympathie und der Bedrohung in seinem Charakterbild zu spielen, so dass ich in vielen skrupellosen Szenen, noch immer von ihm angezogen wurde. Es gab einige detaillierte Gewaltakte, welche aber zu keinem Zeitpunkt zu explizit wurden, so dass ich als Leser viel Raum für eigene Gedanken und Bilder hatte, ohne von Brutalität überrannt zu werden. Der Autorin ist hier eine wirklich gute Mischung aus Horror, Thrill und Fantasy gelungen, so dass dieses Abenteuer zu einem Hochgenuss für mich geworden ist. Ich würde sie jederzeit wieder lesen und genießen.

Fazit:
Ein spannender und prickelnder Fantasyroman mit einem guten Schuss Thrill und Horror, der mich absolut überzeugen und für sich gewinnen konnte. Ich habe die Geschichte von Alfio mit großer Freude gelesen und kann sie nur jedem Empfehlen, der Fantasy mag und ein bisschen Gänsehaut verträgt. Denn auch wie die wahre Geschichte von Jack the Ripper ist auch diese hier kein Wolkenspaziergang. :)
Eine perfekte Mischung
von Anonymus am 17.03.2017
Alfio, der weiße Schatten aus dem Packeis lebt wieder in London. Als Mensch hat er ein Gewissen und kann sich an Namen und Menschen erinnern. Aber als Wolf? Zwar kann er mit Opium den Wolf einigermaßen verdrängen, aber dieses Vorgehen fordert auch seinen Tribut. Und der Wolf kommt, wenn auch selten, aber immer wieder durch. Alfio ist ebenso unsterblich. Aber damit ist er nicht alleine in London. Es gibt auch noch die Strigoi, die auch nur auf eine ganz bestimmte Art und Weise vernichtet werden können. Doch in London sind die Zeiten düster. Das erste Freudenmädchen wird auf bestialische Weise ermordet und Clarence lauert Alfio auf. Sie hält ihn für den Mörder. Clarence hat ihre eigenen Geheimnisse um sich und ihre Mädchen, aber sie schafft es, dass Alfio hinter Gittern landet. Dort findet Alfio einen Verbündeten, Doktor van Streiken. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis kann er erst eine Weile auf dem Lande seinem Wesen als Wolf nachkommen. Doch ein kleiner Wolfswelpe benötigt seine Hilfe und zum Glück gibt es da noch Shannon, die zwar in London wohnt, aber im helfen kann. Als er wieder in London ist, geschehen andere seltsame Dinge. Alfio traut sich selbst nicht mehr. Ist es der richtige Weg Experimente von Doktor van Streiken an sich durchführen zu lassen? Und was geschieht in der Zeit alles mit ihm? Alfio muss sich bald die Frage stellen, ob er lieber einen Neustart will oder lieber sein altes Leben zurückhaben will.
Was ich zu dem Buch sage? Hier treffen einige gute Geschichten in neuer Art und Weise perfekt aufeinander, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Jack the ripper und Frankenstein. Alfio als Werwolf ist auch eine Darstellung dieser Wesen. Alfio hat sehr viele gute Seiten und möchte eigentlich auch nicht, dass der Wolf durchkommt. Dagegen kämpft er mit allen Mitteln an. Die zwei Wesen, die in Alfio leben, werden sehr gut geschrieben und der Leser kann seinen Gedankengängen sehr gut folgen. Auch die Denkweise der Vampire hat was. Aber hierzu will ich nicht zu viel verraten. Ich kann dem Buch gerne 5 Sterne geben. Wer weiß, vielleicht findet Alfio noch einmal einen Weg in eine Geschichte?