Wolfswille


Wolfswille

Artikel-Nr.: 9783959623346
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Kundenbewertungen zu Wolfswille

Anzahl der Bewertungen: 11
Durchschnittliche Bewertung: 4,2
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4.5 Sterne
von am 13.12.2018
Elyssas Geschichte mag final zu Ende sein, aber Autorin Melanie Vogltanz hat trotz allem für ihre Reihe »Schwarzes Blut« einiges im petto. Denn Alfios Geschichte ist ganz und gar nicht zu Ende. »Wolfswille« ist der Auftakt des zweiten Teils der Reihe.

Alfio hat es nach London verschlagen. Ihn plagen Erinnerungslücken, die mit der Zeit immer umfassender werden, je öfter und länger der Wolf in ihm die Kontrolle übernimmt. In London findet er ein Mittel, das den Wolf zum Schlafen bringt: Opium. Er erhofft sich davon, sowohl seiner Vergangenheit als auch seiner Natur als Hemykin entkommen zu können. Leider klappt das nicht wie geplant, als »Jack the Ripper« beginnt, Londons Straßen unsicher zu machen. Plötzlich sieht sich Alfio im Kreuzfeuer der Mächte der Metropole.

Ich liebe diese Reihe mit jedem Band mehr. Während meine Rezension zum allerersten Band ja doch etwas verhalten ausfiel, kann ich dieses Mal nur in Begeisterungsstürme ausbrechen. Ja, ja und nochmals ja! Das ist genau der Stoff, den ich lesen will!

Alfio ist so richtig abgefuckt. Er kann sich nicht mehr an Elyssa erinnern, alles, was diese Zeit betrifft, entzieht sich seinen Erinnerungen. Außerdem hat Alfio mehr Glück als Verstand. Da gibt es ganz am Ende eine Begegnung, die er nur durch unverschämt viel Glück überlebt und bei der mir die Haare zu Berge standen, weil ich mir sicher, war, dass es das jetzt für ihn war. (Gäbe es da nicht noch zwei weitere Romane in der Reihe mit ihm …)

Die Autorin spielt wunderbar mit ihren Leser*innen. Diese eine Stella am Ende war ein Beispiel. Eine andere betraf einen bestimmten Charakter. Vertraut habe ich ihm! Vertraut! Und dieses Vertrauen wurde schändlichst missbraucht. Was gut ist, weil ich das absolut nicht habe kommen sehen, diesen einen richtig fiesen und absolut gelungenen Plottwist.

Der ganze Roman spielt vor dem Hintergrund von Jack the Ripper. Es tauchen einige bekannte Gesichter des weltberühmten Kriminalfalles auf, wie zum Beispiel Abberline. Wir wissen, dass der Ripper nie gefasst wurde, aber Alfio soll im Laufe der Geschichte doch auf Melanies Version des Rippers stoßen. Der Leser darf sich darauf freuen, denn die ohnehin spannende Geschichte wird da so richtig fesselnd! Mich hat der Roman kaum mehr losgelassen, hatte ich erst einmal begonnen.

Ich mag ja so richtig abgefuckte Charaktere, und wie bereits erwähnt, ist Alfio solch einer. Seine Vergangenheit und seine Natur plagen ihn, und er tut alles, um die Pein etwas zu erleichtern, die körperliche wie auch vor allem die psychische. Die Charaktere werden hier kein bisschen geschont.

»Wolfswille« und damit »Schwarzes Blut 2« ist zwar die Fortsetzung von »Schwarzes Blut« und knüpft an die Ereignisse dort an, kann jedoch auch als eigenständiger Reihenauftakt gelesen werden. Ein paar kleine Details entgehen einem dann zwar, die fallen aber nicht ins Gewicht.

Alles in allem eine unbedingte Empfehlung für alle Fans der düsteren Literatur, in denen es hart auf hart kommt. Als Einstieg in die Welt eignet sich dieser Roman ebenso gut, wie der erste Band der Reihe.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Absolut begeistert!
von am 15.04.2018
Kurz zum Cover des Buches:
Auf dem Cover ist der Umriss eines heulenden Wolfes zu sehen. Dieser ist von einer Art Rauch umgeben. In dem Umriss des Wolfes ist der „Big Ben“ und die Stadt London zu sehen.

Kurz zum Inhalt des Buches:
London, im Jahre 1888: Alfio ist ein unsterblicher Wolfsmensch. Er verbringt viele Jahre im Exil und lebt mit der ständigen Angst, die Kontrolle zu verlieren. Es verschlägt ihn nach London. Dort betäubt er sich mit Opium. Doch plötzlich geschehen schreckliche Morde an Prostituierten. In den getöteten Prostituierten fließt das gleiche schwarze Blut, wie in Alfio. Er versucht die Morde zu enträtseln und gerät selber in große Gefahr…
Meine Meinung zu dem Buch:
Zu allererst möchte ich mich bei dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Es hat meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst.

Es handelt sich hierbei um den 4. Teil der „Schwarzes Blut“-Reihe, die völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Man läuft nicht Gefahr in einem anderen Buch gespoilert zu werden.
Der Einstieg in das Buch ist mir alles andere als leicht gefallen. Am Anfang haben wir eine Art Bericht. Alfio ist im Exil und der Bericht stammt von einem Forscher. Auch als Alfio dann nach London kommt, konnte ich keine Nähe zu ihm aufbauen und ich musste mich zwingen weiterzulesen. Vielleicht kennt ihr schon meine magischen 20-25 % Kindle Lesestatus? So viel gebe ich einem Buch und wenn es mir dann immer noch nicht gefällt, dann breche ich es ab. Gut, dass ich durchgehalten habe.
Alfio ist ein Werwolf und hat ständig Angst die Kontrolle über sich zu verlieren. Denn sobald er sich in einen Wolf verwandelt, kann er sich nicht mehr zurückhalten. Der Wolf hat die Oberhand. Deshalb betäubt er sich mit Opium. Das hält den Wolf zurück.
Nach und nach lernen wir Alfio kennen. Alfio wirkt oft sehr egoistisch und eigenbrötlerisch. Doch das ist nur sein Panzer, den er sich zugelegt hat. Außerdem wirkt er am Anfang einfach nur schnöselig und unnahbar. Er war mir nicht sympathisch. Dies liegt jedoch vor allem an dem Wolf vor dem er so Angst hat. Deshalb lässt er keine Nähe zu. Je weiter wir lesen, desto mehr verstehen wir die Hintergründe, die ihn dazu bewegen. Ich denke, hier ist wieder einmal der Begriff „Harte Schale – weicher Kern“ angesagt. Denn so habe ich Alfio im Laufe des Buches kennen gelernt.
Er versucht dem Täter der Morde auf die Spuren zu kommen und gerät zuerst in Verdacht und in Gefahr.
Teilweise konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es Alfio, der mir mittlerweile an Herz gewachsen ist, ergeht.
Der Spannungslevel steigt im Laufe des Buches ganz leicht an.
Der Schreibstil der Autorin war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist sie wunderbar.
Melanie Vogltanz vereint eine Werwolfgeschichte mit Vampiren, Jack – the Ripper und Frankenstein. Wow!

Fazit:
Ich möchte mehr!! Die anfänglichen Schwierigkeiten wurden durch die toll durchdachte Geschichte und ihren Besonderheiten wettgemacht. Ich bin absolut begeistert und möchte weiterlesen. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung für alle Fantasyliebhaber, die gerne mal etwas Grusel dabei haben.
Jack D Ripper wird wieder Leben mit einem anderen Blickwinkel eingehaucht
von am 26.04.2017
>>Meinung<<
Kurze Zusammenfassung/Fazit am Ende

>>Cover<<
Das wurde sehr gut gemacht. Es passt zum einen zur Geschichte und zum Setting, aber spiegelt auch die Stimmung wieder. Da es so im Einklang ist, hat gefällt es mir sehr gut.



>>Zum Inhalt<<
In „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz, geht es um den inneren Kamp mit sich selbst.
Alfio, ein junger Mann, ist nach London gekommen, um unter den Massen zu verstecken und sein wahres ich geheim zu halten. Doch es ist nicht einfach, wenn jemand brutale Morde begeht und das wahre ich vielleicht, damit etwas zu tun haben könnte.



Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte zu kommen, was zum einen daran lag, dass man sehr lange nicht genau wusste, wer Alfio ist, was er in London macht.

Aber die Spannung wurde direkt von der ersten Seite an hochgehalten. Durch den inneren Monolog von Alfio mit seinem Zweiten ich wurde bei mir die Neugierde geweckt. Auch das der erste Mord als Übergang zum Hauptteil eingesetzt wurde, verstärkte mein Lesevergnügen.
Allerdings fehlte mir etwas. Ich erhoffte mir ein düsteres, schauriges Setting, mit dunklen Gassen und Nebel. Also so ein Richtiges Jack D Ripper bzw. Sherlock Holmes Feeling. Allerdings fand ich dies nicht vor. In der Geschichte findet man keine großen Ausschmückungen, es wurde sich viel mehr auf die Person und dem inneren Kampf, den Kampf mit sich selbst, konzentriert. Dabei rückt die Mordserie ein wenig in den Hintergrund.

In der Mitte erfuhr ich eine kleine Durststrecke, in der sich die Geschichte keine neuen Fakten oder Details hervorbringt, auch Alfio macht keine besonders große Entwicklung durch und hier war meine Lesegeduld gefragt.

Das Ende jedoch hat mich mal so richtig vom Hocker gehauen, es glänzt mit Einfallsreichtum und hat die Geschichte aus der Durststrecke noch mal rausgeholt.



>>Fazit<<
„Wolfswille“ ist mehr im Fantasybereiche zu finden als im Horror. Hier wird die schaurige Londonerstimmung mehr angedeutet und das Augenmerk wird auf die Figur gelegt, die an vielen Stellen leider untergeht.

Zwar schafft es die Autorin die Geschichte von Jack D Ripper neu zu interpretieren, aber sie haucht ihr neues Leben ein und gewährt einem einen neuen Blickwinkel darauf.
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