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Kundenbewertungen zu The Wild Hunt

The Wild Hunt
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The Wild Hunt
 
M. H. Steinmetz

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Anzahl der Bewertungen: 8
Durchschnittliche Bewertung: 4,9
Mein Horror-Highlight im Sommer mit Südstatten-Hillbillys und gefräßigen Monstern in den Sümpfen.
von Pink Anemone am 09.08.2018
☠☠☠☠☠

"Leichen hatte man bisher keine gefunden, aber das viele Blut hinterließ eine eindeutige Botschaft:
Es waren Menschen gestorben. Abgeschlachtet, weil sie zur falschen Zeit auf der falschen Straße unterwegs gewesen waren."
(S. 22)

Bereits auf der ersten Seite stößt man auf den Serienkiller und es ist offensichtlich, dass er ein Psychopath der übelsten Sorte ist. Dieser tötet anscheinend aus reinem Spaß an der Freude, indem er ahnungslose Reisende von der Straße drängt, deren Leben auslöscht und anschließend die Leichen verschleppt.
Nachdem er mit seinem Pick-Up-Truck eine Familie von der Straße gedrängt hat, tötet er einen nach dem anderen. Nur die 15-jährige Sue konnte sich retten, indem sie sich in die Sümpfe flüchtete. Doch die tiefen Sümpfe sind nicht nur das Jagdrevier des Serienkillers. Neben bewaffneten Hillbillys treibt sich noch etwas anderes darin herum - groß, gefährlich und mit spitzen Reißzähnen.

Mason: ein 25-jähriger Journalist ist ebenfalls in dieser Gegend unterwegs. Er ist auf der Suche nach einer genialen Story, um auf die Titelseite zu gelangen. Und was für eine Story könnte besser dafür geeignet sein, als die eines Serienkillers der auf der Interstate 10 wütet und noch immer nicht gefasst wurde? Dafür begibt er sich in das Atchafalaya National Wildlife Refuge - ein Labyrinth aus Wäldern, Sümpfen und unzähligen nicht verzeichneten Wegen.

The Hunting Company: hier ist der Name Programm, denn es ist eine zusammengewürfelte Gruppe von ehemaligen Navy Seals. Abgebrühte Männer, bis auf die Zähne bewaffnet und bereit alles zu jagen und zu töten was Geld einbringt - wirklich ALLES. Doch diesmal sind sie auf einer ganz speziellen Jagd - einer Jagd die schon Jahrhunderte andauert und nun endlich für alle Zeiten beendet werden soll. Das Blut kocht, die Büchsen sind geladen und die Männer bereit.

"Der Geist des Krieges war erwacht.
Er hatte nur geschlummert und auf den richtigen Augenblick gewartet,
um mit seiner kompromisslosen Zerstörungswut an die Oberfläche zu brechen.
Die Hunting Company würde ihn in die Sümpfe tragen und entfesseln,
denn das war es, wofür sie lebten."
(S. 33)

Eric und Nina: die beiden sind beruflich auf dem Weg nach New Orleans und haben dafür den Weg durch die Pampa gewählt. Tja, das hätten sie wohl besser lassen sollen.
Nachdem sie ein Mädchen fast überfahren hätten und dieses nun nach Hause bringen, ist ihnen nicht klar in was für eine Gefahr sie sich damit begeben. Sie landen nämlich somit in der Höhle des Löwen aus der es kein Entkommen zu geben scheint.

Während man Sue nur anfangs und gegen Ende antrifft, begleitet man die anderen Figuren durch die Story und somit den ein oder anderen durch die wahr gewordene Hölle. Jeder dieser Handlungsstränge ist für sich spannend, interessant und endet immer wieder mit einem bombastischen Cliffhanger.

"Direkt neben ihrem strampelnden Freund kam ein zweiter Kopf nach oben,
teilte mit seinem schwarzen Schopf das Wasser,
die Augen in tödlichem Weiß,
die Haut aufgequollen und grau."
(S. 130)

Auch diesmal bin ich wieder vom Schreib- und Erzählstil des Autors begeistert.
Während so manche Dialoge, entsprechend der Charaktere, derb, großkotzig und auch manchmal gruselig sind, so ist die Settingbeschreibung atmosphärisch dicht mit nahezu literarischen Zügen und doch herrlich flüssig.
Mit diesem Thriller taucht man in ein Setting mit typischen Südstaatenflair ein. Man bewegt sich durch typisch amerikanische Kleinstadt-Kaffs, die man aus Roadmovies oder diversen Horrorfilmen kennt. Hillbillys mit ihren Gewehren und Cowboystiefeln kreuzen genauso unseren Weg, wie auch heruntergekommene Häuser mit ihren ebenso heruntergekommenen Veranden. Man spürt die schwüle und drückende Hitze der Sümpfe, die von Regengüssen unterbrochen werden.
Kopfkino erzeugen kann M.H. Steinmetz und dies macht beim Setting nicht Halt. Es geht hier nämlich keineswegs idyllisch zu, im Gegenteil. Die unheimliche und leicht gruselige Spannung durchzieht die gesamte Story und wird nur durch Blut und Gemetzel unterbrochen. Hier fliegen Gliedmaßen genauso durch die Gegend wie Gedärme und Schädel, während sich die Handlungsstränge aneinander nähern und schließlich miteinander verwoben werden.

"Die Knochen zerfielen in ihrem Fleisch zu Staub, in dem ihre Zähne wie in einem dicken Brei haltlos herumschwammen,
nur von schmerzhaft pulsierenden Nerven gehalten.
Anstatt gänzlich Form und Halt zu verlieren, erwuchs daraus etwas Neues."
(S. 196)

Am Ende nimmt die Story nochmals ordentlich an Fahrt und Spannung zu und enthält einen actiongeladenen und brutalen Showdown.
Happy End sucht man bei M.H. Steinmetz vergebens und genau das mach das Ganze um einiges authentischer und interessanter. Der Autor killt nämlich auch schon mal seine Protagonisten und ist daher immer für eine Überraschung gut. So auch in diesem Horror-Thriller.

Fazit:
"The Wild Hunt" ist ein literarischer Horror-Splatter par excellence und somit eines meiner Lesehighlights. Wer die amerikanischen Horrorfilme aus den 80ern mag, wird dieses Buch lieben. Also haltet Eure Schlüppis fest, hier wird es spannend, brutal und vor allem blutig.

© Pink Anemone
Ein Horrorbuch der Extraklasse
von Bianca Klemm am 05.01.2018
Es gibt viele Wege warum man in dem Sumpfland des Atchafalaya Wildlife Refuge landet. Sue landet dort, weil ihre Familie einem bestialischen Killer in die Hände geraten ist und sie überlebt hat. Mason landet dort, weil er endlich als Journalist etwas erreichen will, eine Story über den sogenannten Interstate Killer. Tja, und Eric und Nina? Die beiden wollten eigentlich eine kleine Auszeit von ihrem Job nehmen und sich vielleicht ein bisschen näher kommen. Aber wer einmal im Sumpfland ist, der kommt da so schnell nicht mehr raus. Und allen Beteiligten wird schnell klar, egal warum und wie sie hier gelandet sind, es wird ein harter Kampf ums Überleben. Es gibt aber auch Leute, die freiwillig dort sind, wo sie sind, weil sie alte Rechnungen, sehr alte Rechnungen, zu begleichen haben. Und dann gibt es da noch Wesen, sie man sich gar nicht vorstellen mag. Also, wer wird überleben, wer ist Jäger und wer ist der Gejagte?
In diesem Fall möchte ich das Buch gerne mit einer Sumpflandschaft vergleiche. Hat sie dich erst mal gepackt, lässt sie dich so schnell nicht mehr los. So erging es mir beim Lesen. Aber Vorsicht ist geboten. Schon nach den ersten Seiten wird schnell klar, dass das Buch nichts für die zart Besaiteten unter uns ist. Wer sich auf dieses Abenteuer einlässt, dem könnte die eine oder andere Nacht mit wenig Schlaf drohen, weil er einfach wissen will, wie die Geschichte endet. Was die Charaktere angeht. Ich würde sagen, hier findet jeder einen Liebling. Ich habe Mason ins Herz geschlossen. Ist er nicht als schüchterner planloser Mann dort gelandet, wo er ist? Da kann es ja nur besser für ihn werden. Also ich kann dem Buch gerne 5 Sterne geben und hoffe, dass die Sümpfe nun in Frieden ruhen!
Paranormaler Fantasyhorro
von Patrick Gawlik am 17.11.2017
Es ist definitiv keine Geschichte für zart besaitete Personen, denn im Verlauf der Geschichte wird es durchaus auch mal blutig und die Beschreibung der Verletzungen usw. könnte in Verbindung mit einer lebhaften Fantasie recht ungesund sein.

Zum Glück gehöre ich nicht zu diesem Personenkreis und konnte diese Geschichte in vollen Zügen genießen.

Der Klappentext, um die junge Sue, beschreibt den Anfang des Buches auf den ersten 20 Seiten. Dass innerhalb dieser Anfangsseiten bereits ein recht hohes Spannungslevel erreicht wird, ist schon bemerkenswert: Verfolgungsjagd, Morde und die Flucht von Sue.

Mir fiel unweigerlich eine Aussage von Stephen King ein, der sinngemäß sagte, dass die Hauptfiguren einer Geschichte zuerst kennengelernt werden, ein Bezug zu ihnen aufgebaut wird und sobald sich der Leser an die Personen gewöhnt hat, wäre es eine noch größere Freude, diese in den Horrorgeschichten so richtig ranzunehmen.

Ja, Pustekuchen. Hier geht es direkt zur Sache. Danach darf man diese Aufregung verdauen und zu Luft kommen. Es entwickeln sich zwei Geschichten mit unterschiedlichen Charakteren, die parallel zu einander verlaufen.

In der einen haben wir den jungen Journalisten Mason, der sich für das Geschehen in dem kleinen Ort interessiert und sich durch die Mordserie eine Titelstory erhofft.

In der anderen finden sich Eric und Nina, die eigentlich nur auf der Durchreise nach New Orleans sind. Sie sind kein Paar, sondern Arbeitskollegen.

Während Mason durch sein journalistisches Interesse beinahe zwangsläufig in die Fänge einer Gruppe professioneller Jäger gerät, welche er als potentielle Verursacher der Morde ausfindig machte, geraten Eric und Nina eher zufällig zur Lafayette Familie und deren Anwesen in den Wäldern des Ortes.

Alle drei werden jedoch in etwas hineingezogen, das sie weder vorausahnen, noch sich jemals hätten vorstellen können. Diese Gruppe aus Jägern und die Familie der Lafayettes sind nämlich Erzfeinde und bereiten sich auf eine spezielle Mondnacht vor, in welcher sie ihrer Blutsfehde ein Ende setzen wollen.

Für Eric und Nina beginnt das ganze eigentlich noch recht angenehm. Es entwickeln sich im Lauf der Geschichte aber immer kuriosere Gegebenheiten. Durch Erzählungen der Familie, dass es Monster, sogenannte Rougarous (oder auch Rugaru geschrieben), gäbe, wird es noch viel undurchsichtiger. Die beiden sind durch diese Erzählungen und das merkwürdige Verhalten der Familie sehr irritiert und wollen eigentlich nur so schnell wie möglich weg. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und so müssen sie bleiben und sich dem verrückten Wahnsinn, der sie erwartet, notgedrungen stellen. Und dabei stoßen sie auf Dinge, auf die sie lieber nie gestoßen wären.

Bei Mason verhält sich das, wie bereits erwähnt, ein wenig anders. Zunächst findet er seine Verdächtigen in der Gruppe der Jäger und stellt ihnen nach, um an Beweismaterial zu kommen. Seine Neugierde wird ihm aber zum Verhängnis und so muss er sich irgendwann in den Fängen dieser Jäger als potentielles, nächstes Opfer wiederfinden. Durch einen gewagten Deal gelingt es ihm vorerst am Leben zu bleiben. Doch auch diese Jägergruppe erzählt von diesen Monstern, was für Mason genauso verstörend ist.

Auch bei diesem Buch ist es vorteilhaft ein Supernatural Fan zu sein, denn dann weiß man, worum es sich bei diesen Rugarus handelt. Aber selbst wenn nicht, wird dies ausführlich in den parallel verlaufenden Geschichten der Hauptfiguren erklärt.

Ach ja, auch Sue kommt, wenn auch sehr selten, nochmal in der Geschichte vor. Sie ist schließlich währenddessen noch auf der Flucht.

Während sich das Spannungslevel also nach der knallharten Eröffnung des Buches immer wieder ein wenig zeigt und wieder abflacht, steigt es im letzten Drittel des Buches sehr hoch an und flacht fast gar nicht mehr ab. Da beginnt nämlich das blutige Aufeinandertreffen beider Erzfeinde und die parallel verlaufenden Geschichten finden zusammen.

Auch das Ende dieser Geschichte ist doch etwas, womit ich jedenfalls nicht gerechnet habe.

Fakt ist, dass der Autor diese drei Genres sehr gut in Szene setzt und mit diesen parallelen Handlungen eine Geschichte erschaffen hat, die sehr angenehm zu lesen ist. Der Schreibstil ist rund und ermöglicht es die Geschichte sehr fließend zu lesen.

Dieses Buch war übrigens ein Spontankauf. Mich hatte dieses Cover angesprochen. Die Augen blicken einen geradezu bedrohlich an. Aber auch der Klappentext war ebenfalls ansprechend, obwohl mir dieser Klappentext durchaus eine etwas andere Geschichte suggerierte, als ich im Endeffekt gelesen habe.

Dieser Spontankauf entpuppte sich als Glücksgriff, muss ich sagen. Paranormaler Fantasyhorror, der das Thema trifft und Menschen, die es gerne etwas härter und blutiger mögen, erfreuen wird.
Blutige Jagd
von Anonymus am 05.02.2017
Butte-la-Rose, ist ein kleines Kaff, gleich in der Nähe des Atchafalaya Wildlife Refuge, einem Sumpfgebiet in Louisiana. Auch die Interstate 10 führt hier dran vorbei und hier passieren unerklärliche Dinge, denn es verschwinden Insassen aus den Autos und diese tauchen nie wieder auf. Der junge Journalist Mason hat hier gleich eine große Story gewittert und bricht umgehend auf in das Gebiet. Von seinem Motelzimmer aus beobachtet er eine Gruppe von Jägern, die scheinbar nichts Gutes im Sinn haben. Heimlich verfolgt er sie und was er dann erlebt, läßt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Gleichzeitig brechen die beiden Studenten Eric und Nina mit ihrem Wagen in das nahe gelegene Naturschutzgebiet auf. Doch bei strömenden Regen passiert ein Unfall, Eric fährt eine junge Frau an, der aber augenscheinlich nichts passiert ist. Trotzdem bieten die beiden jungen Menschen an, das Mädchen nach Hause zu bringen. Doch das Zuhause liegt mitten im Sumpf in einem großen Anwesen der Lafayettes, eine Familie, die hier schon seit vielen Jahren lebt. Zunächst scheinen die Lafayettes sehr gastfreundlich, doch schon bald bemerkt Nina, dass das Anwesen komplett umzäunt und das Tor verschlossen ist. Wird hier etwas ein- oder ausgesperrt? Wer sind die Jäger? Wer die Lafayettes?
Meine Meinung:
Wow, was für ein temporeicher und spannungsgeladener Einstieg dieses Buch doch hat. Ich war von der ersten Zeile an gefesselt und eigentlich wollte ich zunächst nur mal kurz reinlesen. Doch das war hier gar nicht so leicht, denn es ist wirklich sofort sehr spannend und die Nacht wurde dann recht kurz. Der Schreibstil ist leicht verständlich, flüssig und fesselnd, so dass das Buch zu einem wahren Pageturner wird.

Dabei ist es sehr brutal, sehr hart und absolut spannend. Hier treffen Dark Fantasyelemente und Horrorelemente aufeinander und liessen mich gleich noch einmal mehr in die Geschichte versinken. Aber gleich vorweg, dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, allerdings könnte ich es mir als eine perfekte Horrorverfilmung vorstellen, denn alleine das Kopfkino, das hier entsteht, läßt einen nägelkauend zurück. Der Autor versteht es sehr gut, das grausige Geschehen bildhaft wiederzugeben und auch wenn es wirklich teilweise sehr blutig ist, war ich doch absolut fasziniert und gefesselt. Denn trotz allem Gemetzel hat das Buch auch eine Geschichte zu bieten, bei der ich zwar ahnte, worum es geht, aber es trotzdem geheimnisvoll wirken läßt.

Die Perspektiven wechseln hier zu den verschiedenen Charakteren, so kann man gemeinsam mit dem Journalisten Mason beobachten, was die Jäger veranstalten und den Studenten Eric und Nina bei ihren Erlebnissen mit der Familie Lafayette beiwohnen. Wer es schlimmer getroffen hat? Lest selber! Auch trotz dieser zu Beginn noch unzusammenhängend wirkende Ereignisse gelingt es dem Autor geschickt, diese miteinander zu verknüpfen und eine wirklich interessante Hintergrundgeschichte zu erzählen.

Das Setting, die Sümpfe Louisianas wirken hier natürlich noch einmal mehr auf das Bild, das beim Lesen sehr intensiv entsteht und eine zermürbende Atmosphäre hinterläßt. Ich konnte hier sehr gut mit den Charakteren mitfühlen und habe mich mit ihnen geängstigt und hätte mich teilweise gerne mit versteckt. Die schwüle Hitze, die feuchte Sumpflandschaft und dann noch Charaktere, die über merkwürdig wirken weit hinaus sind, lassen alles lebendig werden.

Die Charaktere waren vielseitig und jede Rolle war durchdacht, dabei schaffte es Steinmetz, dass selbst Charaktere, die eigentlich böse sind, gewisse Sympathien bei mir auslösten. Natürlich habe ich hier vor allem mit den Opfern mitgefühlt und ihr Leiden mit gespürt. Es gibt hier auf jeden Fall eine große Anzahl an unterschiedlichsten Figuren und jede einzelne passte hier perfekt in die Geschichte.
Mein Fazit:
Ein blutrünstiger Horror-/Dark-Fantasy Thriller, der mich vom ersten Augenblick an abgeholt hat und mich mit den Opfern mitleiden ließ. Sehr spannend und voller Atmosphäre, dabei brutal und blutig läßt dieses Buch den Leser kaum zur Ruhe kommen. Gleichzeitig möchte man unbedingt wissen, was denn da wirklich hintersteckt und welche Geheimnisse hier alle verborgen liegen. Nichts für zartbesaitete, aber für Leser dieses Genres lesenswert und zu empfehlen! Mein Tipp: nicht lesen, wenn man eigentlich schlafen wollte, denn man kann einfach nicht aufhören.
Blutjagd
von Anonymus am 05.02.2017
Die Geschichte beginnt ganz klischeehaft mit einem Serienkiller auf der Interstate 10. Ein junger Reporter setzt sich auf seine Fersen und kommt einer Geschichte auf die Spur, die schon vor Jahrhunderten ihren Ursprung nahm. Eine Blutfehde, die endlich zu Ende gebracht werden soll und in die unschuldige Personen verwickelt werden. Eine erschreckende Entdeckung und die große Frage: Wer sind hier wirklich die Bösen?
Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen, die sich parallel abspielen. Hauptsächlich begleiten wir den Journalist Mason, der es mit dieser Geschichte endlich auf die Titelseite schaffen will. Es soll sein großer Durchbruch werden. Er ahnt nicht, auf was er alles stößt.
Zum anderen begleiten wir Nina und Eric. Die beiden Kollegen wollen sich ein schönes Wochenende machen, bevor sie sich wieder an die Arbeit machen müssen. Einen Abstecher ins Bayou hätten sie auf ihrer Sightseeing Tour jedoch besser ausgelassen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lebendig. Die Charaktere sind glaubhaft und ihre Handlungen nachvollziehbar. Alles in allem kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen und jedem Horror Fan ans Herz legen.
Endlich mal wieder guter Horror
von Anonymus am 04.02.2017
Inhalt: Das behütete Leben der 15-jährigen Sue endet jäh, als eines Nachts der Wagen ihrer Familie von der Strasse gedrängt wird. Nun muss das Mädchen mit ansehen, wie ein Serienkiller ihre Eltern und den kleinen Bruder grausam tötet. Nur sie kann entkommen und irrt nun auf sich alleine gestellt durch die Sümpfe. Aber hier ist sie nicht alleine, denn etwas Böses lauert in den Wäldern.
Während dessen beginnt eine Jagd, die eine lang bestehende Blutfehde auf den Höhepunkt treibt.

Meinung: Endlich mal wieder ein guter solider Horror. Natürlich auch sehr blutig, aber mit Sinn und Verstand und einer sehr sehr spannenden Geschichte. Im Mittelpunkt stehen sowohl die 15-jährige Sue, ein junger Journalist, als auch die Kollegen Nina und Eric. Was als harmloser Ausflug bzw. als Jagd nach der Story des Lebens beginnt, wird bald schon zu einem Kampf um das pure Überleben. Denn in den Sümpfen lauert etwas. Etwas, dass in diesem Buch sehr gut beschrieben ist und mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Ebenso wie die Blutfehde zwischen Jägern und einer ansässigen Familie, die sich durch das ganze Buch zieht.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich schnell in die Geschichte hineingekommen bin und sie mich nicht mehr losgelassen hat. Zu spannend ist es, die Ereignisse aus den Sichtweisen der verschiedenen Protagonisten zu sehen und ihnen so näher zu kommen. Auch die Geschichte an sich, die Umgebung und die Atmosphäre des Buches nehmen den Leser schnell gefangen. Ich zumindest habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch jedem empfehlen, der ein gutes Horrorbuch mit Spannung, übernatürlichen Elementen und viel Nervenkitzel lesen möchte.

Fazit: Gutes Horrorbuch. Sehr zu empfehlen.
Sind deine Nerven stark genug?
von Anonymus am 04.02.2017
Das Buch "The wild hunt" wurde von M.H. Steinmetz verfasst und erschien 2016 im Papierverzierer Verlag.

Familie O'Reilly ist auf dem Weg auf den Urlaub, doch der Interstate 10 Serienkiller lauert ihnen auf und metzelt die Familie nieder. Lange wird man im Unklaren über die Familie gelassen, doch ziemlich alle, inklusive dem Journalisten Mason Astley glauben, dass alle gestorben sind, er begibt sich auf die Suche und findet eine Gruppe blutrünstiger Jäger, welche auch ihn nicht gerade zart angreifen. Auch Eric und Nina verirren sich in die Gegend von Butte la Rose und finden auf dem Weg durch den Sumpf eine Nachfahrin vom berühmten Marquis de Lafayette. Und erschreckende Wahrheit wird aufgedeckt über die sogenannten Rougarou, eine sehr alte Kreatur, welche sogar die Chitimacha - Indianer immer wieder in ihren Geschichten erwähnten. Wer ist gut? Wer ist böse? Gibt es die Kreaturen wirklich?

Dem Autor ist es gelungen mit diesem Werk ein Dark-Fantasy-Erlebnis zu verfassen. Auch die Horrorelemente kommen nicht zu kurz. Es war eine Leichtigkeit durch die Schreibweise des Autors sich in die Umstände der Geschichte einzufügen und die Angst fast mit den Händen spüren zu können.
Eric und Nina finden sich durch Zufall in der Geschichte ihres Lebens wieder, denn eigentlich war der Ausflug nach Butte la Rose nur ein als kurzer Ausflug vor ihren Trip nach New Orleans geplant. Aber der Tag und ihr Leben ändert sich ab dem Zeitpunkt, als sie auf die Familie Lafayette treffen. Man kann die Zwiespältigkeit der beiden richtig fühlen, dass sie eigentlich wissen, nicht dort sein zu sollen, wo sie gerade sind und auch ihre Ängste, welche sie durchleben.
Mason erschien mir von Anfang an nur an der großen Story interessiert und schlägt alle gut gemeinten Räte in den Wind. Manchmal durfte ich mich echt nicht wundern über die Folgen, welche seine Sturheit mit sich brachten.
Familie Lafayette, die Urahnen des bekannten Marquis de Lafayette waren mir von Beginn an sympathisch, jedoch wandeln sich manche Familienmitglieder wirklich sehr zum Negativen.
Die Sätze und die Kapitel haben einen gut gewählten Simmungsbogen, welche die Geschichte sehr schnell lesbar macht.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, da ich zum einen die Genres Dark Fantasy und Horror sehr gerne lese. Allerdings soll eines gleich zu Beginn gesagt sein, lesen sie es vielleicht nicht unbedingt in der Nacht, sie könnten vielleicht nicht mehr schlafen können.
hoher Gruselfaktor
von Anonymus am 15.01.2017
In Lousiana attackiert ein Serienkiller durchfahrende Autos, bringt sie von der Straße ab und tötet ihre Insassen. Als der Journalist Mason in die abgelegene Gegend kommt, stößt er auf zurückliegende Ereignisse, die an einen Racheakt denken lassen. Eine Gruppe von Jägern scheint ebenso verdächtig, wie das plötzliche Auftauchen der Familie Lafayette, deren Vorfahren in der amerikanischen Revolution eine Rolle spielten. Auch die Arbeitskollegen Eric und Nina verirren sich in die Bayous und treffen dort auf die geheimnisvolle Familie.


Der Prolog konfrontiert den Leser gleich mit einer blutigen Attacke des Serienkillers, die nicht alle Protagonisten überleben. Die folgenden Kapitel erschienen mir erst als Einleitung und zur Vorstellung der Charaktere. Umso positiver überrascht war ich, dass gleich schon eine unheimliche Stimmung erzeugt wurde und schon sehr rasch Spannung aufkam. Die Begegnungen der Personen mit dem Land und den Einheimischen sind sehr passend beschrieben – manche Sitationen erscheinen geheimnisvoll, andere haben einen subtilen Schauerfaktor. Die Bayous und der düstere Wald, in dem sich nur wenige Menschen aufhalten brachte bei mir gleich die richtige Stimmung auf. Sehr interessant fand ich die historischen Zusammenhänge, die immer wieder gemacht wurden und die die aktuelle Situation in die Geschichte der dortigen Indianer und Siedler einbetteten.

Mit Mason hatte ich so meine Probleme, da er mir als typischer aufdringlicher und herumschnüffelnder amerikanischer Journalist eher unsympathisch war. Daher fand ich die Abschnitte um Eric und Nina angenehmer zu lesen. Vielleicht auch, weil Mason durch das Verfolgen der Jäger schnell mit Brutalerem konfrontiert wird, während das Aufeinandertreffen von Eric und Nina mit den Lafayettes eher eine geheimnisvolle, denn grausame Stimmung erzeugt, wenn sich das auch im Laufe des Buches ändert. Mit einigen blutigeren Szenen muss der Leser dieses Buches eben rechnen. Während der Beginn noch an einen Thriller erinnert, läuft das Ganze schon bald in Richtung Horror mit einigen fantastischeren Elementen, die zwar an Bekanntes erinnerten, dennoch aber für mich etwas ganz Neues waren. Das Ende wurde passend zum Buch gewählt und schließt eine Geschichte ab, die mich von Beginn an in ihren Bann ziehen konnte - Gruselfaktor inklusive.