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Kundenbewertungen zu Dreizehn

Dreizehn
2,99 €
Preis inkl. MwSt.
Dreizehn
 
M. H. Steinmetz

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Anzahl der Bewertungen: 7
Durchschnittliche Bewertung: 4,7
The Ward trifft Mythologie
von Anonymus am 01.06.2018
Als großer Fan von M.H.Steinmetz habe ich Dreizehn sehnsüchtig entgegen gefiebert. Nach Hell's Abyss folgt wieder ein Roman mit starken, blutrünstigen Frauen, wie wir es von ihm gewohnt sind.
Was geschieht mit jemandem, wenn mehrere Seelen in einem Körper leben? Dreizehn befindet sich in einer Psychiatrie, in der man ihr alles nahm. Nicht nur ihren Namen und ihre Identität. Zeitgleich ist Sergeant Ward einem mysteriösen Mörder auf der Spur. Seine eigene Vergangenheit holt ihn dabei ein.
Dreizehn ist für mich eine gelungene Mischung aus The Ward und alter Mythologie. Die Szenarie ist beklemmend und man fiebert mit Ward mit. Eine spannende Geschichte über die Macht der Seele.
Wahnsinn der besonderen Art
von Anonymus am 29.05.2018
Dreizehn - M. H. Steinmetz
Verlag: Papierverzierer
Taschenbuch: 14,95 €
Ebook: 2,99 €
ISBN: 9783959620666
Erscheinungsdatum: 15. März 2018
Genre: Horror / Thriller
Seiten: 666
Inhalt:
Detective Sergeant Ethan Ward vom New Scotland Yard wird mit der Aufklärung einer Mordserie in London betraut. Ein mysteriöser Täter verstümmelt auf bizarre Weise arglose Opfer und überzieht ihre Haut mit winzigen Schnitten in Form uralter mystischer Symbole, die einem bestimmten Muster folgen. Er hinterlässt dabei Spuren, die jeder Logik widersprechen.
Zusammen mit der eigenwilligen Graphologin Natascha Horvat verstrickt sich Ward in einem tödlichen Netz aus altägyptischer Mythologie und gefährlichen Geisterbeschwörungen.
Eine Spur führt sie nach Foulness Island zur Courtsend Psychiatrie, in der die Insassen unter dem harten Regime des rätselhaften Doktor Botkin anstelle von Namen Nummern tragen. Besonders Patientin Dreizehn weckt ihr Interesse, denn sie kennt Details zur Mordserie, die sie verdächtig machen. Doch wie kann sie von den Morden wissen, ruhiggestellt von Medikamenten und eingesperrt in eine Gummizelle?
Verbirgt sich hinter ihrer Schizophrenie mehr als nur eine gespaltene Persönlichkeit?

Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover ist düster und in schwarz / weiß gehalten, was mir sehr gut gefällt. Es passt perfekt zur Geschichte und macht Lust aufs lesen. Ich finde es für diese Geschichte gelungen.
Zum Buch:
Ethan ward soll eine Reihe von morden aufklären, die ganz nach Ritualmorden aussehen. Auf grund der Symbolik, holt er sich Hilfe von Natascha Hovart.
In der Psychiatrie treffen sie auf 13, doch was stimmt mit ihr nicht?
Und was stimmt mit dem Leiter Dr. Botkin nicht?
Was mich an diesem Buch fasziniert hat ist die ägyptische Mythologie, ich mag alles was damit zu tun hat. Doch auch eine Zarenfamilie kommt hier vor und noch einige andere. Wir reichen hier weit in die Vergangenheit zurück. Die Opfer entstammen alle einer bestimmten Blutlinie.
So mehr verrate ich nicht.
Der Schreibstil von Steinmetz ist total flüssig und spannend und es macht Spaß diese Geschichte zu lesen. Es ist aber auch blutig, brutal und düster und vielleicht nichts für jemanden mit schwachen Nerven.
Ich fand es spannend, wie hier in die Psyche der Menschen gegangen wird / wurde. Und ich wollte einfach wissen wie es weitergeht und wer für die Morde verantwortlich ist.
Ich kann euch sagen, das Ende habe ich so nicht erwartet und war wirklich überrascht.
Was mich ein wenig gestört hat, waren die mitunter langen kapitel, aber ansonsten war oder ist dieses Buch einfach nur empfehlenswert.
Wer es blutig und düster mag, ist hier genau richtig.
Was ich auch sehr gut fand, dass Fußnoten eingebaut wurden, für Wörter oder Sätze in fremder Sprache.
Mein nächstes von M. H. Steinmetz wird die Hell´s Abyss – Reihe sein, von der habe ich auch nur gutes gehört.
Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
“Wie lange kann deine Seele standhalten bevor sie dem Wahnsinn verfällt?”
von Lexys BookDelicious am 14.05.2018
M.H. Steinmetz steht schon lange auf meiner Liste. Nein, nicht auf der Blacklist, sondern auf der Liste der Autoren von denen ich unbedingt ein Buch lesen muss.

Mit Dreizehn habe ich nun sein neuestes Werk verinnerlicht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Normalerweise lasse ich mir immer ein paar Tage Zeit um über das Buch nachzudenken und dann dementsprechend eine Rezension zu verfassen. Irgendwie möchte ich aber nicht weiter über das Buch nachdenken. Das klingt jetzt vielleicht negativ, aber das ist es absolut nicht.
“Dreizehn” hat für mich “Festa-Status” erlangt. Einige Szenen sind nämlich absolut nichts für schwache Nerven. Das meine ich ernst. Ich dachte das ich abgehärtet bin, aber auch ich musste bei einigen Schilderungen mal kurz Schlucken und das Lesevergnügen unterbrechen. Ich sag euch auch genau warum das so war.

M.H. Steinmetz hat es absolut verstanden! Er bringt einen mit seinem Schreibstil nicht nur dazu die Szenen bildlich im Geiste zu erfassen sondern sie auch zu spüren. Relativ am Ende gibt es eine Sequenz bei der ich nicht drum herum kam dem Autor kurz eine Nachricht zukommen zu lassen. Ich hatte nämlich noch stunden danach Gänsehaut. Ohne Mist. Mir haben sich die Nackenhaare aufgestellt und das meine ich dieses mal nicht positiv. Haha

Nun was soll ich sagen. “Dreizehn” macht echt Laune. Vor allem hat mich der Ägyptische Hintergrund sehr begeistert. Die flüchtigen Ausflüge in die Vergangenheit die die Geschichte gefestigt haben und einen noch weiter in die Psyche von “Dreizehn” geführt haben.

Und dann noch dieses Ende…keine Angst ich werde nichts verraten.

Mein Fazit: Absolut geniales Buch. Hoher Gruselfaktor und manchmal auch Ekelfaktor.

Ich vergebe 5 von 5 blutige Delicious Sternchen.

Lest es ansonsten holt sie euch! Wer mir nicht glaubt schaut einfach mal auf die Seitenzahl. xD
Zwei sehr unterschiedliche Themen perfekt verknüpft
von LeseBlick am 02.05.2018
Bevor ich mir Bücher selbst kaufe, stelle ich mir immer die Frage, was mich an dem Buch anspricht. Hier war es im ersten Moment die Optik. Die düsteren Farben mit der sehr „sympathisch“ aussehenden Frau konnten mir sofort einen zweiten Blick abgewinnen. Der Titel „Dreizehn“ war so nichtssagend, dass mir absolut nichts anderes übrig blieb, als das Buch umzudrehen und mir den Inhalt ein weniger näher anzuschauen. Beim Lesen stieß ich dann auf Worte wie Mordserie, mystische Symbole, Psychiatrie, Schizophrenie und schon landete dieses Buch von M.H. Steinmetz in meiner „Gekauft-Tasche.“
Das zur Geschichte des Kaufvorganges. Ich denke, da wird es einigen ähnlich gehen.

Mit Detective Sergeant Ethan Ward setzt der Autor uns einen Hauptcharakter vor, der einfach sympathisch ist, weil er aus der Rolle fällt. Denkt man beim New Scotland Yard sofort an anzugtragende Männer, so punktet Ward bei mir mit Parka, Cargos und Militärstiefeln.
Nach dem ersten Mord, welcher schon sehr speziell ist, holt Ethan Ward sich die Symbologin Natasha Horvat mit ins Boot. Und DIE konnte mich fast noch besser unterhalten, einfach weil sie noch mehr aus der Reihe fällt.
„Das gelbe Krokodil schwimmt im Fluss.“ (S. 73)
Beide zusammen ergeben ein perfektes Team.
Und weil der Autor hinsichtlich der Charaktere noch einen oben draufsetzen wollte, fügt er noch eine Frau namens „Dreizehn“ in die Geschichte ein.
Sie war für mich in der Geschichte der Joker. In Bezug auf eine Charaktervielfalt und Charakterausarbeitung hätte Steinmetz nicht mehr bieten können.
Völlig orientierungslos erwacht sie in einem dunklen Raum.
Sie trägt eine Zwangsjacke und stellt sich folgende Fragen.
Wo bin ich?
Bin ich ein Patient?
Das Opfer eines Unfalls?
Ist mein Name Jane Doe?
(S. 10)

Und was haben diese seltsamen schwarzen Linien auf ihrem gesamten Körper zu bedeuten? An dieser Stelle war ich schon bereit für die Geschichte.
Auf den ersten Seiten wirft der Autor dem Leser so viele Häppchen hin, dass man einfach nur anbeißen kann. Mein Notizzettel überschlug sich mit Fragen und ich war bereit dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Bereits im Klappentext wird erwähnt, dass sie Symbole auf ihrer Haut mit der altägyptischen Mythologie zusammenhängen. Ich bin eine große Liebhaberin der großen Thematik Mythologie. Dabei gehört die ägyptische nicht zu meinen Liebsten, aber man merkt schon auf den ersten Seiten zu diesem Thema, welche tiefgründige Recherchearbeit der Autor an den Tag gelegt hat.

Steinmetz erschafft eine Figur, welche ab dem Zeitpunkt ihrer Erwähnung dauerhaft Horror und Action in die Geschichte brachte.

„Ich bin die Herrin des Gemetzels.“ (S. 91)
Diese Todesbotin verfolgt einen Plan und nichts scheint sie auf ihrem Weg aufhalten zu können.

„Ich werde euch heimsuchen zur Fahrt in die Hallen der ewigen Verdammnis.“ (S. 184)

Als ich beim Lesen bereits des Öfteren ein innerliches Lob an den Autor ausgesprochen habe, kommt er doch tatsächlich noch mit einem Thema um die Ecke, mit dem er mich ja total auf seiner Seite hat. Diejenigen unter euch, die mich schon länger begleiten oder sogar privat ein wenig besser kennen, könnten drauf kommen, welche Materie ich meine. Mehr möchte ich an dieser Stelle zu dieser Überraschung nicht sagen.
Bis zu diesem Punkt im Buch und auch in meiner Rezension scheint es hier um eine Vielzahl von Themen und Charakteren zu gehen. Das kann ich sofort bestätigen, aber Mario Steinmetz schafft es, weit auszuholen, den Leser mit auf die Reise der alles verschlingenden Schlange zu nehmen und dennoch alle Punkte in seiner Geschichte so zu verpacken, dass es stimmig wird.

Wer bei diesem Buch Horrorelemente erwartet, der bekommt diese.
Des Weiteren erlebt man das Setting Psychiatrie durch „Dreizehn“ ausgiebig mit.
Das Thema Mythologie setzt der Autor interessant in Szene, ohne dass es unverständlich wirkt. Beim Lesen konnte er mich mit seinen nichtssagenden und im Nachhinein so passenden Kapitelüberschriften fortwährend zum Weiterlesen motivieren. Zu diesem Buch gehört einfach ein Showdown und mich konnte er mitreißen. Die letzte Seite und der anschließende Epilog machen das Buch zu einem Leseerlebnis.
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Lange habe ich über diese kurze Information nachgedacht und mich letztendlich dazu entschlossen, diese hier einzufügen.
Würde ich nur die Geschichte und das Können des Autors bewerten, hätte ich hier absolut nichts zu meckern. In meinen Rezensionen gehe ich allerdings auf das Komplettpaket ein, das heißt, ich bewerte das Buch so, wie es im Handel erhältlich ist und beim Lesen war ich einfach unheimlich enttäuscht vom Lektorat. Dieses lag
nicht im Aufgabenbereich des Autors und dennoch halten viele Leser nun dieses schlecht korrigierte Exemplar in den Händen. Dies zur kurzen Erklärung in Bezug auf meine folgende Bewertung.

Mein Fazit
Wer bereits Bücher von Mario Steinmetz gelesen hat, der wird sehr schnell merken, welch Herzblut und Arbeit in diesem Buch steckt. Meiner Meinung nach hat er sich hier an etwas Neues herangetraut und dieses Experiment ist ihm geglückt. Etwas Vergleichbares habe ich noch nicht gelesen. Das heißt, die Geschichte mit seinen vielen Ideen und den hervorragenden und perfekt auf die Geschichte abgestimmten Figuren konnte mich super unterhalten und wird mir in Erinnerung bleiben.
Trotz meiner kurzen Kritik kann ich an dieser Stelle nur sagen, dass ihr dieses Buch unbedingt lesen solltet. Es ist anders, aber es ist horrormäßig gut.
Brutal, blutig und spannend
von Anonymus am 02.05.2018
Mein erster Gedanke zum Buch: Ein Horrorthriller aus der Feder von Mario Steinmetz. Klar, dass das keine leichte Lektüre wird.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Dreizehn ist rasant, wahnsinnig, krass, total irre und sehr blutig.
Alle Protagonisten sind auf ihre Art mindestens irgendwie psychisch kaputt, aber dennoch glaubwürdig und (bis auf eine Ausnahme, ich mag diesen "verrückten Professor" einfach nicht..) total sympathisch. Besonders Sieben hat es mir angetan, und ihr "Ende" (nein, das ist kein Spoiler!) ist irgendwie total überraschend und großartig! :-D
Die Versuche von Detective Sergeant Ward, alles irgendwie logisch zu erklären, obwohl es keine logische Erklärung geben kann, sind ziemlich amüsant. Er macht so einiges durch, bis er die offensichtliche Wahrheit akzeptieren kann, weiß sich dann aber selbst auch nicht wirklich zu helfen und hat zum Glück Natascha Horvat an seiner Seite, die ihre eigenen Grenzen überwindet, um ihm zu helfen. Doch sie trifft eine folgenschwere Entscheidung!

Es wird zum Ende immer spannender, und auch blutiger, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. (Blöd, wenn man morgens früh aufstehen muss, um zur Arbeit zu gehen, aber abends spät immer noch durch die Kapitel fliegt..)
Mario Steinmetz hat eine sehr bildhafte Sprache und scheut auch nicht vor den blutigen Details zurück. Für zarte Gemüter ist dieses Buch daher absolut nicht geeignet.
Ich freute mich über jede Enthüllung, welche (mystischen) Identitäten hinter den Anstalts-Insassen steckten und bejubelte ihre "Ausbrüche".
Es gibt überraschende Wendungen und exzessive Gewaltausbrüche. Und das Ende habe ich so nicht kommen sehen!
Wer es extrem mag, wird bei diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Ein toller Ausflug in den Bereich Horror
von Anonymus am 25.04.2018
Rezension zu „Dreizehn“ von M. H. Steinmetz

Kurz zum Cover des Buches:
Auf dem Cover kriecht ein junges Mädchen auf etwas zu. Unheilvoll schwebt über ihr das Symbol der Dreizehn. Die Ziffer 13 ist mit 2 Schlangen umrandet, welche ihren eigenen Schwanz fressen.

Kurz zum Inhalt des Buches:
Ethan Ward ermittelt in einer mysteriösen Mordserie. Hierbei werden die Opfer nach einem Gewissen Schema verstümmelt und auf ihrer Haut findet man eingeritzte Schriftzeichen. Er holt sich die Graphologin Natascha Horvat zu Hilfe und beide geraten befinden sich plötzlich in uralten Geisterbeschwörungen und Mythologie wieder.
Dann werden Sie auf die Courtsend Psychiatrie aufmerksam. Hier haben alle Insassen anstelle von Namen Nummern und gerade Nummer 13 weckt ihr Interesse. Sie weiß mehr über die mysteriösen Morde als sie eigentlich sollte. Sie ist Schizophren und mit Medikamenten ruhig gestellt. Was für eine Verbindung hat sie also zu den Morden?

Meine Meinung zu dem Buch:
Zunächst einmal möchte ich mich beim Verlag und bei dem Autor für das Rezensionsexemplar bedanken. Es hat meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst.
Auf das Buch wurde ich im Rahmen des Thrillerfestivals aufmerksam. Es hat mich sofort angesprochen. Doch ich habe noch nie ein Buch aus dem Genre „Horror“ bzw. „Horrorthriller“ gelesen und habe mich etwas davor gefürchtet. Nachdem ich mir die Leseprobe angesehen habe und am liebsten weitergelesen hätte, habe ich es angefordert.
Wir begleiten Ethan Ward bei seinen Ermittlungen und wir erfahren schnell, dass er auf den Fall angesetzt wurde, weil er selbst etwas erlebt hat, dass offenbar mit den Morden zu tun hat. Er ist etwas launisch und geht meiner Meinung nach recht pragmatisch an Fälle heran.
Natascha Horvat hat mir richtig gut gefallen. Sie ist irgendwie ein bisschen verrückt. Und hat ihre eigene Vorgehensweise. Ich mag sie total. Beide zusammen geben eine ungewöhnliche und doch perfekte Mischung ab.
Im Laufe des Buches werden immer mehr Einzelheiten zu den Morden und ihre Verbindungen klar. Man beginnt Vermutungen aufzustellen. Das Buch fesselt einen und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht, doch ich vermisste eine grundlegende Spannung. Nur weil mich das Buch fesselt, ist es noch lange nicht spannend.
Während dem Lesen habe ich dann erfahren, wie es so ist einen Horror zu lesen. Es war nicht so schlimm, wie befürchtet und ich habe dennoch gut schlafen können, doch werde ich die Bilder, die beim Lesen entstanden sind, so schnell nicht vergessen können. Das war echt mal was anderes. Andererseits ein großes Kompliment an den Autor, dass er diese Abläufe so bildlich darstellen konnte!
Auch 13 selbst wird uns vorgestellt und wir bekommen einen Einblick in ihre Schizophrenie. Der Doktor hat üble Methoden um 13 und auch die anderen ruhig zu stellen und ich habe mich am Anfang gefragt, wie so eine Anstalt eine Genehmigung erhalten kann. Doch das löst sich im Laufe des Buches auf.
Die weiteren Insassen haben auch alle ihren besonderen Reiz und ihren Teil der Geschichte. Das fügt sich ebenfalls nach und nach zu einem großen Ganzen zusammen. Ich fand einige Figuren richtig großartig.
Der Schluss war großartig. Er war richtig horrormäßig, er war spannend und man wurde immer wieder überrascht, da sich die Dinge auf einmal gewandelt haben.
Fazit:
In der gesamten Betrachtung fand ich das Buch toll. Ein super Ausflug in den Bereich „Horror“. Ich werde dieses Genre nun öfter mal besuchen gehen. Aufgrund der für mich teilweise fehlenden Spannung vergebe ich 4 von 5 Schildkröten. Eine klare Leseempfehlung für Horrorliebhaber oder die, die es werden möchten.
Ein nicht alltäglicher Fall
von Claudia Stadler am 28.03.2018
Das Buch "Dreizehn" wurde von M.H. Steinmetz verfasst und erschien 2018 im Papierverzierer Verlag.

Detective Sergeant Ethan Ward steht vor einem nicht ganz alltäglichen Fall. Es scheint, als hätte ein Geist alle Opfer umgebracht, denn es gibt keine Einbruchsspuren, nur grässlich zugerichtete Leichen mit mystischen Schriftzeichen überseht. Gemeinsam mit der Graphologin Natascha Horvat versucht er das Rätsel zu lösen, welches irgendwie mit der auf Foulness Island liegenden Courtsend Psychiatrie, die von Jewgeni Sergejewitsch Botkin, unter fragwürdigen Bedingungen, geführt wird.

Dem Autor gelingt es dem Begriff Horror eine ganz neue Bedeutung zu geben. Man kann sich der kaltblütigen Faszination der Brutalität und Ermordungen nicht entziehen. Man fliegt über Seite und Seite, will wissen, was als nächstes geschieht. Wenn man einen möglichen Täter gefunden hat, passiert meist etwas total unerwartetes.
Protagonisten wie Ethan Ward und Natascha Horvat sind mir sofort ans Herz gewachsen. Jeder aus einem anderem Grund. Während Ethan Ward an einem eigenen blutrünstigen Verlust zu kämpfen hat und dadurch scheinbar immer die besonders schwierigen Fälle im New Scotland Yard erhält. Fällt Unidozentin Natascha Horvat eher durch ihre verschrobene Art auf. Sie scheint etwas verpeilt, aber wenn sie sich einmal in eine Sache verbissen hat, dann bringt sie auch Ergebnisse. Die Insassen der psychiatrischen Klinik haben einen besonderen Reiz, während ich mit den Behandlungsmethoden eines Botkin gar nicht übereinstimmte, aber es perfekt zur Geschichte passt.
Der Schreibstil und die Wortwahl sind flüssig. Einmal mit der Geschichte begonnen, muss man einfach immer weiter lesen, denn man will einfach wissen, welche Bösartigkeiten und Irrsinn sich durch die Protagonisten verbreiten. Es gibt Wendungen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen und welche, wo man denkt, es geschieht diesem Mann ganz zurecht. Weiter so. Wer allerdings mit Horror und blutigen Szenen nicht gut umgehen kann, dem sei von dem Buch abzuraten. Denn eines braucht man bei manchen Szenen tatsächlich. Einen sehr guten Magen. Doch wer wirklich blutigen Horror liebt, der wird dieses Buch einfach lieben.

Jeder, der gerne Horrorbücher liest muss einfach dieses Buch lesen. Und ich hoffe, dass noch viele solche folgen werden.