Kundenbewertungen zu Mortalitas

Mortalitas
14,95
Preis inkl. MwSt.
Mortalitas (Schwarzes Blut 2)
 
Melanie Vogltanz

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Anzahl der Bewertungen: 6
Durchschnittliche Bewertung: 4
Spannender Vampirroman abseits der gängigen Klischees
von Buchdrache am 04.09.2018
Auch wenn ich ein, zwei Dinge am ersten Teil der »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz auszusetzen hatte, freute ich mich auf Band 2 »Mortalitas«. Die Erwartungen und Hoffnungen, die ich an den Roman herantrug, wurden erfreulicherweise erfüllt.

Knapp drei Jahrhunderte nach ihrer Verwandlung zur Strigoi hat Elyssandra fast alles Menschliche hinter sich gelassen. Sie lebt nun unter dem Decknamen der Gräfin Elisabeth Báthory, genannt »Blutgräfin«, als ungarische Adelige und lässt es sich gut gehen. Zwischenmenschliches ist ihr schon lange abhandengekommen und ihresgleichen ist ihr völlig egal. Doch die Vergangenheit ruht nicht, als plötzlich wieder Undine auftaucht. Und dann wird auch noch ein schreckliches Attentat auf sie verübt, das sie ihrer Unsterblichkeit raubt. Eine verzweifelte Suche nach dem Täter und dem Gegengift beginnt und ein Wettlauf mit der Zeit und dem Tod als Sterbliche.

Als allererstes muss ich sagen, dass es mich unheimlich erleichtert hat, dass Elyssa sich endlich von Christian lösen konnte. Noch nicht ganz, aber sie hat eingesehen, wie manipulativ und missbräuchlich er sich ihr gegenüber verhält. Und vor allem hat sie auch eingesehen, dass sich regelrechte Wahnideen in seinem Kopf festgesetzt haben, die nicht nur ihr, sondern auch ihresgleichen schaden, und Christian eine Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen beginnt.

Des Weiteren hat sich auch der Stil verbessert. Während ich im ersten Band noch einige Male über so einige arg blumige Ausschmückungen stolperte, war davon in der Fortsetzung nichts mehr zu lesen. Ich kam viel angenehmer und flüssiger durch.

Das waren meine beiden Hauptkritikpunkte am ersten Band. Ich finde es sehr schön, dass sie sich mit dem zweiten aufgelöst haben. Hat mich sehr gefreut! Denn so konnte ich »Mortalitas« in seinen vollen Zügen genießen. Und es ist ein guter Roman!

Zum einen gefiel es mir, dass sich die ganze Geschichte vor dem Hintergrund der Blutgräfin abspielt. Das war eine passende Legende, die Elyssa da einen Hintergrund geben konnte, der wirklich gut zu ihr passt. Sie hat sich nämlich sehr stark verändert. Noch immer ist sie kratzbürstig und willensstark, doch dazu kommt ein gnadenloser Egoismus, der nur ihrem Selbsterhalt dient. Die Menschlichkeit, die sie sich noch eine ganze Weile nach ihrer Verwandlung und auch mit Christian zusammen bewahrt hatte, ist fast völlig von ihr abgefallen. Ihr Dasein als Strigoi prägt sie jetzt vollkommen, dass selbst ihresgleichen sie als Monster bezeichnet.

Und dann wird ihr genau das genommen, was ihr anscheinend das Wichtigste ist: ihre Unsterblichkeit. Sie verzweifelt völlig und begeht noch grausamere Taten, um durch das Blut von Jungfrauen ihre Unsterblichkeit wiederzuerlangen. Ich finde diesen Schachzug in der Erzählung einfach umwerfend. Denn erst dadurch, dass Elyssa scheinbar nichts mehr hat, gelingt es ihr, zu ihrem alten und doch irgendwie neuen Selbst zurückzufinden.

So wirklich eine Seite von Gut und Böse gibt es nicht. Jeder hat seine Ansichten, und jede davon hat irgendwie ihre Berechtigung. Viele tun Dinge, die von einigen verteufelt, aber von anderen wiederum gutgeheißen werden. Das macht das Lesen sehr spannend und abwechslungsreich. Natürlich steht man als Leser auf der Seite Elyssas, aber man muss ihr schon einräumen, dass sie einige wirklich schreckliche Dinge getan hat, die eigentlich einer harten Strafe bedürfen. Das Auflösen des Konzepts von Gut und Böse in diesem Roman ist der Autorin wirklich gut gelungen und bereitet sehr viel Freude beim Lesen.

Der zweite Teil stellt dem ersten gegenüber, der schon gut war, noch einmal eine Verbesserung dar. Die Schwächen des ersten Teils finden sich hier nicht mehr, dafür einige neue Stärken. Die Reihe ist auf jeden Fall weiterhin eine Empfehlung für Liebhaber der Vampirromane, die etwas abseits der ausgekauten Klischees suchen.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
DIe Zeit Verändert Jeden!
von Anonymus am 26.11.2017
Im Zweite Band der "Schwarzes Blut" Reihe spielt 300 Jahre nach der Wandlung von Elyssa.
Sie ist nun nicht mehr so wie damals .Elyssa hat sich in Ungarn zurück gezogen und lebt ihr unsterbliches Leben als Gräfin Barthory.
Das Blut junger Mädchen trinkend lebt sie dort ganz wie es ihr gefällt.
Doch das soll sich bald ändern, die Sterblichen in der Umgebung werden langsam auf sie aufmerksam und alte Bekannte tauchen auf und wollen ihre Hilfe Mortus zu finden .
Das steht aber ganz und gar nicht in Elyssas Sin.
Bis eines Nachts ihr keine Wahl mehr gelassen wird und sie für ihr eigenes leben Mortus aufsuchen muss.

Der zweite Band ist viel blutiges und grausamer als der erste , was zur Gesamtstimmung unglaublich gut passt.
Auch Elyssa ist nicht mehr so naiv wie im ersten Band und muss erstmal durch die Umstände wieder lernen was es bedeutet Sterblich zu sein und was ein glück sie eigentlich hat .
Man bekommt hier auch die Geschichte erzählt was in den 300 Jahren passiert ist was sehr interessant und wie ich finde vor allem grausam ist, was auch ihren wandel erklärt.
Wir treffen auf alt bekannte Personen aus Band eins , manche dürfen davon länger über leben und manche weniger ;)
Insgesamt war der Tod in diesem Band sehr präsent.
Alle Charaktere durchlaufen einen Sinneswandel was wirklich gut zu beobachten war und auch stellenweise mir wirklich das Herz gebrochen hat .
Das Ende fand ich etwas schwach aber doch gut gelöst.
Es macht aufjedenfall neugierig auf den nächsten Band den ich definitiv gerne lesen möchte .
Nachdem ich den ersten Band nicht mochte bin ich umso überraschter das ich diesen nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Es war mir eine große Freude und es hat mir große lust auf mehr gemacht.
Spannende Handlung voller düsterer Wendungen und mystischen Wesen
von Anonymus am 11.11.2017
Elyssandria hat sich nach Ungarn auf die Burg von "Barthory" zurückgezogen und herrscht dort nach ihrem Willen. Als Herrin trinkt sie das Blut ausgewählter Mädchen und lenkt dadruch die Aufmerksamkeit der Unsterblichen und Sterblichen auf sich.
Eines Nachts wird sie Überfallen und durch einen Trank ihrer Unsterblichkeit beraubt.
Wer war derjenige der sie vergiftet hat und warum brauchen die Werwölfe ihre Hilfe?

Auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, so kommt man mit der Handlung mit. Es ist zwar sowohl der Einstieg nicht ganz einfach als auch die Rückblenden, die immer wieder in das Buch eingebaut sind, doch man kann der Handlung folgen und das Buch liest sich relativ flüssig. Die Handlung an sich ist spannend, düster und voller Wendungen, die ich nicht vorhersagen konnte. Der Roman ist für alle Vampirfans etwas, die keine Liebesgeschichte wie bei Twilight erwarten, sondern echte Vampire, die auch grausam sein können.
Ein tolles Gesamtpaket!
von Anonymus am 08.11.2017
Die Autorin Melanie Vogltanz hat mit Mortalitas dem zweiten Band der "Schwarzes Blut"-Reihe einen Vampirroman geschaffen, wie ich ihn mir persönlich wünsche und vorstelle - düster, blutig und authentisch. Sie beweist mit ihrer Reihe, dass Vampire und andere Schattengeschöpfe nicht immer die netten Herzensbrecher von nebenan sein müssen, um einen lesenswerten Roman zu kreieren.

Der Roman überzeugt mit gut recherchierten Details, aufregenden Charakteren und tollen Schauplätzen. Zudem passt der Schreibstil perfekt zum Genre. Einfach ein tolles Gesamtpaket.

Werde die Reihe auf alle Fälle weiter verfolgen.
Vampiergeschichte
von Anonymus am 31.10.2017
Da mir Teil 1 dazu fehlte war die Geschichte sehr verwirrend und ich kam nicht wirklich in die Story rein. Mir fehlte der Bezug zu den Protagonisten, viele Handlungen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, da sie mit Teil 1 verbunden waren.
Die Story an sich war gut, leider hat nach meiner Meinung, die Autorin die Spannung immer wieder durch Rückblicke abrupt enden lassen, diese Rückblicke haben mich auch im lesefluß behindert.
Für diejenigen die Teil 1 kennen ist das Buch bestimmt eine gute Fortsetzung.
Hat mir gefallen!
von Anonymus am 06.02.2017
Elyssandria Strigoi ist eine Unsterbliche. Der Kampf der in ihr schon seit Jahrhunderten tobt lässt langsam das Ungeheuer in ihr gewinne. Sie wird immer unmenschlicher. Die Zeit hat sie hart und böse gemacht. Dann tritt Undine wieder in ihr Leben. Undine bittet Elyssandria um Hilfe im Kampf. Doch Elyssandria will sie abweisen, weil sie kein Interesse daran hat. Dann passiert das unglaubliche. Elsyssandria verliert ihre Unsterblichkeit. Das ist wiederum gar nicht so lustig, da sie nun mit ihrer Sterblichkeit konfrontiert wird. Kann sie sich den übermenschlichen Feinden entgegenstellen und die Giftmischer dingfest machen? Erhält Elsyssandria ihre Unsterblichkeit und ihre Seele wieder zurück?

„Mortalitas“ ist der zweite Band einer Serie. Man kann ihn unabhängig vom ersten Band lesen. Ich habe bislang nur den 2. Teil gelesen, möchte aber noch die Anfänge kennen lernen. Die Geschichte ist so schon spannend, vielleicht aber noch besser, wenn man den Umfang der Veränderung von Elyssandria im vollen Maße mitbekommt.

Der Schreibstil der Autorin Melanie Vogltanz ist flott und spannend. Die Protagonistin Elyssandria ist sehr gut heraus gearbeitet. Sie ist böse und zerrissen zwischen zwei Männern. Trotzdem fand ich sie sympathisch und litt mit ihr.

Die Geschichte ist blutig und actionreich. Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen. Was ich nicht so mochte, war dann doch die Liebesgeschichte. Das mag ich aber in keinem Roman wirklich gerne, wenn es nicht gerade eine Liebesgeschichte an sich ist.

Ansonsten kann ich „Mortalitas“ gerne an Leser von düsterer Fantasy weiter empfehlen. Ich fand den Roman wirklich gelungen.

LG Zsadista