Kundenbewertungen zu Maleficus

Maleficus
2,69
Preis inkl. MwSt.
Maleficus (Schwarzes Blut 1)
 
Melanie Vogltanz

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Anzahl der Bewertungen: 7
Durchschnittliche Bewertung: 3,7
Geflasht
von Jenny Berger am 17.08.2018
Wow, was für ein Buch. Die Handlung hat kaum begonnen und schon ist man mitten drin und kämpft mit Elyssa ums blanke überleben. Die Autorin schafft es mit ihren Worten einen wahnsinnig spannenden Film im Kopf abspielen zu lassen, der manchmal recht blutig ist. Elyssa ist eine starke willenskräftige Protagonistin, die weiß wie man sich zur wehr setzt. Die Beschreibungen kämpfen, der Umgebung, einfach alles ist so detailliert, dass man das Gefühl hat live vor Ort zu sein. Man weiß in diesem Buch einfach nicht, was einen erwartet, von Spannung bis Grusel ist alles dabei, was das Fantasyherz höher schlagen lässt. Wer wirklich mal was neues entdecken will, ist mit diesem Buch genau richtig. Hut ab.
Sehr spannend!
von Anonymus am 23.08.2017
Puhh, ich muss erst mal verschnaufen, denn diese Geschichte hat meinem Herzklopfen keine Pause gegönnt. Schon ziemlich am Anfang habe ich einen bestimmten Verdacht gehegt, wie es enden wird, wobei ich nur teilweise Recht behielt. Es gibt einige Rätsel, die die Leserin, den Leser beschäftigen und somit den Spannungsbogen sehr schön aufrechterhält. Die Autorin erzählt sehr detailreich, auch bei diversen Kämpfen, was für Detail-Liebhaber sicher ein Highlight ist. Ich möchte hier nichts verraten oder spoilern, denn auch ich ging das Buch völlig neutral an, und es war gut so. Unerwartetes erwartet den Leser/die Leserin, Gänsehaut, Grusel, aber auch Emotionen, die das Herz berühren. Das Ende war beinahe schockierend, unglaublich und ich begann einen Darsteller richtig zu hassen. Die Protagonistin ist eine starke Frau, die ich wirklich sehr lieb gewonnen habe. Ein Leckerbissen schlechthin, wenn man in das Wien des 14. Jahrhunderts im wahrsten Sinne des Wortes "abtauchen" möchte. Es handelt sich nicht um eine oberflächlich erzählte Geschichte, sondern ich empfand diese sehr gut durchdacht. Es ist kein Sachbuch, also erwarte ich mir auch nicht auf jeder Seite trockene Logik, sondern Überraschung und Staunen, und das hat die Autorin bei mir geschafft.
Spannend & unkonventionell
von Anonymus am 15.07.2017
Handlung:
Der Fantasythriller „Maleficus – Schwarzes Blut“ ist der erste Band einer Quadrologie von Melanie Vogeltanz und erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Elyssandria, kurz Elyssa, die sich mit zwei Begleitern, Christian und Stephanus, anfänglich auf den Weg begibt, um Ihre letzten ermordeten Verwandten zu rächen und endet im Kampf gegen untote Wesen, die Strigoi, die ganz Wien einnehmen wollen.
Die Fronten sind glasklar, bis Elyssa selbst zum Strigoi wird..

Meine Meinung:
Melanie Vogeltanz schafft es fast gänzlich eine dauerhafte Spannung zu halten und begeistert mit Wendungen und Entwicklungen, die man erfrischender Weise mal nicht vorahnt. Gefallen hat mir ebenfalls die Einbringung von Fremdwörtern, die ansprechende Wortwahl sowie die Verwendung von Schachtelsätzen. Letztere wirken auf viele Leser oft abschreckend, sind jedoch gut verständlich geschrieben. Ich muss leider zugeben, dass sich einige Logikfehler in Beschreibungen von Situationen finden lassen, über die ich hier jedoch gerne einfach hinweglese, da mir der teils unkonventionelle Handlungsverlauf sehr zusagt. Die Einordnung in das Genre des Fantasyhorror würde ich jedoch nicht ganz zustimmen. Fantasythriller eher.
Die Bezeichnungen „Strigoi“ und „Hemykin“ deuten darauf hin, dass die Autorin die Fantasywesen in ihrer ursprünglicheren Form betrachten möchte. Dies kommt meiner Meinung nach ein klein wenig zu kurz und kann den Lesern gerne detaillierter vermittelt werden. Sie schafft es jedoch, diese Wesen so wirken zu lassen, als würden sie in der realen Welt existieren. Es verwundert mich allerdings, dass Elyssa als Strigoi ihre neuen Kräfte in vielen Situationen nicht einsetzt, man erfährt auch nicht, ob sie es nicht möchte oder vielleicht auch nicht kann.

Empfehlung:
Mit dem Auftakt zur 4-teiligen Reihe hat Melanie Vogeltanz einen Fantasythriller mit viel Potenzial geschrieben. Der geringe Preis für die E-Book Variante würdigt das Buch in keiner Weise, daher sollte man hier unbedingt zuschlagen und sich als Liebhaber dieses Genres die Geschichte um Elyssa nicht entgehen lassen.
nicht wirklich überzeugt
von Anonymus am 03.07.2017
Das Cover find ich wunderschön gestaltet und das zog auch meine Aufmerksamkeit auf sich. der Inhalt wurde meinen Erwartungen nicht gerecht.
Mit intensiven Ausschmückungen und detaillierten Auseinandersetzungen verlor man sich stellenweise in langen verschachtelten Sätzen und in der Länge der Kapitel, hier wäre weniger mehr gewesen.
Sympathie für die Hauptprotagonisten konnte ich auch mit viel Mühe nicht aufbringen, Elyssa auf der einen Seite die ihre Kraft und Macht nicht einsetzt und sich in physischer und psychicher Form nicht weiterentwickelt, Christian hingegen hadert mit sich und Stephanus, mit den beiden hätte die Autorin das Potential ausschöpfen und die Charaktere aufbauen und sich entwickeln lassen können.
Die Geschichte hat viele gute Punkte die man mehr hätte ausbauen können, Nebensächlichkeiten wurden oft aufgebauscht oder Kämpfe utopisch beschrieben ( z.B. im engen Zimmer mit mehreren Personen weitschwingend fechten )
Gute Ansätze zum Aufbau der Spannung verloren sich oft in zänkischen Auseinandersetzungen der Mitspieler.
Mag sein daß ich nicht der Zielgruppe als Leserin entspreche, diese kann ich auch nicht richtig erkennen. So mag es jeder für sich entdecken und auch mögen.
nicht überzeugend
von Anonymus am 02.07.2017
„Maleficus“ von Melanie Vogltanz ist der Auftakt der Reihe „Schwarzes Blut. Ebenfalls erschienen sind die nachfolgenden Bände „Mortalitas“ und „Munditia“.
Protagonistin ist Elyssandria, auch Elyssa genannt, ein junge Frau, die sich im Wien des 14. Jahrhunderts behaupten muss. Sie hat bereits früh ihre Eltern verloren und die einzigen wirklichen Bezugspersonen in ihrem Leben sind ihr Cousin Philipp und ihr Grossvater Theodor. Doch auch diese beiden verliert Elyssa schon bald. Glücklicherweise lernt sie den Wandermönch Stephanus kennen, der von nun an immer an ihrer Seite ist, wenn Not am Mann ist. Mit Christian, einer weiteren neuen Bekanntschaft, verbindet sie bald mehr als nur Freundschaft. Gemeinsam wollen sie gegen die in Wien aufgetauchten Strigoi kämpfen. Jedoch wird Elyssa selbst bald zu einer Strigoi, was ihr nicht nur übermenschliche Kräfte verleiht, sondern auch zu einigen Problemen führt.

Was zu Beginn als unkonventioneller Schreibstil im positiven Sinn aufgefasst wurde, hinterliess bald schon ein negatives Empfinden. Die relative kurze Handlung wird in hunderten von Seiten verpackt, ohne dass die langwierigen Einschübe und Dialoge irgendwelchen philosophischen Tiefgang hätten. Rhetorische Stilmittel (Methaphern, Pleonasmen etc.) in allen Ehren aber diese sollten überlegt eingesetzt werden. Die Autorin scheint hier einfach alles was sie während ihres Philologiestudiums gelernt hat in möglichst jeden Satz packen zu wollen. Leider verlieren die Stilmittel so an Bedeutung – weniger ist auch hier mehr. Leider ist nicht nachvollziehbar, was die Autorin damit bezweckt, da dies alles andere als geistreich wirkt. Die sehr langen, mit unzähligen Kommas ineinander verschachtelten Sätze, sind zwar toll ab und zu, tauchen hier aber viel zu oft auf. Umso mehr, als damit meist unnötige Bemerkungen und Ergänzungen angefügt werden. Wären diese weggelassen worden, wäre der Rest viel wirkungsvoller präsentiert worden. Ein Satz mit drei(!) unterschiedlichen Subjekten muss echt nicht sein. Einige Fehler im Roman lassen den Schluss zu, dass diese Einschübe wohl nicht nur die Leser, sondern auch die Autorin selbst verwirrt haben.

Es ist auch nicht wirklich klar für welche Zielgruppe das Buch gedacht ist. Die aufmüpfige, arrogante und öfters total unrealistisch dargestellte Protagonistin spricht wohl eher Teenager in der Pubertät an als erwachsene Leser. Die erwähnten Schachtelsätze und die unnötig in die Länge gezogene Handlung wiederum werden wohl keinen Jugendlichen begeistern.
Schade ist auch, dass hier nicht auf mehr Authentizität Wert gelegt wurde, sondern eine fast schon übermenschliche Heldin porträtiert wird und einige Handlungen weder nachvollziehbar noch überhaupt möglich sind. Dazu kommen etliche Logikfehler, welche sowohl die Handlung wie auch die Figuren unglaubwürdig erscheinen lassen. Natürlich lässt das Fantasygenre einiges an schriftstellerischer Freiheit zu, dennoch sollten Fehler in der Handlung vermieden werden.

Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Daher kann ich es auch nicht weiterempfehlen. Von der Lektüre der nachfolgenden Bände werde ich entsprechend absehen.
Spannde Vampir Geschichte, mit einer taffen Heldin!
von Anonymus am 26.06.2017
Dieses Buch spielt in Wien 1365 und handelt von Elyssandra die zunächst wohl behütet in einem Dorf bei ihrem Onkel lebt . Anders als üblich für Frauen in der Zeit reicht es ihr aber nicht Schankmagd zu sein und irgendeinen Mann zu heiraten. Heimlich übt sie mit ihrem Cousin die Kunst des Schwertkampfes. Doch auf einmal ändert sich alles ihr Dorf wird von Söldnern überfallen und niedergebrannt. Schnell stellt Elyssa fest, dass die Söldner nicht die größte Gefahr sind, der sie sich stellen muss. Strigoi treiben ihr Unwesen in ganz Wien. Alles genommen von den ungeheuern will elyssa nur noch eins : Rache! Gemeinsam mit ihren Gefährten, dem Pfaffen Stephanus und dem Bauern Christian, dem das selbe Schicksal ereilte wie ihr, macht sie sich nun auf die suche nach dem Kern des Bösen.
So ich fand das Buch eigentlich sehr interessant man erfährt viel über die Strigoi und die Protagonistin.
Elyssa ist wirklich eine taffe Frau weshalb sie mir auch sofort sympathisch war. Manchmal handelt sie aber so unlogisch. Ihr müsst euch vorstellen ihr interessiert euch gar nicht für Männer, 20 Jahre lang, dann passieren euch unglaublich schlimme Dinge, und dann fällt ihr kurze Zeit später über den Bauern her. Nein das konnte ich zum Beispiel gar nicht nachvollziehen.
Die Liebesgeschichte Ist sowieso meiner Meinung nach ein großes Drama und für die Geschichte völlig unnötig. Man hätte sie auch komplett sein lassen können.
Christian ist eigentlich auch ein sehr interessanter Charakter über den man unglaublich viel erfährt und obwohl ihm so viel schlimmes passiert konnte ich einfach keine Bindung zu ihm aufbauen. Er ging mir einfach auf die nerven und war mir unglaublich unsympathisch.
Stephanus hingegen fand ich schon wesentlich interessanter. Er ist sehr klug und schafft es immer einen kühlen Kopf zu bewahren egal wie heikel die Situation ist.
Wenn ich Elyssa wäre hätte ich wohl eine andere Wahl getroffen.
Der Schreibstil War auch sehr gut und angenehm zu lesen.
Die ganze Handlung ist sehr schnell voran gegangen . Manchmal gab es jedoch stellen wo es sich so gezogen hat. Diese Stellen haben die Story etwas abgebremst, was schade war.
Bis auf das einzelne Logik Fehler, wie zum Beispiel kämpfe die groß ausarten in viel zu engen Räumen, hat es wirklich Spaß gemacht der Geschichte zu folgen. Die überraschende Wendung am Ende war fantastisch. Ich konnte mir durch eine Erwähnung von Eric schon etwas denken aber das der knall so groß sein wird hätte ich nicht gedacht.
Im großen und ganzen also eine interessante und spannende Vampir Geschichte die man gerne lesen kann wenn man so etwas mag.
Ich bin noch etwas im Zwiespalt ob ich weiter lesen soll wegen der Liebesgeschichte und Christian und auch etwas wegen dem Ende ohne zu spoilern kann ich aber nicht sagen warum. Eine Leseempfehlung für Vampir Fans.
Hochspannender Vampirroman mit unerwarteten Wendungen!
von Anonymus am 25.06.2017
Achtung! Enthält viele Spoiler!
Handlung (Spoiler)
Als das Haus ihres Cousins Phillip bis zu seinen Grundmauern abgebrannt wird und Phillip und dessen Familie von Söldnern brutal getötet werden, will die 22- jährige Elyssandria Rache. Doch es kommt noch schlimmer: kaum in der Taverne ihres Großvaters angekommen, verwüsten ebendiese Söldner ihr zu Hause und ermorden alle außer Elyssandria, auch ihren Großvater. Schließlich wird sie von dem Pfarrer Stephanus gerettet, der die Nacht vorher in die Taverne eingezogen ist. Die beiden finden zusammen heraus, dass ein Mann namens Eric für die Zerstörung Elyssandrias Lebens verantwortlich ist und machen sich auf die Suche nach ihm. Unterwegs finden sie ein vollkommen verwüstetes Dorf vor, mit nur einem Überlebenden: Christian. Es stellt sich heraus, dass die Söldner auch hier gewütet haben und alle Bewohner bis auf Christian töteten. In der darauffolgenden Nacht geschieht dann das unglaubliche: Die seit Tagen verstorbenen Dorfbewohner, die Christian zuvor alle begraben hat, graben sich aus ihren Gräbern heraus. Nach einiger Zeit wird klar, dass die Wesen kein Gedächtnis mehr an ihr vorheriges Leben besitzen, zu willenlosen Wesen geworden sind, die nur Menschenblut wollen und von einem anderen Untoten kontrolliert werden: Eric. Dieser ist ein Strigoi vii, ein Lebender Toter und stark. Nach ihrer Flucht aus dem Dorf beschließen sie, nach Wien zu gehen. Aber dann geschieht etwas, womit die drei nie gerechnet hätten: Elyssandria stirbt- und kommt als Strigoi vii wieder. Mit Stephanus Hilfe kann sie den unbändigen Hunger nach Blut gerade noch so kontrollieren, doch für wie lange?
Meine Meinung zu…
… dem Cover
Das Cover ist sehr gelungen. Durch die simplen Formen und dunkel gehaltenen Farben besitzt es eine Art Schlichtheit, gepaart mit Elyssandrias Silhouette und dem Turm wird daraus Eleganz. Auch passt es natürlich zur Handlung, das zum einen Elyssandria mit ihrem Schwert darauf zu sehen ist, zum anderen aber auch die Spitze des St. Stephans, das gegen Ende des Buches noch eine wichtige Rolle spielt.
… dem Titel
„Maleficus“ sagt zwar nicht viel aus, hört sich aber gut an und vermittelt etwas Dunkles (lat. „male“ = schlecht, schlimm). Der Reihenname „Schwarzes Blut“ passt allerdings perfekt, da alle übernatürlichen Kreaturen mit dem „schwarzen Blut“ infiziert sind.
… dem Schreibstil
Melanie Vogltanz schreibt flüssig, die Geschichte lässt sich sehr gut lesen, man muss sich kaum an Eigenheiten anpassen. Auch die vereinzelten veralteten Ausdrücke und Redensarten passen gut in die Handlung, die schließlich im 14. Jahrhundert stattfindet. Besonders die spannungsgeladenen Stellen- und von denen gibt es eine ganze Menge- sind realistisch und mit ihrem eigenen Charme rübergebracht. Nur manchmal überstürzt sich die Handlung und man kommt nicht mehr so gut mit.
… den Charakteren
Allgemein lässt sich sagen, dass alle Charaktere einen gewissen Tiefgang haben und vielschichtig sind. Jeder Protagonist erhält seine persönliche Vergangenheit, die ihn so geformt hat, wie er jetzt ist, auch im Laufe der Handlung verändern sich die Charaktere stark.
Elyssandria:
Elyssandria ist anfangs eine starke, selbstsichere und unabhängige Frau mit klaren Zielen. Die Angriffe auf sie und die Morde an ihren Familienmitgliedern lassen sie nicht zerbrechen, im Gegenteil, sie schüren ihren Zorn noch. Trotzdem wurde ich nie richtig warm mit ihr, ihre Handlungen schienen mir bisweilen sehr unlogisch und unvernünftig. Auch ihre Entwicklung verläuft nicht gerade positiv, nachdem sie zum Strigoi wird, kann man mit verfolgen, wie sich ihre Menschlichkeit langsam auflöst. Sie gleitet allmählich in die Dunkelheit ab. Auch ihre Stärke verschwindet, als sie von den Soldaten des Herzogs gefangen genommen wird, hat sie fast mit dem Leben abgeschlossen. Trotzdem ist sie eine sehr vielschichtige Figur, ihre Liebe zu Christian ist zwar teilweise das Einzige, was sie menschlich bleiben lässt, und wegen ihrer Vergangenheit ist es verständlich, wie sie so hart werden konnte.
Christian:
Definitiv nicht meine Lieblingsfigur. Anfangs kam er mir noch sympathisch und nett rüber, dieser Eindruck verflüchtigt sich aber zunehmend. Er wird in Bezug auf Elyssandria mehr und mehr besitzergreifend, was sich aber noch durch die Provokation durch Stephanus erklären lässt. Er ist auch für einen Menschen nicht besonders mutig, als Elyssandria ihn verlässt, nachdem er sie beschimpft hat, landet er als Säufer auf der Straße. Zudem finde ich seine Einstellung gegenüber Elyssandrias neuem Wesen sehr naiv. Obwohl sie ihn tausendmal warnt, begibt er sich trotzdem in Lebensgefahr, was auch letztendlich zu dem Angriff durch Elyssandria führt.
… Stephanus
Mit ihm hat Melanie Vogltanz eine Meisterleistung vollbracht. Als er einfach so auftauchte, war man als Leser noch total misstrauisch ihm gegenüber. Doch genauso, wie er sich einen Platz in Elyssandrias Herzen erschlichen hat, wurde er mir auch immer sympathischer und ich habe ihm schließlich voll und ganz vertraut. Als Christian ihn dann umbringt habe ich diesen aus tiefsten Herzen gehasst, aber als sich dann im letzten Kapitel die Wahrheit über Stephanus offenbart hat… das war die unerwarteste Wendung im ganzen Buch. Großen Respekt!
… zur Handlung an sich
Die Grundidee, etwas über Vampire zu schreiben ist ja nicht sonderlich neu. Doch Maleficus sticht definitiv aus der Masse heraus. Die Handlungsstränge sind düsterer als bei den „normalen“ Vampirromanen, die Protagonistin agiert (meistens) unabhängig von irgendwelchen Männern. Auch die Handlung war spannungs- und actiongeladen, mit vielen unerwarteten Wendungen.
Fazit:
Ein düsterer Vampirroman mit vielen unerwarteten Wendungen und viel Action. Klare Leseempfelung!