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Kundenbewertungen zu Steamtown - Die Fabrik

Steamtown - Die Fabrik
14,95
Preis inkl. MwSt.
Steamtown – Die Fabrik
 
T. S. Orgel und Carsten Steenbergen

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Anzahl der Bewertungen: 6
Durchschnittliche Bewertung: 4,7
Düster und derb - großartiger Steampunk Krimi!
von Anonymus am 10.07.2017
Auf das Buch war ich richtig neugierig, weil ich schon die Fantasyreihe der Autorenbrüder T. S. Orgel über die Blausteinkriege kennen- und lieben gelernt habe. Der Ausflug ins Steampunk Genre war ein großer Anreiz, den in dem Bereich hab ich noch viel zu wenig gelesen.

Den Anfang empfand ich ehrlich gesagt etwas schleppend - aber vielleicht war ich auch zu ungeduldig. Die Vorstellung zwei der Protagonisten zog sich irgendwie, obwohl ich dann festgestellt hatte, dass es gar nicht so viele Seiten waren, aber es war auch nötig, um ihr Verhalten im Verlauf zu verstehen.
Die große Schrift im Buch ist super - dafür waren die Zeilenabstände sehr eng, das erste Mal, das mir sowas auffällt. Das war zuerst etwas anstrengend, aber ich hab mich sehr schnell dran gewöhnt.

So, jetzt hab ich ein bisschen gemeckert, aber ich fand das Buch wirklich toll! Als ich nach dem etwas plätschernden Einstieg in die Geschichte reingekommen bin, konnte ich gar nicht mehr aufhören! Die drei Hauptcharaktere sind in ihrer eigenwilligen Art so toll beschrieben und mir auch ans Herz gewachsen, auch wenn sie jetzt keine wirklichen Sympathieträger sind.

Agent Eric von Valen ist noch am "nettesten". Ein junger Agent des Ministeriums, der seinen ersten Mordfall zu klären hat. Natürlich ist er noch unerfahren und unsicher in seinem Tun, aber entschlossen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Er gibt sich immer korrekt, aber er hat tief in seiner Erinnerung ein Geheimnis vergraben, das

Pater Siberius Grand - ein Mann der Kirche, aber ein gefallener Mann. Warum - darauf möchte ich hier nicht eingehen, das müsst ihr selbst herausfinden! Aber ich fand ihn einfach herrlich! Entgegen der Vorstellung eines "Gottesmannes" wirkt er vom Aussehen her eher wie ein Schläger und ist auch mit seinen knapp über 50 Jahren noch top in Form. Er sagt was er denkt und ist dabei auch mit seiner Wortwahl nicht zimperlich und handelt sich damit regelmäßig Ärger ein. Mit seinem Auftreten schafft er sich seinen "Platz" und seinen Respekt, hat aber auch eine vortreffliche sarkastische Ader.

Der dritte im Bunde, der den Mordfall aufklären soll ist der Forensiker Mister Ferret. Er kommt sehr unscheinbar und unauffällig daher, ist aber auch nicht auf den Mund gefallen und glänzt mit einem gleichgültigen, trockenen Humor, der im Zusammenspiel mit Siberius Grand äußerst amüsant ist! Mister Ferret hat einige verborgene Talente, die das Team aus einigen bösen Überraschungen retten wird.

Man merkt recht schnell, dass der Mord prekäre, politische Bedeutung hat und es hier einiges zu vertuschen gilt. Doch die drei lassen sich nicht unterkriegen und jeder auf seine Art

Der Schreibstil ist erfrischend locker, teilweise flapsig gerade in den Dialogen und beim wörtlichen Schlagabtausch, was die doch recht düstere Atmosphäre zu einem unterhaltsamen Schauspiel macht; aber dabei nicht den Ernst der Lage außer Acht lässt. Bei den Männern geht es nunmal in einem etwas raueren Ton zu und Handgreiflichkeiten und Brutalität sind öfters vonnöten. Denn es ist gefährlich im fiktiven Steamtown und der viktorianische Einschlag wird sehr schön mit den typischen Elementen aus dem Genre verbunden: Plasmalichter, Ikonographen, Aetheromanten und viele kleine Details - dazu Ausflüge in die von Unrat überschwemmte Kanalisation und das düstere Sanatorium.
Und! Die Geschichte kommt wunderbar ohne den unnötigen Zusatz einer Romanze aus!

Die Handlung entwickelt sich dabei mit einem guten Tempo und die Spannung wird auch immer wieder angetrieben. Die Zusammenhänge formen sich langsam zu einem Bild, lassen aber noch genug Spielraum zum Rätselraten - vor allem auch durch überraschende Wendungen.
Der Epilog hält dann auch noch einen bösen Zug bereit, wodurch sich noch Stoff für eine Fortsetzung ergeben würde. Ich würd mich jedenfalls darüber freuen!
Düster direkt und einfach nur gut
von Anonymus am 23.02.2017
Agent Eric van Halen, der Pater Siberius Grand und Mister Ferret werden mit einem Auftrag vom Ministerium seiner Majestät beauftragt. Sie sollen den bestialischen Mord an einem Bürger der Stadt Steamtown aufklären. Wie sich schnell herausstellt, geht es dem Ministerium nicht unbedingt darum den Schuldigen zu finden oder einen Schuldigen, damit die Bevölkerung nicht unnötig beunruhigt wird. Und auch wenn jeder der 3 Hauptcharaktere so seine eigenen Probleme mit sich rumschleppt, wollen die 3 den tatsächlichen Mörder finden und wenn es sein muss auch auf eigene Faust. So kommt es, dass die 3 auch im Untergrund der Stadt ermitteln werden. Dabei stoßen sie auf mehr wie erwartet. Voller Einsatz von Hab und Gut wird hier gefordert. Und nicht nur das. Es kommt auch zu schweren Kämpfen mit Opfern. Zum Glück erhält unser Team immer wieder Unterstützung und kann somit zur Lösung des Falls kommen. Auch wenn die eigentlich Leiche nicht das einzigste Opfer des Täters bleiben wird. Und die 3 werden in einen Strudel in der Unterwelt gezogen, der ihr Leben komplett verändern wird.
Die Atmosphäre in diesem Buch ist sehr düster. Man hat sofort ein angenehm ungutes Gefühl in der Bauchgegend und kann das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen. Die Sprache in diesem Buch ist sehr direkt und deutlich. Die Geschehnisse sind hart und teilweise auch brutal. Aber ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es ist einfach mal was anderes. Die Story ist wirklich gut und auch sehr gut umgesetzt. Bei den 3 Hauptcharakteren wird jeder einen Liebling für sich entdecken. Also auf nach Steamtown. Ich hinterlasse hier gerne 5 Sterne!
Bis auf eine nervige Protagonistin gelungen.
von Anonymus am 06.02.2017
Steamtown wird von einem unsagbar furchtbaren Mord erschüttert. Es wird die Leiche eines Mannes gefunden die extrem entstellt und ausgeweidet ist. Der Agent Eric von Valen wird mit der Aufklärung des Mordes betraut. Ihm zur Seite gestellt ist Mr. Ferret vom Ministerium Seiner Majestät. Zu dem Duo stolpert mehr durch Zufall der Pater und Aetheromant Siberius Grand. Dieser deckt eine seltsame Plasma-Spur auf, der die drei in die Kanalisation folgen. Und somit beginnt die Verschwörung alle in ihren Sog zu ziehen. Notgedrungen schließt sich auch noch Whiggs der Truppe an. Sie ist die Nichte von Grand und lebt bei den Tunnlern in der Kanalisation. Die Jagd nach dem irren Mörder endet nicht in der Kanalisation. Die tödliche Spur zieht sich mitten durch die Stadt. Eric und seine Helfer sind immer knapp an der Lösung, aber sie ist nicht so leicht greifbar.

„Steamtown – Die Fabrik“ ist ein Gemeinschaftswerk von C. Steenbergen und dem Team von T.S. Orgel. Die Idee ist im Internet gewachsen und wurde durch etliche Kurzgeschichten zu einer richtigen Story vereint.

Der Schreibstil ist spannend bis zum Ende. Die Geheimnisse sind soweit bis zur Lösung auch im Dunkeln geblieben. Die Protagonisten sind von irre schräg, über schwarzhumorig bis hin zu nervig absolut genial gehalten. Die Mischung aus verschiedenen Charakteren besticht in diesem Roman absolut. Dem fertigen Buch ist auch nicht anzumerken, dass es aus mehreren Teilen zusammengesetzt wurde. Die Story ist flüssig und in sich passend.

Vor allem mochte ich den schrägen Humor einiger der Figuren. Mit wem ich gar nicht warm wurde, war Whiggs. Für mich persönlich war sie einfach nur überflüssig und nervig. Aber wirklich durch den kompletten Roman hindurch, ich hätte sehr gut auf sie verzichten können.

Ansonsten kann ich „Steamtown“ für jeden empfehlen, der gerne Steampunk-Krimis liest. Auch für Steampunk Anfänger ist der Roman sehr gut geeignet, da er nicht so tief in die Materie eintaucht und alles sehr gut verständlich geschildert wird.

LG Zsadista
Eine Stadt der besonderen Art
von Anonymus am 05.02.2017
Steamtown ist tatsächlich der erste Krimi überhaupt, den ich je gelesen habe. Es ist absolut nicht mein Genre, aber ich liebe Steampunk also führte kein Weg an diesem Buch vorbei. Ich habe diese Entscheidung auch absolut nicht bereut. Steamtown glänzt mit außergewöhnlichen Charakteren, einer ordentlichen Portion Humor und Sarkasmus und natürlich dem Reiz des Dampfes. Das Autorengespann hat eine wunderbare Welt auf die Beine gestellt, in der man gänzlich versinken kann. Auch ohne tiefgründiges Wissen über Steampunk kann man dieser Geschichte folgen und seine Freude daran haben. Es ist daher nicht nur für Fans dieses Genre zu empfehlen. Die Fabrik trumpft auch mit vielen überraschenden Wendungen, die den Leser stellenweiße atemlos zurücklassen. Ich kann jedem, der auf gute Unterhaltung steht, dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ein wahrer Glücksgriff!
Machenschaften
von Anonymus am 04.02.2017
Der Roman "Steamtown - die Fabrik" erschien 2015 im Papierverzierer Verlag. Als Autoren für das Werk verantwortlich sind der Autor Carten Steenbergen und die Gebrüder Tom und Stephan Orgel, welche unter dem gemeinsamen Pseudonym T.S. Orgel ihre Bücher verfassen. Dies ist das erste Werk der drei Autoren, welches sie gemeinsam verfassten.

Es ist sehr schwierig, etwas über den Inhalt des Buches zu schreiben ohne irgendwie in irgendeine Richtung zu spoilern. Aber kurz gesagt: Es wird eine schrecklich zugerichtete Leiche gefunden. Sofort wird zur Aufklärung ein dreier Team eingesetzt, welches aus Pater Siberius Grand, Mister Ferret und Eric van Valen besteht. Diese drei versuchen sofort die Spur aufzunehmen, welche sie auch in den Untergrund führt.

Der Roman startet gleich von 0 auf 100 und mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit bewegen wir uns schließlich durch das Buch. Immer wieder können wir neue Gestalten und Wesen entdecken, welche auch sehr bösartig sein können.
Immer wieder stoßen unsere Hauptprotagonisten auf helfende aber auch auf gefährliche Lebewesen. Oft kann man ihnen nur durch Glück entkommen.
Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit unserem lieben Pater, aber durch seinen trockenen Humor und seinen Sarkasmus ist er mir sehr schnell ans Herz gewachsen.
Eric kömpft sich tapfer als Hauptaufklärer des Mordfalles durch das Buch und hat auch schon mal seine liebe Not mit diversen Mitkämpfern und Wesen des Untergrundes.
Dem Autorenteam ist ein atemberaubender, rasanter und toll geschriebenes Steampunkabenteuer gelungen, welches ausgezeichnet zum Lesen funktioniert. Durch die Dialoge und zeitweise sehr schwarzhumorige Sicht der handelnden Personen wurde es zu einer kurzweiligen, extrem spannenden Leseunterhaltung.

Wer Steampunk liebt oder auch einmal in dieses Genre hineinschnuppern möchte, ist mit diesem Buch ausgezeichnet bedient. Lesen Sie es und begleiten Sie unsere Helden durch dieses Abenteuer.
5 Sterne und 100%ige Kaufempfehlung.
düsterer steampunk
von Anonymus am 15.01.2017
Als die Leiche eines höheren Angestellten der Steamtown Power Transmission aufgefunden wird, bekommt der Ministerialbeamte für Innere Angelegenheiten Erik Van Valen den Auftrag, den Mord zu klären. Ihm an die Seite werden der Wiedergänger Mr Ferret und Pater Siberius Grand gestellt – zwei äußerst ungewöhnliche Agenten. Die Ermittlungen führen die drei nicht nur in die verseuchte Kanalisation und ins Asylum der Stadt, sondern auch in ihre Vergangenheit.


Die Geschichte beginnt gleich schon komplexer, als ich es angenommen hatte. Sie ist auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die zwar immer wieder zusammengeführt werden, aber sehr unterschiedliche Personen und Ereignisse einführen. Die steampunk Elemente sind hier etwas anderes, als ich sie aus anderen Geschichten kenne. So scheint Steamtown nicht auf eine – zwar durch technische Errungenschaften veränderte – historische Kulisse aufzubauen, sondern es bildet eine eigene Mischung. Neben Waffen, Fahrzeugen und einigen kleineren Geräten, spielen hier auch Plasmodien – unter bestimmten Umständen sichtbare Energie – eine Rolle.

Das Team besteht aus unterschiedlichen Charakteren. Während Erik ein junger Agent ist und manchmal noch recht naiv erscheint, haben seine beiden Mitstreiter eine geheinnisvollere Vergangenheit. Grand, der für einen Pater sehr oft flucht und sich in zwielichtigen Gegenden herumtreibt, weist die Fähigkeit auf, die Plasmodien zu sehen und sie lesen zu können. Aber besonders Mr Ferret als Wiedergänger stellt eine Besonderheit dar. Während er erst noch als Mensch erscheint, wird langsam klar, was es mit ihm auf sich hat. Eigentlich ist er bereits tot und wird über Plasma und eine besondere Mechanik am Leben gehalten. So wie in anderen Aspekten der Besonderheiten dieser Welt und auch die Fähigkeiten Grands betreffend, werden diese nicht ausführlich und in einem Stück beschrieben, sondern lassen sich über Andeutungen und kürzere Erklärungen ableiten, sodass ein gutes Stück der Beschreibungen, der Fantasie des Lesers überlassen bleibt. Im Laufe der Geschichte übernimmt auch Grands Nichte eine zunehmend größere Rolle.

Zu Beginn des Buches habe ich etwas gebraucht, um mich in Steamtown zurecht zu finden. Einige der Szenen – besonders solche, bei denen es sich um Kampfszenen mit, vom Plasma veränderten, Mutanten ging - konnte ich weniger abgewinnen und sie zogen sich für mich in die Länge. Die Ermittlungsarbeit fand ich hingegen interessanter. Die Geschichte nahm immer wieder Wendungen, die ich so nicht vorhergesehen hätte. Die Lösung des Falls war damit genau wie die Handlung komplexer, als gedacht. Mit jeder neuen Fährte war ich gespannter auf die Lösung.

Fazit: Das Buch hat es mir nicht gleich vom Anfang an angetan. Dennoch hatte die eher düstere Atmosphäre etwas an sich, das mich immer weiterlesen ließ und so fand ich mich in der Lage wieder, dass ich immer mehr mit der Geschichte mitleben konnte und gespannt auf das Ende war.