Nulllinie


Nulllinie

Artikel-Nr.: 9783959626057
2,99
Preis inkl. MwSt.


Kundenbewertungen zu Nulllinie

Anzahl der Bewertungen: 12
Durchschnittliche Bewertung: 4,4
Alle Bewertungen lesen
Erneut ein sehr spannender Thriller aus der Feder von Felix A. Münther mit unerwartetem Ende (11.08.2017)
Protagonist Oskar, ein ehemaliger Fremdenlegionär, steckt in einer persönlichen Zwickmühle. Sein Bruder Alain, ein Journalist, ist nach Moldavien geflogen, um Nachforschungen anzustellen, zu denen er Oskar nichts Näheres erzählt hat. Oskar sollte eigentlich mit, ist aber zu Hause geblieben, weil seine Tochter schwer krank ist und erst vor kurzem ein Spenderorgan erhalten hat. Sie vereinbaren, dass Alain alle zwei Tage anruft. Als seine Anrufe ausbleiben und er nicht mehr erreichbar ist, entschließt sich Oskar gegen den Willen seiner Frau, nach Moldavien zu fliegen und seinen Bruder zu suchen.

Es beginnt eine Odyssee, während der sich Oskar intriganten Soldaten, Drogenbossen, geldgierigen Menschen und anderen Individuen, denen man niemals begegnen möchte, gegenüber sieht.

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Den Schreibstil finde ich absolut klasse. Er ist fließend zu lesen und gab mir das Gefühl, mit Oskar buchstäblich durch die Ostblockstaaten zu hasten. Die Spannung bleibt bis zum Schluss nicht nur erhalten, sondern steigert sich von Seite zu Seite. Ich als Leser hatte dadurch das Bedürfnis, sofort das nächste Kapitel zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte ist insgesamt durchdacht, logisch, überraschend und absolut spannend und fesselnd und hat somit alles, was ein guter Thriller braucht. glaubwürdig und ist absolut schlüssig. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und entwickeln sich in der Geschichte auch ständig weiter. Das Ende war für mich überraschend, und das finde ich absolut klasse.

Ich gebe dem Roman daher verdiente 5 von 5 Sternen und eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung. Spannung ist garantiert.
Wirklich gelungenes, spannendes Buch (08.08.2017)
In Nulllinie geht es um Oscar und seine Familie.

Oscar ein ehemaliger Fremdenlegionär lebt mit seiner Familie in Frankreich. Seine Tochter ist krank, sie hat Mukoviszidose, und benötigte aufgrund der Erkrankung eine neue Lunge. Durch Glück erhielt sie diese und versucht nun mit dieser neuen Lunge ein einigermaßen normales Leben zu führen.
Soweit der Einstieg in das Buch. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mal ansatzweise erahnen in welche Richtung das Buch führen soll.

Dann folgt der richtige Einstieg in die Story.
Oscar wollte eigentlich seinen Bruder Alain nach Moldavien begleiten. Alain ist Journalist und wollte vor Ort Recherchen vornehmen. Durch die OP bei seiner Tochter entschied sich Oscar zu Hause bei Frau und Kind zu bleiben, nahm Alain jedoch das Versprechen ab, sich regelmäßig zu melden.
Als eines Tages der erwartete Anruf ausblieb dreht Oscar vollständig durch und fliegt Hals über Kopf nach Moldavien um Alain zu suchen.

Während der Suche gerät er in so einige verzwickte Situationen. Er muss versuchen, irgendwie auf Alains Spur zu kommen und wird dort von Ort zu Ort geschickt, nur um ihn jedes mal knapp zu verpassen. Bis er letzen Endes auf die wirklich grausame Wahrheit trifft.

Felix A. Münter schafft es sehr lebendige Charaktere zu zeichnen. Oscar, als ehemaliger Fremdenlegionär ist so zwiegespalten. Einerseits der liebende Familienmensch und einerseits die gedrillte Tötungsmaschine. Seine Zeit bei der Legion lässt sich nicht verheimlichen, was ihm in diesem Fall wohl auch zu gute kommt.
Es gibt Szenen, die einfach nur brutal sind und ohne erkenntliche Emotionen passieren.

Zu Hause die kranke Tochter, die versucht die Starke zu spielen. Die verzweifelte und ängstliche Ehefrau/Mutter, die nicht mehr ein und aus weiß.
Die Journalistin Alina, eine Kollegin seines Bruders Alain. Eine anfangs ziemlich naive Person, die sich jedoch im Laufe der Geschichte doch ein wenig weiterentwickelt.


Wohin die Geschichte führt möchte ich gar nicht vorweg nehmen um nicht zu viel zu spoilern, jedoch ist das Buch wirklich leicht zu lesen und spannend geschrieben.
Das Ende fand ich ein wenig zu schnell und mich hat es nicht ganz zufrieden gestellt. Aber es lässt dann ja doch irgendwie auf einen zweiten Teil hoffen :) Wer weiß...


Ein dennoch wirklich sehr gelungenes Buch, welches ich gerne gelesen habe.
Da mich auch der Schreibstil sehr überzeugt hat, wird es wohl auch nicht das letzte Buch von Felix A. Münter gewesen sein.
Eine lange Suche (07.08.2017)
Der Franzose Oscar Malraux ist der Hauptcharakter dieses packenden Thrillers. Sein Bruder Alain ist auf einer Reise in Osteuropa verschwunden. Warum hat Alain sich nicht mehr gemeldet und wo steckt er? Kurz entschlossen macht sich Oscar auf den Weg und will seinen Bruder finden. Die jahrelange Erfahrung als Legionär kommt Oscar bei seiner Reise zu Gute.

Der Schreibstil ist wie erwartet flüssig und lässt sich zügig lesen. Kaum eine Pause zum Luft holen, bleibt dem Protagonisten, sowie dem Leser. Wie in einem Rausch rast man durch die Geschichte und möchte einfach nur wissen wie es weitergeht. Es wird sich zum Glück nicht viel mit Nebensächlichkeiten oder Kleinigkeiten aufgehalten. Die Reise und Suche scheint endlos und das Ende kam für mich fast überraschend. Grade durch das Ende werden viele Fragen aufgeworfen und wie auch im restlichen Buch gibt es einige moralisch fragwürdige Entscheidungen von Oscar über welche man als Leser einmal nachdenken sollte. Hätte ich ebenfalls so gehandelt? War das richtig so oder hätte er anders reagieren müssen? War das jetzt wirklich nötig? Aber Moral ist so eine Sache für sich und jeder muss diese mit sich selbst ausmachen.

Der Titel sowie das Cover passen super zur Story. Man muss als Leser aber erst bis zum Ende der Geschichte kommen um diesen Zusammenhang zu verstehen.

Für mich war „Nulllinie“ nach „Mercenary“ der zweite Thriller aus der Feder von Felix A. Münter und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder ein sehr gelungener Thriller, welchen ich nur jedem Fan empfehlen kann.
Alle Bewertungen lesen
Auch diese Kategorien durchsuchen: Bücher, Felix A. Münter, Thriller, Sara Metz, Startseite