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Nulllinie
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Nulllinie
 
Felix A. Münter

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Anzahl der Bewertungen: 12
Durchschnittliche Bewertung: 4,4
Erneut ein sehr spannender Thriller aus der Feder von Felix A. Münther mit unerwartetem Ende
Protagonist Oskar, ein ehemaliger Fremdenlegionär, steckt in einer persönlichen Zwickmühle. Sein Bruder Alain, ein Journalist, ist nach Moldavien geflogen, um Nachforschungen anzustellen, zu denen er Oskar nichts Näheres erzählt hat. Oskar sollte eigentlich mit, ist aber zu Hause geblieben, weil seine Tochter schwer krank ist und erst vor kurzem ein Spenderorgan erhalten hat. Sie vereinbaren, dass Alain alle zwei Tage anruft. Als seine Anrufe ausbleiben und er nicht mehr erreichbar ist, entschließt sich Oskar gegen den Willen seiner Frau, nach Moldavien zu fliegen und seinen Bruder zu suchen.

Es beginnt eine Odyssee, während der sich Oskar intriganten Soldaten, Drogenbossen, geldgierigen Menschen und anderen Individuen, denen man niemals begegnen möchte, gegenüber sieht.

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Den Schreibstil finde ich absolut klasse. Er ist fließend zu lesen und gab mir das Gefühl, mit Oskar buchstäblich durch die Ostblockstaaten zu hasten. Die Spannung bleibt bis zum Schluss nicht nur erhalten, sondern steigert sich von Seite zu Seite. Ich als Leser hatte dadurch das Bedürfnis, sofort das nächste Kapitel zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte ist insgesamt durchdacht, logisch, überraschend und absolut spannend und fesselnd und hat somit alles, was ein guter Thriller braucht. glaubwürdig und ist absolut schlüssig. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und entwickeln sich in der Geschichte auch ständig weiter. Das Ende war für mich überraschend, und das finde ich absolut klasse.

Ich gebe dem Roman daher verdiente 5 von 5 Sternen und eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung. Spannung ist garantiert.
Wirklich gelungenes, spannendes Buch
In Nulllinie geht es um Oscar und seine Familie.

Oscar ein ehemaliger Fremdenlegionär lebt mit seiner Familie in Frankreich. Seine Tochter ist krank, sie hat Mukoviszidose, und benötigte aufgrund der Erkrankung eine neue Lunge. Durch Glück erhielt sie diese und versucht nun mit dieser neuen Lunge ein einigermaßen normales Leben zu führen.
Soweit der Einstieg in das Buch. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mal ansatzweise erahnen in welche Richtung das Buch führen soll.

Dann folgt der richtige Einstieg in die Story.
Oscar wollte eigentlich seinen Bruder Alain nach Moldavien begleiten. Alain ist Journalist und wollte vor Ort Recherchen vornehmen. Durch die OP bei seiner Tochter entschied sich Oscar zu Hause bei Frau und Kind zu bleiben, nahm Alain jedoch das Versprechen ab, sich regelmäßig zu melden.
Als eines Tages der erwartete Anruf ausblieb dreht Oscar vollständig durch und fliegt Hals über Kopf nach Moldavien um Alain zu suchen.

Während der Suche gerät er in so einige verzwickte Situationen. Er muss versuchen, irgendwie auf Alains Spur zu kommen und wird dort von Ort zu Ort geschickt, nur um ihn jedes mal knapp zu verpassen. Bis er letzen Endes auf die wirklich grausame Wahrheit trifft.

Felix A. Münter schafft es sehr lebendige Charaktere zu zeichnen. Oscar, als ehemaliger Fremdenlegionär ist so zwiegespalten. Einerseits der liebende Familienmensch und einerseits die gedrillte Tötungsmaschine. Seine Zeit bei der Legion lässt sich nicht verheimlichen, was ihm in diesem Fall wohl auch zu gute kommt.
Es gibt Szenen, die einfach nur brutal sind und ohne erkenntliche Emotionen passieren.

Zu Hause die kranke Tochter, die versucht die Starke zu spielen. Die verzweifelte und ängstliche Ehefrau/Mutter, die nicht mehr ein und aus weiß.
Die Journalistin Alina, eine Kollegin seines Bruders Alain. Eine anfangs ziemlich naive Person, die sich jedoch im Laufe der Geschichte doch ein wenig weiterentwickelt.


Wohin die Geschichte führt möchte ich gar nicht vorweg nehmen um nicht zu viel zu spoilern, jedoch ist das Buch wirklich leicht zu lesen und spannend geschrieben.
Das Ende fand ich ein wenig zu schnell und mich hat es nicht ganz zufrieden gestellt. Aber es lässt dann ja doch irgendwie auf einen zweiten Teil hoffen :) Wer weiß...


Ein dennoch wirklich sehr gelungenes Buch, welches ich gerne gelesen habe.
Da mich auch der Schreibstil sehr überzeugt hat, wird es wohl auch nicht das letzte Buch von Felix A. Münter gewesen sein.
Eine lange Suche
Der Franzose Oscar Malraux ist der Hauptcharakter dieses packenden Thrillers. Sein Bruder Alain ist auf einer Reise in Osteuropa verschwunden. Warum hat Alain sich nicht mehr gemeldet und wo steckt er? Kurz entschlossen macht sich Oscar auf den Weg und will seinen Bruder finden. Die jahrelange Erfahrung als Legionär kommt Oscar bei seiner Reise zu Gute.

Der Schreibstil ist wie erwartet flüssig und lässt sich zügig lesen. Kaum eine Pause zum Luft holen, bleibt dem Protagonisten, sowie dem Leser. Wie in einem Rausch rast man durch die Geschichte und möchte einfach nur wissen wie es weitergeht. Es wird sich zum Glück nicht viel mit Nebensächlichkeiten oder Kleinigkeiten aufgehalten. Die Reise und Suche scheint endlos und das Ende kam für mich fast überraschend. Grade durch das Ende werden viele Fragen aufgeworfen und wie auch im restlichen Buch gibt es einige moralisch fragwürdige Entscheidungen von Oscar über welche man als Leser einmal nachdenken sollte. Hätte ich ebenfalls so gehandelt? War das richtig so oder hätte er anders reagieren müssen? War das jetzt wirklich nötig? Aber Moral ist so eine Sache für sich und jeder muss diese mit sich selbst ausmachen.

Der Titel sowie das Cover passen super zur Story. Man muss als Leser aber erst bis zum Ende der Geschichte kommen um diesen Zusammenhang zu verstehen.

Für mich war „Nulllinie“ nach „Mercenary“ der zweite Thriller aus der Feder von Felix A. Münter und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder ein sehr gelungener Thriller, welchen ich nur jedem Fan empfehlen kann.
Spannend, raffiniert und ein Schocker am Ende!
Familie geht über alles!
Oscar Malraux ist ein ehemaliger Fremdenlegionär, der mit seiner Familie in Marseille lebt und gerade eine schwere Zeit hinter sich hat, da seine Tochter Loraine kurzfristig eine Lungentransplantation erhalten hat. Wegen ihr hat er seinen Bruder Alain nicht, wie sonst, auf seiner Reise nach Moldawien begleitet, wo er als Journalist Recherchen für eine neue Reportage macht. Als ihr ständiger Kontakt abbricht, macht sich Oscar sorgenvoll auf seine Suche nach ihm und macht schmerzhafte Bekanntschaft mit der Unterwelt und einigen korrupten Menschen. Quer durch den osteuropäischen Raum versucht er gegen alle Widrigkeiten seinen Bruder noch rechtzeitig zu finden und macht eine grauenvolle Entdeckung.
„Nulllinie“ ist mein zweites Buch von Felix A. Münter und er konnte mich wieder mit seinem außerordentlich spannenden, bildhaften und raffinierten Schreibstil begeistern und ins Lesefieber versetzen. Gekonnt baut er eine atemberaubende Suche von Oscar nach seinem Bruder auf. Seine Erfahrung als Söldner und seine Kontakte zu ehemaligen Kameraden macht er sich zu Nutze, wenn er gerade mal wieder in blutige Bedrängnis kommt oder neue Anhaltspunkte für sein weiteres Vorgehen brauch. Oscar ist ein Bild von einem Mann, athletisch, skrupellos, vorwitzig und direkt. Ihn während der ganzen Zeit zu begleiten verursacht atemlose Spannung, Kopfschütteln, Entsetzen und offenbart eine grausame Entdeckung. Die um ihn herum gebauten Charaktere sind sehr interessant, klischeehaft, grausam, mafiös und auch vereinzelt sind hilfsbereite Menschen darunter. Zum Schluss hin wurde es richtig krass und ich wurde wie beim ersten Buch von dem Ende richtig umgehauen durch den Knalleffekt. Mit so einer Auflösung hat man nicht gerechnet und es macht einen sehr nachdenklich. Gibt es solche Szenarien auch im wirklichen Leben. Ich hoffe nicht! Befürchte aber, dass der Autor mit seinem Thriller ziemlich nah an der Realität dran ist.
Felix A. Münter hat einen super spannenden Thriller erschaffen, der mich richtig begeistert und sehr nachdenklich gemacht hat. Seine Titelauswahl fand ich nach dem Lesen perfekt gewählt! Ein außerordentliches Buch, das ich jedem Leser wärmstens empfehlen kann.
Verdient erhält Nulllinie von mir 5 Sterne.
Ohne Ende
Oskar konnte wegen seiner schwerkranken Tochter, seinen Bruder nicht auf seiner Reise nach Moldawien begleiten. Als plötzlich der vereinbahrte Kontakt ausbleibt, bricht Oskar auf um seinen Bruder zu suchen.Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt.

Ein Buch was an Spannung kaum zu überbieten ist, der Protagonist erlebt ein Extrem nach dem anderen,der Autor schafft es mich von der ersten Seite in den Bann des Buches zu ziehen, seine Art zu schreiben ist immer wieder ein absoluter Lesegenuss.

Ein muss für alle die, die Bücher von Felix A. Münter lieben.
Thriller mit Gänsehautgarantie
Das Cover und der Titel verraten nicht wirklich viel vom Inhalt des Buches.
Es erwartet dich ein sehr gut recherchierter und absolut spannend geschriebener Thriller. Seite für Seite war ich an die Geschichte gefesselt und habe mit dem Hauptprotagonisten gelitten und gehofft. Die Handlungsstränge und die Spannungsbögen sind hervorragend ausgearbeitet und die wenigen Darsteller der Story wirken lebendig und glaubhaft.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar.
Einzelne Szenen waren für mich echt hart, aber für den Verlauf der Geschichte unabdingbar. Das Ende hat mich sehr nachdenklich gemacht...
Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch.
Osteuropäische Schnitzeljagd
Felix A. Münter schreibt in seinem Buch "Nulllinie" eine äußerst spannende und detailreiche Reise durch Osteuropa und noch weiter. Vieles ist so beschrieben, dass man denkt vor Ort zu sein. Vor allem die Armut und die Skrupellosigkeit werden gnadenlos in Szene gesetzt.

Oscars Tochter Loraine hat eine Lunge transplantiert bekommen. Sein Bruder Alain ist Reporter und recherchiert für eine Story in Moldawien. Leider verschwindet Alain. Oscar ist bemüht Alain zu finden und es beginnt eine Reise mit vielen Abenteuern. Die Suche beginnt in Moldawien, geht über die Ukraine, Rumänien bis in die Türkei. Erst nach vielen gefährlichen Reisebegegnungen findet er seinen Bruder bei der Organmafia. Seine Suche ist leider nicht von Erfolg gekrönt - Alain ist tot.

Ein sehr spannend erzählter Thriller mit viel Hintergrund-Wissen. Der Bezug zum Titel ist leider nur beim Tod von Alain zu finden.
Spannendes Kopfkino mit einer großen Prise Moralpredigt!
Oscar Malroux hat schon genug Probleme mit seiner schwerkranken Tochter, doch als sein Bruder bei seinen Nachforschungen für eine Reportage in Moldawien spurlos verschwindet, begibt sich der ehemalige Fremdenlegionär auf die Such nach ihm.

Der Schreibstil von Felix Münter ist sehr angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte hinein. Man kann die Handlung sehr gut verfolgen und nachvollziehen und fühlt mir Oscar mit. Während anfangs noch sehr sprunghaft uns zusammenfassend erzählt wird, sind die entscheidenden Momente sehr detailliert beschrieben und bieten genug Material, dass der eigene Film in Farbe im Kopf abläuft.
Oscar ist ein Charakter mit dem ich nicht warm geworden bin und dessen Entscheidungen für mich zwar nachvollziehbar, aber nicht tragbar waren. Seine Innenwelt und seine moralischen Konflikte hätten näher beleuchtet werden können, dies hätte ihn mir sympathischer gemacht.
Die Handlung bat meiner Ansicht nach nicht viel Abwechslung. Zu oft werden zu ähnliche Handlungselemente innerhalb kürzester Zeit wiederholt mit nur wenig Abwechslung in einem Kapitel. So kommt einem das Buch trotz der relativ geringen Seitenanzahl, doch länger vor, jedoch nicht im positiven Sinne.
Die angesprochenen Themen in diesem Buch sind sehr wichtig und es zeigt eine leider allzu reale Welt vor der viel zu viele Menschen die Augen verschließen. Denkt man jedoch ein bisschen nach während dem Lesen, könnte man schon frühzeitig auf die Auflösung des Thrillers kommen.

Alles in allem ist es ein durchaus gelungenes Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und das einem auch etwas zu denken gibt.
packender Thriller
Der Thriller „Nulllinie“ von Felix A. Münter erschien 2017 im Papierverzierer Verlag.
Felix A. Münter nimmt einen mit diesem Buch zu einem ganz besonderen Erlebnis mit.
Der Leser begleitet den Protagonisten Oscar Malraux auf der Suchen nach seinem Bruder in die unterschiedlichsten Ländern, auf denen immer neue nervenaufreibende Erlebnisse auf ihn treffen, wodurch der Leser zwar immer von Spannung überzogen und mitgerissen wird, aber dennoch für mich persönlich manche Erlebnisse nur kurz angeschnitten werden und man als Leser fragend zurück gelassen wird. Trotzdem ist die Odyssee durch Moldawien, Rumänien bis hin zur Türkei ein besonderes Erlebnis, welches einen teilweise packt und mithoffen lässt. Denn trotz dieser zahlreichen Erlebnisse, hängt Oscar seinem Zeitplan immer ein wenig hinterher.
Der Schreibstil ist flüssig und direkt geschrieben, welches einen schnell durch das Geschehen führt, aber auch keine Hemmungen gegenüber unangenehmen Wahrheiten zeigt. Die Geschichte ist schonungslos und teilweise erschreckend, wodurch Spannung erzeugt wird und man dieses Buch nur schweren Herzens aus der Hand legen kann.
Der Protagonist Oscar ist dabei, wie der Schreibstil, unerschrocken und teilweise furchtlos. Er ist ein Mann der niemals sein Ziel aus den Augen verliert, sosehr sein Körper auch vor Erschöpfung schreien mag. Der Leser selbst weiß nicht wie er ihn einschätzen soll. Denn zum einen zeigt er sich mutig und clever, während er auf der anderen Seite irrational und völlig unlogisch handelt. Dennoch denke ich persönlich, dass Oscar schon das Herzen am rechten Fleck hat auch wenn ich mich mit ihm nicht so anfreunden konnte.
Der Thriller „Nulllinie“ von Felix A. Münter zeichnet sich vor allem durch seine brisanten und actionreichen Themen aus, die dazu führen, dass die Spannung bis fast zum Schluss umgesetzt wird. Allerdings konnte ich persönlich mich nicht so gut mit den Menschen in diesem Thriller identifizieren bzw. hineinversetzen, wodurch mich die Handlungsstränge und die Charaktere manchmal ein klein wenig irritiert haben. Die Charaktere und deren Handlungen haben mich zwar nicht hundertprozentig angesprochen, aber trotzdem fand ich die Geschichte im Großen und Ganzen sehr packend. Daher gebe ich diesem Thriller noch 4 von 5 Sternen.
Ende offen
Oscar: Familienvater und ehemaliger Fremdenlegionär, hat eigentlich mit seiner Tochter, welche eine neue Lunge bekommen hat, schon genug Sorgen. Nun wird auch noch sein Bruder Alain vermisst. Dieser ist Journalist und reiste zu Recherchezwecken nach Moldawien,da er sich aber, wie verabredet nicht meldet, setzt sich Oscar in den nächsten Flieger und reist ihm hinterher. In Moldawien beginnt dann für Oscar eine Schnitzeljagd, die viele Gefahren birgt. Wir er seinen Bruder wiederfinden und zu welchem Preis?

Ein wirklich spannender Thriller, mit vielen detaillierten Kampfszenen und einer spannenden Handlung, die gar nicht soweit von der Realität entfernt ist. Das Ende jedoch ist sehr offen und läßt darauf schließen, das es eventuell einen 2. Teil geben könnte.
Ich gebe 4 Sterne und kann diesen Thriller nur weiterempfehlen.
Bruderliebe
Der Thriller "Nulllinie" wurde von Felix A. Münter verfasst und erschien 2017 im Papierverzierer Verlag.

Oscar Malraux ist in schierer Panik, denn sein Brunder Alain meldet sich schon seit einigen Tagen nicht mehr bei ihm. Da er weiß, dass er in einem sehr unsicheren Gebiet Recherchen betreibt, begibt er sich auf die Suche und entdeckt unfassbares.

Dem Autor gelingt es in diesem Buch einem auf ein ganz besonderes Erlebnis mitzunehmen. Spannend von der ersten Leseminute weg begleiten wir Oscar auf seiner Odyssee durch Moldawien, Transnistrien, Rumänien und bis in die Türkei. Immer ein wenig in seinem Zeitplan hinterher hinkend, erleben wir ein nervenaufreibendes Erlebnis nach dem anderen.
Oscar erscheint, da er auch lange Zeit bei der Fremdenlegion gedient hat als energiegeladener Mensch, welcher sich Ziele setzt, welcher er auf jeden Fall schaffen kann. Ist es ein Ziel, welches illusorisch ist zu erreichen, zieht er sich auch gerne zurück. Jedoch wurde er nach dem Ausstieg aus der Fremdenlegion doch zu einem treu sorgenden Ehemann und Vater, der sich um seine Tochter Loraine sehr große Sorgen machen muss, da sie erst vor kurzem einer Lungentransplantation unterziehen musste. Familie zählt für Oscar sehr viel und alleine, was er für Strapazen auf sich nimmt, ist auf jeden Fall jede Leseminute wert.
Die Wortwahl und die Sprache ist sehr passend für einen Thriller, es wird Spannung aufgebaut und man hofft und bangt bis zur letzten Minute auf einen positiven Ausgang und dass Oscar die immer kälter werdende Spur seines Brunders nicht verliert. Auch die innere Zerrissenheit in manchen Situationen, wenn man das Gefühl hat, ob man jetzt noch weiter sollte, oder einfach akzeptiert, dass Alain einfach verschwunden ist macht das Buch zu einer Zerreißprobe für die Nerven.

Jeder der gerne gut konstruierte Thriller liest, welche sich auch mit aktuellen Themen beschäftigen, sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen. Begleiten sie Oscar auf seinen Weg.
Eine Schnitzeljagd durch Osteuropa mit überraschendem Ende
Eine Schnitzeljagd durch Osteuropa mit überraschendem Ende
Eigentlich hat Oscar genug Sorgen. Seine Tochter hat gerade eine neue Lunge erhalten und kämpft mit den Nachwirkungen des schweren Eingriffes. Nun muss er sich auch noch Sorgen um seinen jüngeren Bruder Alain machen. Alain ist Journalist und ist in Moldawien. Und Alain wollte sich immer zur vereinbarten Zeit melden. Doch Alain meldet sich nicht. Und Oscar hat ein sehr schlechtes Gefühl dabei. Trotz der Widerstände seiner Ehefrau macht sich Oscar auf den Weg nach Moldawien. Und kaum dort angekommen, gibt es auch schon eine erste Spur. Doch diese Spur ist falsch und sehr teuer. Zum Glück war Oscar früher mal in der Fremdenlegion und weiß in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu wahren. Und es gibt da so ein Sperrgebiet Richtung Ukraine. Und Oscar erfährt, dass sein Bruder den sogenannten Verschwunden auf der Spur ist. Nur ist Alain jetzt selbst verschwunden. Es beginnt eine Schnitzeljagd, die ihn nach Rumänien und auch in die Türkei führt. Aber Oscar verpasst seinen Bruder immer knapp. Doch zum Glück hat Oscar auch einige Leute, die ihm helfen. Leute, die er neu kennen lernt und einen alten Bekannten aus der Zeit bei der Fremdenlegion. Und auf einmal scheint er auf der richtigen Spur zu sein. Ob es eine Bedeutung hat, dass ihm dieses Zeichen dieser einen Firma so bekannt vorkommt?
Nun zu meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch. Wenn ich an das Thema Menschenhandel denke, dann ist dieses Thema immer weit weg. Ich sage mal als Beispiel Afrika. Dieses Buch hat ich echt noch ein paar Tage beschäftigt, wenn ich mir bedenke, was alles so in der Welt geschieht. Vor allem wenn ich bedenke, dass es ja nicht nur beim Menschenhandel bleibt. Der Autor hat es meiner Meinung nach geschafft ein sehr brisantes Thema actionreich und spannend umzusetzen, so dass man sich einfach mit dem Thema auseinander setzen kann. Oscar muss man einfach mögen. Er ist zwar ein harter Knochen, hat aber das Herz am rechten Fleck. Also ich würde mal sagen, 5 Sterne.