Gemini (1.1) - Soundcheck


Gemini (1.1) - Soundcheck

Artikel-Nr.: 9783959624138
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Kundenbewertungen zu Gemini (1.1) - Soundcheck

Anzahl der Bewertungen: 3
Durchschnittliche Bewertung: 4,3
Eine Band auf Erfolgstour
von Anonymus am 04.02.2017
Inhalt: Die Zwillingsschwestern Andrea und Lisa lieben ihre Band Gemini. Und endlich scheint der lang ersehnte Durchbruch zum Greifen nah. Bei dem Megakonzert von Hell’s Abyss dürfen sie als Vorband spielen. Aber nach dem Konzert ist plötzlich alles anders. Sie haben zwar nun mehr Auftritte aber sie werden auch verfolgt. Und während Andrea alles zu viel wird, verhält ihre Schwester sich total komisch.

Meinung: In „Gemini 1.1 - Soundcheck“ geht es um die unterschiedlichen Schwestern Lisa und Andrea. Während Lisa selbstbewusst und kurvig ist und alle Männer um den Finger wickeln kann, ist Andrea eher zurückhaltend. Aus Andreas Sicht wird die Geschichte geschildert und ich mochte sie sofort. Sie ist schüchtern und alles andere als perfekt, aber dabei super sympathisch und man kann sich gut mit ihr identifizieren.
Als die Band nach einem großen Auftritt bekannter wird und Andrea außerdem einen attraktiven Mann kennen lernt scheint alles perfekt. Dann aber wird die junge Frau plötzlich verfolgt und alles ist irgendwie verwirrend. Die Polizei glaubt ihr nicht und einer ihrer Retter löst sich plötzlich einfach in Luft auf.
Im Gegensatz zu den anderen Aurora-Bänden bemerken die Schwestern hier bis fast vorm Schluss keine Veränderungen an sich. Es ist eher ein Katz- und Maus-Spiel und wenn ich Andrea wäre, wüsste ich auch bald nicht mehr, was real ist und was nicht.
Gerade wegen diesen vielen Verwirrungen und der Angst der Figur, verrückt zu werden, hat mir dieses Buch aber sehr gut gefallen. Es ist einfach mal was ganz anderes und etwas Besonderes. Am Ende bleibt auch hier vieles offen und ich bin gespannt wie es mit den Zwillingen weitergeht.

Fazit: Ein sehr ungewöhnlicher Aurora-Band um zwei Schwestern, einer Band und jeder menge Wirrungen. Sehr zu empfehlen.
Spannend mit sympathischer Protagonistin
von Anonymus am 24.01.2017
Zu Beginn hatte ich leichte Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Der Schreibstil kam mir etwas stockend vor und es wurden so viele technische Geräte vorgestellt, dass ich erst einmal einen Überblick bekommen musste. Die Erklärung im Anhang hab ich leider erst am Lesende entdeckt...

Sobald ich jedoch in der Geschichte drin war, konnte ich kaum aufhören, zu lesen.
Andrea ist eine sympathische Protagonistin, die sich selbst immer im Schatten ihrer Zwillingsschwester Lisa sieht. Man hofft als Leser, dass Andrea es schafft, auch ohne die Hilfe ihrer Schwester zurecht zu kommen und sich in manchen Dingen mehr zuzutrauen. So richtig klappt das in dieser ersten Episode noch nicht, wird in den folgenden aber notwendig sein müssen. Ich bin gespannt, wie Andrea das meistern wird - denn sie ist eindeutig stärker, als sie denkt!

Man erfährt hier endlich ein wenig mehr über das Konzert, das fast alle AURORA-Heldinnen besucht haben, da Andrea und Lisa als Vorband zu Hell's Abyss auftreten dürfen - jedoch nicht zu viel, denn auch Andrea hat hinterher nicht alle Erinnerungen daran.
Dafür häufen sich danach die mysteriösen Ereignisse rund um Andrea. Sie wird entführt, gerät in finstere Machenschaten hinein... doch Lisa ist in letzter Sekunde immer zur Stelle, um sie zu retten.
Das verwirrt den Leser erst einmal genauso wie Andrea, was mir gut gefallen hat. Es wird unklar, was Realität und was Illision ist. Andrea bleibt dabei ahnungsloser als der Leser, hat aber auch kaum Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Ich mag es total gerne, wenn man als Leser etwas miträtseln kann, ohne zu verwirrt zu sein. Und das ist hier gut gelungen, wie ich finde.
Besonders gefallen hat mir, dass Andrea - anders als die bisherigen AURORA-Heldinnen - nicht sofort merkt, dass etwas mit ihr nicht stimmt, sondern erst durch andere Personen darauf aufmerksam gemacht werden muss.

Insgesamt hat mir die Episode wirklich gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!
Spannend, mit kleinen
von Anonymus am 24.01.2017
Kurzbeschreibung

Gemini heißt die aufsteigende neue Band der Zwillingsschwestern Andrea und Lisa. Nachdem sie mit ein bisschen Glück im Magazin InsideMusic gelandet sind, gelingt ihnen der Durchbruch. Bei dem Megakonzert von Hell’s Abyss soll Gemini als Vorband spielen.

Von dem Tag an ist nichts mehr, wie es mal war. Lisa programmiert auf ihrem IHost die anscheinend großartigste Holo-Show aller Zeiten, auf einen Gig folgt der nächste und ganz nebenbei werden die Zwillingsschwestern von einer Handvoll Kriminellen gejagt. Offenbar hat sich alles verändert – oder ist die steile Karriere doch mehr Schein als Sein?
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

Äußere Erscheinung

Auf dem typisch blauen AURORA-Hintergrund sieht man dieses Mal Andrea in einem himmelblauen Anzug mit einigen hellblauen Details. Ihre blonden Haare trägt sie in einem Zopf und sie scheint, vor etwas davon zu laufen.

Meine Meinung

Anja Bagus‘ Schreibstil konnte mich nicht so sehr packen, wie ich es mir gewünscht hätte. Trotz ausführlicher Beschreibungen fiel es mir schwer, mir etwas unter den technischen Gerätschaften, die die Charaktere benutzen, vorzustellen. Zwar gibt es am Ende ein Glossar, aber das sieht man eben erst am Ende. Da hätte ich mir eine ausführliche Erklärung gewünscht und keine drei Fragezeichen über meinem Kopf.

In diesem Band geht es um Andrea, die Violinistin von Gemini. Die Band besteht aus ihrer Schwester und ihr und noch können sie von der Musik nicht leben, weshalb Andrea nebenbei noch in einer Kletterhalle arbeitet. Es wird nicht genau gesagt, was für Musik die Beiden machen – ich stelle es mir ein wenig wie Oonagh vor – aber offenbar sind sie gut genug, um als Vorband von Hell’s Abyss aufzutreten. Ja, Hell’s Abyss, der Band, die das Konzert gibt, das fast alle AURORA-Superheldinnen besuchen. Dass dabei nicht alles ganz so gut laufen kann, ist doch eigentlich schon vorprogrammiert …

Während mir der Anfang klar verständlich erschien, muss ich zugeben, dass ich bei dem Teil nach dem Konzert große Probleme hatte, mich in der Geschichte zu bewegen. Oftmals war ich verwirrt, aber das ist bei der Geschichte einer Illusionistin, die ihre Kräfte noch nicht versteht, wohl an der Tagesordnung.

Die Entführungen haben ein wenig Spannung in die Geschichte gebracht, aber die Verwirrungen um die Polizeieinsätze, muss ich zugeben, habe ich nicht verstanden. War da nun ein Einsatz oder nicht? Illusionismus ist leider nicht so meins, wie ich feststelle. Trotzdem werde ich die Episoden um Gemini weiterverfolgen.

Nicht zuletzt auch, weil ich Andrea sehr sympathisch finde. Wer hört schon während dem Laufen Zombie-Hörspiele, um sich zu motivieren? Andrea ist sehr sportlich und hat einen starken Willen, trotzdem stellt sie sich selbst in den schatten ihrer Schwester Lisa, die offener, flirtier und in ihren Augen einfach hübscher ist – obwohl sie Zwillinge sind. Ich hoffe, dass Andrea in dieser Hinsicht noch etwas selbstbewusster wird und dass ich in den kommenden Episoden den Durchblick bekomme.

Fazit

Wer Illusionisten mag, ist hier richtig. Wer sich leicht verwirren lässt, sollte sich wirklich auf das Buch konzentrieren, denn sonst verliert man leicht den Faden. Trotzdem fand ich die Episode um Gemini unterhaltsam und bin gespannt, was Andrea noch herausfindet. Ihre Verbindung zu Hell’s Abyss ist schließlich am besten.

Bewertung

3,5/5

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