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Kundenbewertungen zu Alissa im Drunterland

Alissa im Drunterland
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Alissa im Drunterland
 
Fabienne Siegmund

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Anzahl der Bewertungen: 13
Durchschnittliche Bewertung: 4,2
düsteres und mysteriöses schmankerl für zwischendurch
Klappentext
Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen. Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.

Meine Meinung
Ich habe das Buch im Zuge der Leserunde auf lovelybooks gelesen. Da mir das Cover, der Titel und auch der Klappentext sehr gut gefallen haben, hatte ich mich beworben, daraufhin gewonnen und mitgelesen.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Alleine vom Optischen her harmoniert alles. Das Cover wirkt mysteriös und düster, vielversprechend. Der Titel lässt sofort an Alice im Wunderland denken. Dieser Eindruck wird durch das Cover verstärkt und letztendlich durch den Klappentext bestätigt.
Was mich jedoch am Anfang schon etwas enttäuscht hatte, war der Umfang des Buches. Das Buch hat lediglich 76 Seiten, was ich als sehr wenig empfinde. Aber - ich wollte nicht voreingenommen sein. Schließlich spricht es für einen Autor, wenn er es schafft, auf wenigen Seiten eine tolle und spannende Geschichte zu erzählen. Und das hat Fabienne Siegmund geschafft.
Ich war von ersten Sätzen total begeistert. Die Autorin benutzt einen solch bildhaften und gewaltigen Schreibstil - der Wahnsinn! Zum Glück zieht sich dieser Schreibstil durch das gesamte Buch. Also vom Schreibstil her - 5 Sterne!
Auch die Idee fand ich extrem spannend und auch sehr gut durchdacht. Die Charaktere waren stimmig und konzipiert. Das Setting war märchenhaft, aufregend und man konnte sich nach Drunterland träumen.
Ich finde die Handlung sehr gut und habe das Buch auch wirklich gelesen, da es rundum stimmig war. Ich habe mit Alissa mitgefiebert und gerätselt, wer wer ist und was wohl als nächstes passiert. Was für mich leider ein großer Minuspunkt ist, ist, wie eingangs schon erwähnt, die Länge. Zwar gelang es der Autorin, das Wichtigste zu erzählen aber trotz des ausschmückenden und bildhaften Schreibstils hat mir einfach einiges gefehlt. Spannung konnte einfach nicht wirklich erzeugt werden, da ja keine "Zeit" war, etwas unaufgelöst zu lassen. Auch hätte ich mir das ein oder andere Mal gerne mehr Auflösungen und Erklärungen über das Geschehen gewünscht, wie auch über die Charaktere. Man bekommt alles in allem sehr wenig Hintergrundwissen, was ich persönlich sehr schade finde und der Grund ist, wieso es "nur" 3,5 Sterne gab.
Aber ich kann die Geschichte sehr empfehlen! Jedem, der es gerne etwas düsterer mag. Für Alice Fans würde ich es sowieso als "Muss" bezeichnen. Es lässt sich super leicht und rasch lesen, was es zu einem perfekten Buch für zwischendurch macht. Es lohnt sich wirklich, wenn man nicht viel drumherum bzw. gar kein wirkliches drumherum braucht.
Herrlich skurrile Märchenadaption
Alissa im Drunterland ist eine Geschichte von der Autorin Fabienne Siegmund. Entstanden ist sie aus einer Schreibgruppe zum Thema „Alice im Wunderland“. Hierbei hat sie eine Postkarte einer lesenden Katze sowie eine kaputte Uhr als Gegenstände bekommen, die sie in eine äußerst skurrile aber humoristische Erzählung verwandelt hat.

Über allen Kapiteln gibt es treffende Überschriften, die durch einfache Gegenstände und/oder Orte passend die Handlung beschreiben. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der stark an das Original-Märchen erinnert und dass durch viel abgeänderten Zitaten sehr originell und authentisch rüberkommt.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Alissa in der dritten Person erzählt. Im Allgemeinen herrschte eine düstere, aber zugleich geheimnisvolle, verträumte und magische Grundstimmung, die vor allem durch die Sichtweise von Alissa stark gekennzeichnet ist.

Generell ist der Schreibstil von Fabienne Siegmund herrlich skurril, verrückt angehaucht wie bei Alice im Wunderland. Akribisch genau und formschöne Schilderungen und fantasievolle mit dezenten aber dennoch eindeutigen Parallelen zum Märchen und teilweise veränderte Elemente sowie Szenengestaltung runden das Gesamtbild ab. Extrem komische und verdrehte Aussagen sowie für Alice typische Abschnitte von nichtssagenden Wörtern oder Sätzen, Fantasiewesen und lebende Dinge bis über sprechende Wesen und ihre verdrehte Logik heitern das Lesevergnügen sichtlich auf.

Weiters ist der Erzählstil angenehm für Kinder, Jugendliche aber auch jung Gebliebene. Ziemlich treffende, malerische sowie schlicht gehaltene Metaphern und schön verpackte bzw. subtil veränderte Originalzitate lassen den Leser über die Seiten fliegen. Herrlich erfrischende Charaktere und kindliche Neugier machen die nette Märchenadaption bzw. Fortführung des Märchens wundervoll und mit tollen eigenen Elementen sowie mit einer selbstständigen Geschichte regt sie sehr durch den fesselnden Schreibstil die Gedanken und Fantasie an.

Spannende Wendungen, offene Kapitel, die zum Weiterlesen "zwingen" machen das Lesen zu einem schönen Erlebnis. Ein zu schneller und überstürzter Schluss haben leider den Gesamteindruck der Geschichte gedrückt, da es deutlich mehr potential gegeben hätte und der Schluss einfach abgehandelt wurde bzw. einfach nicht richtig durchdacht wurde. Der Epilog hingegen war herzlich verrückt und treffend.

Fazit:
Alissa im Drunterland ist eine herrliche Märchenadaption bzw. Fortsetzung des Märchens „Alice im Wunderland“ mit skurrilen und humoristischen Stilelemente, veränderten Originalzitaten, einer authentisch selbständigen sowie fantasievollen Geschichte und erfrischenden Charakteren.
Ich kann die Geschichte vor allem für jeden Liebhaber von Märchen und Märchenadaptionen empfehlen bzw. jedem, der in Kindheitserinnerungen schwelgen möchte.

Alissa im Drunterland erhält von mir 4 von 5 Sternen.

(Ein Dank an den Papierverzierer-Verlag für das Rezensionsexemplar.)
Alissa in einem bezaubernden Drunterland
Das Drunterland ist in Gefahr. Alissa, die schon seit Jahren von einer Treppe träumt und diese immer wieder gezeichnet hat, findet sich plötzlich wieder in der Aufgabe, das Drunterland zu retten. Noch weiß sie nicht genau, was zu tun ist, denn die Erklärung ist sehr schlecht zu verstehen: Es hummelt nicht mehr im Lavendel…

Die Geschichte ist sehr an Alice im Wunderland angelehnt, doch die Autorin Fabienne Siegmund hat sie mit vielen eigenen Ideen abgewandelt, die sie sehr fantasievoll ausgestattet hat. Das Drunterland hat seine eigenen Gesetze, die Alissa nach und nach erlernen muss und die sie allmählich an ihre Aufgabe heranführen.

Das Buch ist kurz und knapp gehalten, trotzdem spannend und von vielen bezaubernden Figuren bewohnt. Ich hätte gerne mehr gelesen von dieser Welt, Alissas Weg hätte für mich nicht so geradlinig sein müssen, um ihrer Aufgabe nachzukommen. Dennoch hat mich diese Geschichte sehr bezaubert, als Kurzgeschichte kann ich sie sehr gut weiterempfehlen.
Ein Mondkäuzchen zum Verlieben, aber...
Ich habe dieses E-Book kostenlos für eine Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen.

Zum Inhalt selbst mag ich nicht viel sagen. Die Autorin hat einen zauberhaften Schreibstil, der einen in eine besonders bildhafte Welt entführt. Jede Figur (vor allem das Mondkäuzchen) und jedes Wesen ist besonders. Man möchte keines missen und begleitet sie gern auf ihrer Reise. Was mir während der ganzen Geschichte gefehlt hat, waren die Ausarbeitungen der Geschehnisse. Alles läuft einfach so ab. Mir fehlte ein Spannungsbogen. So endet die Geschichte auch auf einmal. Man fühlt sich rausgeworfen. Viele Fragen bleiben offen. Ich denke, wäre man mehr ins Detail gegangen, hätte die Geschichte mindestens 100 Seiten mehr umfasst und wäre nicht so "unvollständig" gewesen.
Für Schreibstil und Idee gibt es volle Sternezahl. Aber insgesamt würde ich als kritischer Leser leider nur 3 Sterne vergeben. Für Leser, die vielleicht nicht so viel lesen und eine nette (kurze) Geschichte suchen, ist sie bestimmt 4 Sterne wert.
Eine nette kleine Geschichte für zwischendurch
Bereits seit Jahren träumt Alissa von einem herzförmigen Tor und einer langen Wendeltreppe, die dahinter beginnt und irgendwo weit unten verschwindet. In ihrem Skizzenbuch hält sie diese Träume fest. Eines Tages passiert es. Alissas Träume werden Wirklichkeit und ehe sie noch recht weiß, was mit ihr geschieht, steht sie vor dem Tor aus ihren Träumen. Die Uhr des Nachthasen tickt nicht mehr und die Königin scheint krank zu sein. Alissa ist die Einzige, die Drunterland vor dem Untergang retten kann.

Eine kurzweilige kleine Geschichte, die eindeutig von Alice im Wunderland inspiriert wurde. Sie ist flüssig geschrieben und sehr leicht und angenehm zu lesen. Langeweile taucht keine auf, da die Geschichte sehr geradlinig auf das Ziel zusteuert ohne sich in Ausschweifungen oder Ausschmückungen zu verlieren. Es gibt auch keine Nebengeschichten, die uns die einzelnen Charaktere etwas besser kennenlernen lassen. Alle bleiben sehr oberflächlich, genauso wie die Geschichte selbst. Sie geht an keiner Stelle in die Tiefe sondern steuert unbeirrt auf das Ziel zu. Das fand ich etwas schade. Über den einen oder anderen Charakter hätte man sich schon etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Auch die Beschreibung der Umgebung selbst, ist äußerst spartanisch. Man erfährt und sieht nicht allzu viel von der Welt, durch die sich Alissa bewegt. Hier hätte man eindeutig etwas mehr aus der Geschichte machen können. Gegen Ende wirkt die Geschichte sehr gehetzt und man hat den Eindruck, dass die Zeit drängte, fertig zu werden. In einigen wenigen Sätzen wird der Schluss abgehandelt und dann wird Alissa wie ein unerwünschter Fremdkörper regelrecht aus Drunterland hinausgeworfen. Und das, obwohl sie gerade diese Welt vor der vollständigen Vernichtung gerettet hat. Dieses abrupte Ende fand ich alles andere als zufriedenstellend.
Es hat Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Darf ruhig etwas länger sein ;)
Mir hat diese kurze Geschichte wirklich gut gefallen. Sie ist so schön geschrieben, die Bewohner von Drunterland sind fantasievoll und liebenswert. Am meisten hat es mir das Mondkäuzchen angetan. Ich hätte gern eins ^^Auch wenn die Geschichte an Alice angelehnt ist und das Wunderlandgefühl aufkommt, konnte ich es als eigenständige Geschichte sehen.
Einen negativen Punkt gibt es allerdings: Es war viel zu kurz. Klar, es ist eine Kurzgeschichte, aber von mir aus hätte es noch viel länger sein können.
Ich habe das Buch als eBook für eine Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen (danke nochmal dafür) aber ich will es mir auf jeden Fall auch noch als Gebundene Ausgabe holen. Ich möchte diese schöne, kleine Geschichte mit diesem tollen Cover einfach im Regal stehen haben.
"Es hummelt einfach nicht mehr im Lavendel?" - Oh doch!
Inhalt:
Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.
Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag

Cover:
Das Buchcover mit den verschiedenen Uhren passt wirklich gut zu der Geschichte. Bis auf die Uhren ist das Cover relativ schlicht, aber das hat mir in diesem Fall sogar besonders gut gefallen. Im Hintergrund sieht man einen dunklen Wald, den ich gut mit dem „Drunterland“ verbinden konnte.
Der Klappentext klingt irgendwie spannend auch wenn ich es schon merkwürdig finde von einer Wendeltreppe zu träumen. Dennoch ist man neugierig, wieso Alissa diese Träume hat und was es mit dem Mann auf sich hat, der sich im Fenster der Straßenbahn spiegelt.
Schreibstil:
Die große Schwester* von Alissa im Drunterland, (*Alice im Wunderland), zeichnet sich durch Lebhaftigkeit, Grenzenlosigkeit und einer großen Portion Fantasie aus. Fabienne Siegmund kontert bei ihrer Version mit Verträumtheit, Kreativität und Farbgewalt! Die Worte sind bunt (im übertragenen Sinne versteht sich!) und die Botschaft lautet: „Es hummelt nicht mehr im Lavendel!“ Ich hing direkt an den Worten der Autorin und mir hat die kleine (wenn auch feine!) Buchwelt sehr gut gefallen. Der Stil der Autorin ist eigensinnig, aber mir hat er gut gefallen. Erzählt wird aus Alissas Perspektive, die Kapitel haben wirklich tolle Überschriften und es entsteht beim Lesen sehr schnell eine Art „Traumblase“, in die man als Leser fällt und die einen direkt ins Drunterland trägt.

Inhalt:

Seit ich die Geschichte gelesen habe verfolgt mich der Satz „Es hummelt einfach nicht mehr im Lavendel!“ Er brennt sich ins Hirn und bleibt dort – da bin ich mir sicher! Mir hat die Idee der Autorin wirklich unglaublich gut gefallen. Auch hier gibt es eine Königin (zum Glück aber keine die „Ab mit dem Kopf“ brüllt!), allerdings geht es dieser ganz und gar nicht gut und Alissa landet im Drunterland, um der Königin zu helfen. Anstatt der Grinsekatze begegnet uns in dieser Adaption die Lesekatze (die aber mindestens genauso gerissen ist). Wer aufmerksam ist, wird einige Parallelen zu Lewis Carrolls Meisterwerk finden -aber auch vieles was neuartig und anders ist. Wer den Hutmacher sucht der wird ihn nicht finden (leider), aber dafür lernen wir die zwei kuriosesten Uhrmacher im Buchuniversum kennen. Herrn Tick und Herrn Tack. Während Herr Tick Alissa am Anfang ihrer Reise eine besondere Uhr mit auf den Weg gibt, muss diese mit eben diese Uhr sich auf die Suche nach Herrn Tack machen. Wieso das so ist? Nun, das will ich nicht verraten, an dieser Stelle sei allerdings versprochen, dass die Reise von Alissa durch das Drunterland abenteuerlich und kurios ist.

Fazit:
Alissa im Drunterland bietet treuen Alice-Fans eine tolle neue Idee rund um das Alice-Universum. Die Autorin verknüpft Altes mit völlig Neuem und zaubert eine spannende und lesenswerte Reise für den Leser durch eine Welt, die nicht nur den Leser zum Träumen bringt! An einigen Stellen hätte ich mir allerdings noch MEHR gewünscht. Ein MEHR an Seiten, einfach weil man sich nur schwer damit zufrieden geben möchte, so schnell wieder zurück in der Realität zu landen. Für mich aber auch trotz der Kürze eine absolut lesenswerte Reise durch das Drunterland!
Um kurz vor zwölf ist es nicht mehr weit
Es hummelt nicht mehr im Lavendel? Alissa ist ratlos. Seit sie einem ungewöhnlichen Hilferuf folgte und sich plötzlich auf ebender Treppe befand, die sie schon seit vielen Jahren immer wieder zeichnet, hat sie diesen Satz bereits mehrfach gehört. Bedeutet er wirklich Gefahr oder sind alle in diesem seltsamen Land, in das die Treppe sie führte, verrückt?
Kann Alissa das Rätsel lösen und Drunterland und seine Bewohner retten?

Fabienne Siegmund, ein großer Fan von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“, schrieb die Geschichte über Alice, als in ihrer Schreibgruppe ausgerechnet dieser Klassiker das Thema war.
Noch bevor der Prolog startet, war ich ja bereits begeistert vom Buch. Die Illustration des Nachthasen mit der Uhr ist einfach nur wunderschön und auch die Widmung sowie das Zitat aus „Alice im Wunderland“ gefallen mir sehr.

Von Beginn an hat mich dann die sehr bildhafte Ausdrucksweise begeistert - nachtdunkel, wie eine tanzende Kobra, mondweiß, in Nacht und Dunkelheit gekleidet... Einige Formulierungen haben für mich regelrecht etwas Poetisches und sie haben mich förmlich durch die Zeilen fliegen lassen.

Mit vielen kreativen Ideen führt die Autorin uns und Alissa in ihr Drunterland. Besonders die geheimnisvolle und sehr detailliert beschriebene Treppe sowie das Mondkäuzchen haben mich sehr begeistert. So ein Käuzchen hätte ich bitte auch gerne ;-). Und in Herrn von Ticks Laden würde ich mich nur allzu gerne einmal in Ruhe umschauen. Von ihm stammt auch eines meiner liebsten Zitate aus dem Buch: „Die Zeit geht stets nach vorn, niemals zurück." (Kapitel 2)

Einziger Wermutstropfen waren für mich die letzten beiden Kapitel des Buches, die auf mich etwas übereilt und gehetzt wirkten. Dies ist umso bedauerlicher, da auch diese letzten Kapitel noch einige tollen Ideen beinhalten. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte meiner Meinung nach gutgetan. So ging leider einiges von dem Zauber der Geschichte verloren.

Der Epilog rundet die Geschichte allerdings wunderbar ab und versöhnt mich dadurch etwas mit den letzten beiden Kapiteln. Er schlägt eine schöne Brücke zum Beginn und findet auch den Weg zurück zu dem Stil, der mich fast die ganze Zeit über begeistert hat.

Mein Fazit: Die Anlehnungen an „Alice im Wunderland“ sind klar und eindeutig, dennoch erzählt Fabienne Siegmund eine ganz eigene Geschichte. Es hat großen Spaß gemacht, sich mit Alissa ins Drunterland zu begeben und auf all die liebenswerten und ungewöhnlichen Bewohner zu treffen. Ich bin überzeugt, dass die Geschichte noch viele weitere Leser begeistern wird – gleich ob sie Alice-Fans sind oder nicht.
Magische Reise
Dieses wunderbare Buch nimmt seinen Leser mit auf eine spannende, fesselnde Reise. Man taucht einfach in das Wunderland ab und möchte einfach nicht mehr raus.
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Warum hummelt es nicht mehr im Lavendel?? Findet es doch raus.
Die wunderbar skurril-verrückte Atmosphäre einer Wunderland Geschichte, in der Kürze der Geschichte perfekt eingefangen.
Schmetterlingen sollte man nie trauen
(Zitat aus dem Buch)

FAKTEN
„Alissa im Drunterland“ von Fabienne Siegmund ist eine Kurzgeschichte, die im Juli 2017 im Papierverzierer Verlag als eigenständiges Buch erschienen ist. Es ist als eBook und Print erhältlich.

KLAPPENTEXT
Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.
Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.

SCHREIBSTIL/ CHARAKTERE
Es ist wirklich toll, wie viel Fabienne Siegmund in diese etwas mehr als 70 Seiten gepackt hat. Für mich konnte sie die gesamte Atmosphäre des Wunderlandes einfangen. Und ich meine jetzt nicht unbedingt die beliebte Disney Version. Sondern eher die des Originals von Lewis Carroll. Verrückt, skurril, besonders und mit einem Blick in die Tiefe, den man dann erhaschen kann, wenn man zwischen den Zeilen liest.

Alissa ist eine eigenständige Figur, kein billiger Abklatsch von Alice. Und obwohl ich hier keine 300 Seiten hatte, um sie kennenzulernen, bin ich ihr doch nahegekommen. Ich konnte sie verstehen.

MEIN FAZIT
Kostbare 76 Seiten, die mich ab der ersten Zeile hatten. Und auch wenn das Lesevergnügen hier nur kurz angedauert hat, bin ich nicht enttäuscht oder hätte es gern länger. Denn diese Geschichte ist genauso, wie sie sein sollte. Nicht zu kurz und nicht zu lang. Eine kleine Kostbarkeit, die ich in mein Herz geschlossen habe. Definitiv eines meiner Highlights in diesem Jahr.

MEINE BEWERTUNG
Hier gibt es die Höchstwertung - 5 von 5 goldenen Zahnrädchen
© Teja Ciolczyk, 01.08.2017
Fabelhaft!
Was für eine Idee, was für eine Sprache, was für ein Stil! Ich fand diese Geschichte so wunderbar und bildhaft geschrieben, dass mir zeitweilig der Mund offen blieb. Es kommt selten vor, dass ich mehr als 30 Seiten in einem durchlese - meistens mangels Zeit. Aber hier konnte ich nicht mehr aufhören, und das will was heißen. Fast bekam ich nun auch Lust Treppen zu malen, und jetzt weiß ich auch was geschieht, wenn es im Lavendel nicht mehr hummelt. Vielleicht gibt das auch einen kleinen Denkanstoß dafür, was geschehen könnte, wenn die Bienen nicht mehr summen. Absolute Leseempfehlung.
Einfach toll
Cover : Zu allererst, ich Liebe Taschenuhren. Also hat mich das Cover magisch angezogen.

Fazit : Eine wirklich tolle Kurzgeschichte. Ich Liebe ja das Wunderland mit all seinen verschiedenen Namen. Ich bin sehr gerne dort, egal auf welche Art und Weise. Denn jede Reise dort hin, ist einmalig. Auch diese hier. Für einen kurzen Moment, war ich eins mit Alissa und es hat mir gefallen. Das kurze Abenteuer hat mir meinen Tag versüßt. Auch wenn das Ende ziemlich schnell und hart war. Ich kann es jedem empfehlen, der mal schnell ein „Drunterland“ braucht .
Es hummelt nicht mehr im Lavendel
Die Lesekatze ist ein schlaues Tier, denn sie weiß, dass das Schicksal vom Drunterland auf dem Spiel steht. Tja, leider ist damit aber auch das Anderland bedroht. Und was hat das Ganze mit einem Menschenmädchen aus der Wirklichkeitswelt zu tun? Alissa malt seit ihrer Kindheit immer wieder die gleiche Treppe, eine Wendeltreppe. Alissas Träume werden immer düsterer, was wohl nicht nur am Verlust ihrer Großmutter liegt. Und auf einmal meint Alissa komplett den Verstand zu verlieren, als ihr ein Gesicht erscheint. Sie macht sich auf den Weg zum Uhrmacher, das Mädchen benötigt eine ganz spezielle Uhr. Und schon ist Alissa mitten im Abenteuer gelandet und irgendwie kommt ihr die Treppe, die sie ins Drunterland führt, so bekannt vor. Hier gibt es jede Menge eigenartige Tiere, ein Nachthase, ein Mondkäuzchen, eine Schlange und auch Schmetterlinge und Raupen. Aber Vorsicht ist geboten! Nicht jedem Tier sollte Alissa trauen! Wird Alissa es schaffen ihre Aufgabe zu bewältigen und was wird mit Alissa nach den Ereignissen im Drunterland geschehen?
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand lesen und habe es in einem Rutsch gelesen. Ich habe mich so gefühlt, wie wenn ich selbst die Treppe ins Drunterland gelaufen wäre. Diese Idee in Anlehnung an Alice im Wunderland ist einfach nur genial und unterhaltsam. Und der Leser erlangt noch einiges an Erkenntnissen aus der Tierwelt. Nun weiß ich endlich, warum Hummeln wirklich fliegen können und dass man Schmetterlingen nicht immer trauen sollte. Ich gebe dem Buch gerne 5 Sterne. Und wer weiß, vielleicht waren wir auch schon im Drunterland und haben hierbei noch was fürs Leben gelernt?