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Kundenbewertungen zu Alice = Alice

Alice = Alice
2,49 €
Preis inkl. MwSt.
Alice = Alice
 
Maxi Schilonka

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Anzahl der Bewertungen: 26
Durchschnittliche Bewertung: 4,4
Sehr gut geschrieben!
von Janine am 03.10.2017
Die etwas düstere Version von Alice im Wunderland. Hab es innerhalb eines Tages ausgelesen, ein wirklich gutes Buch! :)
Das etwas andere Happy End
von Anonymus am 20.07.2017
Ich muss zugeben, dass ich Alice im Wunderland nie gelesen, sondern immer nur den Film gesehen habe. Vielleicht war das der Fehler...

Geschildert wird die Handlung aus der Perspektive von Alice, leider handelt sie aber all zu oft total unlogisch und unüberlegt.
Auch die angedeuteten Konflikte boten zwar Potenzial, wurden am Ende aber leider nicht genutzt und viele Fragen blieben unbeantwortet. Dadurch wirkte die Story total inszeniert und konnte mich nicht packen.

Verstärkt hat diesen Effekt auch das in meinen Augen missglückte Tempo. Passiert anfangs über weite Teile rein gar nichts, überschlagen sich gegen Ende plötzlich die Ereignisse und vor allem Erkenntnisse. Das wirkte nicht nur unrealistisch, sondern war obendrein für den Leser auch noch frustrierend.

Der Schreibstil konnte zwar mit der ein oder anderen, tiefgründigen Formulierung glänzen, war insgesamt aber leider recht unbeholfen und holprig. Zu oft störte die einfache Wortwahl den Lesefluss.

Der Twist am Ende jedoch war interessant, wenn auch komplett unglaubwürdig und das Ende meiner Meinung nach so schockierend, dass es mich tatsächlich zum Nachdenken anregte.

Ich vergebe 1,5 Sterne.

Mein Fazit: Diese Märchenadaption lässt viel Potenzial ungenutzt und präsentiert stattdessen eine sehr unglaubwürdige Geschichte mit vollkommen missglücktem Tempo.
Tolle Märchenadation
von Anonymus am 16.07.2017
Gemeinsam mit Alice treten wir die Reise ins Wunderland an. Wir treffen dort auf altbekannte und liebgewonnene Figuren aus Lewis Carrols Roman. Die Grinsekatze, die Raupe, die Haselmaus, die Herzkönigen, die Spielkarten und natürlich die Teegesellschaft mit dem verrückten Hutmacher.
In diesem Roman stellt das Wunderland die Verbindung zwischen Alice, Ihrer Schwester Scarlett und der realen Welt dar.
Alice gelingt es mit Hilfe der Reisen ins Wunderland die Vorfälle rund um Scarlett aufzuklären, denn jeder Figur im Wunderland ist auch ein Mensch in der realen Welt zugeordnet.
Warum hat Scarlett einen Selbstmordversuch unternommen?Was haben die Vorfälle in der Schule damit zu tun?Wer ist der Bösewicht, der für alles verantwortlich ist?
Fazit:
Maxi Schilonka hat mit dieser Märchenadaption eine spannende und gelungene Adaption zu Alice im Wunderland geschrieben. Es ist kein Imitat sondern eine völlig neue Geschichte, die wirklich gut erzählt ist.

Die Reisen ins Wunderland, waren für mich ein bißchen wie nach Hause kommen.
Die Verknüpfung zur realen Welt hat mir gut gefallen und ich habe tatsächlich mitgerätselt welche Figur wer in der realen Welt ist.
Bei der Auflösung ist mir dann fast die Spucke weggeblieben, denn damit habe ich nicht gerechnet.

Von mir gibt es für Alice=Alice eine klare Leseempfehlung mit liebevollen 4,5 von 5 Punkten wegen dem etwas verwirrenden Anfang.
Rezension zu "Alice = Alice"
von Anonymus am 15.07.2017
Wie der Titel schon verrät, dreht sich dieses Buch um die Geschichte von "Alice im Wunderland". Mittlerweile gibt es schon zahlreiche Adaptionen von dem Märchen, doch mit diesem Werk ist der Autorin etwas Außergewöhnliches gelungen!


Alice und Scarlett sind Zwillingsschwestern, welche in zwei völlig verschiedenen Welten bei ihren geschiedenen Elternteilen aufwachsen. Eines Tages erreicht Alice die Nachricht vom Sturz ihrer Schwester aus dem Fenster und damit beginnt die Suche nach der Antwort auf die Frage "Warum?" Dabei sind die Reisen ins Unterbewusstsein ihrer Schwester (welche im Koma liegt) äußert hilfreich, denn dort schlummert das Wunderland...


Zunächst hat mir der Schreibstil sehr zugesagt, es war wirklich flüssig zu lesen und man konnte sofort in die Geschichte eintauchen.
Die Handlung wirkt durch immer neue Hinweise und Verstrickungen relativ temporeich, wobei man immer wissen will wie es weiter geht. An dieser Stelle muss man sagen, dass die Autorin sehr geschickt mit Hinweisen arbeitet und diese nur häppchenweise serviert werden, um dann doch in einigen Plotttwists aufgelöst zu werden. Teilweise war ich total überrascht und hatte die eine oder andere Wendung wirklich nicht kommen sehen. Durch diesen Handlungsverlauf ist die Spannung von vorne bis hintern garantiert, ich konnte gar nicht aufhören und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen ;)


Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung von dem Alice-Märchen und der Erzählrealität: Da das Wunderland in dem Unterbewusstsein ihrer Schwester existiert und Alice auch in der realen Welt nach Antworten sucht, werden zwei Parallelwelten geschaffen, die doch enger zusammenhängen, als man zunächst vermuten mag.
Außerdem schafft die Autorin es, menschliche Abgründe durch das Element des Wunderlands so treffend darzustellen, dass der Leser sowohl zum Nachdenken angeregt wird, aber nicht dermaßen geschockt wird sodass der Lesefluss abbricht.


Ein kleiner Kritikpunkt wäre meiner Meinung nach, dass am Ende einige Fragen/Aspekte ungeklärt bleiben, welche in der Story eigentlich eine bedeutende Rolle spielen. So bleibt bspw. ungeklärt warum denn genau Scarlett nun aus dem Fenster stürzte...Aber dies nur als kleine Bemerkung.


Fazit: Eine spannende Umsetzung von einer Mischung aus Märchen-, Fantasy-, und Schicksalserzählung. Konnte meine Erwartungen voll überzeugen!
Ein Lesegenuss für Leser, die keine Angst vor Klassikern haben, die einen Sprung in die Moderne wagen und vor temporeichen Wendungen und Entwicklungen nicht zurückschrecken.
von Anonymus am 15.07.2017
Maxi Schilonka zaubert eine sehr fesselnde und auch skurille Adaption von "Das doppelte Lottchen" und "Alice im Wunderland" aufs Papier und spickt sie mit alltäglichen Teenagerproblemen...Schule, Freunde, Eltern etc...und spricht auch ernste Themen wie Mobbing und Depressionen an. Ohne hierbei im tristen Sumpf zu versinken. Viel mehr lockert sie alles mit den Schrullen der Wunderlandbewohner wie dem Hutmacher oder der Grinsekatze auf.

Sie fesselt und weiß mit immer neuen Wendungen und Entwicklungen zu überraschen und zu schockieren. Zeitgleich gibt sie dem Leser die Möglichkeit an die Hand mitzurätseln und über etwaige Lösungen zu spekulieren.

Für mich mein erster Ausflug in Bücher dieser Art und ich bin wahrlich positiv angetan und überrascht.

Wer hier billigen und kitschigen Abklatsch erwartet, ist gänzlich auf dem falschen Dampfer.

Von mir gibt es hier 4,5 von 5 Teetassen auch wenn ich anfänglich etwas zäh in die Handlung und ins Wunderland einstieg.
Alice auf modern und doch so voller Fantasie
von Anonymus am 30.06.2017
Alice = Alice - Autorin Maxi Schilonka, erschienen 23. März 2017 beim Verlag: Papierverzierer Verlag, als Buch und E-Book

Der Papierverzierer Verlag schreibt selbst: Es ist die Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich war schon immer ein Fan von Alice im Wunderland und habe die Möglichkeit bekommen das Buch Alice = Alice zu lesen, bewerten und rezensieren.

„Welchen Weg soll ich nehmen?, fragte Alice im Wunderland an einer Kreuzung die Katze. 
Das hängt davon ab, wohin du willst!„“
(Lewis Carroll, aus Alice im Wunderland)

Zum Inhalt: Die Eltern von Alice und ihrer eineiigen17-jährigen Zwillingsschwester Scarlett Liddell haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein.

Und dort trifft sie auf wunderbare und in der Geschichte liebevoll gestaltete alte Bekannte des Wunderlandes wie die Herzogin, die Herzkönigin, den Herzkönig und Herzbube, die Grinsekatze, die Raupe, Tweedledum & Tweedledee, den Hutmacher und die Teegesellschaft uva.

Bald lernt Alice, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.
Wird es Alice schaffen ihre Schwester Scarlett zurück zu holen? Wer steckt hinter all dem?

„Für einen kurzen Augenblick konnte ich spüren, wie sich Glück anfühlt, wie Zufriedenheit schmeckt und Schönheit aussieht … Es war eine Lüge … Der Tod ist erst der Anfang.“

Der moderne und flüssige Schreibstil hat mich sehr gefesselt und hat die Geschichte wunderbar wiedergegeben. Die einzelnen Passagen des Wunderlandes und die dort dargestellten Welten wurden faszinierend und beeindruckend beschrieben und man fühlte sich lebendig dabei. Die Detailverliebtheit und die Treue zum Original haben mir sehr gut gefallen. Die Handlung selbst ist sehr spannend, mysteriös, fesselnd, abenteuerlich mit Thrillerelementen und sehr kurzweilig. Obwohl ein gewisser Anteil die Fantasy-Handlung enthält, hat die Geschichte in ihrer wirklichen Welt sehr viel Tiefe und regt sehr zum Nachdenken an. Hier werden ernste Themen wie Macht, Mobbing, Stalking, Abhängigkeit, Gewalt und Suizid angesprochen.
Die Parallelen zu den Charakteren aus dem Wunderland und der realen Welt sind treffend ausgesucht und dargestellt worden. Wobei einige Personen in der realen Welt wesentlich skurriler und unheimlicher rüberkamen und ihre Rollen sehr lebendig machten.
Ich fühlte mich sehr wohl beim Lesen, war bestens aufgehoben, konnte mit rätseln und mitfiebern. Eine schöne skurrile und fantastische andere Welt mit fabelhaften Wesen und eine so gar nicht weit weggeholte, leider oft wahrhafte Story in der heutigen Zeit.

Meine Lieblingscharaktere sind hier eindeutig Alice und die Grinsekatze sowie auch sein Alter Ego Carter.

Das Cover ist ausschließlich in Rot und Schwarz gehalten und zeigt beide Schwestern im schattierten Halbprofil einander abgewandt. Umgeben sind sie von Spielkarten und Teegeschirr mit Herzmotiv. Ich finde es wunderbar passend und einfach umwerfend, ein richtiger Eyecatcher. Die einzelne Kapitel im Buch sind durch prägnante und passende Überschriften gekennzeichnet.

Der Verlag verspricht eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Und wie recht sie behalten haben.

Mein Fazit: Sehr gelungene Adaption mit treffender Umsetzung und tollen Charakteren. Sollte man sich als Genreliebhaber und Fan von Alice im Wunderland nicht entgehen lassen. Danke für das wunderbare Buch.
Die Autorin selbst schreibt: „Dieses Buch ist für alle jene, die jeden Tag das Unmögliche schaffen, indem sie es für möglich halten!“ - sehr zutreffend.
Eine außergewöhnliche Märchenadaption
von Anonymus am 24.06.2017
Ich kam direkt sehr gut in die Geschichte rein und lernte die Protagonistin, namens Alice, wer hätte es gedacht, kennen. Sie ist ein ziemlich selbstbewusstes, starkes und auch sehr kluges Mädchen, die sagt was sie denkt. Mir gefiel diese Kombination von Charaktereigenschaften direkt von er ersten Seite an. Deshalb fand ich sie von Anfang an sehr sympathisch und habe mich gerne von ihr in die Geschichte und damit ins Wunderland ziehen lassen.
Die Grundidee, die in dieser Adaption verarbeitet ist, liegt darin, dass es nicht Alices eigenes Wunderland ist, in das sie reist, sondern das von ihrer im Koma liegenden Zwillingsschwester Scalett. Dort trifft sie auf die vielen verschiedenen Charaktere aus dem Wunderland wie zum Beispiel die Grinsekatze, die Teegesellschaft und natürlich auch die böse Herzkönigin. Sie alle sowie das ganze Geschehen im Wunderland scheinen Parallelen zum Geschehen in der Realität zu haben. Das machte es für mich als Leser besonders spannend. Ich habe richtig mitgefiebert und versucht herauszufinden, wer welches Figurenpendant darstellt. Durch diese Verknüpfung zwischen Realität und Fiktion wurde die Geschichte zu einer richtig runden Sache.
Die vielen Charaktere, denen man im Laufe der Geschichte begegnet sind allesamt wirklich gut ausgearbeitet. Jeder Charakter hat individuelle Eigenschaften und Facetten, die im Laufe des Buches zum Tragen kommen. Was mir an dieser Stelle besonders gut gefallen hat war, dass die Autorin sich bei den Figuren und ihren Persönlichkeitsmerkmales weitestgehend an das Original gehalten hat. Dadurch bekamen alle Figuren einen Wiedererkennungswert und man fühlte sich noch näher an den Charakteren dran, einfach weil man sie schon irgendwie kannte. Am besten hat mir tatsächlich die Protagonistin gefallen, einfach weil sie eine so starke Persönlichkeit hat und es mich sehr beeindruckt hat, wie sehr sie um ihre Schwester gekämpft hat.
Auch die Gestaltung des Wunderlandes ist der Autorin in meinen Augen wirklich gut gelungen. Sie skizziert mit einer sehr treffenden Wortwahl auf eine wunderbare Art die Szenerien, sodass sie in meinem Kopf schnell Gestalt angenommen haben und ich mir alles bildlich sehr gut vorstellen konnte.
Im Laufe der Geschichte durchwandert der Leser gemeinsam mit der Protagonistin die Szenerien, stets auf der Suche nach ihrer Schwester. Dabei bleibt die Spannung durchgängig auf einem recht hohen Level, da die Handlung sowohl in der Realität als auch im Wunderland voranschreitet und permanent etwas passiert. Es wurde mir beim Lesen an keiner Stelle irgendwie langweilig. Stattdessen habe ich das Buch sehr zügig innerhalb weniger Tage gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, sie es am Ende ausgeht. Der flüssige Schreibstil der Autorin kam der Geschichte an dieser Stelle zugute. Ich bin durch die angenehme Wortwahl nur so durch die Seiten geflogen, bis ich auf der letzten Seite war.
Das Ende gefiel mir persönlich an der Geschichte am allermeisten, einfach weil sie der ganzen Sache noch einmal die Krone aufgesetzt hat. Es gab Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und noch die ein oder andere Überraschung.


Mein persönliches Fazit:
Eine wirklich rundum gelungene Märchenadaption von Alice im Wunderland, bei der die Realität und das Wunderland auf eine so geniale Art miteinander verknüpft hat, dass sie mich als Leser fesseln und vom ersten Moment an mitnehmen konnte. Die Spannung, die individuellen Charaktere und auch die Handlung selbst waren einfach so stimmig, dass es für mich zu einem tollen Leseerlebnis wurde!
Eine außergewöhnliche Märchenadaption
von Anonymus am 24.06.2017
Ich kam direkt sehr gut in die Geschichte rein und lernte die Protagonistin, namens Alice, wer hätte es gedacht, kennen. Sie ist ein ziemlich selbstbewusstes, starkes und auch sehr kluges Mädchen, die sagt was sie denkt. Mir gefiel diese Kombination von Charaktereigenschaften direkt von er ersten Seite an. Deshalb fand ich sie von Anfang an sehr sympathisch und habe mich gerne von ihr in die Geschichte und damit ins Wunderland ziehen lassen.
Die Grundidee, die in dieser Adaption verarbeitet ist, liegt darin, dass es nicht Alices eigenes Wunderland ist, in das sie reist, sondern das von ihrer im Koma liegenden Zwillingsschwester Scalett. Dort trifft sie auf die vielen verschiedenen Charaktere aus dem Wunderland wie zum Beispiel die Grinsekatze, die Teegesellschaft und natürlich auch die böse Herzkönigin. Sie alle sowie das ganze Geschehen im Wunderland scheinen Parallelen zum Geschehen in der Realität zu haben. Das machte es für mich als Leser besonders spannend. Ich habe richtig mitgefiebert und versucht herauszufinden, wer welches Figurenpendant darstellt. Durch diese Verknüpfung zwischen Realität und Fiktion wurde die Geschichte zu einer richtig runden Sache.
Die vielen Charaktere, denen man im Laufe der Geschichte begegnet sind allesamt wirklich gut ausgearbeitet. Jeder Charakter hat individuelle Eigenschaften und Facetten, die im Laufe des Buches zum Tragen kommen. Was mir an dieser Stelle besonders gut gefallen hat war, dass die Autorin sich bei den Figuren und ihren Persönlichkeitsmerkmales weitestgehend an das Original gehalten hat. Dadurch bekamen alle Figuren einen Wiedererkennungswert und man fühlte sich noch näher an den Charakteren dran, einfach weil man sie schon irgendwie kannte. Am besten hat mir tatsächlich die Protagonistin gefallen, einfach weil sie eine so starke Persönlichkeit hat und es mich sehr beeindruckt hat, wie sehr sie um ihre Schwester gekämpft hat.
Auch die Gestaltung des Wunderlandes ist der Autorin in meinen Augen wirklich gut gelungen. Sie skizziert mit einer sehr treffenden Wortwahl auf eine wunderbare Art die Szenerien, sodass sie in meinem Kopf schnell Gestalt angenommen haben und ich mir alles bildlich sehr gut vorstellen konnte.
Im Laufe der Geschichte durchwandert der Leser gemeinsam mit der Protagonistin die Szenerien, stets auf der Suche nach ihrer Schwester. Dabei bleibt die Spannung durchgängig auf einem recht hohen Level, da die Handlung sowohl in der Realität als auch im Wunderland voranschreitet und permanent etwas passiert. Es wurde mir beim Lesen an keiner Stelle irgendwie langweilig. Stattdessen habe ich das Buch sehr zügig innerhalb weniger Tage gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, sie es am Ende ausgeht. Der flüssige Schreibstil der Autorin kam der Geschichte an dieser Stelle zugute. Ich bin durch die angenehme Wortwahl nur so durch die Seiten geflogen, bis ich auf der letzten Seite war.
Das Ende gefiel mir persönlich an der Geschichte am allermeisten, einfach weil sie der ganzen Sache noch einmal die Krone aufgesetzt hat. Es gab Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und noch die ein oder andere Überraschung.


Mein persönliches Fazit:
Eine wirklich rundum gelungene Märchenadaption von Alice im Wunderland, bei der die Realität und das Wunderland auf eine so geniale Art miteinander verknüpft hat, dass sie mich als Leser fesseln und vom ersten Moment an mitnehmen konnte. Die Spannung, die individuellen Charaktere und auch die Handlung selbst waren einfach so stimmig, dass es für mich zu einem tollen Leseerlebnis wurde!
Tolle andere Alice.
von Anonymus am 18.06.2017
Das etwas andere Alice. Diese Geschichte konnte mich kommplet überzeugen. Man kennt ja nun schon viele Alice Interpretationen, ob Buch, Zeichentrick oder Kinofilm. Viele sind absolute Klasse andere wiederum totaler mist.

Hier haben wir eine variante, die kein Klassisches Alice ist aber dennoch vollkommen überzeugen kann!
Das tolle man findet dennoch stellen in dem Buch wo man direkt an das Original denken muss.

Die Protagonisten überzeugt mich hier und passt Charakterlich genau zur geschichte. Die Spannung ist durch weck gegeben, was das Buch nur interessanter macht.
komm_wir_gehen_schaukeln
von Anonymus am 16.06.2017
Fazit :
Ich muss sagen das ich doch sehr von diesem Buch „verwundert“ bin ;) Nein im ernst, die Gestaltung der Geschichte war toll. Am besten hat mir einfach ALLES gefallen. Der mix aus neuem und alten ist hervorragend gelungen. Auch die „neuen“ Protagonisten fügen sich wundervoll in ihre neue Umgebung ein. Denn es gibt nicht nur das „Wunderland“ sondern nebenbei auch die Reale Welt.
Das Geheimnis der eigenen Schwester ist einfach..... *uff* sprachlos. Ich finde die ganze Kombination der Geschichte einfach irre. Immer wieder fühlte ich mich in das alt bekannte Wunderland zurück versetzt, um anschließend doch wieder in diesem verrückten Buch zu landen.
Super Ideen, nicht ganz so tolle Umsetzung!
von Anonymus am 16.06.2017
Inhalt:
Nach der Scheidung ihrer Eltern wurden die Zwillinge Alice und Scarlett getrennt und haben nicht mehr viel Kontakt zueinander. Als Scarlett ein schlimmer Unfall passiert und nach einem Fenstersturz im Koma liegt, findet Alice herraus, dass nicht alles so ist, wie es scheint... Sie fasst den Entschluss, in Scarletts Leben einzutauchen, in der Realität und in ihr Unterbewusstsein – das verrückte und verdrehte Wunderland. Sie trifft dort auf die bekannten Figuren, die Ähnlichkeit mit Personen in der Schule ihrer Zwillingsschwester haben. Doch wer ist die böse Herzkönigin, die alle terrorisiert und wahrscheinlich Scarletts Fenstersturz ausgelöst hat?

Meine Meinung:
Die Handlung des Buches hat viel Potential, ist aber nicht immer ganz gut umgesetzt. Meiner Meinung ist auch der Anfang des Buches super, aber gegen Ende geschieht alles viel zu schnell und wird schlampig, so als ob die Autorin nicht mehr wirklich Lust auf das Schreiben gehabt hätte. Mir gefallen die Charaktere des Buches sehr gut, auch wenn man sich nicht immer 100% in sie und vor allem ihre Entscheidungen hineinversetzten kann. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, perfekt für das Alter der Zielgruppe. Die Geschichte steckt voll von guten Ideen, und zieht einen am Anfang in den Bann, zieht sich aber im Mittelteil ein bisschen, weil keine neuen Hinweise kommen, und am Ende kommt alles auf einmal auf. Deswegen konnte ich nicht immer mitfiebern. Das Ende ist überhaupt ziemlich unbefriedingend, da vieles offen bleibt und meiner Meinung noch irgendwie etwas fehlt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der SEHR verrückte Geschichten und Alice im Wunderland mag.

Fazit: Eine turbulente Geschichte mit viel Potential, die meine Erwartungen insgesamt nicht ganz erfüllt hat, aber trotzdem nett zu lesen ist!
„Alice = Alice“ von M. Schilonka ist eine erfrischend kurzweilige Adaption vom bekannten „Alice im Wunderland“-Stoff.
von Anonymus am 11.06.2017
In diesem Fall ist das Wunderland allerdings eine Erfindung von Alice‘ Schwester Scarlett, die ihre Träume in Zeichnungen festgehalten hat. Nachdem Scarlett nach einem missglückten Selbstmord-versuch ins Koma fällt, versucht Alice alles, um sie wieder aufzuwecken bzw. dahinterzukommen, warum ihre Schwester nicht mehr leben wollte. Dabei entdeckt sie einen Weg ins Wunderland und beginnt, hin- und hergerissen zwischen realer und fantastischer Welt, Scarletts Wege in beiden Welten zu verfolgen. Natürlich nicht, ohne von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Schließ-lich ist sie ein Teenager…

Nun werden den meisten LeserInnen die Figuren des Wunderlands (Grinsekatze, Hutmacher und co.) nicht unbekannt sein – und damit geht ein wenig des Überraschungsmoment verloren – den-noch ist die Geschichte sehr unterhaltsam und hat keine Längen. Beides liegt neben den kuriosen bis sympathischen Figuren (es stelle sich einer die Teeparty in unserer Welt vor) hauptsächlich am Schreibstil: Flüssig, einfach, aber nicht zu einfach und vor allem selbstironisch.

Die Autorin lässt die LeserInnen für kurze Zeit wieder Teil des Wunderlands sein, ohne dass es trotz Altbekanntem langweilig wird, mit viel (Wort-)Witz und einer solide-verblüffenden Auflösung von Alice‘ Suche (soweit die LeserInnen ihr kriminalistisches Gespür nicht allzu genau verfolgen und sich einfach im Realwelt-Wunderland-Chaos mitreißen lassen).
Wunderland trifft auf Realität
von Anonymus am 09.06.2017
Die eineiigen Zwillinge Alice und Scarlett leben seit einiger Zeit an verschiedenen Enden der Stadt. Seit der Scheidung der Eltern lebt Alice bei ihrer Mutter, während Scarlett zu ihrem Vater gezogen ist. Aufgrund der räumlichen Trennung ist auch der Kontakt der Zwillinge eingeschlafen und umso härter trifft Alice der Scarletts Fenstersturz. Noch schockierter ist sie, als sie erfährt, dass es möglicherweise ein Selbstmordversuch ihrer Schwester war. Während Scarlett im Koma liegt beschließt Alice kurzentschlossen das Leben ihrer Schwester anzunehmen um herauszufinden wie es zu diesem „Unfall“ kommen konnte. Als Scarlett verkleidet nimmt Alice ihren Platz in der Schule ein und lernt ihre Mitschüler und Freunde kennen. Eines Tages findet sie einige von Scarletts Zeichnungen in ihrem Zimmer. Alice nimmt die Zeichnungen mit ins Krankenhaus in der Hoffnung, ihre Schwester dadurch aus dem Koma zu befreien. Doch alles kommt anders, anstatt das Scarlett wieder aufwacht, findet sich Alice im Wunderland wieder und muss dort einige Abenteuer überstehen.
Für mich war es dieses Jahr bereits die zweite „Alice im Wunderland“ Adaption die ich gelesen habe. Auch das erste Buch „Alice – Follow the White“ von Stephanie Kempin ist im Papierverzierer Verlag erschienen. Da mich dieses sehr begeistert hat, habe ich natürlich sehr große Erwartungen in „Alice = Alice“ gesetzt. Leider muss ich sagen, dass ich am Anfang doch ein wenig enttäuscht war. Dies liegt aber weder am Schreibstil von Maxi Schilonka noch an der Geschichte selbst, sondern einfach und allein an meinen Erwartungen. „Alice – Follow the White“ setzt die Figuren aus „Alice im Wunderland“ in einen völligen neuen und ungewohnten Kontext. So etwas hatte ich mir eigentlich auch von „Alice = Alice“ erwartet und genau hier wurden meine Erwartungen enttäuscht, denn die Geschichte bleibt relativ nah am Original dran. Das vorliegende Buch hebt sich jedoch dadurch hervor, dass es auf einmalige und besondere Art und Weise die Realität mit dem Wunderland verknüpft. Dies geschieht mit einer gewissen Leichtigkeit und Schwerelosigkeit, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.
Die realen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und mit einer großen Liebe zum Detail beschrieben. Bei den Wunderlandcharakteren fehlt mir diese detailtreue an manchen Stellen, für mich persönlich aber nicht weiter tragisch, da ich das Original sehr gut kenne und dadurch die Personen sehr gut vor meinem geistigen Auge sehen kann. Bei den Beschreibungen merkt man dafür wieder die Detailgenauigkeit sehr gut, denn diese werden wiederum sehr ausführlich beschrieben. Des Weiteren fand ich den Schreib- und Erzählstil der Autorin sehr angenehm. Sie schreibt auf eine sehr jugendliche und lockere Art und Weise, ohne dabei aufgesetzt oder gekünstelt zu wirken. Außerdem passt diese legere Sprache hervorragend zu den jungen Charakteren.
Leider schwächelt die Geschichte an manchen Stellen ein wenig. Die Idee, dass Alice den Platz ihrer Zwillingsschwester einnimmt, erinnert ein wenig an Erich Kästners „Das doppelte Lottchen“ und ist leider nicht wirklich komplett durchdacht. Alice geht diesen Rollentausch ohne große Vorbereitung an und erkennt recht schnell, dass sie völlig überfordert ist. Soweit kann ich das Ganze auch noch nachvollziehen. Die Schwierigkeiten für mich fangen an dem Punkt an, an dem niemand in der Schule ihr Dasein anzweifelt. Alice stolpert mehr oder weniger durch Scarletts Leben, doch weder Lehrer noch Schüler stellen dies in Frage; leider ein wenig unglaubwürdig.
Ansonsten hat mich die Geschichte sehr gefesselt, auch wenn die Spannung nicht wirklich greifbar war. An manchen Stellen hat es sich für mich ein wenig gezogen, aber trotzdem wollte ich immer wissen wie es weiter geht und war von der einen oder anderen Wendung doch sehr überrascht. Ohne vom Inhalt zu viel verraten zu wollen, möchte ich anmerken, dass das Ende für mich doch sehr unerwartet kam.
Besonders die Idee, dass Wunderland mit der Realität zu verknüpfen hat mich begeistert und ich gratuliere Autorin Maxi Schilonka für diesen Geniestreich. In meinen Augen ist die Geschichte nicht 100% glaubwürdig und durchdacht. Trotzdem hatte ich ein einmaliges und wunderbares Leseerlebnis.
Alice = Alice
von Anonymus am 08.06.2017
Wer kennt nicht Alice in Wunderland? Die Autorin hat hier eine interessante und düstere Geschichte geschrieben und das Märchen mit ihrer Geschichte verwoben. Ziemlich dunkel, aber auch bedrückend kommt hier die Geschichte von den Zwillingen Alice und Scarlett rüber und fesselt einen so sehr, das man unbedingt wissen muß wie es aus geht. Was Alice in Scarletts Träumen alles erfährt und erlebt, bringt sie am Rande der Verzweiflung. Aber was Alice dann erfährt, läßt sie selber erschaudern.
Die Charaktere sind hervorragend beschrieben und man kann sich in Alice Handlungen so richtig gut mit hinein versetzen. Alles kann man sich gut vorstellen, die ganze Welt im Wunderland, aber auch die reale Welt. Man kann so richtig die Atmosphäre spüren, all das geheimnisvolle und dunkle.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann dadurch das Buch sehr gut lesen. Auch das Cover ist ein wahrer Blickfang und es verspricht genau die Geschichte die dahinter steckt.
Teenie Alice im Wunderland
von Anonymus am 07.06.2017
"Alice = Alice" von Maxi Schilonka erschien im März 2017 im Papierverziererverlag. Ich habe dieses düstere Jugendbuch mit dem passend gestalteten Cover als E-Book gelesen. In der Buchhandlung würde ich nach diesem Cover im Jugendbuchregal greifen, und auch so war ich neugierig auf die Gesichte.

Inhaltsangabe des Verlages (gekürzt):
Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen.

Meine Meinung:
Alice ist 17 Jahre alt und möchte dem mysteriösen Unfall ihrer Schwester unbedingt auf den Grund gehen. Alice erwähnt schon, dass die beiden Zwillinge, die seit einem Jahr getrennt wohnen, total verschieden sind. Während Scarlett ihr Zimmer als rosa Prinzessinnentraum ausstattet und in der Schule nicht nur sehr gut sondern auch sehr beliebt ist, führt Alice ein normales Teenagerleben und schimpft viel vor sich hin. Alice gibt sich an Scarletts Schule als ihre Schwester aus, weil sie mehr über deren Leben erfahren möchte und vermutet, dass Scarlett irgendein Geheimnis vor ihrer Zwillingsschwester hat. Alice ist für mich Identifikationsfigur in diesem Buch, auch wenn ich nicht verstehe, dass sie sich scheinbar so wenig mit Technik auskennt. Eine 17-Jährige in einer Stresssituation steht natürlich öfter mal auf dem Schlauch, außerdem muss Alice damit klarkommen, dass sie scheinbar ins Unterbewusstsein ihrer Schwester reist und versucht, diese zu retten. Wer würde ihr denn so eine abgedrehte Geschichte auch glauben?
Alice Eltern stehen sehr im Hintergrund der Geschichte, was aber auch zu dem Leben von 17-Jährigen passt, die nicht immer Mama und Papa nach ihrer Meinung fragen und wo Schule und Freude einen großen Stellenwert haben. Außerdem braucht Alice ihre Eltern für neue Erkenntnisse über Scarlett nicht, da Scarlett kaum Kontakt zu ihrer Mutter hatte und sich der Vater den Selbstmordversuch nicht erklären kann.

Um nicht zu spoilern schreibe ich nichts über die weiteren Charaktere und deren Pendents im realen Leben, außer, dass es fast immer wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Nachdem ich die Alice im Wunderland Zeichentrickserie mit meinem Sohn rauf und runter geschaut habe und mit meinem Mann "Alice - Madness returns" durchgespielt hatte, habe ich eine lebhafte Vorstellung von sämtlichen Wunderlandfiguren. Schade nur, dass der Wunderlandzug nicht dabei war - auf den habe ich, warum auch immer, gewartet.

Der Schreibstil ist flüssig und passt zu einem Jugendbuch - und die Handlung ist durchwegs spannend. Da es sich mit unter 300 Seiten um ein sehr dünnes Jugendbuch handelt, sind die einzelnen Charaktere ihrer Wichtigkeit nach beschrieben, mehr wäre sich bei diesem Umfang auch nicht ausgegangen. Ich habe mitgerätselt und mitgefiebert - und wurde mit dem Verlauf der Handlung sehr überrascht.

Fazit: Diese abgedrehte Alice-Interpretation hat mir sehr gut gefallen und ich hätte am Ende des Buches gerne noch weitergelesen.
Alice im Wunderland meets Doppeltes Lottchen meets Pretty little Liars
von Anonymus am 07.06.2017
Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Dabei findet sie Zeichnungen ihrer Schwester und taucht dadurch ins Wunderland ein.

Das Cover des Buches ist alleine schon aufgrund der Farbgebung sehr auffällig und gefällt mir gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Sowohl Protagonisten als auch Orte werden hervorragend beschrieben.

Was wie eine Neuadaptierung von "Das doppelte Lottchen" beginnt, setzt sich bald als moderne "Alice im Wunderland"-Inszenierung fort. Dabei sucht Alice auch nach Antworten und kommt hinter einige Geheimnisse und Lügen - wie bei "Pretty Little Liars".

Wie die Autorin die Geschichte rund ums Wunderland in die Realwelt einbaute, gefiel mir sehr gut ist einfach genial.

Leider waren einige Fehler im Buch - am auffallendsten, dass das 2. Kapitel wie das 1. beginnt und es gar nicht dort hinpasst.

Mir hätte es auch besser gefallen, wenn die Geschichte von Alice selbst (in der Ich-Form) erzählt worden wäre, denn ich glaube, dass dies viel besser gepasst hätte.

Fazit: Moderne, geniale Inszenierung der berühmten Lewis-Caroll-Geschichte. 4,5 Sterne
Das 'doppelte Lottchen' im Wunderland
von Anonymus am 07.06.2017
Als Alice's Zwillingsschwester Scarlett nach einem Sturz im Koma liegt, versucht Alice herauszufinden, was im Leben ihrer Schwester schief gelaufen ist und sie geht an ihrer Stelle in deren Schule und macht sich dort auf die Suche.

Eng mit der tatsächlichen Welt verbunden scheint die Gedankenwelt in Scarletts Unterbewusstsein, die sie "Wunderland" nennt und in die Alice aufgrund der engen Zwillingsbindung Zugang findet. Und während Alice durchs Wunderland stolpert und auch dort nach Ursachen forscht, trifft der Leser, der "Alice im Wunderland" kennt, auf bekannte Figuren und Situationen.

Alice findet nach und nach Parallelen zwischen den Figuren im Wunderland und den Menschen an Scarletts Schule.

Während Alices Aktionen bin ich als Leser zur Protagonistin auf Distanz geblieben. Über ihre Gefühle und wie sie das Erlebte verarbeitet, erfährt man nur sehr wenig. Die Person, die ihr dabei zur Seite steht, ist allerdings sehr sympathisch.
Dadurch dass die Figuren im Wunderland sowie ihre Entsprechungen in der realen Welt sehr verworren agieren, kam für mich beim Lesen auch keine richtige Spannung auf. Ich hatte keinerlei Probleme, das Buch zwischendurch wegzulegen.
Die Auflösung der Geschichte war für meinen Geschmack auch noch nicht ausgereift genug.
Die Idee, dass Alice Scarletts Platz einnimmt, um nachforschen zu können, hat mir gut gefallen. Auch die Spiegelung der Personen in Scarletts Umfeld im Wunderland fand ich eine gute Idee und ich habe versucht, mit Alice mitzuraten, wer denn wer sein könnte.
Aber insgesamt ist in der Geschichte noch viel Luft nach oben.

Das Original von "Alice im Wunderland" habe ich übrigens erst im Anschluss an "Alice= Alice" gelesen. Die Geschichte hat auch prima ohne das Wissen funktioniert, aber ich war dann doch neugierig, was genau bei "Alice=Alice" von dort stammt. Das Wunderland in "Alice=Alice" hat mir immerhin besser gefallen als im Original.
Gelungene Adaption
von Anonymus am 06.06.2017
Meinung
Ich liebe Alice im Wunderland und ich mag Adaptionen, deshalb musste ich dieses Buch früher oder später auch lesen.

Der Start ist mysteriös aber sehr gelungen. Dann lernen wir auch schon Alice und ihre Eltern kennen. Alice möchte erst nicht glauben das der Sturz ihrer Zwillingsschwester Scarlett kein Unfall war. Dann beschließt sie die wahre Ursache zu finden. Praktischerweise sind die beiden Zwillinge und Alice nimmt Scarletts Rolle ein. Die Idee ist absolut nicht neu die Umsetzung aber sehr gelungen.
Die "Ermittlungen" von Alice wirken sehr realistisch, sie kann nicht einfach alles was ihre Schwester auch kann und vor allem hat sie nicht wirklich Ahnung wie der Alltag ihrer Schwester abläuft. Das bringt die eine oder andere seltsame Situation mit sich, Alice schlägt sich aber gut. Leider kommt sie nicht wirklich voran, es gibt immer nur ganz kleine Häppchen. Man weiß sehr lange Zeit nicht was nun vor sich geht. Wer war es denn nun? War es Mobbing? Und warum kann Alice überhaupt ins Wunderland, das ihre Schwester im Unterbewusstsein geschaffen hat? Viele Fragen auf die es lange keine Antwort gibt. Das rätseln hat aber durchaus Spaß gemacht.
Die große Überraschung wartet dann am Ende, die Auflösung ist gelungen und damit hab ich absolut nicht gerechnet.

Mit Alice wurde ich leider die ganze Zeit nicht wirklich warm. Sie ist impulsiv und teilweise nervig. Trotzdem passt sie toll in die Geschichte, denn mit ihrer Art löst sie das Rätsel auf sehr unkonventionelle Weise.
Die anderen Charaktere waren alles nur Nebenrollen und sie blieben recht blass.

Die Version vom Wunderland die Maxi Schilonka sich ausgedacht hat ist wunderbar. Es gibt die altbekannten Charaktere aber die Aufgaben und Zusammenhänge sind neu. Alles war recht stimmig.

4,5 Sterne für eine gelungen Adaption von Alice im Wunderland. Tolles Wunderland und spannend umgesetzte Geschichte. Nicht nur für Alice Fans empfehlenswert.
Alice im Wunderland?
von Anonymus am 05.06.2017
Nicht ganz und doch ganz eindeutig.
Alice = Alice ist eine wunderbar geschriebene Adaption zu Alice im Wunderland.
Dieses Buch ist sehr flüssig lesen und begeistert von der ersten bis zur letzten Seite.
Man kann richtig in die Story eintauchen und sich mit Alice im Wunderland bewegen.
Die verschiedenen Charaktere sind so lebendig beschrieben, man kann sie sich lenbhaft vorstellen.
Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der Alice und das Wunderland liebt.
Reise ins Wunderland mit kleineren Schwächen
von Anonymus am 01.06.2017
Inhalt:

In dem Buch geht es um Alice und Scarlett, zwei Zwillingsschwestern, die durch die Scheidung der Eltern voneinander getrennt wurden. Sie wohnen jeweils am anderen Ende der Stadt und sehen sich selten, kommunizieren hauptsächlich virtuell. Die Welt von Alice und ihren stark verstrittenen Eltern steht auf einmal Kopf, als Scarlett aus dem Fenster stürzt und im Krankenhaus fortan im Koma liegt. Schnell ist die Rede von einem Selbstmordversuch. Alice will sich nicht damit abfinden und versucht als Zwillingsschwester die Rolle von Scarlett einzunehmen, um die Umstände des Sturzes aufzuklären. An der Schule von Scarlett entdeckt Alice nicht nur ein normales Schulumfeld, sondern merkwürdige Schüler, Vorkommnisse und Verhaltensweisen. Langsam aber sicher lüftet sie die Geheimnisse um die Schule, Scarletts Sturz und die Hintergründe. Dazu nutzt sie ein paar Zeichnungen von Scarlett, die sie in ihrem Zimmer fand, um in das Unterbewusstsein ihrer Schwester zu reisen. Dort betritt sie das Wunderland, wie wir es aus der Geschichte von Lewis Carroll kennen und wo Alice langsam die Zusammenhänge zwischen Wunderland und Realität herstellt.

* * * * * * * * * * * * * * *
Rezension:

Die Autorin Maxi Schilonka hat ein kleines aber feines e-Book geschaffen, welches vor allem durch seinen leichten, lockeren Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist. Sie schreibt ohne viele Schnörkel, fast in Umgangssprache und besticht immer wieder durch Anspielungen auf Inhalte der Popkultur bspw. Harry Potter.

Inhaltlich hat mich die Story wirklich extrem gereizt, weil ich die Geschichte „Alice im Wunderland“ mag und auch Adaptionen stets interessant finde. Außerdem fand ich diese Zwillingsgeschichte gepaart mit der Reise ins Unterbewusstsein als psychischen Aufhänger irgendwie nett. Ich hatte dementsprechen hohe Erwartungen an das Buch.
Vielleicht auch aus diesem Grund, war ich dann ein wenig ernüchtert. Die Handlung ist zwar alleine durch die Frage nach Scarletts Sturz mit Spannung untersetzt, allerdings war mir bis zu einem Dreiviertel des Buchs zu wenig Fortschritt zu sehen. Ich war frustriert, weil ich das Gefühl hatte, Alice tritt bei ihren „Ermittlungen“ auf der Stelle bzw. waren die Erkenntnisse so minimal, wenn man sie auf das Große und Ganze betrachtete, dass es mir an einigen Stellen einfach zu langatmig vorkam, obwohl es wirklich in keinster Weise langatmig geschrieben ist! Ich hatte einfach das Gefühl, der Beobachter der Ermittlungen zu sein, der diese interessiert und aufmerksam verfolgt, aber mehr eben auch nicht. Am Ende nimmt das Buch dann nochmal richtig Fahrt auf, da war auch für mich die Spannung greifbar. Leider wurde in den letzten drei Kapiteln dann einiges nicht so ausführlich dargestellt, wie ich es mir gewünscht hätte. Es ging auf einmal Schlag auf Schlag. Das letzte Kapitel hat mir mit Abstand am besten gefallen, weil die Konfrontation mit der Herzkönigin wirklich gut herausgearbeitet ist. Es war ein gutes Finale. Auch das Ende konnte mich überzeugen, aber da möchte ich euch natürlich nicht zu viel verraten! ;)

Leider bin ich bis zum Ende nicht mit der Protagonistin warm geworden. Mir fehlte an einigen Stellen der Einblick in ihr Gefühlsleben und ihre Schulssfolgerungen, weshalb es manchmal schwer war, ihre Beweggründe und Handlungen nachzuvollziehen. Die anderen Charaktere waren zwar liebenswert, aber von ihnen ist mir auch nur Carter ans Herz gewachsen. Bei der Ausarbeitung der Figuren fehlte mir die gewisse Tiefe, die es zulässt, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Geschichte erinnerte mich stark an eine Mischung aus dem Videospiel „Alice – Madness Returns“ und der Geschichte „Das doppelte Lottchen“ (tatsächlich äußerte die Autorin, dass das wirklich Vorlagen waren) sowie einigen anderen Einflüssen, eben aus der Popkultur. Bis zu einem gewissen Grad war das passend und okay, aber leider wurde gegen Ende dann noch ein Wesen aus Harry Potter aufgegriffen, was für mich irgendwie dann doch too much war und für mich nicht richtig gepasst hat. Allerdings ist das wirklich sehr subjektiv, denn es gibt mindestens genauso viele Leser unter euch, die wahrscheinlich auf genau diese Mischung stehen. ;)

Um nicht nur zu meckern, möchte ich hier noch hervorheben, dass mit dir Gestaltung des Wunderlandes wirklich gut gefallen hat und ich mich bei jeder Person, die Alice dort traf, gefreut habe. Es ist eine gewisse Nostalgie, die einen da ergreift.
Fazit:

Leider konnte mich das Buch nicht vollends überzeugen. Alles in allem ist dieses e-Book eine nette Geschichte für Zwischendurch, die sich flüssig liest und viele bekannte Gesichter für Alice-Fans bereit hält. Schon alleine die Begegnung mit den bekannten Figuren ist es wert, hier einen Blick zu riskieren, auch wenn die Handlung teilweise ausbaufähig wäre. Leider bin ich bis zum Ende nicht mit der Protagonistin warm geworden. Somit sind meine hohen Erwartungen nicht erfüllt und es ist leider kein Jahreshighlight geworden. Trotz einiger Schwächen lohnt sich diese kurzweilige Geschichte, wenn man mal wieder Lust auf ein bisschen Wunderland hat. Aber nehmt euch in Acht vor der Herzkönigin! („Ab mit dem Kooopf!„)
Super spannende Geschichte!
von Anonymus am 31.05.2017
Inhaltsangabe

Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.

Zum Cover

Ich finde das Cover ist eher einfach gestaltet, allerdings mit der roten Farbe prägnant.
Der Schattenschnitt von Alice und Scarlett (Davon würde ich jetzt mal ausgehen) ist richtig cool, allgemein sieht das ganze Cover schön nach Alice im Wunderland aus.

Meine Meinung

Jeder der ein Fan von Alice im Wunderland ist, wird dieses Buch lieben.
Maxi Schilonka schafft es, die bereits bestehende Geschichte Alice im Wunderland so umzuschreiben, dass daraus ein spannendes Abenteuer zwischen Realität und Fiktion wird.
Man trifft die Charaktere sowohl im wahren Leben, als auch im Wunderland.

Alice ist ganz anders als ihre Zwillingsschwester Scarlett. Da wo Scarlett ruhig und zurückhaltend ist, ist Alice laut und selbstbewusst.
Als Scarlett im Krankenhaus landet, nachdem sie aus dem Fenster gefallen ist, wird schnell klar, dass kann kein Unfall gewesen sein.
Um herauszufinden warum sich Scarlett umbringen wollte, nimmt Alice den Platz ihrer Schwester ein.
Die Idee an sich fand ich wirklich gut, dass eine einzige was mich daran störte war die Tatsache das Alice ihrer Schwester vom Wesen her so gar nicht ähnlich ist und es trotz allem keiner gemerkt hat.
Es gab so viele Situationen in denen sie sich wie Alice benommen hat, aber niemand da zweifel bekam.
Ich fand es schön wie das Wunderland damit verknüpft war und wie man Stück für Stück erfuhr was eigentlich passiert war.
Das Ende ist überraschend und begeisternd! Das hätte ich tatsächlich nicht erwartet!
Ein spannendes Abenteuer mit einer mutigen Protagonistin.
Eine etwas andere Geschichte von Alice im Wunderland, aber dennoch voller Fantasie und Faszination.
von Anonymus am 29.05.2017
Als großer Alice Fan muss ich sagen, dass dieses Buch der absolute Hammer ist. Es lässt einen ins Wunderland eintauchen. Es ist von Anfang an spannend, sogar bis zur allerletzten Seite. Die Charakter haben mir auch sehr gut gefallen. Sie sind sehr an das Orginal gebunden aber denoch etwas anders. Außerdem kann man sich sehr gut in Alice hineinversetzen.
Das Ende hat mich sehr überrascht aber im positiven Sinne.
Ein Muss für alle "Alice im Wunderland"-Fans!
von Anonymus am 27.05.2017
Die Autorin entführt uns in ein etwas anderes Wunderland. Man trifft liebgewonnene Charaktere aus der Kindheit und doch ist alles anders.


Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und die Seiten fliegen nur so dahin.


Verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir.
überzeugende und spannende Alice-Adaption!
von Anonymus am 29.04.2017
Meine Meinung

Also diese Adaption nenne ich mal echt gelungen!

An Märchenadaptionen mag ich besonders, dass die uns altbekannten Geschichten wieder in einem neuen Glanz erscheinen dürfen, sie dabei aufpoliert werden und wir aber dennoch auf eine andere Art Geschichte gespannt sein können.

Dabei ist es mir jedoch sehr wichtig, dass die Grundgeschichte erhalten bleibt und nicht extrem verändert wird. Genau das setzen viele Autoren für mich nicht zufriedenstellend um.
Tja, und dann kam Maxi Schilonka mit ihrem „Alice=Alice“ und mir bleibt vorerst nur zu sagen: Danke für diese tolle, gelungene und andere Version von „Alice im Wunderland“!

Maxi Schilonka hat das „Wunderland“ für mich haargenau, bis ins kleinste Detail nachempfunden und in die Geschichte eingebaut. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Originalbuch nie gelesen habe, dafür aber den Walt Disney-Film gefühlte 100 mal angeschaut habe.
Beim Lesen von „Alice=Alice“ hatte ich ganz oft „a-ha“ und „o-hh“-Effekte, die mich in die Zeit von vor 30 Jahren zurück katapultiert haben, wo ich viele Stunden mit dem verrückten Hutmacher, dem Kaninchen oder der Herzkönigin verbracht habe. Ich habe hier wirklich keinen Charakter vermisst oder verändert dargestellt vorgefunden und das hat mich ehrlich beeindruckt!

Noch mehr positiv überrascht hat mich die Art und Weise, wie die Autorin „das Wunderland“ in die Handlung der Geschichte eingebaut hat!

Wie ihr dem Klappentext entnehmen könnt, leben die Zwillinge Alice und Scarlett seit einem Jahr getrennt voneinander, bedingt durch die Scheidung ihrer Eltern. Nun liegt Scarlett im Koma und ihre Schwester Alice findet heraus, dass Scarlett eine eigene Welt in ihrem Unterbewusstsein erschaffen hat, in der sie sich nun befindet. Durch die besondere Zwillingsverbindung kann Alice das „Wunderland“ ebenfalls betreten und sie möchte nun herausfinden, was es mit dem Unfall wirklich auf sich hat und wie sie ihre Schwester aus dem Koma zurück holen kann …
Und diesen Weg, den Alice da ein schlägt, der hat es wirklich in sich: Die Geschichte startet langsam, entwickelt sich dann fast krimi-typisch und zwischendurch macht man sich immer wieder eigene Gedanken, wie sich nun alles ereignet haben könnte. Diese Ideen werden dann aber gleich wieder über den Haufen geworfen, weil dann schon wieder eine neue Theorie seitens Alice oder auch mir als Leser entsteht.
Besonders toll ist es Maxi Schilonka hierbei gelungen, die Verbindung zwischen der Realität und dem Unterbewusstsein von Scarlett, also dem „Wunderland“ herzustellen. Man findet und erkennt die Personen jeweils wieder und ordnet sie zu und so beginnt automatisch ein eigenes Rätselraten: wer ist gut? Wer ist böse? Wem kann man trauen? Denn schließlich kennt man ja die Charaktere aus der altbekannten Geschichte und weiß, vor wem man sich eigentlich in Acht nehmen sollte!

Lange Rede kurzer Sinn: Das Ende war für mich zwar schon irgendwie vorhersehbar, aber definitiv nicht in seiner Heftigkeit!
Die reine Auflösung rund um das Geheimnis von Scarletts Unfall und ihrem Aufenthalt in ihrem Unterbewusstsein erfolgt erst wenige Seiten vor dem Ende - und zwar kurz und knallhart, aber alles andere als schmerzlos!
Es hat mich in einen kleinen psychologischen Abgrund gestürzt und mir mal wieder vor Augen geführt, dass man Menschen nicht in den Kopf gucken kann, dass man sie niemals ganz durchschauen kann und der äußere Schein oft trügt …
Mehr wird jetzt an dieser Stelle aber auf keinen Fall verraten! ;-)

Außer, dass das Buch von ganz vielen spritzigen und frischen Kommentaren lebt und Alice eine ganz reizende Person ist!
Sie strotzt zwar vor Zickigkeit, leichter Arroganz und manchmal auch Naivität, aber sie war mir dennoch durchweg sympathisch und ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet!

Mein einziger kleiner Kritikpunkt gilt nicht der Geschichte selbst, sondern dem Schreibstil.
Ich hatte hin und wieder Probleme mit dem „Allgemeinen Erzähler“ und hätte mir die Story aus der „Ich-Perspektive“ sehr viel schöner vorstellen können, zumal es ja auch Alice ist, die ihre Geschichte erzählt. Es hätte der Geschichte noch mehr Gefühl und Tiefe gegeben, was mir beides ab und zu gefehlt hat. Die Erzählweise war manchmal leicht abgehackt und mir des Öfteren zu sprunghaft. Wäre die Handlung nicht so fesselnd und spannend gewesen, dann hätte ich einzig wegen dem Erzählstil Probleme gehabt, in der Geschichte drin zu bleiben. Dafür gibt es einen klitzekleinen Punkt Abzug von mir.

Fazit

Sehr detailgetreue, aber dennoch ganz andere Adaption von „Alice im Wunderland“, mit einem tollen und fesselnden Plot sowie spritzigen Charakteren.
Alice=Alice bekommt eine klare Leseempfehlung von mir!
Es ist ein Buch für alle, die es spannend mögen, die mit rätseln möchten und die „Alice im Wunderland lieben.
Wundersame Wunderwelt, die durch jede Menge Witz und spannende Handlung besticht!
von Anonymus am 06.04.2017
Inhalt (Klappentext:
Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.
Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.

Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird.

Erster Eindruck:
Als bekennender Alice im Wunderland-Fan bin ich absolut fasziniert von Lewis Carolls Schreibstil. Daher war für mich klar, dass so eine Alice-Adaption unbedingt gelesen werden muss! Jetzt kann man natürlich denken, ich sei durch diesen Umstand vielleicht etwas voreingenommen, aber tatsächlich ist eher gegenteiliges der Fall- für mich trat diese Geschichte ein schier schwer "topbares" Erbe an.
Ausschlaggend dafür, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, war aber nicht nur der spannende Klappentext, dessen "Zwillings-und Selbstmordthematik" mich sofort neugierig machte, sondern auch dieses düstere Cover in seinem dunklen rot, dass mich irgendwie sofort fesselte. Die Silhouette der beiden Schwestern ist dort auf dem Cover ebenfalls zusehen und machte mich sofort neugierig auf Scarlett und Alice die zwar äußerlich nahezu identisch aussehen, aber charakterlich anscheinend doch sehr unterschiedlich geraten sind. Alles in allem war es wohl die Mischung zwischen neugierde-schürendem Klappentext und schickem, auffälligem Cover, dass mich dazu brachte dieses Buch lesen zu wollen.

Schreibstil:
Maxi Schilonka's Schreibstil ist frech, witzig und extrem unterhaltsam! Meinen Nerv (den Nerv einer 23-Jährigen) hat sie in jedem Fall perfekt getroffen. Ich mochte nicht nur die witzigen Sprüche von Alice und ihre leicht störrische Art und Weise, sondern auch die ganze Atmosphäre die durch Alice' Art im Roman entstand. Die Autorin hat eine starke, mutige und wortgewandte Protagonistin geschaffen, die mit viel Witz und einer Priese Sarkasmus immer wieder beweist, wie unglaublich lesenswert diese Geschichte letztlich ist. Maxi Schilonka baut aber nicht nur eine lesenswerte Protagonistin mit ihren Worten, sondern besticht auch mit dem Können, eine einzigartige "Wunderwelt" in die Köpfe der Lese zu pflanzen, sodass letztlich jeder beim Lesen ein wundersames Bild des "Taals der Tränen" in seinem Kopf zusammenspinnt - und das einzig und allein dank ihrer Worte!
Die Welt die die Autorin uns präsentiert, völlig egal ob die verdrehte Wunderwelt oder die eigenartige Realität mit der Alice ebenfalls zu kämpfen hat, besticht durch eine Tiefe, die ihresgleichen sucht. Ich konnte mir soviele Orte im Buch wirklich bildlich vor Augen führen, dank ihre detaillreichen Beschreibungen. Das Lesen macht durchgängig Spaß und man verliert trotz "Wunderlandirrsinn" nie den roten Faden, denn die Autorin führt den Leser zielsicher durch die Geschichte und füttert ihn immer mit genau soviel Details, dass er nie überfordert, aber stets neugierig ist mehr zu erfahren.

Die Charaktere:
Wie der Titel schon verlauten lässt ist Alice die Hauptrolle des Buches. Ein junges Mädchen, dass unbedingt ihre Schwester aus dem Koma retten will. Ohne Wenn und Aber versucht sie herauszufinden, wieso ihre Schwester Scarlett aus dem Fenster stürzte und wird von vielen Wirrungen und Problemen immer mal wieder vom richtigen Weg abgedrängt. Alice hat zweifelsohne absolutes Identifikationspotential! Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, ist ein wenig Vorlaut und flucht hin und wieder mal. Sie treibt die Handlung jedes Mal aufs Neue voran, lässt sich weder von der Grinsekatze noch der komischen Schulkrankenschwester in Scarletts Schule von ihrem Vorhaben abbringen und wird so immer tiefer in Scarletts Wunderland hineingezogen. Es ist unglaublich interessant zu verfolgen, wie gut sich Alice im Wunderland zurechtfindet, wie sie mit Haselmäusen und Affen redet, auf Greifen durch das Wunderland fliegt oder mit dem Hutmacher und seiner Teegesellschaft Tee trinkt. Ich mochte die Figur der Alice sofort. Ihre liebevoll-freche Art hat mich irgendwie sofort verzaubert und an das "kleine zickige Mädchen" in mir selbst erinnert, sodass ich garnicht anders konnte als Alice einfach sofort ins Herz zu schließen.

Etwas anders verhielt es sich allerdings mit Scarlett. Zu ihr konnte ich mir irgendwie nicht wirklich ein Bild machen. Das kommt zum einen durch den einfachen Umstand, dass Scarlett quasi das gesamte Buch über im Koma liegt und selbst eben keine Handlungen vornimmt. Aber zum anderen auch dadurch, dass Maxi Schilonka Scarletts Charakter bewusst etwas in den Hintergrund fallen lässt (zumindest am Anfang der Geschichte). Mit dem Voranschreiten der Handlung wird einem dann immer mal wieder Häppchenweise eine Portion "Scarlett" serviert. Ich war unheimlich neugierig was sie als Figur betrifft und fand ihre Rolle in der Geschichte wirklich total genial umgesetzt! Man irrt bis zum Schluss auf einer falschen Fährte was Scarlett angeht und dieser Umstand war einfach unglaublich genial von der Autorin inszeniert.
Ebenso genial sind auch die Nebencharaktere der Geschichte, sowohl die aus der "Realität", als auch diejenigen der Wunderwelt haben alle ihre eigenwilligen Charaktere und Eigenarten. Ich musste zum Beispiel über die Haselmaus und ihrer Angst vor der Grinsekatze wirklich schmunzeln. Das Buch sprüht einfach vor kreativer Idee, Witz und eigenem Charme und das merkt man in erster Linie eben besonders an der Gestaltung der Charaktere. Mein persönliches "Highlight" war aber die Grinsekatze. Dialoge wie:

"Katze werde ich verrückt?"(...)
-"Verrückte denken nicht, dass sie verrückt werden, sondern glauben, sie sehen endlich klar."
"Das ist wohl kaum eine Antwort."
-"Wohl kaum? Aber ein bisschen schon?"
"Nein! Eine Antwort wäre ja oder nein."

-"Das ist eine sehr schwierige Entscheidung, findest du nicht? Ob nun ja oder nein oder vielleicht ein wenig von beidem, wenn man sich entscheidet, dann ist es endgültig. Man kann schlecht ja sagen und nein meinen, ohne dabei seine Glaubwürdigkeit zu verlieren und wenn so viel auf dem Spiel steht, sollte man nicht leichtfertig urteilen, ob nun ja oder nein oder beides."
haben mich total amüsiert. Das ist einfach 100% Alice-Flair! Ich habe diese verwirrenden und konfusen Wortgefechte zwischen Alice und der Grinsekatze wirklich genossen und fand auch die Dialoge mit dem Hutmacher oder der Herzkönigin einfach total genial!

Der Inhalt:
Es ist immer unheimlich schwer etwas über den Inhalt zu verraten, ohne widerrum zuviel zu verraten. Wen eine Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Schwestern interessiert, von der eine merkt, dass sie ihre Zwillingsschwester wohl doch nicht so gut kannte wie geglaubt ist hier gut aufgehoben. Das familiäre Verhältnis zwischen Alice, Scarlett und deren Eltern ist ziemlich verworren seit die Eltern sich haben scheiden lassen und jedes der Mädchen seitdem nur bei einem Elternteil lebt. Es gibt viele "falsche" Fährten auf die einen die Autorin bringt, viele Vermutungen die man sich im Laufe der Geschichte im Kopf zusammenspinnt und so bleibt das Buch über alle knapp 300 Seiten unglaublich abwechslungsreich und spannend. Wer dann aber auch noch eine Schwäche für Lewis Caroll's Alice hat, die mit Tieren spricht, durch Falltüren fällt, die "Trink-mich"-Fläschchen trinken muss um durch zu kleine Türen zu passen - der ist hier goldrichtig! Die Geschichte verbindet Fantasie mit Realität und die Autorin springt so unglaublich geschickt von einer Welt in die andere, dass ich wirklich nicht sagen kann welche Welt mir tatsächlich besser gefallen hat. Die Mischung ist wirklich perfekt und die Geschichte wirklich spannend.

Fazit:
Mein Fazit für diese Geschichte ist eigentlich ganz simpel: Dieses Buch hat meinen Lesernerv zu 101% getroffen! Ich liebe diese Geschichte. Wer dieses Buch liest wird wirklich nicht enttäuscht - das verspreche ich (Und das heißt das schon was!). Es ist witzig, spannend, einfallsreich, originell und vorallem individuell! Und das obwohl sich Maxi Schilonka einiger Figuren von Caroll bedient. Aber sie tut es kreativ und die Figuren unterstützen ihre Geschichte. Letztlich gibt es also nur eins zu Alice=Alice zu sagen: Maxi Schilonka macht Lewis Carolls Meisterwerk alle Ehre!
Alice mal anders
von Anonymus am 02.04.2017
Alice und Scarlett sind Zwillingsschwestern. Die Eltern der beiden sind getrennt und so leben auch die Zwillinge getrennt voneinander. Eigentlich, ja eigentlich dachte Alice immer, dass sie alles über ihre Schwester weiß. Aber Scarlett hatte einen schrecklichen Unfall und seit dem liegt sie im Koma. Alice ist erschrocken ihre Schwester so zu sehen, abgemagert, die Haare gefärbt und Scarlett trägt sogar Kontaktlinsen. Alice wird das Gefühl nicht los, dass es irgendwie mit der Schule zusammen hängen muss. So kommt sie auf die Idee als Scarlett in die Schule zu gehen. Hier erhofft sie Antworten zu finden. Ebenso schafft sie es über die Zeichnungen, die ihre Schwester gefertigt hat, in das Wunderland zu gelangen, welches Scarlett sich erschaffen hat. Wird Alice es schaffen die Wahrheit zu finden und was wird die Wahrheit mit Alice machen? Zum Glück ist Alice bei ihrer Suche nicht alleine, sowohl im Wunderland als auch in der Realität.
Nun zu meiner persönlichen Meinung. Das ist mal eine gelungene, etwas andere Version von Alice im Wunderland. Die Story ist locker und flüssig geschrieben. Es passiert genug, aber nie zu viel, dass der Leser nicht mehr mitkommt. Alice hat mir persönlich sehr gut gefallen, sie ist ein taffes Mädchen, der es in erster Linie darum geht, der Wahrheit auf die Schliche zu kommen. Eigentlich will sie erst mal ihre Schwester retten. Aber auch als sich die Geschichte anders darstellt, als vielleicht gedacht, gibt Alice nicht auf und findet ihre Weg aus dem Wunderland. Ich gebe der taffen Alice gerne 5 Sterne. Vielleicht liest man Alice in dieser Form, vielleicht in einer anderen Geschichte, mal wieder?