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Kundenbewertungen zu Trümmerwelten - Das Geheimnis der Alice Sparrow

Trümmerwelten - Das Geheimnis der Alice Sparrow
2,99 €
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Trümmerwelten – Das Geheimnis der Alice Sparrow
 
Ann-Kathrin Karschnick und Felix A. Münter

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Anzahl der Bewertungen: 17
Durchschnittliche Bewertung: 4,4
Religion und Magie
Der Name Trümmerwelten ist wortwörtlich zu nehmen. Nach dem Bruch zerfiel die Welt zu Trümmern, die nun im Himmel treiben. Mit Luftschiffen ist das Reisen zwischen den einzelnen Inseln möglich. Einige davon wurden schon seit Jahrhunderten nicht mehr von Menschen betreten.
Charlie, ein junger Geheimnisträger, der aus Geheimnissen seine Magie zieht und Noemi, eine Art Frau für Alles, suchen beide den Anker. Die sagenumwobene Insel der Weisen.
Noemi lebt streng nach dem Glauben der Weisen, führt täglich ihre Meditation durch und sieht sich zu der Suche berufen.
Charlie treibt das Erbe seines verstorbenen Meisters an, der sein ganzes Leben mit der Suche nach dem Anker verbracht hat.
Die Wege dieser beiden unterschiedlichen Personen kreuzen sich und die Suche kann beginnen.

Leider konnten mich die Charaktere überhaupt nicht überzeugen. Die Nebencharaktere kamen mir ausgereifter vor, als die Hauptfiguren, was eigentlich sehr schade ist. Die Sache mit den Trümmerwelten ist auch nichts neues und alles in allem konnte es mich leider nicht fesseln. Dennoch mag ich die Schreibstile der beiden Autoren und sie haben das sehr harmonisch ausgearbeitet.
Geheimnisvoll und spannend!
Durch das interessante und wunderschöne Cover bin ich auf dieses Schätzchen aufmerksam geworden. Der Klappentext klang wirklich vielersprechend und ich war direkt neugierig.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, denn der Schreibstil des Autoren-Duos war sehr einfach, aber total überzeugend und hatte mich direkt in ein neues Abenteuer gezogen.

Erzählt wird aus zwei Perspektiven, nämlich aus Noemi's und Charlie's - so was mag ich unglaublich gerne, da man beide Personen somit besser verstehen lernt.

Der Schreibstil ist bombastisch, denn die Autoren haben eine wahnsinnig schöne Welt gezaubert und diese schön bildlich darstellen können. Ich konnte mir genau vorstellen wo die Personen sich aufhalten und wie es dort ausschauen muss. Ich hatte ein richtiges Kopfkino und war dem Buch verfallen.

Der Spannungspegel war immer recht weit oben angesetzt und konnte sich auch im ganzen Verlauf sehr gut halten, natürlich gab es hier und da mal einen kleinen Hänger, aber nur pure Spannung hätte mein Herz auch nicht verkraftet. Die Orte, Begegnungen und Geheimnisse konnten mich faszinieren und überzeugen auch der Verlauf der Geschichte war stimmig und angenehm.

Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich, es würde hier auch eine kleine versteckte Liebesgeschichte geben, aber dieses Buch hat wirklich überhaupt keine Liebesgeschichte... Es waren zwar viele Emotionen im Buch vorhanden, aber keine Liebe. Eigentlich lese ich ja nur Bücher, wo auch mal ansatzweise ein bisschen Liebe vorhanden ist, aber ich bin positiv überrascht, dass mir das bei diesem Buch überhaupt nichts ausgemacht hat. (Es war wohl einfach zu fesselnd und zu spannend!)

Das Ende gefiel mir zwar ganz gut, aber es wirkt dennoch irgendwie nicht abgeschlossen - ich habe noch so einige Fragen und hoffe, dass noch ein weiterer Teil folgen wird? Es wäre schade, wenn das alles gewesen wäre.

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Mein Fazit:
Ein Buch was uns Leser auf eine wunderbare außergewöhnliche Reise in einer sagenhaften Welt entführt. Starke Hauptpersonen und wahnsinnig spannende Szenen laden zu einem perfekten Leseabend ein.
Potential für eine gute Reihe
Zuallererst muss ich sagen,dass es eher 3,5 Sterne sind,aber leider kann man keine halben geben,aber ich wollte keine 4 Sterne geben,weil das Buch doch ein zwei "Lücken" aufweist.
Ich finde die Idee mit dem Wolkenmeer wirklich schön und auch die Story finde ich an sich wirklich gut und spannend. Das Problem war nur,dass man recht verwirrt war,was diese neue Welt angeht. Je weiter die Geschichte voran schritt,umso mehr Stückchen hat man geliefert bekommen und sie wurde klarer,aber ich hätte mir am Anfang gerne eine etwas genauere Beschreibung gewünscht,da immer wieder die Sprache vom Ober- und Unterdeck war,das wie nach einem Schiff klingt,von einer Arche,von Inseln,Felsen usw. Da dauert es recht lange,um eine richtige Idee für diese Welt zu bekommen,ich bin mir auch nicht ganz sicher,dass ichs am Ende ganz verstanden habe. xD Für den Leser wäre es sicherlich einfacher gewesen,wenn man anfangs paar Erklärungen mehr bekommen hätte.
Hingegen finde ich die Charaktere echt super,vor allem Noemi und ihren Assistenten Trent finde ich klasse. Ihre Art miteinander zu agieren ist unterhaltsam und zeugt von einer Vertrautheit,auch wenn Noemi ihn öfters wieder auf seinen Platz als Assistenten verweist. Trent ist recht friedfertig und hält sich von Gewalt fern (sofern das mit Noemi denn möglich ist xD),aber für Noemi schmeißt er sich auch auf den größten Gegner,wortwörtlich. ;) Gerade solche Sachen machen diese Arbeitsbeziehung,die stark an eine Freundschaft erinnert,zu etwas Besonderem. Außerdem gehen beide auch gezielt und geplant in das Abenteuer. Mit Charlie bin ich nicht so 100prozentig warm geworden,aber dafür fand ich sein "Kindermädchen" Gurney unterhaltsam,auch wenn die Wiederholung alter Haudegen im Zusammenhang mit ihm ein wenig zu oft vorkam.
Am Ende sind noch viele Fragen offen geblieben,die einen neugierig auf den nächsten Band machen. Ich hätte mir nur,wie bereits gesagt,einen leichteren Einstieg in die Wolkenwelt gewünscht,dann hätte ich das Buch noch mehr genießen können.
Trümmerwelten
In Trümmerwelten geht es um Noemi, die Geheimnisse verschwinden lässt und den Geheimnisträger Charlie. Während man Charlie als großen Kuschelbären bezeichnen könnte, der keiner Fliege etwas zuleide tut, scheut Noemi keine Gefahr und kann in bestimmten Situationen auch ziemlich skrupellos sein. Obwohl beide kaum unterschiedlicher sein könnten, haben sie eine Gemeinsamkeit: Die Suche nach Alice Sparrow. Auf der Suche nach Antworten geraten sie in einen Strudel aus Intrigen und Geheimnissen..

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichtweisen von Charlie und Noemi erzählt und in den ersten Kapiteln erfährt man mehr über das dortige Weltensystem und über den Alltag der Protagonisten. Ich muss zugeben, dass ich anfangs etwas Probleme hatte, mich in diesem Setting zurechtzufinden, da viele fremde Begrifflichkeiten mit eingebaut wurden, aber nach einiger Zeit ging es und ich bin immer mehr in die Geschichte eingetaucht. Zusammen mit den Charakteren bin ich den Spuren von Alice Sparrow gefolgt und habe dabei fleißig mitgerätselt, um was genau es sich denn dabei handeln könnte. Und obwohl ich im Laufe der Zeit der festen Überzeugung war, dem Geheimnis auf die Schliche gekommen zu sein, musste ich doch schlussendlich feststellen, dass meine Vermutungen komplett daneben lagen. Die Handlung bot immer wieder einiges an Spannung und Action, aber zum Ende hin wurde dem Ganzen noch einmal eine Schippe drauf gelegt.

Fazit: Wer Geschichten voller Geheimnisse und Abenteuer mag und auf der Suche nach einem einzigartigen Setting ist, für den könnte Trümmerwelten die richtige Wahl sein.
Gelungener Auftakt
Meine Meinung

Trümmerwelten bildet den Auftakt des Abenteuers, um Charlie und Noemi.

Das Setting mit der schwebenden Insel, welche wie ein Schiff aufgebaut ist, konnte mich wirklich fesseln. Willkommen in einem Wolkenmeer zu einer spannenden Reise. Um das Gehemnis der Alice Sparrow zu lüften
Das Buch gliedert sich in die Sichtweisen von Noemi und Charlie, welche abwechselnd aus ihrer Sicht erzählen. Man ahnt, dass sich die Beiden früher oder später über den Weg laufen, aber man weiß nicht wann. Man erfährt nur beide haben das gleiche Ziel, aber völlig unterschiedliche Herangehensweisen.

Selbst als die beiden sich dann „finden“, fand ich es noch wahnsinnig spannend, denn beide Charaktere sind an sich grundverschieden, Während Noemi sich wenig scheut Gewalt anzuwenden ist ausgerechnet der große und kräftige Charlie, der eher zurückhaltende Typ. Charlie ist diplomatisch. Noemi bevorzugt die Brechstangenmethode. Interessanterweise, haben beide Charaktere „Partner“ an ihrer Seite, die gegenteilig ticken. Also Charlie hat einen Kämpfer an seiner Seite und Noemi einen Diplomaten.

Fazit

Trümmerwelten ist eine Geschichte mit interessantem Setting, welche in ein wahres Abenteuer entführt, aus dem so schnell nicht wieder ausbrechen möchte. Man rätselt, verfolgt mit Spannung das Geschehen und schüttelt auch manchmal einfach nur den Kopf, über die Mittel und Wege, welche die Protagonisten wählen. Wenn alles immer vorhersehbar laufen würde, wäre ja aber auch doof und langweilig und die Handlungen der Charaktere machen ihr Wesen aus.
Geheimnisvoll und fesselnd!
Mein Dank geht an den Papierverzierer Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!

Meine Meinung:
Huch der Papierverzierer Verlag macht mich noch fast unglaubwürdig, bei so vielen guten Büchern die ich einfach nur gut bewerten kann! Auch dieses Buch durfte ich wieder lesen und war wirklich begeistert, zwar nicht von erster Minute aber doch!
Cover:
Eigentlich mag ich keine Schiffe, aber das Cover ist sehr passend. Es entführt bereits vor dem Lesen in eine fantastische Welt. Die Farben spielen gut zusammen und die Wolken machen das ganze Cover irgendwie „leicht und fluffig“
Der Schreibstil:
Ich muss zugeben, anfangs konnte mich der Schreibstil nicht so ganz aus den Socken hauen. Es konnte mich in den ersten Seiten einfach nicht wirklich mitreißen, dafür aber später umso mehr. Trotzdem konnte ich durch den Schreibstil nicht wirklich eine Bindung zu den Charakteren aufbauen und hab so auch nicht wirklich viel mit ihnen mitgefühlt. Klar im großen Finale habe ich mitgefiebert, aber weniger mit den Charakteren und mehr mit der Geschichte.
Die Charaktere:
Noemi ist für mich ein bisschen schwierig, sagen wir so: Ich mag ihre Art zu verhandeln nicht unbedingt. Aber genau das macht ihren Charakter aus. Oft war ich mir unsicher ob sie jetzt ehrlich ist oder einfach alle belügt. Ich war auch oft am Zweifeln ob sie wirklich so naiv gegenüber ihrer Überzeugung ist, und bin mir auch bis jetzt nicht ganz sicher. Sie ist recht undurchschaubar und gerade das fand ich toll. Niemand weiß was sie als nächstes tut, nicht Mal ihr treuer Begleiter.
Charlie war mir um einiges sympathischer. Der Diplomat, der immer einen Weg finden will ohne jemanden zu verletzen. Ich fand seine Art zu denken sehr nachvollziehbar und auch interessant. Trotzdem ist er ein bisschen vorhersehbarer, aber deswegen auf keinen Fall langweilig. Einige seiner Entscheidungen kann ich nicht ganz gutheißen, aber trotzdem nachvollziehen. Wie auch immer das funktioniert.
Die Geschichte:
Die Geschichte hingegen konnte mich komplett überzeugen. Eine sagenumwobene Welt in die ich eintauchen konnte und alles vergessen konnte. Von Seite zu Seite kam ich besser in die Geschichte und konnte bald schon nicht mehr aufhören. Ich wollte alle Geheimnisse entdecken und lüften, egal mit wem und wie lange es dauern würde. Ich konnte bei diesem Buch wirklich alles um mich vergessen. Danke dafür!

Empfehlung:
Ein spannendes Fantasybuch für jede Altersgruppe.

Mein Fazit:
Geheimnisvoll und fesselnd!
Ein tolles Abenteuer mit Noemi und Charlie
Meine Meinung:

Dies ist der erste Teil eines Fantasieabenteuer in den Höhen der Welten. Es war ein wirklich tolles Abenteuer, welches ich zusammen mit Noemi und Charlie verbringen durfte auf den schwebenden Inseln.
Ich hatte vorher keine Ahnung was mich wirklich erwartet, wurde aber gleich in eine Geschichte katapultiert, welche mich schon nach wenigen Seiten in eine neue Welt mitnahm.


Die beiden Hauptprotagonisten Noemi und Charlie waren mir direkt symphatisch, dabei sind sie wirklich grundverschieden. Während Charlie eher ein ruhiges Naturell ist und gerne diplomatisch arbeitet, ist Noemi eher sparsam mit ihren Worten und ist eher ungeduldig, daher beschafft sie sich ihre Informationen lieber auf die handfeste Art und Weise.
Die Geschichte um die Suche nach Alice Sparrow beginnt mit zwei Handlungssträngen, welche erst später im Buch zusammengebracht wurden. Daher kam hier die Spannung selten zu kurz, da sowohl Noemi und ihr Assistent einige Ereignisse zu bewältigen hatten als auch Charlie und sein Wegbegleiter. Auffällig und toll fand ich, dass sich die Paarungen immer gut ergänzten. Es gab je einen Kopf und einen Kämpfer auf beiden Seiten.
Den Autoren gelangen sehr schöne Charaktere, die sowohl zu unterhalten wussten, als auch für genügend Spannungen sorgten. Geheimnisse und Rätsel mussten gefunden und entschlüsselt werden, allerdings haben sich die Autoren so einiges einfallen lassen, um es ihren Protagonistenpaare so schwer wie möglich zu machen. Von rätselhaften Aussagen bis hin zu gefahrvollen Begegnungen war alles vorhanden und der Leser fühlte sich wie ein Teil des Ganzen.

Mich konnten die Geschichten und Abenteuer voll überzeugen und mitnehmen, von der ersten Seite an bis ganz zum Schluss. Es kam nie wirklich langeweile auf, und auch der flüssige und lebendige Schreibstil trug dazu bei, dass man ohne große Anstrenung in das Buch eintauchen konnte.

Fazit:
Ein fantastisches und spannendendes High Fantasyabenteuer, welches mich als Leser direkt erreichen und miteißen konnte in die Höhen der Wolkenmeere. Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass es sich hierbei um einen Roman handelt, der ausnahmsweise ganz ohne eine Liebesgeschichte auskommt, ohne dass andere Emotionen auf der Strecke bleiben musste. Ein gelungener Auftakt für eine packende Trilogie.
Von mir eine klare Leseempfehlung an alle Abenteuerer die gerne Fantasy und raue Seemannsluft genießen, auch wenn hier das Meer aus Wolken besteht. ;-)
Gelungenes Abenteuer
Ich Liebe ja alles was mit Peter Pan und Captian Jack zutun hat. Und so ist mir natürlich auch dieses Buch in die Augen gefallen. Am Anfang war ich ja schon skeptisch da mir ein vorheriges Werk von der Autorin nicht so gut gefallen hatte. Aber diesmal hat Sie es geschafft mich zu begeistern und ich war gefangen in den Welten. Für mich ein rundum gelungenes Fantasie Abenteur.
Auch wenn es hier dann doch nicht um Peter Pan und Hook geht.
Die Geschichte wird von 2 Seiten erzählt und macht es somit nochmal Reizvoller es zu Lesen. Diesmal gefällt es mir auch das die Charakter nicht zu Kurz kommen und auch nicht so fade sind. Ich hoffe doch das es ein 2 Teil gibt. Den ich bin angefixt und möchte gern mehr von Charlie und Naomi lesen
Inseln mitten im Himmel und ein spannendes Rätsel
Die Autoren haben eine wirklich zauberhafte Welt geschaffen, in der ich am liebsten selber wohnen will! Es war wirklich toll die beiden Protagonisten auf ihrer Reise zu begleiten. Wobei mir Noemi von Kapitel zu Kapitel immer unsympathischer wurde. Dafür ist Charlie das genaue Gegenteil von ihr. Deshalb ist die Geschichte glaube ich auch so interessant. Ich finde die Idee der Autoren und deren Umsetzung davon mehr als fantastisch. Ihr Schreibstil führt dazu, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich kann es wirklich jedem empfehlen!
Unterhaltsamer Reihenauftakt
Trümmerwelten - Das Geheimnis der Alice Sparrow ist ein phantstischer Roman mit einem eher ungewöhnlichen Setting: fliegende Inseln.

Das Buch:

Der Verlag stellt das Buch auf der Webseite wie folgt vor:

"Noemi lässt Probleme verschwinden. Charlie ist Geheimnisträger. Beide verfolgen dasselbe Ziel, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen und ohne voneinander zu wissen, denn sie beide wollen die verschollene Insel Anker im Wolkenmeer finden. Eine sagenumwobene Insel der Weisen, auf der alle Geheimnisse der früheren Herrscher zu finden sein sollen. Ihr einziger Hinweis lautet: Alice Sparrow. Wer ist diese Frau und was hat sie mit der verschollenen Insel zu tun?

Ein neues, noch nie dagewesenes High Fantasy Epos mit den wohl fantastischsten Wendungen des Genres."

Meine Meinung:

Das Buch lebt zunächst von drei Dingen: dem Setting (eine in fliegende Inseln zerbrochene Welt), den Geheimnissen (Wer war Alive Sparrow? Was hat es mit dem Anker auf sich?) und den zwei Erzählperspektiven. In der zweiten Hälfte des Buches ziehen diese drei Punkte dann, meiner Meinung nach, nicht mehr so gut wie am Anfang. An das Setting hat man sich gewöhnt, die Geheimnisse werden langsam aufgeklärt und die Erzählperspektiven verwischen ein wenig. Ausgeglichen wird dies aber dadurch, dass in der zweiten Hälfte sehr viel passiert. Dadurch bleibt das Buch bis zum Ende unterhaltsam.

Letzteres ist im Übrigen sehr offen und macht - um es positiv zu formulieren - neugierig auf den noch nicht erschienenen zweiten Band.

Fazit:

Schon alleine durch das ungewöhnliche Setting ein unterhaltsames Buch.
verhilft der Schatzsuche zu neuem Glanz
>>Meinung<<

Kurze Zusammenfassung/ Fazit am Ende

>>Cover<<

Auf dem Cover ist ein Dreimaster zu sehen, der durch Wolken fährt. Dies ist erkennbar durch den Mond im Hintergrund. Das Cover passt zum Inhalt und gefällt mir sehr gut, da es nicht überladen ist. Man hat sich auf das Schiff fokussiert und nur drei weitere Details (Mond, Wolken und Himmel) hinzugenommen. Neben dem Schiff ist für mich der Buchtitel, der in Rot gehalten ist, ein weiterer Blickfang.



>>Zum Inhalt<<

„Trümmerwelten Das Geheimnis der Alice“ von Ann-Kathrin Karschnick und Felix A. Münter, erschienen im Papierverzierer Verlag, geht es um die Macht von Geheimnissen und Grenzen, welche durch diese geöffnet werden könnten. Wären da nicht zwei alte Rivalen, die Wissenschaft, dargestellt von Charlie und die Religion, dargestellt von Noemi. Beide versuchen sie das Geheimnis zu lüften, um die Macht für ihre Zwecke zu nutzen.



Die Geschichte ist in zwei Teilen geteilt. Der eine Teil handelt von Charlie, ein Geheimnisträger, der durch seine korpulente Größe heraussticht und allerdings verabscheut er Gewalt, aus seiner Sicht, sind Worte mächtiger als ein Fausthieb. Als sein Meister gestorben war, übernimmt er seinen Platz und führt auch seine Suche weiter; die Suche nach dem Anker. Auf seinem Abenteuer, nach der Suche des Ankers, begleitet ihn seine prügelnde Nanny Gurney.

Der andere Teil handelt von Noemi, eine Problembeseitigerin. Sie verfolgt strengen Regeln und angetrieben wird sie von einer alten Religion. Ihr Abenteuer beginnt mit einem Amulett, das ein Geheimnis über die Weisen, ihrer Religion, verbirgt. An ihrer Seite hat sie Trent ihren Assistenten.



In die Geschichte der beiden, die immer abwechselnd erzählt wird, konnte ich mich erst nur schwer darauf einlassen. Was daran lag, dass ich zu Beginn keinen Überblick hatte, wie die Welt aussieht und hier immer die Rede von Inseln und Oberdeck und Unterdeck war, daher ging ich von einem Schiff aus, aber dann war wieder die Rede von Inseln. Die Inseln/Schiff wurden zwar beschrieben aber nicht konkret. Deswegen hätten mir hier ein paar mehr Details besser gefallen. Während dem Verlauf der Geschichte konnte ich mir aber nach und nach ein Bild machen, was aber keine Einheit bildet.

Der Spannung tat dies aber keinen Abbruch. Denn diese wird von Anfang an hochgehalten. Durch immer wieder aufkommende Fragen, die sich wie eine Schnitzeljagd durch die Geschichte ziehen, kam bei mir daher nie Langeweile auf oder das sich die Geschichte gar gezogen hätte.

Auch die beiden Teile, Charlie und Noemi werden mit den aufkommenden Fragen verknüpft. Daher kann eine Frage, die zuvor bei Charlie aufkam auch die Antwort bei Noemi gefunden werden.

Jedoch werden beide Teile, noch durch eine weitere Sache verknüpft. Beide stellen sie in meinen Augen, zwei Seiten dar, denn Charlie, der eher wissenschaftlich handelt und Noemi dagegen, die in ihrem Glauben handelt. Somit stellen sie zwei alte bekannte Fronten da, die Wissenschaft und die Religion. Ich fand es sehr interessant, dass man genau dieses Thema mit eingebaut hat und beeinflusst außerdem das Handeln beider Figuren und auch ihren Wandel in der Geschichte wird von den beiden Fronten geprägt.

Der Schluss hat es mit besonders angetan, denn dieser blieb offen. Mehr als offen, denn genau am spannendsten Punk hört es auf. Für mich war es mit der spannendste Punkt, weil es hier eine Wendung gab man an der Grundfrage angekommen ist.



>>Fazit<<

„Trümmerwelten“ ist mehr als nur ein Fantasyroman, weil ein altes Thema neu aufgreift und der Schatzsuche zu einem Glanz verhilft. Die raffinierte Verknüpfung der beiden Handlungsstrengen und das Einbauen der alten Rivalen, Wissenschaft und Religion, gibt es mir als Leser einiges zum Nachdenken und wirkt deshalb auf keinen Fall trocken. Durch die Schnitzeljagd jedoch, die mich an einigen Stellen an Indianer Jones erinnern ließ, wurde die Spannung konstant hochgehalten. Die Charaktere dagegen geben dem ganzen noch einen liebevollen tatsch und lässt einen mit den Protagonisten mitfiebern und sind in ihrer Handlung nachvollziehbar.

Die Geschichte ist schlüssig und gibt der eigenen Fantasy noch genügend Spielraum, weil in der Geschichte nicht alles detailreich beschrieben wurde.

Ein gelungener erstes Band, deshalb hoffe ich und würde mich sehr auf eine Fortsetzung freuen, und um die Welt noch besser kenne zu lernen.
eine spannende Idee
Eine Insel, die alles Wissen der Welt beherbergen soll, hat es ihnen angetan: Sowohl der frisch gebackene Geheimnisträger Charlie, als auch die Problembeseitigerin Noemi wollen sie finden. Er, weil er einem gut gehüteten Geheimnis nicht widerstehen kann. Sie, weil ihr fester Glaube an die Weisen sie dazu führt. Nicht ahnend, dass sie beide sich Schritt für Schritt ihrem Ziel nähern, ist es ein Name, der ihre Nachforschungen bestimmt: Alice Sparrow.

Die Geschichte wird abwechselnd von Charlie und Noemi erzählt. Da ich mal den einen Handlungsstrang, mal den anderen interessanter fand, hat mir das zugesagt. Die ersten Kapitel dienen dazu, die Welt, in der die Beiden leben, zu erklären. Beide befinden sich auf der Arche, einer größeren Insel, die durch das Nebelmeer fliegt. Entstanden ist sie, so wie alle anderen Inseln auch, durch das Zusammenbrechen der ursprünglichen Welt. Die Arche ist anders, als ich mir eine Insel vorgestellt habe. Durch die große Ansammlung von Menschen leben diese übereinandergestapelt im Ober- und Unterdeck. Beide erschienen mir nicht sehr lebenswert, ist doch das eine dem ständigen Nebel ausgesetzt und das andere der Düsternis unter der Erde. Gerade dort herrscht Elend und Leid, sodass manche Aufträge die Protagonisten auch in unangenehme Gegenden führen.

Vielleicht auch diese Verhältnisse haben dazu geführt, dass die Menschen an die Götter glauben und den Weisen, die aus der ursprünglichen Welt stammen, abgeschworen haben. Mit ihrem Glauben steht Noemi fast alleine da. Umso fanatischer möchte sie diesen verbreiten und hofft das durch das Finden des Tempels auf Anker zu erreichen. Um Noemis Beruf wird lange ein Geheimnis gemacht, ihre Aufträge bewegen sich allerdings am Rande der Legalität. Diese fand ich sehr interessant und ihre Zusammenarbeit mit ihrem Assistenten Trend witzig. Ihren Fanatismus in Bezug auf den Glauben machte sie aber mitunter unsympathisch.

Charlie ist hingegen einzig am Geheimnis interessiert. Das Bewahren von Geheimnissen bringt ihn durch seine Ausbildung zwar dazu, ihre Macht wie eine Art Magie einzusetzen, er scheint aber nicht so sehr an Macht interessiert zu sein, sondern eher die Neugierde seines verstorbenen Meisters zu teilen. Da dieser wie ein Vater für ihn war, fand ich es nachvollziehbar, dass er durch seine letzten Worte nun ebenso stur das Geheimnis ergründen will, wie Noemi. Ihm zur Seite steht ein Mann aus seiner Heimat, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf ihn aufzupassen. Wahrscheinlich durch die Erwähnung seines Kilts und seiner rauen Sitten habe ich ihn mir immer wie einen Schotten vorgestellt.

Zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass die Beiden dem Anker nicht wirklich näher kommen. Ihre ersten Ermittlungen verliefen im Sand und die ersten Kapitel widmeten sich mehr den Informationen zur Trümmerwelt. Eine reine Beschreibung gab es nicht, die Erklärungen wurden in die Geschichte geflochten, sodass ich mir erst allmählich ein Gesamtbild machen konnte. Dann aber wartete ich gespannt auf den Fortgang der Handlung. Obwohl sich die Beiden ab und zu begegnen, dauerte es doch seine Zeit, bis die Handlungsstränge aufeinander treffen. Ab da wurde die Geschichte interessanter.

Fazit: Wer beim Namen Sparrow gleich an Piraten denkt – so wie es auch mir geht – könnte enttäuscht werden. Piraten trifft man hier nur kurz. Dafür eine junge Frau, die sich nicht immer an die Regeln des friedlichen Zusammenlebens hält, ihren kompetenten Assistenten, einen eher behäbigen aber cleveren jungen Mann, der sich erst an seine neue Rolle gewöhnen muss und seinen praktischen, aber dem Alkohol und Raufereien zusagenden Aufpasser. In Kombination ergeben sie eine Mischung, die ich ansprechend fand.
Auf in die Trümmerwelten
Wie kam ich zu diesem Buch?
Durch eine Buchmesse wurde ich auf die Autorin Ann-Kathrin Karschnick aufmerksam.

Wie finde ich Cover und Titel?
Das Cover ist ein Blickfang, nicht zu überladen, aber alles drauf, was für das Buch wichtig ist. Der Titel passt sehr gut.

Um was geht’s?
Normalerweise mag ich Zusammenfassungen in Rezensionen nicht (ihr seid ja wohl alle in der Lage, einen Klappentext zu lesen), aber hier möchte ich doch ein paar Sätze verlieren.
Als Charlies Meister Joacim stirbt, nimmt Charlie seine Stelle als Geheimnisträger ein. Joacim hat sein ganzes Lebens nach dem „Anker“ gesucht, dem Ort, an dem die Welt ihren Ursprung hat. Hinweisen zufolge hatte Alice Sparrow mehr Informationen, aber Alice ist tot. Die Verstorbenen kommen nach Exoria, der Toteninsel, also muss Charlie auch dorthin. Leider ist das Betreten der Insel für Lebende verboten.
Währenddessen versucht Noemi die Herkunft und Bedeutung des Medaillons zu ergründen, das sie seit Ewigkeiten um ihren Hals trägt.
Charlie und Noemi finden das Grab von Alice Sparrow und stellen fest, dass beide das gleiche Medaillon haben, mit der Gravur eines Schiffes, eben jener Alice Sparrow.
Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, um dem Geheimnis des Ankers auf die Spur zu kommen, was sie aber noch lange nicht zu Freunden macht.

Wie ist es geschrieben?
Der Schreibstil ist episch, aber flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gewählt.
Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu identifizieren, wobei die Perspektive aber zwischen Charlie und Noemi wechselt.
Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein.

Wer spielt mit?
Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten recht gut vorstellen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.

Wie steht es mit der Fehlerquote?
Das Buch war meines Erachtens recht gut lektoriert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.

Wie kam es bei mir an? / Was hat das Buch ausgelöst?
Ich fühlte mich hier wirklich sehr gut unterhalten und konnte in die Story eintauchen. Es eröffnete sich mir eine völlig neue Welt, die Trümmerwelt, und ich hoffe auf weitere Erzählungen.

Mein Fazit?
Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden.
Bildgewaltiges und furioses Abenteuer von Charlie und Noemi
Erster Eindruck:

Nicht nur das Cover, mit seinem majestätisch anmutendem Schiff und dem Meer aus weißen Wolken auf dunklem Grund haben direkt meinen Lesernerv getroffen. Vielmehr war es die Mischung aus dem mysteriösen Cover und dem spannenden Klappentext, der mich von Anfang an neugierig auf die Reise von Charlie und Noemi machte. Bereits nach dem ersten Lesen des Klappentexts stellte sich mir sofort eine Frage:
Wer ist Alice Sparrow? Meine Neugierde war geweckt…

Schreibstil:

Der Roman besticht durch eine unglaubliche Detailverliebtheit des Autorenduos, die es dem Leser ermöglicht ein Leseerlebnis der besonderen Art zu erleben. Die Welt, die von beiden aufgebaut wird, ist ungewöhnlich, gewaltig und so atemberaubend, dass ich die vielen Beschreibungen und Schilderungen Seite für Seite gierig aufnahm. Sei es nun die detailreiche Schilderung über die Schifffahrtskunst oder auch die sehr filigranen Umgebungsbeschreibungen der Arche. Es wirkt zu keinem Zeitpunkt überladen oder erdrückend, es trifft genau die goldene Mitte zwischen „neumodischem“ und „altertümlichen“ Wortschatz. Man hat zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und das hat das ganze Buch über wirklich sehr viel Spaß gemacht. Die Dialoge sind teils witzig, teils ernst, sodass sich eine gesunde Mischung aus Humor, eine Priese Sarkasmus, aber auch ausreichend Ernsthaftigkeit und Tiefe vereinen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Charlies und Noemis Sicht erzählt, sodass der Leser ein rundum perfektes Bild der Handlung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erhält.
Zusammenfassend habe ich den Schreibstil als äußerst angenehm empfunden.

Geschichte:
An dieser Stelle möchte ich natürlich niemandem die Spannung und den Spaß an der Geschichte nehmen, sodass ich keinesfalls detailreich über den Inhalt des Buches schreiben möchte. Vielmehr möchte ich etwas über die Hauptcharaktere berichten; zum einen Noemi, eine mutige und toughe junge Frau, die ihren Lebensunterhalt in der Trümmerwelt mit etwas zwielichtigen Machenschaften bestreitet, zum anderen Charlie, ein gemütlicher und gutmütiger „Riese“, der als Geheimnisträger in der Akademie der Trümmerwelt ausgebildet wurde. Beide Protagonisten könnten allerdings unterschiedlicher nicht sein. Die beiden sind wie Ying und Yang, Schwarz und Weiß, Gut und Böse! Aber dennoch haben die beiden eine Gemeinsamkeit. Sie suchen beide nach dem Anker, einem Ort, der nach dem großen „Bruch“ der Trümmerwelt als verschollen gilt und der das wohl bestgehütete Geheimnis der Trümmerwelt verbirgt. Allerdings haben beide völlig unterschiedliche Beweggründe, sodass sich die Suche für beide äußerst schwierig gestaltet und der einzige Anhaltspunkt den sie haben ist ein Name: Alice Sparrow. Begleitet werden die beiden durch Trent, dem Assistenten von Noemi und Gurney, Charlies griesgrämigen Aufpasser.
Während Noemi und Trent fast ausschließlich auf dem Unterdeck der Arche unterwegs sind, leben Charlie und Gurney im Gebäude der Akademie auf dem Oberdeck, zusammen mit den Reichen der Trümmerwelten.

Fazit:
Mich haben die Inseln der Trümmerwelten von der aller ersten Seite in ihren Bann gezogen! Ich habe die Reise durch die Welt genossen, und fand sowohl die Dialoge der Protagonisten, als auch die einfallsreiche Handlung absolut unterhaltsam. Die Geschichte war zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar oder berechenbar, sodass man bis zur letzten(!) Seite mitfiebert und nicht weiß wie das Abenteuer letztlich ausgeht. Wer detailreiche und starke Erzählungen mag, wird dieses Buch lieben, da es einem durch die vielen beschreibenden Details eine Welt in die Gedanken pflanzt, in die man gerne abtaucht.
Einziger Wehmutstropfen für mich persönlich war die Tatsache, dass man leider doch nur sehr wenig Hintergrundwissen zu Trent und Gurney mitgeteilt bekommt. Die beiden weichen ihren beiden Begleitern Noemi und Charlie nie von der Seite, sind also quasi „kleine“ Hauptfiguren, man schließt sie ins Herz und fragt sich zwangsläufig eben auch das ein oder andere über ihre Leben. Leider bleiben die meisten Fragen an dieser Stelle offen. Aber dies ist zweifelsohne „Meckern auf hohem Niveau“, sodass ich zusammenfassend eigentlich nur eins sagen kann: Wo zur Hölle bleibt Teil 2?
Rätselfahrt im Nebel (3,5-Sterne)
Ann-Kathrin Karschnick und Felix Münter laden in "Trümmerwelten – das Geheimnis der Alice Sparrow" ein zur Schnitzeljagd der besonderen Art.

Eine zerbrochene Welt, ein junger Magiebegabter (Charlie) und sein „Kindermädchen“, eine selbstbewusste „Problemlöserin“ (Noemi) und ihr Assistent und ein Rätsel: Das sind die Zutaten für die erzählte Geschichte der Trümmerwelten. Noemi und Charlie stürzen sich und ihre Begleiter Hals über Kopf in eine abenteuerliche Suche nach Alice Sparrow, Exoria – der Toteninsel – und letztend-lich der mythischen Insel „Anker“. Dort wollen sie den Geheimnissen, die die Weisen einst hinter-lassen haben sollen, auf den Grund gehen. Ab der ersten Seite zogen die Protagonisten mich in ihren Bann und ließen mich auch nach der letzten kaum los.

Dabei fiel es mir auch nicht schwer, mit dem tollpatschigen Pazifisten Charlie, dem grummeligen Haudegen Gurney (der mich sehr an Gurney Halleck erinnert hat), dem fleißigen Trent oder der zielstrebigen Noemi zu sympathisieren. Beide Teams sind aufeinander eingespielt, beide vereinen Zögerer und Macher, beide verfolgen unabhängig voneinander das gleiche Ziel – aber zu unter-schiedlichem Zweck.

Die Vorhersehbarkeit der ersten Etappe der Rätsellösung tat meiner Lesefreude wenig Abbruch (Achtung Spoiler: tlhäweg hcilkcülgnu tsi revoC saD). Dafür wartet "Trümmerwelten" mit einer wunderbar leichten Abenteuer-Geschichte auf, die in ihrer Geradlinigkeit gut geeignet ist, um sie mal kurz zwischendurch zu verschlingen. Das Finale bringt eine gekonnte Wende und lässt Raum für Spekulationen.

Der flotte Ablauf der Geschehnisse und der angenehm flüssige Schreibstil, dessen Einfachheit das angestrebte Erzähltempo aufbaut und hilft dieses beizubehalten, machten es mir einfach, mich auf die Reise durch die Trümmerwelten zu begeben und mit den Figuren mitzufiebern.
Abenteurer hautnah
Ein Muss für alle die Abenteuer lieben,

Noemi, eine Erledigerin und Charlie, ein Geheimnisträger begeben sich unabhängig voneinander und aus unterschiedlichen Gründen, auf die Suche nach der verschollenen Insel Anker. Ihr einziger Hinweis ist der Name einer Frau, Alice Sparrow.

Dieses Buch ist ein spannendes und mitreißendes Abenteurer. Dank dem leichten und verständlichen Schreibstil der Autoren, fällt es dem Leser nicht schwer sich in die Welt der Trümmer zu begeben und die Abenteurer hautnah mitzuerleben.
Das große Geheimnis um Alice Sparrow
Charlie ist Geheimnisträger und erhält von seinem Mentor auf dessen Sterbebett einen Namen, Alice Sparrow. Sein Begleiter und guter Freund ist Gurney, der einer körperlichen Auseinandersetzung nie aus dem Wege geht. Noemi ist ein taffes Mädchen, die ihr Leben und das anderer Menschen regelt. Auch sie war einmal auf der Akademie der Geheimnisträger, nur wurde Noemi vor ihrem Abschluss der Akademie verwiesen. Auch Noemi hat einen Helfer, Trent. Der ist aber im Gegensatz zu Gurney eher der smarte Typ.
Auch wenn Charlie und Noemi auf den ersten Blick nicht viel verbindet, haben sie ein gemeinsames Ziel vor Augen. Sie beide stoßen auf den Namen Alice Sparrow und dieser wiederum bringt sie auf die Toteninsel Exoria. Das hört sich wiederum leichter an als es ist. Die Fährmänner würden einem Lebenden nie die Überfahrt gewähren! Aber in einer Welt, in der es Unterdeck und Oberdecks gibt und Krabbler, die die Menschen von den Unterdecks zu den Oberdecks schleusen, wird es auch einen Weg für die vier geben auf die Insel zu gelangen. Sei es mit Gewalt oder einfach nur mit einem guten Versteck. Außerdem müssten ja dort auch schon mal lebende Menschen gewesen sein. Wer soll sonst die Ruhestätten errichtet haben? Und zum Glück haben sowohl Charlie als auch Noemi noch hilfreiche Dinge an Bord um an das Geheimnis von Alice Sparrow zu kommen. Und dieses wird ein bisschen anders sein als erwartet. Und die beiden werden merken, dass es manchmal besser ist zusammen zu arbeiten, statt sich gegenseitig zu misstrauen.
Mein erster Gedanke zu diesem Buch? Es muss Piraten und ein weißes Kaninchen geben. Tja, eines hat sich erfüllt. Was genau, will ich nicht verraten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte zieht einem in seinen Bann wie ein Schiff in das Bermuda Dreieck. Kaum hat man sich versehen ist man mitten drin und will einfach weiterlesen. Seht gut gefallen hat mir, dass die gleichen Situationen immer aus Sichtweise der jeweiligen Protagonisten geschrieben sind und der Leser aber in jedem Kapitel weitere Informationen über die gleichen Geschehnisse erhält. Eine phantastische Geschichte, die sich 5 Sterne verdient hat.