The Wild Hunt


The Wild Hunt

Artikel-Nr.: 9783959623193
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Kundenbewertungen zu The Wild Hunt

Anzahl der Bewertungen: 6
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Paranormaler Fantasyhorro
von Patrick Gawlik am 17.11.2017
Es ist definitiv keine Geschichte für zart besaitete Personen, denn im Verlauf der Geschichte wird es durchaus auch mal blutig und die Beschreibung der Verletzungen usw. könnte in Verbindung mit einer lebhaften Fantasie recht ungesund sein.

Zum Glück gehöre ich nicht zu diesem Personenkreis und konnte diese Geschichte in vollen Zügen genießen.

Der Klappentext, um die junge Sue, beschreibt den Anfang des Buches auf den ersten 20 Seiten. Dass innerhalb dieser Anfangsseiten bereits ein recht hohes Spannungslevel erreicht wird, ist schon bemerkenswert: Verfolgungsjagd, Morde und die Flucht von Sue.

Mir fiel unweigerlich eine Aussage von Stephen King ein, der sinngemäß sagte, dass die Hauptfiguren einer Geschichte zuerst kennengelernt werden, ein Bezug zu ihnen aufgebaut wird und sobald sich der Leser an die Personen gewöhnt hat, wäre es eine noch größere Freude, diese in den Horrorgeschichten so richtig ranzunehmen.

Ja, Pustekuchen. Hier geht es direkt zur Sache. Danach darf man diese Aufregung verdauen und zu Luft kommen. Es entwickeln sich zwei Geschichten mit unterschiedlichen Charakteren, die parallel zu einander verlaufen.

In der einen haben wir den jungen Journalisten Mason, der sich für das Geschehen in dem kleinen Ort interessiert und sich durch die Mordserie eine Titelstory erhofft.

In der anderen finden sich Eric und Nina, die eigentlich nur auf der Durchreise nach New Orleans sind. Sie sind kein Paar, sondern Arbeitskollegen.

Während Mason durch sein journalistisches Interesse beinahe zwangsläufig in die Fänge einer Gruppe professioneller Jäger gerät, welche er als potentielle Verursacher der Morde ausfindig machte, geraten Eric und Nina eher zufällig zur Lafayette Familie und deren Anwesen in den Wäldern des Ortes.

Alle drei werden jedoch in etwas hineingezogen, das sie weder vorausahnen, noch sich jemals hätten vorstellen können. Diese Gruppe aus Jägern und die Familie der Lafayettes sind nämlich Erzfeinde und bereiten sich auf eine spezielle Mondnacht vor, in welcher sie ihrer Blutsfehde ein Ende setzen wollen.

Für Eric und Nina beginnt das ganze eigentlich noch recht angenehm. Es entwickeln sich im Lauf der Geschichte aber immer kuriosere Gegebenheiten. Durch Erzählungen der Familie, dass es Monster, sogenannte Rougarous (oder auch Rugaru geschrieben), gäbe, wird es noch viel undurchsichtiger. Die beiden sind durch diese Erzählungen und das merkwürdige Verhalten der Familie sehr irritiert und wollen eigentlich nur so schnell wie möglich weg. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und so müssen sie bleiben und sich dem verrückten Wahnsinn, der sie erwartet, notgedrungen stellen. Und dabei stoßen sie auf Dinge, auf die sie lieber nie gestoßen wären.

Bei Mason verhält sich das, wie bereits erwähnt, ein wenig anders. Zunächst findet er seine Verdächtigen in der Gruppe der Jäger und stellt ihnen nach, um an Beweismaterial zu kommen. Seine Neugierde wird ihm aber zum Verhängnis und so muss er sich irgendwann in den Fängen dieser Jäger als potentielles, nächstes Opfer wiederfinden. Durch einen gewagten Deal gelingt es ihm vorerst am Leben zu bleiben. Doch auch diese Jägergruppe erzählt von diesen Monstern, was für Mason genauso verstörend ist.

Auch bei diesem Buch ist es vorteilhaft ein Supernatural Fan zu sein, denn dann weiß man, worum es sich bei diesen Rugarus handelt. Aber selbst wenn nicht, wird dies ausführlich in den parallel verlaufenden Geschichten der Hauptfiguren erklärt.

Ach ja, auch Sue kommt, wenn auch sehr selten, nochmal in der Geschichte vor. Sie ist schließlich währenddessen noch auf der Flucht.

Während sich das Spannungslevel also nach der knallharten Eröffnung des Buches immer wieder ein wenig zeigt und wieder abflacht, steigt es im letzten Drittel des Buches sehr hoch an und flacht fast gar nicht mehr ab. Da beginnt nämlich das blutige Aufeinandertreffen beider Erzfeinde und die parallel verlaufenden Geschichten finden zusammen.

Auch das Ende dieser Geschichte ist doch etwas, womit ich jedenfalls nicht gerechnet habe.

Fakt ist, dass der Autor diese drei Genres sehr gut in Szene setzt und mit diesen parallelen Handlungen eine Geschichte erschaffen hat, die sehr angenehm zu lesen ist. Der Schreibstil ist rund und ermöglicht es die Geschichte sehr fließend zu lesen.

Dieses Buch war übrigens ein Spontankauf. Mich hatte dieses Cover angesprochen. Die Augen blicken einen geradezu bedrohlich an. Aber auch der Klappentext war ebenfalls ansprechend, obwohl mir dieser Klappentext durchaus eine etwas andere Geschichte suggerierte, als ich im Endeffekt gelesen habe.

Dieser Spontankauf entpuppte sich als Glücksgriff, muss ich sagen. Paranormaler Fantasyhorror, der das Thema trifft und Menschen, die es gerne etwas härter und blutiger mögen, erfreuen wird.
Blutige Jagd
von Anonymus am 05.02.2017
Butte-la-Rose, ist ein kleines Kaff, gleich in der Nähe des Atchafalaya Wildlife Refuge, einem Sumpfgebiet in Louisiana. Auch die Interstate 10 führt hier dran vorbei und hier passieren unerklärliche Dinge, denn es verschwinden Insassen aus den Autos und diese tauchen nie wieder auf. Der junge Journalist Mason hat hier gleich eine große Story gewittert und bricht umgehend auf in das Gebiet. Von seinem Motelzimmer aus beobachtet er eine Gruppe von Jägern, die scheinbar nichts Gutes im Sinn haben. Heimlich verfolgt er sie und was er dann erlebt, läßt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Gleichzeitig brechen die beiden Studenten Eric und Nina mit ihrem Wagen in das nahe gelegene Naturschutzgebiet auf. Doch bei strömenden Regen passiert ein Unfall, Eric fährt eine junge Frau an, der aber augenscheinlich nichts passiert ist. Trotzdem bieten die beiden jungen Menschen an, das Mädchen nach Hause zu bringen. Doch das Zuhause liegt mitten im Sumpf in einem großen Anwesen der Lafayettes, eine Familie, die hier schon seit vielen Jahren lebt. Zunächst scheinen die Lafayettes sehr gastfreundlich, doch schon bald bemerkt Nina, dass das Anwesen komplett umzäunt und das Tor verschlossen ist. Wird hier etwas ein- oder ausgesperrt? Wer sind die Jäger? Wer die Lafayettes?
Meine Meinung:
Wow, was für ein temporeicher und spannungsgeladener Einstieg dieses Buch doch hat. Ich war von der ersten Zeile an gefesselt und eigentlich wollte ich zunächst nur mal kurz reinlesen. Doch das war hier gar nicht so leicht, denn es ist wirklich sofort sehr spannend und die Nacht wurde dann recht kurz. Der Schreibstil ist leicht verständlich, flüssig und fesselnd, so dass das Buch zu einem wahren Pageturner wird.

Dabei ist es sehr brutal, sehr hart und absolut spannend. Hier treffen Dark Fantasyelemente und Horrorelemente aufeinander und liessen mich gleich noch einmal mehr in die Geschichte versinken. Aber gleich vorweg, dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, allerdings könnte ich es mir als eine perfekte Horrorverfilmung vorstellen, denn alleine das Kopfkino, das hier entsteht, läßt einen nägelkauend zurück. Der Autor versteht es sehr gut, das grausige Geschehen bildhaft wiederzugeben und auch wenn es wirklich teilweise sehr blutig ist, war ich doch absolut fasziniert und gefesselt. Denn trotz allem Gemetzel hat das Buch auch eine Geschichte zu bieten, bei der ich zwar ahnte, worum es geht, aber es trotzdem geheimnisvoll wirken läßt.

Die Perspektiven wechseln hier zu den verschiedenen Charakteren, so kann man gemeinsam mit dem Journalisten Mason beobachten, was die Jäger veranstalten und den Studenten Eric und Nina bei ihren Erlebnissen mit der Familie Lafayette beiwohnen. Wer es schlimmer getroffen hat? Lest selber! Auch trotz dieser zu Beginn noch unzusammenhängend wirkende Ereignisse gelingt es dem Autor geschickt, diese miteinander zu verknüpfen und eine wirklich interessante Hintergrundgeschichte zu erzählen.

Das Setting, die Sümpfe Louisianas wirken hier natürlich noch einmal mehr auf das Bild, das beim Lesen sehr intensiv entsteht und eine zermürbende Atmosphäre hinterläßt. Ich konnte hier sehr gut mit den Charakteren mitfühlen und habe mich mit ihnen geängstigt und hätte mich teilweise gerne mit versteckt. Die schwüle Hitze, die feuchte Sumpflandschaft und dann noch Charaktere, die über merkwürdig wirken weit hinaus sind, lassen alles lebendig werden.

Die Charaktere waren vielseitig und jede Rolle war durchdacht, dabei schaffte es Steinmetz, dass selbst Charaktere, die eigentlich böse sind, gewisse Sympathien bei mir auslösten. Natürlich habe ich hier vor allem mit den Opfern mitgefühlt und ihr Leiden mit gespürt. Es gibt hier auf jeden Fall eine große Anzahl an unterschiedlichsten Figuren und jede einzelne passte hier perfekt in die Geschichte.
Mein Fazit:
Ein blutrünstiger Horror-/Dark-Fantasy Thriller, der mich vom ersten Augenblick an abgeholt hat und mich mit den Opfern mitleiden ließ. Sehr spannend und voller Atmosphäre, dabei brutal und blutig läßt dieses Buch den Leser kaum zur Ruhe kommen. Gleichzeitig möchte man unbedingt wissen, was denn da wirklich hintersteckt und welche Geheimnisse hier alle verborgen liegen. Nichts für zartbesaitete, aber für Leser dieses Genres lesenswert und zu empfehlen! Mein Tipp: nicht lesen, wenn man eigentlich schlafen wollte, denn man kann einfach nicht aufhören.
Blutjagd
von Anonymus am 05.02.2017
Die Geschichte beginnt ganz klischeehaft mit einem Serienkiller auf der Interstate 10. Ein junger Reporter setzt sich auf seine Fersen und kommt einer Geschichte auf die Spur, die schon vor Jahrhunderten ihren Ursprung nahm. Eine Blutfehde, die endlich zu Ende gebracht werden soll und in die unschuldige Personen verwickelt werden. Eine erschreckende Entdeckung und die große Frage: Wer sind hier wirklich die Bösen?
Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen, die sich parallel abspielen. Hauptsächlich begleiten wir den Journalist Mason, der es mit dieser Geschichte endlich auf die Titelseite schaffen will. Es soll sein großer Durchbruch werden. Er ahnt nicht, auf was er alles stößt.
Zum anderen begleiten wir Nina und Eric. Die beiden Kollegen wollen sich ein schönes Wochenende machen, bevor sie sich wieder an die Arbeit machen müssen. Einen Abstecher ins Bayou hätten sie auf ihrer Sightseeing Tour jedoch besser ausgelassen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lebendig. Die Charaktere sind glaubhaft und ihre Handlungen nachvollziehbar. Alles in allem kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen und jedem Horror Fan ans Herz legen.
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