Rodinia - Die Rückkehr des Zauberers


Rodinia - Die Rückkehr des Zauberers

Artikel-Nr.: 9783959622936
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Kundenbewertungen zu Rodinia - Die Rückkehr des Zauberers

Anzahl der Bewertungen: 18
Durchschnittliche Bewertung: 4,7
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Ein Buch voller Aktion und Tiefgang (01.07.2017)
Ich bin kein Freund vom Rereaden, habe mir immer gesagt, dass ich genau das nur sehr ungern mache, weil ich mich ja an die Story erinnere und es dann ja langweilig ist - man erlebt das Buch ja nicht wie zu beginn.
Nun, da muss ich meinem alten Selbst wohl spätestens jetzt widersprechen. Ich habe Rodinia anlässlich der Blogtour erneut gelesen, weil es doch eine ganze Weile her war und habe wieder ein Mal neue Eindrücke von Rodinia und den Charakteren mitnehmen dürfen.
Selbst nach diesem Reread glaube ich nicht, alle Zusammenhänge bis ins Detail erfasst zu haben.
Laurence Horn erschafft neben der Geschichte eine so detaillierte Welt, dass ich mit den Figuren die Kämpfe ausgetragen habe, ein Magier war, ein Zauberer und die Welt selbst.
Irgendwo zwischen den Seiten habe ich wohl nun ein Teil von mir gelassen und wartet darauf, Band 2 in den Händen zu halten.

In einer Welt, nach einem Krieg, der alles zerstörte, regieren nun die Magier. Das erhabene und doch hochnäsige Volk Rodinias, das alle anderen unterjocht.
Männer, die sich nehmen, was sie wollen, oder brauchen. Frauen, die hörig sind und eine Sprache, die genau in diese Zeit, in diese Umgebung passt.
Doch was, wenn auf ein Mal jemand den Nebel durchkreuzt, der Rodinia vor allen unliebsamen Besuchern schützen soll und es sich um den verfeindesten aller Feinde handelt - einen Zauberer?
Eine Jagd um die Ehre und das Ansehen... ja vielleicht sogar um das ganze Herrschaftssystem beginnt...

Wie beschreibt man etwas, das so voller Details und Verwinkelungen ist, dass man Stunden erzählen könnte und noch immer nicht ein Mal die Hälfte des Buches zusammengefasst hätte?
Anfangen möchte ich an dieser Stelle wohl erstmal bei den beiden Fronten - Magiern und Zauberern.
Was? Ist das nicht das Gleiche? Oh, nein. Zauberer nutzen eine ganz andere Art der Magie, als es Magier tun, wie ich schnell feststellen durfte und ob es magisch war.
Direkt zu Beginn durfte ich mich von einer Vielzahl der Mitstreiter verabschieden. Von wirklich vielen. Wer Herr der Ringe als sinnloses Gemetzel empfindet, ja nun, der sollte hier vielleicht nicht weiterlesen. Der Tod ist ein ständiger Begleiter und wisst ihr was? Es passt so gut zu dieser Geschichte.
Diese wird im Übrigen aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. So lernt man die Story nicht nur einseitig kennen, sondern versteht mit der Zeit die Beweggründe aller Charaktere. Man wächst mit ihnen, fügt Dinge zusammen, erlebt fast Vergewaltigungen, Tode und Freundschaft. Mit der Zeit entdeckt man als Leser auch die ersten Zusammenhänge zwischen den Handlungen der Figuren, die am Anfang scheinbar allein stehend waren.
Glaubt man auf der richtigen Spur zu sein, zieht der Autor an den Fäden und man biegt anders ab, als erwartet.
Genau das ist es, was ich an Büchern so liebe. Ich dachte Magier seien die Netten und die Zauberer die Bösen, dann dachte ich die Zauberer seien die Netten und letzten Endes haben sie irgendwie doch das gleiche Ziel und dann auch wieder nicht - hä? Ja, genau.
Mitdenken ist gefordert. Mitdenken und rätseln. Kombinieren, zusammenfügen und Hinweise entschlüsseln, so würde ich Rodinia wohl am ehesten beschreiben.
Ich habe den Weg in den Schuhen des Magiers beschritten und mit dem Zauberer um die Herrschaft gekämpft, habe die Protagonisten auf eine skurrile Weise in mein Herz geschlossen und das obwohl viel Gewalt und ernste Themen im Spiel waren.
Der Autor versteht es ernste Themen mit Aktion und Humor zu verknüpfen und bringt einen doch, vor allem zum Ende hin, zum Nachdenken.

Für mich eines der Empfehlungen schlechthin, wenn man auf die Thematik der Magier und Zauberer steht, sich vor dem Tod nicht fürchtet und einen etwas raueren Ton mag, denn die Sprache ist durchaus ab und an sehr rauch, ja, fast barsch und zum Teil auch arrogant.
Laurence Horn hat es geschafft genau diese Unterschiede der unterschiedlichen Schichten mehr als perfekt in jeden Bereich des Buches einfließen zu lassen und letzten Endes hat genau das auch wirklich Spaß gemacht - Realität aus, Buch an.

Wir sehen uns in Rodinia.
Zauberhaft magisch - tolle Geschichte (13.06.2017)
In diesem Roman geht es um die Welt "Rodinia " in der die Magier die Herrschaft haben.
Mira ist ein Mädchen aus einer Bauernfamilie. Durch Zufall trifft sie auf eine Gruppe Magier und deren Gefangenen, ein Zauberer. Ab jetzt nimmt die spannende Geschichte ihren Lauf.
Gespickt mit Erkenntnis, Flucht, Kampf, neue Wege, Freundschaft...
Der Schreibstil ist gut zu lesen.
Die Geschehnisse werden von verschiedenen Protagonisten erlebt. Das machte den Anfang für mich etwas wirr. Bis ich die ganzen Personen kennen gelernt und mich in die tolle Welt von Rodinia eingelebt hatte. Von da an lief das Lesen nur noch so dahin.
Tolle Geschichte - hat Spaß gemacht!
Gute Geschichte (05.06.2017)
Das Cover von Rodinia ist mir von Anfang an aufgefallen. Es ist in sich stimmig und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es passt perfekt zur Geschichte und zeigt genau, was man erwarten kann.

Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr interessant und die Umsetzung gelungen. Man wird in eine gut durchdachte Welt geführt, in der man sich auf Anhieb zurecht findet. Sie ist liebevoll ausgearbeitet und in sich stimmig.

Mir hat der Aufbau der Geschichte nur zu lange gedauert. Es war ein ständiges hin und her zwischen dem Zauberer und den Magiern. Teilweise wirkte mir das Ganze so unrealistisch, weil der Zauberer so übermächtig wirkte.

Sprachlich fand ich das Buch sehr passend. Es ließ sich sehr leicht und flüssig lesen und es hat Spaß gemacht, sich in der Geschichte zu verlieren. Die Beschreibungen wirkten sehr bildlich und die Handlung an sich wurde wie selbstverständlich rübergebracht.

Mein einziges Manko an der Geschichte waren die Charaktere. Die Magier fand ich grundsätzlich unsympathisch, den Zauberer zu unnahbar und Mira zu naiv. Ich bin mit keinem warm geworden und damit wurde die Geschichte für mich teilweise zu anstrengend. Vor allem die Verknüpfungen haben für mich zu lange gebraucht. An sich waren die Charaktere trotzdem sehr gut strukturiert und durchdacht und hatte alle ihre Ecken und Kanten. Genauso waren sie vielschichtig.

Alles in allem eine gute Geschichte mit kleineren Schwächen. Es geschieht einerseits so viel und trotzdem hatte ich oftmals das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Trotzdem gefällt mir die Umsetzung der Idee. Und auch wenn ich mit den Charakteren teilweise meine Probleme hatte, so fand ich diese gut durchdacht und vielschichtig.
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