Bewertungen

Kundenbewertungen zu Halbling unter Huren und Halunken

Halbling unter Huren und Halunken
5,99 €
Preis inkl. MwSt.
Halbling unter Huren und Halunken
 
Alexander Bálly

Haben Sie bereits Erfahrungen mit diesem Produkt?

Wir interessieren uns für Ihre Meinung! Teilen Sie Ihre Erfahrung mit anderen Kunden und bewerten dieses Produkt.
Name *
(wird nicht veröffentlicht)
 
E-Mail *
(wird nicht veröffentlicht)

Punkte *
Vergeben Sie Punkte.
 
Wie bewerten Sie dieses Produkt? *
 
Ihre Erfahrungen mit diesem Produkt
 
Wie ausführlich ist Ihre Bewertung?

Wichtige Informationen
Ihre Bewertung wird nur hier veröffentlicht und hilft uns bei der Verbesserung unseres Angebotes.
Nutzen Sie diese Bewertungen nicht zur Veröffentlichung von kommerziellen, politischen, pornographischen, obszönen, strafbaren, verleumderischen oder sonstigen rechtswidrigen Inhalten. Das Kopieren bereits an anderen Stellen veröffentlichter Meinungen ist gesetzlich verboten. Wir behalten uns das Recht vor, Bewertungen nicht zu veröffentlichen. Sie haben das Recht auf Einsicht, Berichtigung und Widerspruch gegen die Verarbeitung der über Sie erhobenen Daten.
* Pflichtfelder
Anzahl der Bewertungen: 9
Durchschnittliche Bewertung: 4,8
Fantasyabenteuer
Ein Fantasyabenteuer, dass mich oft zum Lachen brachte. Alexander Bállys FantasyKrimi erschien bereits 2010, nur unter anderem Namen. Jetzt, nach der Neuauflage und dem passenden Titel, ist es ein noch schöneres Abenteuer.

Lupina, oder auch Lu genannt, ist mir sofort sympathisch gewesen, auch durch ihr loses Mundwerk. Die, doch sehr kleine, selbsternannte Halblings-Detektivin, lebt zwischen allerlei Halunken und muss sich durchbeißen. Ständig ist sie pleite, doch jetzt bekommt sie ein unschlagbares Angebot, das besser wie ihre letzten Jobs ist. Sie soll, für einen Bestatter, vier Leichen suchen. Wäre ja gelacht, wenn sie das nicht schafft. Also nimmt sie an, aber der Fall ist schwieriger als erwartet.

Dem Autor ist es, mit viel Liebe, geglückt, seine Charaktere sehr gut darzustellen und auch das drumherum. Man kann sich als Leser gut in die Geschichte, die Menschen und Hafenstadt Garbath, hinein versetzen und hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Es liest sich wie eine Art Rollenspiel, das es für mich noch reizvoller macht. Fantasy und Krimi sind perfekt aufeinander abgestimmt. Durch den flüssigen Schreibstil und die bildliche Darstellung kann man Lupinas Geschichte leicht folgen.

Es ist vieleicht nicht jedermanns Sache, aber mir hat es gefallen und jedem Fantasy-Fan garantiert auch. Lupinas Geschichte ist humorvoll und spannend. Auf jeden Fall würde ich gern mehr von Lu und ihren Ermittlungen lesen.
Halbling undercover
Wir begleiten die Halblingsdame Lupina bei ihrem ersten großen Fall als Privatermittlerin. Das Setting ist eine Fantasyhafenstadt, in der es vor Tavernen nur so wimmelt. Als Rollenspieler weiß man, dass es sonst nicht viel gibt, was von großer Bedeutung ist. Und da sind wir auch schon beim Kern der Geschichte. Lupina lehnt sich an ein Rollenspiel an und ist daher ein besonderer Genuss für RPG Fans.

Lupina ist eine aufgeweckte und selbstbewusste Halblingsdame, die sich mit Charme, Ehrgeiz und Überzeugsungskraft ihren ersten Fall sichern kann. Zu Beginn geht es ihr nur ums Gold, ums nackte Überleben, da man es als Halbling in einer Stadt voller Trampelfüße nicht ganz einfach hat, aber nach und nach wird sie immer mehr in die Geheimnisse hineingezogen und begibt sich auf einen gefährlichen Weg.

Als ehemalige Rollenspielerin fand ich das Buch wirklich genial. Es ist witzig geschrieben und steckt voll von manchen kleinen Anspielungen. Der Schreibstil ist klar verständlich und flüssig. Ein besonderer Lesegenuss, nicht nur für Fans von ausschließlich Fantasy oder Krimis.
Schwierige Ermittlungen
Das Buch "Halbling unter Huren und Halunken" wurde von Alexander Bálly verfasst und erschien unter diesem Titel neu überarbeitet 2017 im Papierverzierer Verlag.

Lupina lebt ihr Leben abseits der üblichen Wohnorte für Halblinge, mitten in der Stadt voller Trampelfüßen. Als sie unter massiven Geldschwierigkeiten leidet, erhält sie ein unschlagbares Angebot. Dasal, ein Bestatter vermisst vier seiner Leichen und ersucht sie, leise und diskret nachzuforschen, was dahinterstecken könnte. Ein Abenteuer der besonderen Art beginnt.

Dem Autor gelingt es eine ganz neue Art von Halblingen darzustellen, denn unsere Lupina ist irgendwie anders, als die Halblinge, die wir sonst so aus den Geschichten kennen. Ihm gelingt uns in die Geschichte hineinzuschreiben, sodass wir mit Lupina auf die Entdeckung und Ermittlung der besonderen Art gehen können. Denn das Setting ist ein besonderes. Wir befinden uns mitten in der Stadt, zwischen Huren, Halunken, Orks und dem Friedhof. Die Ermittlungsarbeit ist auch nicht immer so eindeutig, wie sonst in Büchern, denn sie geht anders vor.
Lupina ist eine witziger, selbstbewusster weiblicher Halbling, der durch zynische und oft direkte Art aneckt. Aber auch durch ihre Direktheit anders zu Lösungen zu kommen scheint. Ihre Ansätze das Rätsel der verschwundenen Leichen zu lösen bringen sie in Situationen, welche sie auch oft selbst in Gefahr bringt. Doch durch ihre Fähigkeit geschickte Halbwahrheiten zu erfinden, kommt sie immer wieder einen Schritt weiter und löst so nebenher noch eine andere Verbrechen.
Die Sprache und die Wortwahl gefallen sehr gut, denn durch die lockere Art und die besondere Auswahl von Dialekten, kann man sich in die Geschichte direkt hineinfallen lassen und kann mit den Betroffenen eine spannende Geschichte erleben. Auch die teilweise innere Zerrissenheit der Hauptprotagonistin ist förmlich zu spüren, wenn man die Gefahr immer näher ziehen sieht.

Jeder, der mit einem ganz besonderen Halbling ein Abenteuer erleben will, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen und es einfach genießen den Fall mit Lupina zu lösen.
Eine Halbling-Dame schlägt sich durch
Das Buch ist bereits 2010 als Eine Frage von Leben und Tod erschienen und nun überarbeitet beim Papierverzierer Verlag neu aufgelegt. Der Titel sagt nun viel mehr über den Inhalt aus, der uns einen spannenden Fall für die selbst ernannte Halbling-Detektivin Lu präsentiert. Ein lesenswertes Fantasybuch, das humorvoll die Halblingssicht auf die Welt zeigt.

Inhalt:
In Lus Geldkatze herrscht mal wieder Ebbe. Als Halblingdame ist es nicht so einfach, in der Hafenstadt Garbath eine passende Beschäftigung zu finden. Es gilt, den Halunken aus dem Weg zu gehen, die Huren nicht zu stören und bei den Händlern das eine oder andere gute Geschäft zu machen.
Da erhält sie den Tipp, dass jemand für diskrete Ermittlungen gesucht wird. Der ideale Job für sie. Nachdem sie ihren Auftraggeber auch davon überzeugt hat, kann sie anfangen nach dem Dieb zu suchen, der bereits vier Leichen gestohlen hat. Immer neue Spuren führen sie quer durch die Stadt und von einer gefährlichen Begegnung zur nächsten. Der Fall ist um einiges komplexer als erwartet, aber so leicht lässt sich die ein-Meter-Frau nicht unterkriegen.

Setting und Stil:
Alexander Bálly gelingt es hervorragend die Hafenstadt Garbath mit Leben zu füllen und dem Leser vor allem die dunklen, dreckigen Ecken zu zeigen. Liebevolle Beschreibungen, stimmige Charaktere und ein alltägliches Leben, mit dem Lu nicht so viel zu tun hat. Das Setting ist stimmig und könnte einem Rollenspiel entnommen sein. Alle typischen Fantasy-Elemente sind vorhanden und die Detektiv-Handlung passt perfekt dazu.
Erzählt wird das Buch von Lupina persönlich, so dass der Leser immer hautnah ihre Erlebnisse miterleben kann. Alexander Bálly flüssiger und bildlicher Schreibstil erleichtert das Eintauchen in die Fantasywelt.

Charaktere:
Danke der Ich-Perspektive ist es natürlich hilfreich, wenn man gerne mit Lu ihre Abenteuer durchlebt. Dies ist größtenteils der Fall. Da sie aber ein Charakter mit reichlich Ecken und Kanten, eigenen Ansichten in Bezug auf ihre Libido und ausgestattet mit einem ordentlichen Mundwerk ist, werden sicher nicht alle sofort warm mit ihr. Ich mag sie, da sie eine echte Persönlichkeit ist, die schon einiges erlebt und trotzdem immer überlebt hat.
Ihr zur Seite steht im späteren Verlauf ein Seemann, der ihr in der Stadt begegnet. Seine Fähigkeiten ergänzen die ihren hervorragend.
Noch zu erwähnen wäre ihr Vermieter, der dank nächtlicher Schlafzimmeraktivitäten mit folgenden kulinarischen Köstlichkeiten für die eine oder andere humorvolle Szene sorgt.
Zu einem Kriminalfall gehören natürlich auch Bösewichter, die sich nach und nach herauskristallisieren. Der Fall zieht große, überraschende Kreise, die man anfangs kaum erwarten kann.
Hinzu kommen all die menschlichen Trampelfüße, für die ein Halbling nicht ernst zu nehmen ist und ihnen eher zur Belustigung dient.

Geschichte:
Die Handlung kommt etwas schleppend in Gang, es dauert lange, bis Lu endlich den Fall übernimmt und mit den zuerst ziemlich erfolglosen Ermittlungen beginnt. Zum Glück zieht diese Geschwindigkeit schließlich an und man wird mit einem spannenden, überraschenden Finale belohnt. Der Weg dahin ist nicht ganz rund, allerdings hat es mir viel Spaß gebracht, Lu durch die unterschiedlichsten Situationen zu folgen.

Fazit:
Mir hat der Fantasyroman, der mich an ein Rollenspiel-Soloabenteuer erinnert, gut gefallen. Lu ist ein Charakter, mit dem man gerne Zeit verbringt. Ihre Sicht auf die Dinge ist einzigartig, humorvoll und durchgehend unterhaltsam. Der Fall an sich hat einen etwas zu linearen Aufbau, die Vorgeschichte ist vielleicht etwas lang, aber ansonsten hatte ich nichts zu meckern mit Lus Erlebnissen in Garbath. Ein Buch für Fantasyfans, die besondere Charaktere zu schätzen wissen und sich gerne auf Spurensuche durch die dunklen Seiten einer Hafenstadt begeben.
Ein toller Krimi mit einigen Lachern inklusive
Meine Meinung:
Auch dieses Buch durfte ich dank dem Papierverzierer Verlag vorab lesen und hatte wirklich ein tolles Leseerlebnis.
Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen, noch bevor ich den Klappentext gelesen hatte wusste ich sofort, dass ich das Buch unbedingt lesen will, auch wenn es eigentlich nicht in mein Genre fällt. Es ist für mich ein sehr gelungenes Cover.
Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist wie so oft sehr flüssig. Aber Alexander Bàlly versteht es Leute zum Lachen zu bringen. Ich musste mehr als einmal lachen oder zumindest blöd grinsen und das Buch hat mich doch sehr aufgemuntert. Die Geschichte ist gut erzählt und nicht vorhersehbar, was bei einem Krimi doch sehr wichtig ist.
Die Charaktere:
Lupina ist eine liebliche oder auch weniger liebliche Halblingsdame. Ich verstehe ihr Leiden immer am kleinsten zu sein (auch wenn ich nicht SO klein bin). Oft war ich mir nicht wirklich sicher was sie vorhat und das hat mein Leseerlebnis wirklich toll gemacht. Die anderen Charaktere sind allesamt sehr komplex und nicht vorhersehbar. Sehr lange habe ich über den ein oder anderen gerätselt und bin trotzdem nicht gleich dahintergekommen.
Die Geschichte:
Bei der Geschichte muss ich leider zwei kleine Pünktchen abziehen, und zwar weil die Geschichte zwischendurch für mich ein bisschen schleppend war. Nicht unspannend aber irgendwie nicht so richtig in Fahrt. Trotzdem konnte mich das Buch mit vielen Überraschungen überzeugen und es hat auf jeden Fall Spaß gemacht diese Geschichte rund um Lupina und die eigenartigen Geschehnisse zu entdecken.

Empfehlung:
Ein toller „Krimi“ mit vielen Lachern inklusive

Mein Fazit:
Obwohl es normalerweise nicht mein Genre ist ein tolles Buch!
Leseempfehlung
Klappentext:
Halblinge haben es schwer unter Menschen.
In der Hafenstadt Garbath muss sich die Halblingsdame Lu zwischen Händlern, Huren und Halunken über Wasser halten. Lu ist stets in Geldnot und nimmt jede Arbeit an, die sie finden kann. Nun ja ... fast jede.
Als einem Bestatter zum vierten Mal eine Leiche gestohlen wird, soll Lu diskrete Ermittlungen anstellen, wodurch sie ganz unverhofft zur Detektivin wird. Mit ihrem Einfallsreichtum, bissigem Witz und spontaner Hochstapelei kommt sie der Lösung immer näher. Während sie dem Täter auf die Schliche kommt, begibt sie sich selbst in tödliche Gefahr.
Ein nicht ganz so ernster Krimi im Setting von High Fantasy, wie sie kaum epischer sein könnte.

Meinung:
Das Buch ist schnell und super zu lesen. Der Schreibstil flüssig und die Geschichte fesselnd.
Lu ist einem von Beginn an sympathisch und man erlebt die Geschichte mit ihr und fiebert der Lösung entgegen.
Besonders gut gefiel mir, dass jedes Kapitel eine Kurzbeschreibung des Inhaltes hatte. So wusste man, was kommt.
Auch der Humor in diesem Buch ist nicht zu kurz gekommen und ich möchte definitiv weiteres von Lu lesen.
Fazit:
Ein humorvolles und sehr gut geschriebenes Buch, welches ich empfehlen kann.
Eine kleine Frau ganz groß
Lu ist ein Halbling. Halblinge sind etwa 3 Ellen groß, gemessen an Trampelfüßen oder uns besser bekannt als Menschen. Lu schlägt sich mit allen möglichen Arbeiten durchs Leben, wobei sie schon ihre klaren Grenzen hat, was sie tun würde und was nicht. Und Lu ist sehr raffiniert, raffiniert genug um sich einen interessanten Auftrag an Land zu ziehen. Ihr Auftraggeber ist Dasal. Ihm werden immer wieder Anvertraute, wie er sie gerne nennt, entwendet. In der allgemein gültigen Sprache würde man wohl eher sagen, es werden ihm Leichen entwendet. Doch wer soll in einer Welt, in der Zwar Gnome, Orks, Zwerge und viele weitere Lebewesen wohnen, in der aber Magie strengstens untersagt ist, Interesse an Leichen haben? Lu stößt bei ihren Nachforschungen auf weniger nette und sehr hilfsbereite Zeitgenossen. Und Lu nutzt hierbei wirklich alle Tricks um den Rätsel auf die Lösung zu kommen. Und eines steht fest. Je näher Lu der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für sie, aber nicht nur für Lu.
Nun zu meiner Meinung zu der kleinen Lu, die sich ganz schnell einen Platz in meinem Herzen gesichert hat. Lu konnte ich von der ersten Seite an einfach gut leiden, man muss sie einfach mögen. Sie wird in der Geschichte auch sehr lebendig beschrieben und mit springt bereits nach einigen Seiten ein deutliches Bild von Lu ins Auge, welches auch während der weiteren Geschichte nicht mehr verblasst. Die Geschichte ist sehr spannend und auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Durch die sehr lebendige Schreibweise war ich an manchen Stellen echt froh, dass es kein Geruchsbuch gibt. Ich würde gerne mehr von der kleinen Halblingsfrau lesen und gebe daher gerne 5 Sterne!
fantasy-Krimi der mich überzeugen konnte
Die Halblingsdame Lupina – für alle einfach nur Lu – ist seit zwei Jahren in der Menschenstadt Garbath und schlägt sich dort mehr schlecht als recht durch. Wieder einmal plagt sie die Frage, woher sie Geld bekommen soll, als ihr Wirt – einer der wenigen Menschen, die sie freundlich behandeln – ihr ein Stellenangebot in die Hände drückt. Verschwiegenheit und Scharfsinn sind gefragt. So kommt Lu zum Bestatter Dasal, dem Leichen gestohlen wurden. Er beauftragt sie den Dieb zu finden und Lu stürzt sich voller Elan in die Ermittlungen.

Der Titel und der Klappentext haben mich zwar einerseits neugierig gemacht, andererseits bargen sie aber auch die Möglichkeit hier einem satirischen Roman zu begegnen. Da mir bei solchen schon öfters ein Humor begegnet ist, der so gar nicht meinem entspricht, bin ich etwas skeptisch an das Buch herangegangen. Erst einmal begonnen, wurde ich mit einer interessanten Geschichte belohnt, die zwar einige witzige Momente beinhaltet, welche aber nie die Handlung übertönten. In dieser Hinsicht gefielen mir besonders die Kapitelüberschriften, die recht lang waren und eine kurze Zusammenfassung über das geben sollten, was den Leser im jeweiligen Abschnitt erwartet. Ich fand sie meist lustiger als gewollt witzige Aussagen von Lu.

Die Geschichte spielt in einer Welt in der es nicht nur Halblinge gibt, sondern auch Gnome, Orks, Trolle und reichlich Menschen. Magie hätte ich mir wohl auch erwartet. Die allerdings wurde von den Priestern verboten. Diese führen ein recht straffes Regiment, was die Einhaltung bestimmter „göttlicher“ Regeln anbelangt, sodass der Glaube in Garbath eine große Rolle spielt. Der Prolog stimmt bereits darauf ein, in dem er die Geschichte der Entstehung der Götter, aber auch des Bösen wiedergibt.

Lu erweist sich von Beginn an als sehr sympathisch. Sie mag zwar die Menschen nicht sonderlich, schließlich zeigen ihr diese nicht wirklich viel Respekt, hat aber auch genug Selbstbewusstsein um selbstironisch zu sein. Die Ermittlungsarbeit geht sie erst einmal recht naiv an, was mir ein Lächeln entlockt hat. Aber schon bald häufen sich die Hinweise und sie erweist sich als sehr findig – besonders, was die Geheimhaltung ihres Auftrags betrifft. Mit fortschreitender Geschichte konnte sie mich immer mehr in ihre Überlegungen ziehen, sodass ich mitgerätselt habe, wer als Dieb in Frage kommt. Wichtiger war für mich die Frage nach dem Motiv, schließlich sind Leichen kein gewöhnliches Diebesgut.

Fazit: Wer gerne Krimis und fantasy-Romane liest, der ist hier genau richtig, bietet das Buch doch eine gute Mischung aus beidem. Die Halblingsdame Lu stellt sich als Detektivin geschickt an, bringt gerade so viel ans Tageslicht, dass man spekulieren kann, arbeitet sich aber Schritt für Schritt an den Dieb heran. Das Ende bietet noch einen guten showdown, sodass ich rundum zufrieden mit der Geschichte war.
Erfrischend, humorvoll, sexy und geheimnisvoll!
Lupina lebt allein unter Menschen in der Stadt Garbath. Sie ist eine Halblingsdame und stammt aus den Rotsteinbergen.

Als sie mal wieder knapp bei Kasse ist und Gefahr läuft, von ihrem Zimmerwirt auf die Straße gesetzt zu werden, da sie mit der Miete in Rückstand geraten ist, nimmt sie einen Auftrag von einem Bestatter an, unauffällig heraus zu finden, wer ihm einige seiner "Kunden" entwendet hat. Es wurden sogar Leichen aus ihren Gräbern ausgegraben, was nur durch die tatkräftige Hilfe des Friedhofswärters vertuscht werden konnte. Der Bestatter fürchtet um seinen Ruf und bittet um höchste Diskretion bei den Nachforschungen.

Lupina beginnt nun also im weiteren und näheren Umfeld des Bestatters zu ermitteln. Dabei begegnet sie vielerlei Bewohnern der Stadt. Menschen, Orks, Zwerge und mehr.

Das Buch wird aus der Sicht von Lu erzählt, wobei ihre Schilderung humorvoll und charmant ist. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Es wird nicht mit Humor, Feinsinn, kriminellen Machenschaften und Geheimnissen gespart.

Das Buch ist logisch aufgebaut und flüssig zu lesen. Jedes Kapitel ist mit einer Überschrift versehen, was den Leser im Kapitel erwartet.

Ich konnte mir die beschriebenen Szenen und die dunklen Ecken mancher heruntergekommener Kneipe sehr gut bildlich vorstellen. Die Sprache ist entsprechend der Protagonisten, je nachdem, welche Herkunft jemand hat, kann es schonmal etwas vulgär oder zotig werden. Dabei bleibt das Buch aber lesenswert.

Freunde von Tolkien und Pratchett kommen hier sicher voll auf ihre Kosten.
Erfrischend, humorvoll, sexy und geheimnisvoll!
Von mir gibt es eine ganz starke Leseempfehlung!