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Prepper
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Prepper
 
Felix A. Münter

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Anzahl der Bewertungen: 12
Durchschnittliche Bewertung: 4,3
Tolle Dystopie
Diese Dystopie habe ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Papierverzierer Verlag bekommen. An dieser Stelle dafür noch mal ein großes Dankeschön!

22 Jahre nach dem Ausbruch einer Seuche gibt es nur noch wenige Überlebende. Doran ist einer davon. Mit seiner treuen Bulldogge Churchill reist er durch die leere Welt, auf der Suche nach anderen Menschen. Diese Suche scheint sich zu festigen, als er auf den sterbenden Curt trifft. Ebenfalls ein Loner, vertraut Curt Doran eine Karte mit eingezeichneten Prepperverstecken an. Prepper werden Menschen genannt, die sich vor dem Ausbruch der Seuche akribisch auf ein solch zerstörerisches Ereignis vorbereitet haben, indem sie Vorräte anlegten und sichere Unterkünfte bauten.

Doran ist skeptisch, was den Wahrheitsgehalt der Karte angeht, zieht jedoch los, um die Geschichte zu überprüfen.

Endlich mal eine Dystopie, die ihre Bezeichnung meiner Meinung nach voll und ganz verdient!
Von der Seuche, die einen Großteil der Menschheit vernichtet hat, wird nicht viel berichtet. Wer sie überlebte, wird von den Gesunden als ‚Sick‘ bezeichnet: Diese Aussätzigen streifen in Banden umher, und Doran begegnet ihnen ein paar Mal auf seiner Suche.

Doran und Churchill bilden ein eingespieltes Team, was sehr gut beschrieben wurde. Auch die anderen Charaktere wurden meiner Meinung nach gut in Szene gesetzt und haben sich in das Gesamtbild eingefügt. Das letzte Drittel des Romans hat mich überrascht; mit einer solchen Wendung hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Schade nur, dass das Ende an sich ein wenig abrupt war.
Auf der Suche nach... Menschlichkeit
Was macht die Menschen aus? Warum entwickeln einige Menschen ein Gewissen und Mitgefühl, während andere nur selbstsüchtig, ja sogar Menschenfeindlich agieren? In dem Buch „Prepper“ beschäftigt sich der Autor Felix A. Münter unterschwellig genau mit diesen Themen.

Wir lernen Doran, einen Loner kennen, der mit seinem Hund Churchill einem weiteren Wanderer in einem Land nach einer großen Katastrophe zur Hilfe kommt. Im Sterben erfährt Doran, dass dem Gerücht, dass es Prepper gibt/gab – Menschen, die vom Schlimmsten ausgehen und sich dementsprechend vorbereitet haben – eventuell etwas Wahres dran sein könnte.

Doran macht sich daraufhin auf den Weg und versucht mehr über das angebliche Lager der Prepper herauszufinden. Ihm schließen sich im Laufe der Suche weitere Loner an, die eine mehr oder weniger homogene Truppe bilden. Durch die Bündelung der Ressourcen und die Nutzung der Stärken des Einzelnen schafft die Gruppe es, sich bis in eine Stadt hervorzuarbeiten. Hier findet der große Showdown statt.

Mich haben die Geschichte und der Plot sehr angesprochen. Die Idee wurde meiner Meinung nach sehr gut dargestellt und entwickelt. An einigen Stellen hat der Hauptprotagonist sehr viel Glück, sodass die Geschichte sich so entwickeln konnte. Das empfinde ich nicht als störend oder gar als konstruiert. Die Wendungen haben mich überrascht und vor allem zum Denken angeregt und das ist etwas, was für mich ein gutes Buch ausmacht, daher vergebe ich 5 von 5 Sterne.
Spannend, aber miese Überarbeitung
>> Unter Druck sind Menschen bereit, jede Moral und jeden Anstand zu vergessen. << 26 %

Erster Satz

Der schwefelgelbe Himmel hatte seine Pforten geöffnet und der Regen stürzte rauschen und tosend herab.

Meinung

Als Loner sind Doran und sein Hund Churchill alleine unterwegs, immer auf der Suche nach etwas Neuem oder Heilem, in der zerrütteten Welt. Seit vor zwanzig Jahren eine verheerende Seuche ausbrach, die viele Menschenleben forderte und die bisherigen Strukturen begrub, ist nichts mehr wie es einmal war. Die Menschen leben für sich oder schließen sich zu kleinen Gemeinschaften zusammen, den sogenannten Familys, und versuchen zu überleben.
Während einer seiner Wanderungen trifft Doran auf einen anderen Loner. Verletzt und in seinen letzten Atemzügen erzählt Curt ihm von einem der legendären Prepperlagern. Kurzerhand nimmt Doran die Papiere und Karte des Toten an sich und macht sich auf die Suche nach dem Lager.

Der Schreibstil war flüssig, jedoch wurde bei der wörtlichen Rede häufig ein und dieselben Begleitsätze benutzt, welche mir schnell überdrüssig wurden. Auch gab es viele Fehler, ob Tipp- oder Rechtschreibfehler, für ein fertiges Buch. Geschrieben wurde die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers.
Zu Beginn treffen Doran und Churchill auf Curt, der einen Abhang hinunter gestürzt war und nun im Sterben lag. Die Beiden blieben die Nacht über bei ihm und begruben in dann am nächsten Morgen. Alleine durch diese Tat, wusste der Leser, Doran ist etwas Besonderes in dieser untergegangenen Welt, denn er zeigt Mitgefühl und dass gegenüber einem Wildfremden. Bevor Doran sich dann jedoch Blindlinks ins Abenteuer stürzte, suchte er sein Heimattal auf, indem immer noch seine Schwester lebte. Zusammen mit ihr legte er sich einen ersten plan zu recht, bevor er sich wieder auf den Weg macht, diesmal mit einem Ziel vor sich. Auf seiner Reise gab es einige unlogische Momente und auch der Zufall kam ihn ein-, zweimal zur Hilfe, nichtsdestotrotz war sie sehr spannend und mitreißend, auch wenn mir ein kleiner entspannter Ruhepunkt zwischendurch fehlte, bei dem man kurz einmal aufatmen kann, bevor es dann aufbrausend weiter geht.

Charaktere

Der Protagonist Doran ist in dieser kaputten Welt, wie schon gesagt, eine seltene Ausnahme. Er hegt immer noch Vertrauen in die Menschen, denen er begegnet und zeigt in vielen Situationen Mitgefühl und Hemmungen, wenn es ums Töten geht, auch wenn sein Leben davon abhängt. Er zog vor einigen Jahren von seiner Heimat aus hinaus, um die Welt zu erkunden, in der Hoffnung ein Lager der Prepper zu entdecken. Immer an seiner Seite, seine treue Bulldogge Churchill.

Spotter, Dorans erster Begleiter war mir bis zum Ende hin irgendwie nicht ganz geheuer. Warum kann ich nicht sagen. Er ist eher ein Beobachter, hält lieber Abstand und observiert, anstatt zu handeln. Er denkt zu erst an sich selbst und dann an andere, ist aber trotzdem fähig im Team zu arbeiten, wenn er auch kritischer anderen gegenüber ist.

Mehr Pistolen als Hände, knallhart und ziemlich taff, so kann man JJ, die zweite Begleiterin wohl am besten beschreiben. Die junge Frau ist Kopfgeldjägerin und stößt durch Zufall zu der kleinen Gruppe. Sie hält nicht viel von der Prepperlegende und begleitet Doran und Spotter mehr wegen dem Abenteuer, als dem Preis am Ende.

Über Packer, der letzten Mitstreiterin gibt‘s meiner Meinung nach nicht viel zu sagen. Auch sie traf auf Curt und machte sich mit drei anderen Lonern auf die Suche, als sie in einen Sikes Hinterhalt landeten. Sie scheint einiges älter zu sein und schon vieles erlebt zu haben.

Fazit

Trotz einiger eher unlogischen Sachen, ein spannender dystopischer Roman, der leider aber besonders durch seine schlechte Überarbeitung glänzt, deswegen nur 3 von 5 Sternen.
Jeder ist sich selbst der Nächste
In einer zerstörten Welt ist Doran mit seinem Hund Churchill unterwegs, um sein Überleben zu sichern. Dabei trifft er auf den verunfallten Curt, der ihm in seinen letzten Minuten von Lagern der Prepper erzählt, die angeblich noch voller Vorräte sind. Nachdem er Curt begraben hat, findet er in dessen Gepäck Karten und Unterlagen und beschließt sich auf die Suche zu machen.

Der Einstieg in diesen Roman ist ohne lange Vorworte und Erklärungen ganz leicht. Alles Nötige wird nach und nach noch erzählt, auch Auszüge aus dem "Prepper-Handbuch" dürfen dabei nicht fehlen. Die Stimmung ist gleichzeitig bedrückend und hoffnungsvoll, auch wenn es immer wieder zu Rückschlägen kommt. Insgesamt liest sich das Buch rasch weg und ist an keiner Stelle langweilig, bis hin zu einem furiosen Finale.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, abgesehen von ein paar kleinen Schwachstellen. So sind im Ebook zum Beispiel noch einige Fehler, die bis zur Printausgabe hoffentlich ausgemerzt werden. Dies tut aber der durchweg spannenden Story keinen Abbruch und ich kann das Buch ruhigen Gewissens jedem Fan von Endzeit-Literatur nur empfehlen.
Eine Suche nach dem Großen
Klappentext

Doran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge. Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen.

Meine Meinung

Also erst einmal muss ich sagen, dass das Cover sehr passend gewählt wurde. Mir gefällt es sehr und es spiegelt Doran und seinen Hund Churchill wieder.
Die Geschichte steckt voll von Action und Spannung, aber auch unerwartetes. Mir hat sie sehr gefallen. Was ich ein bisschen schade finde, sind diese vielen kleinen Rechtschreibfehler. Aber der Geschichte an sich tut es nicht weh.
Der Autor hat sich wirklich Mühe gegeben bei der Umsetzung der Umgebung. Ich finde sie sehr detailgetreu beschrieben. Man kann sich die Gegend und auch die Welt sehr gut vorstellen. Es ist ein wenig beängstigend wie nah die Geschichte an der Realität sein könnte.
Außerdem finde ich die Charaktere alle sehr toll beschrieben.
Vielen Dank für das tolle Lese vergnügen. Ich kann das Buch nur empfehlen, daher fünf Sterne.
Interessante Geschichte mit kleinen Schwächen
"Prepper" versetzt den Leser in eine Welt 20 Jahre nach dem Zusammenbruch. Die Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr - die Überlebenden leben in kleinen Gruppen oder streifen als Loner durchs Land. Mit einem dieser Loner - Doran - begibt sich der Leser auf die Suche nach eine Lager, das vor dem Zusammenbruch von einem Prepper errichtet wurde.

Die Geschichte ist unterhaltsam und wurde nie langweilig. Das Leben nach einem Zusammenbruch der modernen Zivilisation wird von Felix A. Münter gut beschrieben ohne sich dabei in Details zu verlieren - anders ausgedrückt: für mich hätte das gerne noch mehr in die Tiefe gehen können.

Die Charakterisierung der Protagonisten bleibt ebenfalls etwas oberflächlich - so weiß man nicht viel über die Vergangenheit der Charaktere, oftmals kann man sogar nur raten, wie alt sie in etwa sind. Für mich war das zwar hart an der Grenze, aber noch in Ordnung.

Leider viele orthografische Fehler.

Insgesamt eine durchaus lesenswerte, postapokalyptische Dystopie - wenn man über die kleinen Schwächen hinweg sieht.
Das Wesen der Menschen...
Die Welt ist nicht mehr dieselbe, seit der Zusammenbruch aller funktionierender Systeme, Katastrophen und eine Seuche über sie hereingebrochen ist. In ihr leben die wenigen Menschen verstreut und misstrauisch. Der Loner Doran kennt die Legenden über die Prepper seit seiner Kindheit, ist ihnen auch schon früher hinterher gejagt. Die Begegnung mit einem Sterbenden bringt jedoch neue Beweise, dass es sie wirklich gegeben haben muss. Getrieben von den Vorstellungen der gehorteten Vorräte, ausgerüstet mit einem Buch und einer Karte, macht er sich auf den Weg, die Lager der Prepper zu finden.

Gleich zu Beginn der Geschichte wird der Leser mit den neuen Verhältnissen auf der Welt konfrontiert. Sowohl der Zusammenbruch, als auch die Seuche werden dabei eher vage beschrieben, was das Verständnis der Geschichte allerdings nicht beeinflusst, da hier nicht sosehr die Gründe, als die Folgen von Bedeutung sind. Diese konnten nicht nur an den Veränderungen in der Umgebung abgelesen werden, sondern auch am Verhalten der Überlebenden. Um die Zeit des Zusammenbruchs zu überstehen, mussten sie Eigenschaften zeigen, die in unserer Gesellschaft eher negativ bewertet werden.

Da auch Doran zu Beginn als einsamer Überlebender dargestellt wird – und das auch noch in Zusammenhang mit der Bezeichnung Loner angeführt wird – habe ich mir am Anfang ein ganz falsches Bild von ihm gemacht. So kam er mir auf den ersten Blick eher wie der toughe Antiheld vor, der zwar alles für sein Überleben tut, den man dafür aber nicht immer sympathisch finden kann. Abgeschwächt hat diesen Eindruck einzig sein vierbeiniger Begleiter, die Bulldogge Churchill.

Doch schon bald musste ich meinen Eindruck revidieren und mit jedem neuen Aspekt, den ich an seinem Charakter entdeckte, wurde er mir sympathischer. Zuerst hat dafür sein Besuch in seiner Heimat, das Auftauchen seiner Schwester und die Liebe, die er ihr gegenüber zeigt, gesorgt. Plötzlich konnte ich nicht mehr den knallharten, einsamen Wanderer in ihm sehen – im Gegenteil zeigte er öfters durch seinen Anstand und sein Mitleid Seiten an sich, die mir zwar sympathisch waren, die ich allerdings in dieser neuen Welt als Schwäche einstufen musste. So kam es auch, dass er gefahrvollen Situationen anders begegnete, als ich das zu Beginn erwartet hatte. Mitunter half ihm einfach der Zufall aus diesen Situationen.

Die Prepper und Dorans Suche nach ihnen gaben der Handlung schon bald die Richtung vor. Dorans Hoffnungen und Träume in Bezug auf seine Jagd konnte ich nachvollziehen, fand sie aber recht unrealistisch. Im starken Kontrast zu seiner Hoffnung standen die Kapitel, die Doran aus dem Anleitungsbuch für Prepper vorliest. Neben einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik konnten diese Abschnitte mit einigen bösen Kommentaren aufwarten. Umso besser haben sie mir gefallen.

Die Suche führt ihn nicht nur in die Welt hinaus, sondern hat mir auch erst klar gemacht, wie gefährlich diese in ihrem neuen Zustand wirklich ist. So trifft er auf feindlich gesinnte Loner, schießwütige Familienverbände, aber auch der Seuche zum Opfer gefallene Menschen, die die Tatsache, dass sie überlebt haben gegen die Gesunden verwenden. Gefreut hat mich dabei, dass er doch noch Unterstützung gefunden hat, was mich einerseits davon absehen ließ, die neue Welt in einem allzu düsteren Licht zu sehen. Andererseits hat es auch den Lesefluss gefördert, da dadurch Unterhaltungen und ein Meinungsaustausch zustande kam.

Das Ende wartete mit Überraschungen auf – so fand nicht nur Doran, sondern auch ich mich an einem Ziel wieder, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Umso besser hat es mir gefallen.

Fazit: Postapokalyptische Geschichten gibt es viele – hier stach für mich der Charakter von Doran hervor, der gar nicht der toughe Held war, den ich erwartet hatte. Auch das Ende konnte überzeugen. Manche Abschnitte zogen sich aber etwas in die Länge. Alles in allem also ein Buch, dessen Geschichte mir gefallen hat, der Erzählstil war aber nicht zu hundertprozent meines.
Eine Reise in die Abgründe des menschlichen Geistes...
Felix A. Münter hat eine sehr bildliche Art zu schreiben. In meinem Kopf war ich in jeder Szene dabei. Ich konnte mir alles genau vorstellen, war immer mitten drin.

Das Prinzip „Dystopie“ ist irgendwie nicht so meins. Allerdings geht es mir dabei nicht um das Genre ansich. Aber warum muss auf einen „technischen“ Zusammenbruch (der meiner Meinung nach durchaus realistisch ist) immer eine Seuche oder tödliche Krankheit folgen, die große Teile der Menschheit ausrottet? In den wenigen Dystopien, die ich gelesen habe, war das immer der Fall. Aber vielleicht habe ich einfach noch nicht das Buch gelesen, in dem es anders ist.

Abgesehen von den spannenden Charakteren und der wundervoll erzählten Geschichte führt uns das Buch auch die tiefsten Abgründe der Menschen vor. Es zeigt aber auch, dass das Verhalten des einzelnen nicht auf die Gesellschaft zurückzuführen ist. Es ist immer die eigene Entscheidung, das eigene Handeln. Das Ende des Buches ist ein gutes Beispiel dafür.

Jeder kann sich selbst fragen, wie er sich entschieden hätte. Aber ich denke, dass die Antwort aus der Sicherheit unseres jetzigen Lebens heraus nicht zu 100 % beantwortet werden kann. Aber das „was wäre wenn“ lässt viel Spielraum für Diskussionen.

Felix A. Münter ist definitiv lesenswert. Er hat einen Platz auf meiner Leseliste bekommen.
Loner auf Mission
Das Buch "Prepper" wurde von Felix A. Münter verfasst und erschien 2017 im Papierverzierer Verlag.

Doran, ein Loner, zieht mit seiner Oldde English Bulldogge Churchill durch die Welt, welche so wie wir sie kennen untergegangen ist. Er ist auf der Suche nach den sogenannten Prepper-Standorten, welche als Mythos seit Jahrzehnten in den Köpfen der Überlebenden herumgeistert.

Dem Autor gelingt es ein spannendes Endzeitszenario zu zaubern, in dem man tatsächlich atemlos durch die Seiten fliegt. Gerade glaubt man einer Gefahr entkommen zu sein, öffnet sich irgendwo ein Tor, um wieder ein Szenario zu betreten, welches gefährlich sein kann für Leib und Seele, denn die Menschen können böse sein.
Die Möglichkeit einen Rückzugsort in einem Tal zu schaffen, bringt einen Ruhepol ins Buch, da man immer hofft, irgendwann begibt er sich vielleicht wieder in Sicherheit. Die Gefahren, die auf unsere zwei Wanderer, Doran und Churchill, zukommen sind einige, denn die Welt hat sich leider verändert, Menschen kämpfen und bringen sich wegen Nichtigkeiten um, verschiedene Gruppen bekämpfen sich bis aufs Blut, doch es gibt auch noch gute Menschen.
Die Sprach- und Wortwahl sind für diesen dystopischen roman sehr gut gewählt. Man kann mit den Protagonisten mitfühlen, sich mit ihnen fürchten und auch lachen und weinen. Durch die sehr lebendige Sprache läuft das Kopfkino ab der ersten Seite.

Wer gerne dystopische Thriller liest, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Er ist spannend von der ersten, bis zur letzten Minute und man kann mit den Protagonisten durch das Buch hindurch wandern.
Wird sich die Menschheit je ändern?
Doran ist ein Loner. 22 Jahre 2 Monate und 15 Tage nach dem Untergang der menschlichen Zivilisation streift er zusammen mit Churchill, seiner treuen englischen Bulldogge, durch das Land. Hierbei trifft er auf Curt. Kurz vor Curts Tod erhält Doran einen wichtigen Beweis dafür, dass es das Lager der Prepper geben muss. Um die Prepper halten sich einige Geschichten aufrecht. Sie sollen diejenigen sein, die sich vor allem auf die ganzen Ereignisse vorbereitet haben und Lager haben, von denen jeder andere nur träumen kann. Als Doran in Curts Sachen noch eine Anleitung findet, wie man zum Prepper wird, lässt ihn die Sache nicht mehr los. Er macht sich auf den Weg. Aber die Zeiten sind gefährlich. Es gibt Outcasts, Sicks und auch noch Familiys, die sich zusammen getan haben und auf alle und jeden Jagd machen. Sicks sind übrigens diejenigen, die nicht von der Seuche getötet wurden. Sie wurden von der Seuche lediglich entstellt und haben aber weiterhin menschliche Bedürfnisse wie Hunger und Durst, somit sind sie nicht minder gefährlich. In diesen Zeit ist ein Menschenleben nicht mehr viel wert. Aber Doran hat zum Glück Churchill und er wird noch auf weitere bekannte Gesichter treffen. Auch neue Freundschaften werden sich ergeben. Und zusammen kommen sie dem Geheimnis immer näher. Aber warum scheint Curt irgendwie jedem Loner von dem geheimen Lager erzählt zu haben? Die Spur führt Doran und seine Truppe nach Fairchild. Und kaum dort angekommen, erkennt die Truppe, dass sie mitten in einem perfiden Spiel gefangen ist.

Nun zu meiner persönlichen Meinung zu diesem Buch. Der Autor hat das Buch sehr direkt und düster geschrieben. Faszinierend wenn man bedenkt, was sich die Natur nach gut zwei Jahrzehnten wieder zurücknimmt. Das Verhältnis zwischen Mensch und Hund ist ebenso sehr gut beschrieben. Jeder, der schon mal einen treuen Begleiter an der anderen Seite der Leine hatte, fühlt sich hier direkt angesprochen. Als Leser weiß man am Anfang erst mal nicht, in welche Richtung das Buch gehen wird. Und auf einmal hat man einen Verdacht. Und irgendwie hofft man vielleicht, dass sich dieser Verdacht dann doch nicht bewahrheitet. Auf jeden Fall fühlt man sich sehr schnell mitten im Geschehen. Auch wirkt das Buch noch einige Zeit nach. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können und gebe hier gerne 5 Sterne.
Absolut Spanned!
Klappentext
Doran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge.
Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen.

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Meine Meinung
Ich habe dieses Buch als Rezensoins-Exemplar bekommen und war wahnsinnigÜberrascht.
Eine spannende, dünstere Dystopie, die einen total mit reißt.
Die Charakter sind ausgeprägt und somit kann man sich super einfinden.
Das Cover ist passent zur Geschichte, ich habe es auch erst bei der Veröffentlichung gesehen und war begeistert.
Für Dystopie Liebhaber absolut empfehlenswert.

Ich bin nicht ganz so der Dystopie fan und habe mich ein klein wenig damit schwer getan deshalb nur 4 Sterne. Aber wie immer denkt dran geschmäcker sind verschieden.
spannende Dystrophie
Doran ist ein Loner, der nach dem Zusammenbruch der Zivilisation einsam durch die Gegend zieht, begleitet wird er von seiner Bulldogge Churchill.
Als er den Verunglückten Curt findet, erzählt dieser ihm von einem Lager der Prepper, dies sind Vorratslager die einige Menschen sich vor dem Zusammenbruch angelegt haben.
Doran macht sich zusammen mit Churchill auf die Suche nach dem Lager, doch er ist nicht der Einzige, ein Wettlauf gegen die Zeit und andere Loner beginnt.

Ein Buch was eine sehr düstere Welt vorhersagt, die Menschheit fast ausgerottet und die wenigen Überlebenden müssen darum kämpfen am Leben zu bleiben.
Der packende Stil stürzt den Leser in einen Überlebenskampf der Protagonisten, die Handlungen und Gefühle sind leicht nachvollziehbar.
Für alle die Dystrophien lieben, ein absolutes muss.