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Kundenbewertungen zu Alice - Follow the White

Alice - Follow the White
4,99 €
Preis inkl. MwSt.
Alice – Follow the White
 
Stephanie Kempin

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Anzahl der Bewertungen: 50
Durchschnittliche Bewertung: 4,3
ein märchenhaft-untotes Abenteuer
von Anonymus am 15.10.2017
Während Bettys Beerdigung schießt Zoey auf deren Sarg und verschwindet sofort. Alice und Chloe, Bettys beste Freundinnen, sind erschüttert und gehen dem ganzen nach. Bei einem nächtlichen Ausflug stoßen sie jedoch nicht nur auf Zoey, sondern auch auf Betty, die gerade genüsslich Zoeys Gehirn verspeist. Und so haben Alice und Chloe Gewissheit: Betty ist eine Untote. Aber sie verhält sich nicht so. Der Hunger auf Hirn ist zwar da, doch kann sie ihn zügeln. Und isst lieber Kekse.
Als plötzlich ein weißes Kaninchen auftaucht und Alice auffordert, ihm zu folgen, da sie einen Schlüssel besitzt, um die Seuche aufzuhalten, müssen die drei Freundinnen zusammenarbeiten und sich gegen alle Gefahren wappnen.

Was sich wie ein Mischung aus "Alice im Wunderland" und "The Walking Dead" anhört, ist ein wahres Abenteuer und ein rasanter Roadtrip ins Land des Skurrilen.
Die Autorin zieht sämtliche Register und vermixt die modernen Zombies mit purer Fantasie. Und dabei kommt eine sehr außergewöhnliche Story raus, die einfach nur Spaß macht.

Alice, Chloe und Betty sind beste Freundinnen. Nach Bettys Tod scheint alles trostlos. Bis Alice und Chloe herausfinden, dass Betty eigentlich noch lebt. Na ja, lebt ist zu viel gesagt. Sie atmet nicht, sie schläft nicht und hat Hunger auf Hirn. Aber sonst ist sie eigentlich noch die Alte.
Als ein weißes Kaninchen namens Ethan Bond im Auftrag seiner Majestät, der Königin des Spiegel-Landes, auftaucht und Alice auffordert, mitzukommen, da sie den Schlüssel zur Rettung der Menschen und der Bewohner des Spiegel-Landes in Händen hält, beginnt für die drei Freundinnen ein Abenteuer, dass ihren ganzen Mut abverlangt. Und so manchmal zweifeln alle an ihrem Verstand, denn im Spiegel-Land lauern nicht nur die Untoten, sondern noch andere komische Gestalten.

Im Buch begegnet man einigen bekannten Figuren. Allen voran Alice und dem weißen Kaninchen, welche uns ja aus "Alice im Wunderland" bekannt sind. Doch auch andere Märchen werden einbezogen wie z. B. Cinderella oder Rotkäppchen.

Ich hatte zu Anfang etwas Mühe, in die Geschichte zu kommen, da erst nach und nach aufgedeckt wird, in welcher Welt Alice und ihre Freundinnen leben. Vor allem die besonderen Fähigkeiten jedes einzelnen kommen erst nach und nach ans Licht. Aber gerade weil die Story so durchgeknallt und rasant ist, hat es mir unheimlich viel Spaß gemacht, zusammen mit Alice, Chloe und Betty sowie dem weißen Kaninchen Ethan Bond und dem charmanten Meisterdieb Garreth durch das Spiegel-Land zu ziehen, um das Heilmittel zu finden.

Natürlich gibt es auch einen Gegenspieler in Gestalt der Königin des Dämmer-Landes, die vergleichbar ist mit der Herzkönigin aus "Alice im Wunderland".
Und wenn die Autorin sich auch an den vielen Figuren bedient hat, hat sie doch eigene Charaktere geschaffen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und macht einfach nur Spaß. Humorvolle Stellen wechseln sich mit ernsten ab. Und doch hat man nicht das Gefühl, dass man sich in einem Endzeit-Szenario befindet, weil die "märchenhaften" Elemente doch überwiegen.

Abwechselnd lässt die Autorin uns aus Alice und Bettys Sicht an den Geschehnissen teilhaben, wobei Betty so eine Art Tagebuch führt und dabei natürlich auch noch Einblick ins "Untot"-Sein gibt. Alice Sicht wird aus dritter Form erzählt, trotzdem bekommt man auch mit, was Alice fühlt und denkt.
Alle Figuren erhalten so eine Tiefe, obwohl man gerade bei Chloe ein bisschen das Gefühl der Distanz bekommt, da sie irgendwie so nebenbei mitläuft.
Ihre Aufgabe ist es, gut aussehen und auf die Manieren der anderen zu achten. Ihre Fähigkeit hilft war den Freunden auch weiter, aber trotzdem finde ich, dass sie eigentlich keine so große Rolle gebraucht hätte, wie ihr zugedacht ist.

Da die Charaktere kaum zur Ruhe kommen, was wohl an der Bedrohung der Zombies und ich der Dämmer-Königin liegt, hatte ich trotzdem nicht das Gefühl, durch die Geschichte zu fliegen. Es blieb immer ein bisschen Zeit, alles zu erklären oder klären zu lassen. Da ich aber das Buch kaum aus der Hand legen konnte, war ich doch schnell durch. Aber eben mit richtig guter Unterhaltung.

Das Ende kommt ein bisschen plötzlich und ist auch sehr offen, so dass mit einem zweiten Teil gerechnet werden kann, den ich auf alle Fälle lesen werde.

Fazit:
Ein Roadtrip der märchenhaft-untoten Art.
Tolle Charaktere in einer märchenhaften Geschichte
von Anonymus am 27.08.2017
Inhalt

Auf Bettys Beerdigung auf dem Friedhof von Miss Yorks Schule schießt Mitschülerin Zoey plötzlich auf den Sarg und verschwindet danach. Betty erwacht kurze Zeit später in ihrem Sarg als Untote und rächt sich an Zoey, in dem sie kurzerhand ihr Gehirn isst. Ihre beiden Freundinnen Alice und Chloe erwischen sie in genau diesem Moment. Es bleibt nur eines: Nämlich zu fliehen. Unterwegs treffen sie ein sprechendes weißes Kaninchen, dass ständig unter Zeitdruck ist und folgen diesem schließlich in den Kaninchenbau, wo sie in einer anderen Welt voller seltsamer Wesen und Pflanzen landen.

Doch Fragen gibt es noch viele: Warum hat Zoey, die Mitschülerin, mit normaler Munition auf eine Untote geschossen? Warum ist Betty noch relaiv normal, obwohl sie nun eine Untote ist? Hängt das damit zusammen, dass sie, genau wie Chloe und Alice, eine Mutare ist, ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten? Es gilt, diese Fragen zu beantworten und ein Gegenmittel gegen die Untoten, gegen diese Seuche, zu finden.

Eigene Meinung

Was für eine verrückte Idee, die altbekannte "Alice im Wunderland"-Geschichte auf diese Weise neu zu erzählen! Ich hatte großen Spaß dabei, in Alice' Welt abzutauchen. Die Geschichte ist spannend und humorvoll erzählt. Es gibt einige Stellen, an denen ich auflachen musste, auch weil es teilweise ein ganz spezieller schwarzer Humor ist, den die Autorin als Sprachmittel gewählt hat.

Die Kapitel werden zum einen aus Alice' Sicht in der dritten Person erzählt und wechseln sich mit Bettys Tagebucheinträgen ab, in der Betty in der Ich-Form zu Wort kommt.

Ganz besonders toll finde ich die Charaktere der Geschichte. Alle handeln immer passend zu ihren Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit. Diese Art von Unlogik gibt es also nicht, was sehr schön zu lesen ist. Zudem sind die Ideen, wie die Fähigkeiten zum Einsatz kommen, schön in die Geschichte eingebaut. Auch die Nebencharaktere, die die Freundinnen unterwegs treffen, passen nicht nur gut zu der Geschichte, sondern sind ebenso gut ausgearbeitet wie die Hauptcharaktere.

Schon die ersten Worte zeigen, dass es sich hier um eine etwas andere Geschichte handelt:

"Ich habe meine Schwester gegessen. So, jetzt ist es raus. Die große Beichte, die Leiche in meinem Keller. Jetzt dürfen alle schreiend weglaufen - oder sich die Zeit nehmen und noch ein wenig zuhören. Zum Beispiel, um zu erfahren, wie das in Wahrheit passiert ist. Oder warum.“

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen.

Fazit

Diese Geschichte kann ich jedem empfehlen, der Alice' Geschichte mit den altbekannten Charakteren zusammen mit einer spannenden Untoten-Story lesen möchte, die immer wieder mit schwarzem Humor gespickt ist. Ich hatte dabei meinen Spaß, auch weil die Charaktere gut ausgearbeitet waren.

Ich bedanke mich beim papierverzierer-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Alice und Zombies?? Klar!!
von Anonymus am 12.08.2017
Und wieder durfte ich ein Buch aus dem Papierverziererverlag lesen.
Eine weitere Adaption der beliebten Alice Geschichte.
Anfangs war ich skeptisch, denn Zombies mag ich jetzt nicht so doll. Jedoch als ich diesen Roman gelesen habe, muss ich sagen, ich mag Zombies immer noch nicht, aber es passt wunderbar in die Geschichte rein.
Ich lasse mit Absicht eine Inhaltsangabe weg, denn jeder sollte sich vom Klappentext begeistern lassen und für sich entscheiden, ob er das Buch lesen mag oder nicht.
Ich für meinen Teil, fand es sehr gut und möchte es jedem, der den Papierverzierer Verlag mag oder einfach nur kennen lernen möchte, ans Herz legen.
Was haben Zombies mit Alice im Wunderland zu tun? Findet es heraus!
von Anonymus am 26.06.2017
Bei dieser Alice im Wunderland Adaption war ich zunächst ein bisschen skeptisch, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Denn Zombies sind eigentlich gar nicht so mein Ding. Bei diesem Buch konnte mich vor allem das tolle Cover mit den Spielkarten, der Armbrust und dem weißen Kaninchen dazu bringen, mich doch man an die Materie heranzuwagen. Denn irgendwie war ich dann doch sehr neugierig wie man wohl das Zombie – Thema in die Alice im Wunderland Geschichte integriert hat.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir bei diesem Buch mal wieder sehr leicht. Man lernte nach und nach die Protagonistinnen Betty, Alice und Cloe kennen und stieg dann so langsam in die Handlung ein. Der Schreibstil der Autorin war locker und leicht und ließ sich gut lesen, sodass ich mich gut auf die Geschichte einlassen konnte.
Das Buch ist aus zwei unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Zum einen aus der Sicht von Alice und zum anderen in Form von Tagebucheinträgen aus der Sicht von Betty. Diese Aufteilung fand ich an sich eine tolle Idee, hatte aber für mich persönlich auch kleine Schwachpunkte. Es kam im Laufe der Geschichte nämlich immer wieder zu Doppelungen in den beiden Sichtweisen, es wurden ähnliche Fragen gestellt und dadurch zog es sich an einigen Stellen einfach. Doch diese langatmigen Stellen hielten sich zum Glück in Grenzen, sodass mein Lesefluss nicht sonderlich erschwert wurde. Ich als Skeptiker in Bezug auf Zombiegeschichten fand besonders Bettys Sichtweise und Gedankengänge sehr hilfreich, da ich sie dadurch einfach besser nachvollziehen konnte.
Von den Protagonistinnen war ich auch insgesamt sehr überrascht, da sie mir alle irgendwie gleich gut gefallen haben. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich die eine lieber mag als die andere. Wenn ich mich entscheiden müsste fände ich glaube ich Cloe am besten, einfach weil mir ihre direkte freche Art sehr gut gefällt.
Die Kombination der drei Charaktere fand ich in dieser Geschichte wirklich gut gelungen, da sie sich gut ergänzten und miteinander harmonisiert haben. Besonders die lustigen Sprüche zwischendurch fand ich echt super, da sie diese Freundschaft nochmal authentischer gestaltet haben. Es gab in der Geschichte natürlich auch den einen oder anderen Nebencharakter, die für mich beim Lesen aber irgendwie nicht so präsent wurden. Ich hatte da manchmal den Eindruck, dass sie einfach gezielt eingesetzt wurden um die Story voranzubringen. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe bei der Gestaltung der Nebencharaktere gewünscht.
Von der Handlung her hat mir die Geschichte, die ja zunächst eher seicht begann ziemlich gut gefallen. Im Großen und Ganzen geht es in der Geschichte darum, dass die drei Freundinnen auf der Suche nach einem Heilmittel für die „Zombiekrankheit“ sind. Die Suche der Mädchen findet dabei vor allem in zwei großen Settings statt, nämlich das Spiegel-Dämmer-Land und das Märenland. Diese zwei Orte, die sich doch schon deutlich von der Realität unterschieden haben, wurden sehr ausführlich und detailliert beschrieben. Normalerweise finde ich so längere Beschreibungen eher störend, aber hier fand ich sie wirklich angemessen. Denn durch die genaue Beschreibung waren mir die Handlungsorte beim Lesen die ganze Zeit über bildlich im Kopf und ich konnte mich noch besser auf die Handlung konzentrieren. Die Story hat beim Eintritt ins Spiegel-Dämmer-Land nämlich immer mehr an Fahrt aufgenommen. Die Spannung wurde dabei leider nicht durchgängig gehalten, sondern kam immer eher phasenweise auf. Das fand ich ziemlich schade, da ich es liebe, wenn die Spannung konstant sehr hoch ist.

Mein persönliches Fazit:
Eine wirklich gelungene Adaption, die mich trotz eher untypischem Thema (oder vielleicht gerade deswegen) von sich weitestgehend überzeugen konnte. Die Idee mit den Zombies und der Suche nach dem Heilmittel wurde wirklich sehr gut mit der Alice im Wunderland Geschichte verknüpft, sodass für mich daraus eine runde Sache geworden ist.

Da dieses Buch mich trotz kleinerer Schwächen von sich überzeugt hat vergebe ich 4 von 5 möglichen Büchern!
war nicht so meins!
von Anonymus am 18.06.2017
Auch hier wieder eine absolut andere variante von Alice im Wunderland.
Nur leider muss ich sagen das ich diese nicht ganz so toll fand.
Das Problem ich kann euch nciht mal genau sagen warum.

Der Charakter der Alice war klasse daran liegt es auch nicht, aber der Schreibstil der Autorin war schon nciht so meines.
Daher wird diese Rezension eher Kurz.
Bitte bedenkt hier auch wie bei jeder anderen rezension das ist Meine PERSÖHNLICHE Meinung.
Vielleicht liebt ihr dieses Stil ja.
Leider nicht mein Fall
von Anonymus am 16.06.2017
Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Ich habe jetzt gute drei Wochen gekämpft und bin trotzdem nur auf Seite 73 von 275 gekommen. Es tut mir echt leid, da sich der Klappentext so toll angehört hat. Irgendwie fand ich, dass das Buch sich total gezogen hat und die Autorin nicht auf den Punkt kam. Es ist locker flockig geschrieben, aber der Funke wollte einfach nicht überspringen - schade eigentlich. Das Cover passt auf jeden Fall sehr zum Buch und lässt einen auch erkennen, dass es sich um eine Alice im Wunderland Adaption handelt.
Tolle Idee, wenn auch nichts so meins
von Anonymus am 16.05.2017
Das Cover wirkt einerseits sehr schlicht, aber es passt sehr gut zur Geschichte und macht Lust darauf, sich das Buch zu kaufen. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Dass ich mich für diese Geschichte entschieden habe, liegt daran, dass die Geschichten um Alice mich schon immer fasziniert haben. Bei der Umsetzung musste ich jedoch erst einmal schlucken. Ich bin eher weniger der Fan von Zombiegeschichten und mache immer einen großen Bogen darum. Trotzdem fand ich die Geschichte nett und als guten Zeitvertreib.

Was mir den Einstieg etwas erschwert hat, war der etwas distanzierte Schreibstil. Der Hauptteil der Geschichte ist in der dritten Person geschrieben und lässt die Protagonisten unnahbar wirken. Gleichzeitig wirkt alles so sarkastisch, was die Geschichte unglaubwürdig erscheinen lässt. Was mir aber gefallen hat, war der sehr bildliche Schreibstil, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte.

Wie oben schon erwähnt, wirkten die Protas etwas unnahbar, was mir den Einstieg erschwert hat. Trotzdem waren diese sehr gut durchdacht und konnten sich in der Geschichte entwickeln und entfalten, so dass es Spaß gemacht hat, dieses zu beobachten. Außerdem waren sie sehr vielschichtig und boten eine gute Abwechslung.

Alles in allem eine gute Geschichte, die mich nicht zu 100 Prozent begeistern konnte, was jedoch weniger an der Geschichte lag. Die Charaktere waren gut durchdacht und konnten sich gut entwickeln. Auch die Geschichte um Alice wurde gut umgesetzt. Meine Schwierigkeiten waren der distanzierte Schreibstil und die Tatsache, dass es um Zombies geht. Wer Zombiegeschichten mag, wird dieses Buch lieben.
Ein Weltbuntmalendes Buch
von Anonymus am 15.05.2017
Alice follow the white von Stephanie Kempin

Ich bin ja seit kurzem Bloggerin beim Papierverzierer Verlag.
*Ich freue mich immernoch sehr*
Nun durfte ich dieses spannende Buch lesen und rezensieren. Vielen Dank, für diese Möglichkeit! Ich bin begeistert! Wieso? Schaut selbst:

Klappentext: "Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?"

Schon beim ersten Satz des Buches hatte mich die Autorin auf ihrer Seite: 'Ich'm habe meine Schwester gegessen.'
Einfach wunderbar humorvoll, ein Buch so zu starten. Dieser Humor zieht sich durch das ganze Buch und brachte mich mehrere Male richtig zum Grinsen. Doch ich sollte vorne beginnen.
Das Cover: Da ich Alice im Wunderland total liebe, gefiel mir auch dieses Cover schon von weitem, denn es erinnert mich absolut an das Original.
Ein für mich aber sehr wichtiger Unterschied findet man aber, abgesehen von der Story, bei den Charakteren. Diese Alice scheint dankbarer und achtet gut auf ihre Freunde. Im allgemeinen möchte ich garnicht zu viel verraten, dich wahre Freundschaft kann schon Gold wert sein und ab und zu mal ein Leben retten.
Der Schreibstil von Stephanie Kempin ist sehr flüssig und leicht, die Sprache modern und humorvoll. Ich kam sofort super in das Buch hinein und würde mir echt eine Verfilmung wünschen!
Ab der Mitte des Buches kam eine dritte Welt mit ins Spiel, da musste ich etwas aufpassen, wo, wer, wann, wie und wieso zu sein schien. Doch das ganze löste sich natürlich, wie in einem für mich guten Buch, gegen Ende langsam auf und die Freunde, welche auf der Suche nach einem Heilmittel gegen die Seuche zwischen den Welten reisen, bekommen ein wirklich schönes Ende geschrieben.
Die Spannung wird im Laufe des Buches aufgebaut, dies wird, meiner Meinung nach, sehr gut durch die verschiedenen Sichtweisen beschrieben - mal erzählt Alice aus dem aktuellen Geschehen, dann lesen wir aus Bettys Tagebuch.
Trotz schon bekannten Büchern über dieses Thema scheint diese Geschichte, abgesehen vom Original von Lewis Carroll, total neu zu sein. Dies gefiel mir gut.

Dank der Spannung, des Humors und der interessanten Geschichte, sowie die schöne Umgebung, hat sich dieses Buch heimlich und leise, aber ganz schnell in mein Herz geschlichen! Einzig das Hin und Her zwischen den drei Welten fand ich ein wenig verwirrend.
Daher für mich definitv 4,5 Sterne!
Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!
Verrückte, skurrile und schrille Alice im Wunderland Adaption
von Anonymus am 12.05.2017
Inhalt:
Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten.
Erster Eindruck:
Das Cover ist wirklich außergewöhnlich schön und passt total zu einer Alice-Adaption. Die vielen Karten, die das Cover umrahmen und das weiße Kaninchen, dass in der Mitte des Covers ist – all das macht einen wirklich neugierig auf die Geschichte und lässt einen auf eine spannende und aufregende Alice-Geschichte hoffen. Auch der Klappentext klingt wirklich spannend – eine Geschichte die mit einer Beerdigung beginnt- das kann ja nur ausgefallen sein! Alles in allem war ich wirklich neugierig auf mein erstes Papierverzierer Buch, das ich als Print gekauft hatte.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin war für mich von Anfang bis Ende etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist eben wie es ist – manche Schreibstile gefallen einem einfach mehr als andere und mit dem von Stephanie Kempin wurde ich leider von Anfang bis Ende nicht so richtig warm. Stilistisch ist das Buch natürlich einwandfrei geschrieben, aber vor allem die etwas wirren Gedankengänge von Betty und die teils sehr überladenen Umgebungsbeschreibungen des Märenlandes oder des Dämmer-Spiegel-Landes haben mich dann doch oft sehr erschlagen.
Etwas verwirrend war für mich auch die Aufteilung der Kapitel, die abwechselnd aus „Bettys Tagebuch“ bestehen und aus „Alice“-Kapiteln. Besonders die Tagebucheinträge fand ich anfangs zwar eine sehr einfallsreiche Idee, zum Ende hin fand ich diese allerdings oft unnötig, da sich vieles wiederholte und Bettys Gedanken wirklich oft abschweiften. Natürlich ist es super etwas „Innenleben“ der Protagonisten geliefert zu bekommen, aber vor allem von Betty bekam man nach meinem Geschmack viel zu viel geliefert. Ich hatte auch oft das Gefühl das Buch hätte eher „Betty – follow the white“ heißen sollen, da es für mich eigentlich so wirkte, als sei Betty die Hauptfigur der Geschichte und nicht Alice.
Ansonsten ist der Schreibstil dennoch flüssig, mit vielen Humor- bzw. Sarkasmuselementen (die man natürlich mögen muss!). Ich fand die coolen Sprüche von Chloe eigentlich immer sehr amüsant und kann an dieser Stelle die teils witzigen Schlagabtäusche der Mädels wirklich als sehr unterhaltsam beschreiben.
Protagonisten:
Die Hauptfiguren der Geschichte sind neben Betty – Alice und Chloe. Ich nenne Betty bewusst VOR Alice, denn für mich steht sie definitiv im Fokus der Geschichte. Jedes der Mädchen hat einen anderen, spannenden Charakter, der mal mehr, mal weniger detailliert während der Geschichte aufgegriffen wird. Für mich bildeten die drei ein super Team, dem man gerne durch ihr Abenteuer gefolgt ist und denen man gern bei ihren kleinen Zankereien zugehört hat. Während Betty „von den Toten aufersteht“, seit dem einen komische Vorliebe für bestimmtes „Essen“ entwickelt, ist Chloe anscheinend recht eitel und hat immer einen Spiegel in der Tasche, wenn sie sich nicht grade tot stellt. Alice widerrum hält von Spiegeln allerdings so überhaupt gar nichts, da sie in diesen allerlei komische Dinge sehen kann. Für mich waren die Mädchen an und für sich recht interessant, allerdings muss ich sagen, dass mir Alice in der Geschichte irgendwie oft zu kurz kam. Sie wird von den anderen beiden Mädchen irgendwie die meiste Zeit nur müde belächelt, für ihre Hirngespinste und während Betty sich in brenzligen Situationen mit allerlei Kampftechnik ins Getümmel stürzen kann und auch Chloe irgendwie immer super produktiv wirkt, bleibt Alice irgendwie oft als „Kaninchensitter“ im Buch über. Das fand ich wirklich schade, dann ich hatte dieses Buch vor allem deshalb gekauft, weil ich die Geschichte der Alice wirklich liebe und gerne auch neue spannende Geschichten über Alice lese, die einen gewissen Bezug (der mal mehr mal weniger stark ausgeprägt sein darf) zum Original besitzen. Dass diese Geschichte nun doch recht frei geschrieben war, war für mich nicht das Problem, sondern einfach meine Erwartungshaltung, die leider einfach nicht ganz erfüllt wurde.
Wiederum besonders gelungen fand ich die vielen Nebencharaktere, von Ethan Bond angefangen bis hin zu Garreth oder auch der Spiegelkönigin. Zwar fand ich die Figur des „Spionage-Hasen“ teils sehr „abgedreht“, aber wer dieses Buch liest wird schnell feststellen, dass die ganze Geschichte einfach an sich sehr „skurril“ ist und das man sich mit diesem Umstand eben anfreunden muss- oder eben auch nicht. Ich für meinen Teil fand es allerdings sehr gelungen, wie lebendig die vielen Nebencharaktere innerhalb der Geschichte beschrieben wurden.

Fazit:
Diese Geschichte war für mich leider nicht ganz so schillernd wie erwartet. Selbstverständlich ist sie lesenswert – keine Frage. Aber für meinen Geschmack war sie einfach zu unstrukturiert, zu wild, zu durcheinander. Ich mag verschiedene Handlungsstränge – ich mag viel Trubel, aber ich möchte am Ende der Geschichte dann auch, dass alle Stränge zusammenkommen, dass ein „Aha“-Effekt in meinem Kopf stattfindet, aber der blieb leider aus. Stattdessen bleiben viele Dinge offen – die Bezüge zu den „Grimm’schen“ Märchen z.B., die ich persönlich total fehl am Platz finde. Die Autorin schafft drei Welten und hat es eigentlich gar nicht nötig dann noch auf andere Märchenzüge aufzuspringen, denn die Buchwelt von Alice – Follow the White ist eh schon sehr verwirrend und bunt und schrill und schwer zu durchblicken. Für mich ein solides Buch, aber leider nicht unter den Top 3 der besten Alice Adaptionen.
Witzig, frech, märchehaft Action
von Anonymus am 09.05.2017
Bei diesem Roman handelt es sich um eine märchenhafte Erzählung, die mit vielen Details aus verschiedenen bekannten Geschichten gespickt ist.
Der Schreibstil ist mit locker, lustig und frech gut zu beschreiben. Dadurch wird man von der innigen Dynamik der drei Freundinnen richtig mitgerissen und ich musste nicht nur einmal schmunzeln... Die vielen kleinen Seitenhiebe untereinander, machen sie sehr sympathisch und authentisch!
Der Verlauf ist recht flüssig geschrieben. Manche Stellen sind etwas wirr und man weiß nicht gleich was die Zusammenhänge sind. Was ich aber keineswegs als negativ empfunden habe. Vielmehr bringt es einen noch mehr in die Situation der Protagonisten, die selbst versuchen alle Informationen zusammen zu basteln.
Mir persönlich waren manche Stellen etwas zu langatmig. Ich denke jedoch das ist individuelles Empfinden.
Tolle Geschichte, toll geschrieben. Klare Empfehlung für alle die märchenhaftes, witziges und Action mögen!
Alice - Follow the White = anders - crazy - verwirrend
von Anonymus am 01.05.2017
Alice - Follow the White = anders - crazy - verwirrend
**** 4 (3,5) von 5 Sternen

Vorab:
Meine Rezension stellt keine Inhaltsangabe dar, sondern gibt meine ganz persönliche Meinung wieder, die ich zu einem Buch habe, und was ja auch Sinn und Zweck einer Rezension ist.
Dieses Exemplar wurde mir vom Verlag als Leseexemplar im epub-Format zur Verfügung gestellt.

Das Cover in Kombination mit dem Titel erregte meine Aufmerksamkeit:
Dunkel gehaltener Schachbretthintergrund mit weißem Scherenschnitt-Hasenkopf im Vordergrund, Spielkarten als Rahmen und dem weißen Titelschriftzug.
Die halb hinter dem Hasen versteckte Armbrust(?) entdeckte ich erst auf den zweiten Blick.

Als ich dann die Kurzbeschreibung dazu noch gelesen habe, wusste ich, das muss ich lesen:
„Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen.
Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin.
Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess.
Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt.
Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann.
Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote?
Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich?
Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten.“

Ich erwartete eine Mischung aus Tim Burtons "Alice im Wunderland" und "Dark Shadows", vielleicht noch gewürzt mit manch Anderem.
Vorweg: Meine Erwartungen wurden, was dies anbelangt, eigentlich erfüllt.

„Ich habe meine Schwester gegessen. So, jetzt ist es raus. Die große Beichte, die Leiche in meinem Keller. Jetzt dürfen alle schreiend weglaufen - oder sich die Zeit nehmen und noch ein wenig zuhören. Zum Beispiel, um zu erfahren, wie das in Wahrheit passiert ist. Oder warum.“
Das sind die ersten fünf Sätze dieser Story, und mit diesen Sätzen hatte mich „Alice- Follow The White“ bereits schmunzelnd gefangen.

Es ist übrigens die Sicht der Protagonistin Betty, der Freundin von Alice, die in Form von Tagebucheinträgen ihre Erlebnisse und Beobachtungen erzählt.
Der andere Erzählstrang ist neutral in der dritten Person gehalten und hat den Fokus mehr auf Alice, der buchtitelgebenden Protagonistin.
Die Ausdrucksweise der beiden Stränge unterscheiden sich aber nicht nur in der Perspektive, sondern auch an der sprachlichen Gestaltung:
„Unter leichtem Ruckeln senkte sich der Sarg in die Erde.
Außer dem sanftem Wind, der die Blätter zum Rascheln und Alice trotz ihres Mantels zum Frösteln brachte, war kaum etwas zu hören.
Hin und Wieder noch ein gelegentliches Schniefen, oder jemand putzte sich die Nase.
Aber davon abgesehen war auf dem Friedhof still.
Das letzte Amen im Leben von Betty war gesprochen.“

Wie die beiden Textauszüge schon erkennen lassen, ist die Story schön flapsig und locker-flockig geschrieben.
Ich mag diesen Sprach- und Schreibstil zur Abwechslung mal recht gerne, und vor allem zu dieser abgedrehten, verrückten, skurrilen und crazy Story passt er.
Er trug auch dazu bei, mich über die Makel von „Alice – Follow the White“ hinwegzutrösten, ebenso hielt er mich am Weiter- und letztlich Zuendelesen.
Denn die Figuren und Protagonisten sind auch nun nach Beendigung für mich nicht alle greif- und wirklich vorstellbar.

Auch die Handlung und der Fortlauf der Story waren für mich nicht immer logisch und nachvollziehbar.
An den einen Stellen wurde zuviel ausgeführt und wiederholt, nahezu lamentiert, an andere Stelle hätte mehr Ausführung und Erklärung sehr gut getan, um in die Geschichte so richtig eintauchen zu können.
Stellenweise war ich schon sehr verwirrt und die vielen Fragen, die mir durch den Kopf schwirrten, trübten das Lesevergnügen schon ein und viele Fragen bleiben auch bis zum Schluß unbeantwortet.
Nichts desto trotz gefiel mir dieser Roadtrip durch die Länder der Spiegel, der Dämmerung und der Mären und ich würde eine Fortsetzung oder ein anderes Werk der sympathischen Autorin Stephanie Kempin gerne lesen.

Mein Lieblingszitat ist übrigens
„Durchatmen, es wird früh genug wieder lebensgefährlich.“

Trotz einiger Schwächen, fand ich dieses Leseabenteuer mit Alice und Betty und natürlich den anderen Abenteurern sehr interessant und lesenswert.
Die locker flockige Ausdrucksweise und der flapsige mit schwarzem Humor bespickte Schreibstil trösten über die Schwächen gekonnt hinweg und treiben einen zum Weiterlesen an.
Deshalb empfehle ich diese abgedrehte, verrückte und wild genreübergreifende Geschichte allen Märchenfans, weichgespülten WalkingDead- bzw. Zombie-Liebhabern, die auch nichts gegen einen Schuß JamesBond-Action und Mantel- und Degen-Abenteuer haben und das Ganze im Steam-Punk-Design.
Was will das crazy Leserauge mehr?

© JM-MS 03-2017
Märchen mal anders! Was für ein Spaß.
von Anonymus am 21.04.2017
Wer kennt es nicht - Alice im Wunderland?

Dieses Märchen konnte ich mir als Kind nicht oft antun, weil es mich beizeiten gelangweilt hat. Aber jetzt, nach dieser Reise ins Märenland, ist es ganz anders.

Die Autorin hat ein altes Kindermärchen aufgepeppt auf eine Weise, die mich schon beim lesen des ersten Absatzes zum Schmunzeln gebracht hat. Gewürzt mit schwarzem Humor und sarkastischen Dialogen, ein bisschen Blut hier, ein paar Untote da und noch mehr leckere Gehirne. Ich habe das Dreiergespann, Alice, Betty und Chloe, zusammen mit dem mürrischen Kanninchen gern begleitet.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen mit viel Witz durch die Seiten fliegen. Beginnend mit der Beerdigung von Betty, auf dessen Sarg geschossen wird und sie dennoch wieder aufersteht, bis hin zu der verrückten Reise der drei Freundinnen an der Seite des, ständig gestressten und unter Zeitdruck stehenden, weißen Spionage-Hasen. Menschen besitzen besondere Fähigkeiten - mit der ein oder anderen wäre ich auch gern ausgestattet.

Der Mix in dieser Geschichte ist einfallsreich und spannend dargestellt, sodass man bis Ende dabei sein will.
Tolle Geschichte, die mich aber erst zum Schluss richtig fesseln konnte.
von Anonymus am 19.04.2017
Ich war total gespannt auf diese andere Version von Alice im Wunderland. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Das Lesen der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, doch konnte mich es erst zum Schluss hin richtig fesseln.
Leider haben mich die teilweise langen Sätze, fehlende oder falsche Wörter im Satz sehr in meinem Lesefluss gestört. Musste manche Sätze sehr oft lesen, bis ich ihn dann richtig verstanden habe.
Trotzdem eine wunderschöne Geschichte, die mich Abends im Dunkeln leicht paranoid hat werden lassen.
Entzückende Kombination von Alice-im-Wunderland, Grimm-Märchen und Zombie-Geschichten!
von Anonymus am 05.04.2017
Erinnert ihr euch an Alice im Wunderland? Das kleine Mädchen, das für ihre verrückten Träume mit einem Kaninchen, das immer in Eile ist, einer verrückten Teegesellschaft, und einer Königin, die gerne Köpfe rollen sieht? Ihr denkt, Alices Geschichte könnte nicht verrückter werden? Willkommen bei Alice – Follow the White.

Alice, Betty und Chloe sind beste Freundinnen und besuchen gemeinsam die Schule. Jedoch handelt es sich um keine normale Schule: Alle Schüler dort, unsere Heldinnen inklusive, sind Mutare, also Lebewesen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Alice, zum Beispiel, sieht seltsame Gestalten in Spiegeln, Betty kann Eis schaffen und kontrollieren und Chloe kann auf Kommando sterben und wieder zum Leben erwachen. Verrückt, oder? Nun, es wird noch verrückter, als Betty von der sich verbreitenden Seuche infiziert wird und zur ersten untoten Mutarin wird. Nun, das ist echt abgedreht genug! Aber was, wenn ich sagen würde, dass unsere drei Freundinnen ein sprechendes Kaninchen treffen, das für eine Königin in einem Paralleluniversum spioniert, und ihm in sein fernes Land durch eine magische Tür folgen? Gemeinsam mit dem spionierenden Kaninchen und mit anderen magischen Freunden müssen die Mädchen nicht nur gegen die Untoten kämpfen, sondern auch gegen eine cholerische Königin und gegen die ARO – eine Organisation, die das Ziel hat, sowohl Untote als auch Mutare zu bekämpfen. Ob die untote Mutarin Betty sich das so gefallen lässt?

Stephanie Kempin hat mit „Alice – Follow the white“ ein Buch geschrieben, das Fans des Absurden und Phantastischen angenehme Lesestunden verschaffen kann. Auch Märchenfans und Fans von Zombie-Geschichten werden hier nicht enttäuscht. Die Autorin hat mit viel Liebe zum Detail eine gekonnte Mischung zwischen Anspielungen an Alice im Wunderland sowie an andere bekannte Märchen und eigenen phantastischen Erfindungen erschaffen, bei der eine Vorliebe für das Ungewöhnliche im Vordergrund steht. Die Dialoge zwischen den Protagonisten sind sehr unterhaltsam, oft an der Kippe zwischen lustig und vollkommen absurd. Manchmal ist die Geschichte ein bisschen zu absurd und schwer zu folgen, manche Wendungen erscheinen nicht ganz logisch durchdacht. Jedoch ist die Handlung im Großen und Ganzen spannungsreich und amüsant zugleich.

Dieses Buch hat Potenzial: zu verwirren, zu überraschen, zu entzücken. Es ist sicherlich kein Buch für Fans des logischen Denkens, wer es jedoch bunt und verrückt mag, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen!
Ab durch den Kaninchenbau!
von Anonymus am 03.04.2017
Alice - Follow the White ... von Stephanie Kempin bildet den Auftakt einer spannenden Reihe.

Sprachlich flüssig und angenehm zu lesen.

Die Charaktere
Alice - eine Spiegelsichtige.
Betty - eine Jäger-Eisprinzessin.
Chloe - eine Astrale, die tot sein kann - wenn sie das möchte.
Ethan Bond - ein Spionier-Tier. Oder auch Kaninchen-Meisterspion.
Garreth - Meisterdieb des Dämmer-Spiegel-Landes.
Verwirrt von all den Charakteren? Lest selbst und begleitet die abwechslungsreichen, individuellen Charaktere. Vor allem Alice macht eine starke charakterliche Entwicklung durch! Das Zusammenspiel der drei Mädels hat mir sehr gut gefallen!

Die Story
Alles beginnt mit Bettys Beerdigung - oder besser ihrer Auferstehung! Kurz darauf befinden sich Alice, Betty und Chloe auf der Flucht und werden von einem sprechenden Kaninchen durch den Kaninchenbau in eine fremde Welt geführt, wo sie sich mit einer wichtigen Mission betraut finden: sie müssen ein Gegenmittel beschaffen, gegen die Seuche, die sich wahllos Opfer sucht und sie zu mordenden Untoten mutieren lässt, die nur ein Ziel kennen: ihren Hunger auf - Gehirn!

Mein Fazit
Spannende Geschichte, mit verrückten, aberwitzigen, lustigen und schrägen Elementen!
Das Zusammenspiel der Charaktere gefällt mir sehr gut und auch die drei Welten, durch die die Protagonisten auf ihrer Reise kreuzen müssen, sind alle auf ihre Art unterschiedlich und interessant.
Außer Alice, Betty und Chloe werden noch einige weitere Märchenfiguren ihren Auftritt haben!
Ein schöner Auftakt, der jedem jungen Fantasy-Fan und jedem alten, der Alice im Wunderland mochte nur wärmstens empfohlen werden kann!
Dennoch ist es nicht einfach nur ein Abklatsch, sondern eine ganz eigene, spritzige, ideenreiche Story, die mich überzeugen konnte =)

Mein Highlight
Lord Langfinger. Spion Langohr würde da noch dazu passen ;)
Alice in neuem Gewand – skurril, anders und mit viel schwarzen Humor
von Anonymus am 29.03.2017
**Inhalt**

Alles begann am Tag von Bettys Beerdigung. Ihre Freunde stehen um ihr Grab, als auf einmal Bettys Schwester auftaucht und mit einer Pistole auf den Sarg schießt – nur zur Sicherheit natürlich. Aber auch das bringt nichts, denn die darauffolgende Nacht erhebt sich Betty, nun ziemlich untot, aus ihrem Grab und sorgt für einigen Wirbel. Die Freunde müssen fliehen, denn so ein Zombie ist im Internat natürlich nicht so gern gesehen. Auf ihrer Flucht treffen sie auf ein weißes Kaninchen, was es immer sehr eilig hat und folgen ihm in eine andere Welt.

**Meine Meinung**

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich es genossen habe, dieses Buch zu lesen. Bereits der erste Satz „Ich habe meine Schwester gegessen“ hat mich eigentlich schon total geködert. Er zeigt, mit welchem schwarzen Humor man in diesem Buch rechnen kann und das machte mich noch neugieriger.

Der Humor brachte mich immer wieder zum Lachen, auch wenn er teilweise schon sehr makaber ist, aber selbst dann wirkte er so trocken rübergebracht, als wäre es das Normalste auf der Welt.

Ein Beispiel in der Szene, wo die drei Freundinnen flüchten müssen und sich dabei über die Leiche der Schwester unterhalten:

„Was ist mit Zoey?“
„Keine Zeit, tritt sich fest.“

Man merkt, es ist teilweise schon sehr skurril, aber auch total lustig.
Trotzdem wurde es mir dann zeitweise etwas zu viel und es gab einen kleinen Hänger. Als der aber überwunden war, konnte ich das Buch wieder in vollen Zügen genießen.

Die Geschichte spielt in drei Welten – der „normalen“ Welt, also unserer (nur zur Zeit von Alice im Wunderland), dann in der Spiegel-Dämmer-Welt, hier wird der Liebhaber des Wunderlands einige lustige Andeutungen erkennen und dann noch in der Märenwelt. Wie es der Name schon andeutet, trifft man hier die Märchenfiguren an. Das alles zusammen war einfach nur toll. Voller Spannung las ich weiter, weil ich einfach neugierig war, welche Andeutungen wohl als nächstes kommen ;).

Die Autorin hat es wunderbar geschafft, all dies in eine runde Geschichte zu verpacken. Es wirkte vollkommen natürlich, dass das weiße Kaninchen auf einmal im Pfefferkuchenhaus sitzt oder dass Zombie- Betty neben dem Prinzen steht, dem gerade seine Cinderella wegläuft. Hört sich schon etwas verrückt an, ist es wahrscheinlich auch und trotzdem passte es einfach.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Bettys Sicht – sie führt ein Tagebuch – und Alice‘ Sicht (allerdings nicht der Ich-Perspektive, sondern als 3. Person) erzählt. Wir erhalten also unterschiedlichste Einblicke in die Geschichte, die der Autorin sogar erlaubten, unterschiedliche Zeiten zu schreiben. Während Alice‘ Part in der Gegenwart spielt, man also hautnah miterlebt, was genau jetzt passiert, blickt Bettys Partin die Vergangenheit. Klar, denn sie schreibt ein Tagebuch, daher sollte das, was sie aufschreibt auch schon passiert sein ;). Ihre Abschnitte haben mir besonders gefallen. Sie nimmt sich auch die Zeit für Gedankenspiele, hinterfragt Sachen und hat manchmal einfach nur komische Ideen xD.

**Fazit**

Alles in allem war es ein Buch, das ich so noch nicht gelesen habe. Es verknüpft die skurrile Welt von Alice im Wunderland mit den verträumten Märchen und schafft es irgendwie auch noch Zombies unterzubringen, ohne, dass es überladen wirkt. Selten habe ich so einen derben schwarzen Humor gelesen, wie hier. Es machte einfach nur totalen Spaß, in die Geschichte einzutauchen und sie mit den Mädels und dem Kaninchen zu erleben. Insgesamt ein sehr besonderes Buch, das ich einfach nur weiterempfehlen kann.
Go crazy
von Anonymus am 22.03.2017
Alice - Follow the White ist mal eine ganz eigene Neuinterpretation der Geschichte. Ich als Zombieverrückte, kam natürlich nicht drum herum. Das Dreiergespann Alice, Chloe und Betty ist einfach grandios! Alice steht nicht einmal so sehr im Vordergrund, auch wenn vieles aus ihrer Perspektive berichtet wird. Bettys Perspektive läuft nebenher in Tagebuchversion, die deutlich für mehr Brüller sorgt.
Wir lernen die drei an einem Internat kennen, am Tag von Bettys Beerdigung. Allerdings bleibt sie nicht sehr lange unter der Erde, sondern unternimmt einen kleinen Spaziergang, der eine Organisation auf den Plan ruft. Von da an beginnt die Flucht der drei und es geht ab durch den Kaninchenbau.
Jede von ihnen verfügt über eine besondere Gabe. Alice zum Beispiel über Spiegelsicht. Schon früh wollte sie nichts damit zu tun haben, weil keiner ihr die Geschichte von dem Kaninchen im Spiegel glauben wollte. Irgendwann hat sie es selbst nicht mehr getan und alle Spiegel in ihrer Nähe abgedeckt.
Zu ihrer Verwunderung und gleichzeitig irgendwie Erleichterung muss sie jedoch feststellen, dass das Kaninchen alles andere als eingebildet war. Außerdem kann es mit einer Armbrust umgehen!
Eine irrwitzige Geschichte über Freundschaft, den Glauben an sich selbst und natürlich Zombies.
Ein skurriles aber unterhaltsames Abenteuer
von Anonymus am 15.03.2017
Inhalt/Klappentext:
Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten.

Mein Fazit:
In dieser Geschichte über die drei Mädchen Alice, Betty und Chloe passieren sehr viel spannende aber auch sehr verwirrende Sachen. Dieses Buch hat beim Lesen sehr viele Fragen aufgeworfen, die leider bis zum Schluss nicht alle genau aufgeklärt wurden.
Der Schreibstil ist eigentlich sehr leicht und flüssig zu lesen. Auch die Beschreibungen der Charaktere und Welten sind sehr detailreich geworden. Jedoch wird man von den teilweise sehr verwirrenden Gedankengänge der Protagonisten verwirrt. Das Buch ist in zwei Sichten unterteilt. Einmal Betty's Tagebuch und Alice. Die Tagebucheinträge von Betty sind in der Ich-Form geschrieben und die Kapitel über Alice in der dritten Person.
Für mich hat das Buch einige Logikfehler. Dinge tauchen auf oder passieren, die aber nicht im nachhinein nicht aufgeklärt werden.
Oft fehlt es hier einfach an Grundinformationen.

Im Laufe der Geschichte treffen die Mädchen natürlich auf viele weiter Charaktere wie dem weißen Kaninchen, welches natürlich in keiner Alice Geschichte fehlen darf. Außerdem wird die Truppe von einem Meisterdieb namens Garreth begleitet.
Schön fand ich außerdem in der Geschichte, dass die Gruppe durch das Wunderland und das sogenannte Märenland kommt. In dem Märenland gibt es viele Anspielungen auf die klassischen Märchen die jeder kennt. Hier frage ich mich allerdings, wieso die Mädchen die Märchen nicht erkennen? Kommen sie vielleicht auch aus einer uns nicht bekannten Welt? Sonst hätten sie doch die Märchenfiguren erkannt. Aber auch diese Frage blieb unbeantwortet.

Für mich war das Buch im Ganzen auf jeden Fall eine sehr nette und skurrile Geschichte, die man sehr gut lesen kann, wenn man Alice im Wunderland und Alice-Adaptionen mag.
Die Geschichte war sehr unterhaltsam, spannend und witzig. Durch die ungeklärten Dinge und zum Teil doch verwirrenden Gedankengänge der Hauptcharaktere, kam ich trotzdem öfters mal beim Lesen ins stocken.
Daher gibt es von mir für diese verrückte, aber unterhaltsame Alice Geschichte 3 von 5 Sternen.
Verrückt - Skurril - Verwirrend
von Anonymus am 15.03.2017
Alice - Follow the White ist ein Buch der Autorin Stephanie Kempin. Es ist eine Märchenadaption des berühmten Märchens "Alice im Wunderland" und handelt von drei speziellen Mädchen.

Es beginnt alles mit der Beerdigung von Alices Freundin Betty. Für sie und Chloe ist ihr Tod rätselhaft, vor allem, da sie ein paar Tage später von den Toten aufersteht und als Untote ihre "Mörderin" Zoey erschießt.

Alle drei müssen so schnell wie möglich das Schulgelänge verlassen und da hilft ihnen zufällig ein weißes, sprechendes Kanninchen, welches sie ins Dämmer-Spiegelland und zugleich zu neuen Abenteuern fühlt.

Ähnlich wie in Alice im Wunderland sind die Gedankengänge der Protagonisten sehr verwirrend und skurril sowie teilweise verrückt. Durch diesen Schreibstil braucht man einige Kapitel um ansatzweise zu verstehen um was es geht. Allerdings passen die skurrilen und verrückten Tagebucheinträgen von Betty, die als Tagesresumee zu sehen sind, sehr gut zu der Geschichte und ihrer Vielfalt.

Weiters wird die Geschichte entweder in der dritten Person wie in einem Märchen erzählt oder es wird aus der Sicht von Betty in Ich-Form geschildert, welches die Tagebucheinträge der Protagonisten darstellen. Vor allem die herrlich obskuren und lustigen Dialoge machen die Geschichte aber auch humorvoll.

Das Buch ist mit seinem verwirrt skurrilen und verrückt lustigen Erzählstil eine Mischung aus Märchenadaption, Fantasy und anderen Absurditäten. Leider sind gewisse Szenen über weite Strecken sehr verwoben und zugleich nicht nachvollziehbar, wodurch der Spannungsgehalt aus meiner Sicht nach gelassen hat.

Dennoch ist das Ende sehr gelungen und einige Unklarheiten wurden aufgedeckt, aber auch neue wurden geschaffen, was meiner Meinung nach auf eine Fortsetzung hindeuten könnte.

Fazit:
Alice - Follow the White ist eine gelungene, sehr authentisch und verrückt gehaltene Märchenadaption des gleichnamigen Märchen. Wer auf skurille, lustige und sehr absurde Geschichten bzw. Märchen steht, wird dieses Buch lieben.

Alice - Follow the White erhält von mir 3,5 von 5 Sternen.

(Ein Dank an Stephanie Kempin für das Leseexemplar.)
ein tolles, skurriles Buch
von Anonymus am 13.03.2017
ich liebe die Geschichte von Alice im Wunderland und als ich dann den wundervollen Klapptext gelesen hatte war mir klar: dieses Buch muss ich lesen. Und ich wurde nicht entäuscht. Die Geschichte ist eine wundervolle, skurrile Märchenadaption rund um Alice im Wunderland die immer wieder Elemente aus der Originalgeschichte (und auch anderen Märchen) aufgreift und doch so ganz anders ist. Wer sich auf die skurrile Geschichte komplett einlässt und tief eintaucht in die seltsame Welt erlebt eine fantastiche Zeit mit Alice,Chloe,Betty, Gareth und dem Spionagehase. Ich auf jeden Fall habe das getan und die Geschichte sehr genossen. Ich habe gelacht, war manchmal erschrocken und habe mit den fünfen mitgefiebert wie es wohl ausgeht. Ja ich war wirklich begeistert . Ich hoffe nun, dass es noch einen zweiten Teil gibt denn ich würde gerne noch mehr über diese Bande lesen.
Tolle Ideen, viel Spaß und Dialoge zum Schmunzeln
von Anonymus am 12.03.2017
"Ohne auf die teils überraschten, teils erschrockenen Ausrufe hinter sich zu achten, feuerte sie in rascher Folge drei Kugeln in den Sarg." - Zitat aus dem Buch

Inhaltsabgabe (gekürzt):
Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.

Zum Cover:
Als ich das Cover gesehen habe, war ich doch sehr überrascht, da ich mit der Farbwahl nicht gerechnet hatte. Dennoch wurden die Märchenelemente gut mit den Farben kombiniert und ergeben so ein sehr ansprechendes Cover.

Zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt so, wie der Klappentext es zusammenfasst.
Wir befinden uns auf Bettys Beerdigung, Zoey kommt und schießt auf den Sarg. All das nützt nichts, Betty steht wieder auf. Sie kehrt zum Internat zurück und erfährt von Zoey höchstpersönlich, dass sie postmortal von ihr ermordet wurde. Zoey überlebt diese Begegnung nicht, Alice und Chloe erwischen Betty dabei. Trotz allem fliehen sie gemein und wollen herausfinden warum das alles passiert ist. Von einem geheimnisvollen Kaninchen werden sie in eine andere Welt entführt und erleben so das Abenteuer ihres Lebens. Bald verschwimmen Realität und Fiction. Ich habe die Inhaltsangabe gekürzt, weil sie meiner Meinung nach zu viel verrät.

Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil. Sie beschreibt die Umgebung und die Figuren sehr intensiv, sodass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Man liest die Geschichte aus der Sicht von Alice, vor jedem Kapitel befinden sich Tagebucheinträge von Betty. Diese geben einen sehr tiefen Einblick in Bettys Gefühlsleben und eine andere Sicht auf die Situation. Leider hatte ich immer wieder das Gefühl, die Beiden schweifen mit ihren Gedanken vom eigentlichen Thema ab. Immer wieder gab es Sätze und Szene, die ich in jenen Situationen als unnötig oder fehl am Platz empfand. Dadurch zog sich die Geschichte leider etwas in die Länge. Außerdem gibt es immer wieder sehr verschachtelte Sätze. Diese haben dafür gesorgt, dass mein Lesefluss unterbrochen wurde, da ich diese ein zweites Mal lesen musste. Leider kamen auch immer wieder ein paar Sinnfehler vor.

Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf sämtliche Märchen. Im Verlauf der Geschichte lernen wir einige Figuren davon kennen, andere werden wiederum nur kurz erwähnt. Die Parallelen zu den Märchen wurden perfekt in die Geschichte eingebunden. So manche Parallele und so mancher Dialog brachten mich zum Schmunzeln oder zum Lachen. Jedenfalls wurde ich wunderbar unterhalten.

Die Idee zur Geschichte fand ich wirklich gut, nur müsste man ein klein wenig an der Umsetzung arbeiten. Das Ende war für mich ein wenig undurchsichtig und abrupt. Ich konnte die Gründe leider nicht wirklich nachvollziehen und rätselte über die Motive. Leider wurden auch nicht alle Fragen beantwortet.

Die Protagonisten selbst wurden sehr gut ausgearbeitet. Jede Figur war greifbar, ihre Fähigkeiten haben mich anfangs verwirrt. Im Laufe der Geschichte hat sich allerdings geändert. Ich fand die Fähigkeiten sogar sehr faszinierend. Ich fand es auch total cool, dass einige unserer Hauptprotagonisten selbst Charakterzüge, Fähigkeiten oder sonstige Dinge oder Elemente haben, die zu bekannten Märchen gehören. Die Anspielungen auf die "reale" Welt waren ebenso genial wie auf die Märchenwelt. Die Kombination Märchen und Untote passte überraschender Weise auch wunderbar zusammen. Die Verwendung der Spiegel war der faszinierend.

Mein Fazit:
Alles in allem war es eine sehr gute Geschichte. Mir gefielen die Ideen dazu. Die Dialoge ließen mich Schmunzeln und ich wurde gut unterhalten.

Ein Dank geht an den Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar. Herzlichen Dank!
Märchenadaption mit Witz und Verstand
von Anonymus am 11.03.2017
Meinung:
Das Grundrezept ist schlicht und simpel.
Man nehme:
- ein paar altbekannte Märchen
- und eine Prise schwarzen Humor
Dazu mischt man:
- dysoptische Ideen
- Beste Freundinnen Flair
- Schulen als Start- und Endpunkt
- drei Welten Phänomene, damit man auch genug Ausweichmöglichkeiten für eventuelle Ideen hat.

Herausgekommen ist hierbei: Alice - Follower The White.

Der Einstieg in die Geschichte ist großartig verwirrend, da das Buch in zwei Sichtweisen aufgeteilt ist.
Zum Einen liest man aus Betty's - die Untote - Tagebuch und zum Anderen erzählt Alice - die Spiegelsichtige - von der "realen" Seite aus.
Über Chloe, die Dritte im Bunde, erfährt man nicht sehr viel, obwohl ich mir das an manchen Stellen schon gewünscht hätte.
Gut, sie ist ganz gut in Adligen Dingen und kann sich Totstellen. Nichts Besonderes halt...

Trotzdem ist dieser bunte Mix echt liebenswert und ich musste mehrfach laut über die vorhandene Situationskomik lachen. - Man kommt nicht umhin die vorkommenden Märchen zu suchen und zu vergleichen. Eine ziemlich witzige Angelegenheit.

Die drei Freundinnen sind auf der Flucht, hopsen durch Welten und versuchen ein Problem zu lösen, das sie gar nicht verursacht haben, sondern dessen Weg einfach nur den ihren gekreuzt hat.
Dabei begegnen sie diversen interessanten Gestalten.
Unter anderem auch so genannten Seuchenopfern, die, wie normale Zombies auch,
die Sache erst richtig spannend machen.
Mein persönlicher Gestalt-Favorit ist jedoch:
Der Telegramm Falter. - ein überdimensional großer Schmetterling, der, nunja, Telegramme ausfliegt und Nachrichten überbringt.

Alice - Follow The White ist in einfachem, verständlichen Schreibstil gehalten, es war sehr flüssig zu lesen und auch die Geschichte über die reale Welt, das Mären- und Das Dämmer-Spiegel-Land haben mir seeeehr gefallen.

Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle:
Am Ende ging alles zu schnell und ohne viel Erklärungen. Teilweise war es auch ein wenig verworren und mir war manchmal, als hätte ich Textstellen ausgelassen/vergessen.

Fazit:

Für Märchenfans ist diese Adaption ein absolutes MUST-READ.
Gut nachvollziehbar und mit wundervoller Umgebungsgestaltung, hat sich dieses Buch einen Platz in meinem "Lieblingsregal" gesichert (sobald es printet...).
Viel schwarzer Humor, tolle Hauptprotagonisten und eine Führung durch erstaunliche Welten - begleitet von Toten, Untoten und nicht ganz so Toten...

Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐️ Sternen, aufgrund des abrupten Endes und dem fehlenden Informationsfluss an manchen Stellen.
Witzig-skuriller Genremix mit einigen logischen Schwächen
von Anonymus am 11.03.2017
Inhalt:
Alice und ihre besten Freundinnen Betty und Chloe leben in Miss Yorks Internat für Mutare. Mutare sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die von der Außenwelt abgeschottet leben müssen. Als eines Tages Betty stirbt, beerdigt wird und dann als Untote wieder aufersteht, geht das Chaos im Leben der Mädchen erst richtig los: Sie fliehen aus ihrer eigenen Welt und folgen dem weißen Kaninchen ins Dämmer-Spiegel-Land. Und dort fängt die Reise erst an...


Meine Meinung:
In dieser Geschichte passiert wirklich viel. Allein schon die Tatsache, dass sie sich in drei Welten abspielt, gibt genug Potential für eine abenteuerliche und spannende Reise. Die Prämmissen setzt Stephanie Kempin gekonnt um. So hat man als Leser nie das Gefühl, auf der Stelle zu treten, die Story bewegt sich immer voran und bleibt durchweg spannend.


Hierzu trägt auch der erstaunlich schöne Schreibstil bei. Er trägt einen förmlich durch die Geschichte und erzeugt Spannung und Interesse. Schön fand ich außerdem, dass sehr detailverliebt geschrieben wurde. So kommen auch Essen und Schlafen nicht zu kurz, wie es in anderen Geschichten häufig der Fall ist. Das entschleunigt das Geschehen und macht die Geschichte gleichzeitig um Einiges glaubwürdiger.


In Sachen Glaubwürdigkeit konnten bei mir auch die Charaktere punkten. Die Mädchen und auch spätere Begleiter haben alle besondere Fähigkeiten, die ihnen häufig von Nutzen sind. Jedoch können sie diese nicht unbegrenzt und dauerhaft einsetzen, da sie an ihren Kräften zehren. Sie sind also keine Superheldinnen, sondern junge Frauen, die essen, schlafen und sich regenerieren müssen. Das macht sie sehr sympathisch. Insgesamt sind die Charaktere (neben der verrückten Storyline) auch das große Plus dieser Geschichte. Sie wurden sehr liebevoll ausgestaltet und driften nie ins Klischeehafte oder Altbekannte ab.


Abzug in der Endnote gibt es leider für die teilweise sehr verwirrenden Gedankengänge der Protagonistinnen. Ständig überlegen sie, wie es zu all dem kommen konnte, was sie gerade erleben (Betty als Untote, die Vorgänge im Internat, etc. pp.). Diese Gedanken wiederholen sich immer wieder, und immer wieder werden die gleichen Theorien aufgestellt. Das Problem dabei: Leider auch immer mit unterschiedlichen Worten und in unterschiedlichen Zusammenhängen. So erschließt sich dem Leser nie ein vollkommen klares Bild der Situation, in der sich die Mädchen befinden, und am Ende hat man das Gefühl, dass genau diese Auflösung schon viel weiter vorne im Buch gefunden wurde (was im Grunde auch so ist). Die Geschichte wäre gut ohne diese gedankliche Dauerschleife ausgekommen. Dadurch wäre das gut konstruierte Ende spannender und überraschender gewesen und während dem Lesen wäre nicht so viel Leser-Gehirnschmalz unnötig verbraucht worden.


Fazit:
Eine gelungene Märchenadaption, die durch ihre spannende Story und glaubwürdige Charaktere punktet. Leider zu viele verwirrende Gedankengänge und Wiederholungen, die dem Ende ein wenig die Luft aus den Segeln nehmen. 3,5 - 4 Sternchen von mir.
Ein fantastisches, skurriles Feuerwerk
von Anonymus am 10.03.2017
„Ich habe meine Schwester gegessen“.
Doch alles beginnt mit Bettys Beerdigung. Alice und Chloe können es nicht fassen, dass ihre Freundin Betty tatsächlich tot sein soll. Doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse. Zoey, eine Mitschülerin im Mutaren Internat von Miss York, zieht auf einmal eine Waffe und feuert auf Bettys Sarg. Und es wird noch unglaublicher. In der Nacht wacht Betty plötzlich in ihrem Sarg auf und spaziert „quietschlebendig“ davon. Auf ihrem Weg zurück ins Internat trifft Betty auf Zoey. Hier geschieht dann leider ein kleiner Unfall und Betty tötet ihre „Schwester“ Zoey und verspeist anschließend ihr Gehirn. Alice und Chloe entdecken Betty während ihres Festmahles und ihnen ist sofort klar, dass sie flüchten müssen. Also packen sie schnell ihre Sachen und machen sie auf den Weg. Wo genau sie hinwollen wissen sie noch nicht. Unerwartet bekommen sie Hilfe auf ihrer Flucht von einem sprechenden Kaninchen. Durch einen Kaninchenbau betreten sie das Dämmer-Spiegel-Land und dies ist der Auftakt zu einer turbulenten, bunten und skurrilen Reise durch das Dämmer-Spiegel- und das Märchenland.
Staphanie Kempin vermischt auf einzigartige Weise Elemente aus Alice im Wunderland, X-Men, James Bond, Grimms Märchen, Mission Impossible, The Walking Dead und noch vielem anderen. Was auf den ersten Blick überhaupt nicht zu funktionieren scheint verbindet sich auf wunderbare Weise zu einem äußerst abgefahrenen und skurrilen Gesamtbild. Obwohl die Autorin sich an anderen Geschichten bedient und sich Personen, Namen oder Orte ausborgt, drückt sie allem ihren persönlichen Stempel auf und kombiniert die Sachen wie man es nicht für möglich halten würde. So fühlt man sich meistens nur vage an die Originale erinnert und braucht manchmal auch etwas länger um herauszufinden woher man das eine oder andere denn kennt.
Sowohl die Personen als auch die diversen Orte werden mit einer großen Liebe zum Detail beschrieben ohne dabei aber zu langatmig oder ausufernd zu werden. Man bekommt einen sehr guten Eindruck und kann sich alles wunderbar vorstellen. Trotzdem bleibt noch Raum für die eigene Phantasie. Sowohl Alice, Betty und Chloe wie auch das Spionage-Häschen sind mir sofort ans Herz gewachsen und ich war am Ende des Buches doch ein wenig traurig, dass ich mich nun von ihnen verabschieden muss. Gerne hätte ich sie noch ein wenig länger auf ihren Abenteuern begleitet.
Die Handlung ist von Anfang an ziemlich verworren und nicht durchschaubar. Lange Zeit über wusste ich nicht so genau wo die Reise den eigentlich hingehen soll. Dies ist aber nicht so negativ gemeint, wie es jetzt vielleicht klingt. Zu Beginn gibt es einfach so viele Dinge die angesprochen aber nicht ausführlich erklärt werden. So ist z.B. bereits auf den ersten Seiten vom ARO die Rede, dass es sich dabei um das Amt zur Registrierung und Observierung von Mutaren handelt, erfährt der Leser aber erst einige Seiten später. Stück für Stück werden aber die einzelnen, losen Handlungsfäden zu einem großen Ganzen verwebt. Und diese kleinen Aha-Momente wenn ich wieder mal ein Zusammenhang verstanden habe, haben mich sehr gefreut.
„Alice – Follow the White“ zeichnet sich aber nicht nur durch das sehr gelungene Gesamtkonzept aus, sondern besticht vor allem auch durch seinen wunderbaren, an vielen Stellen auch schwarzen, Humor. Vor allem Bettys Tagebuch eintragen strotzen nur so vor komischer Elemente. Mehr als einmal musste ich während des Lesens laut loslachen.
Ich selbst bin eigentlich überhaupt kein Zombie-Fan, doch Stephanie Kempin hat mich davon überzeugt, dass auch Geschichten von und mit Untoten äußerst unterhaltend sein können. Wirklich ein grandioser Roman für alle die schwarzen Humor und Absurditäten lieben. Und allen anderen möchte ich das Buch auch ans Herz legen. Man muss sich einfach nur mutig hineinstürzen, ohne zu viel nachzudenken. So wie Alice sich mutig in den Kaninchenbau stürzt.
Folge dem weißen Kaninchen
von Anonymus am 09.03.2017
Bei einer Beerdigung taucht ein Mädchen auf die dreimal auf den Sarg schießt. Was hat es damit auf sich? Das fragen sich auch Alice und Chloe und gehen dem auf die Spur. Dabei treffen sie auf ein mysteriöses sprechendes Kaninchen und folgen ihm in seinen Kaninchenbau, was sie in ein großes Abenteuer bringt, das ganz anders als erwartet ist.

Diese Geschichte ist einfach nur durchgeknallt, total spannend und lustig, was man schon an dem ersten Satz merkt: "Ich habe meine Schwester gegessen". Es ist alles ein Mix aus die X-Men, The Walking Dead und vielen Märchen, wobei der Märchenteil überwiegt und es somit auch etwas für Leute ist, die Zombies oder Mutanten vielleicht nicht so mögen. Ich für meinen Teil war von dieser Mischung wirklich begeistert, da sie die Geschichte wirklich modern und erfrischend originell macht.
Den Anfang fand ich jedoch etwas holprig, da man eigentlich fast schon in die Geschichte geworfen wird, ohne etwas über diese Welt zu wissen und man wirklich erst ein paar Seiten braucht bis man versteht worum es eigentlich geht, aber dann nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und wird wirklich gut.
Die Personen sind gut durchdacht und haben alle ihre eigenen Art. Es lohnt sich näher über die einzelnen Personen nachzudenken, da sich so einige bekannte Sachen dahinter verstecken, die ich hier nicht verraten möchte. Aber das macht das Lesen wirklich interessant und so lohnt es sich auch auf jeden Fall das Buch zweimal zu lesen. Viellecht findet man dann sogar noch mehr versteckte Dinge.
Das Buch wird abwechselnd aus Alice´ Sicht und als Bettys Tagebuch beschrieben. Jedoch hatte ich so mehr Draht zu Betty, obwohl Alice ja eigentlich die Hauptperson ist. Aber besonders hat mich das nicht gestört, da ich alle Personen in dem Buch toll fand und mir jeder richtig sympatisch war.
Die Handlung war spannend, da es immer wieder Dinge gab, die es auszudecken galt und man richtig miträtseln konnte, was oder wer dahintersteckte. Zwischendurch wurde es auch richtig actionreich, was mir sehr gefallen hatte, auch wenn einige Stellen etwas verwirrend beschrieben wurden, sodass ich auch durch mehrmals lesen nicht so hundertprozentig sagen konnte, was oder wie etwas wirklich passiert ist. Trotzdem wollte ich die ganze Zeit wissen wie es weitergeht. Außerdem ging die Reise durch verschiedene Orte, die einfach wundervoll verrückt oder spannend waren und sind interessanten Wesen begegnet. Dadurch fühlt man sich an die originale Alice im Wunderland Geschichte erinnert und doch war es etwas ganz Neues und Anderes und man konnte so nicht vorraussehen was passieren wird. Aber es war mindestens genauso magisch und schön wie die bekannte Märchenerzählung. Dazu kamen noch Aspekte von anderen bekannten Märchen dazu. Also ein Paradies für Märchenfans.

Zusammengefasst kann ich das Buch, trotz kleiner Mängel, auf jeden Fall weiterempfehlen. Es ist ein wundervolles Abenteuer mit viel Humor, tollen Charakteren und einem wundervollen Hauch von Märchen und mehr als nur eine einfache Reise ins Wunderland.
witzig, spannend - lesenswert
von Anonymus am 08.03.2017
Alice, Chloe und Betty gehören zu den Mutare, Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten. Gerade deswegen werden sie in einem Internat weggesperrt. Als Betty an einer raschen Krankheit stirbt und eine Mitschülerin bei ihrem Begräbnis auf sie schießt um zu verhindern, dass sie als Untote wiederkehrt, geraten die Ereignisse außer Kontrolle. Betty wird wirklich zur Untoten und gemeinsam fliehen sie aus dem Internat. Dass sie dabei einem sprechenden, weißen Kaninchen folgen, bringt sie in eine andere Welt und mitten hinein in eine Auseinandersetzung zweier Königinnen, die dafür verantwortlich ist, dass die Untoten durch die Welten marschieren. Nun wollen die drei diesen Umstand ändern und auf Seiten der Königin der Spiegel die Königin der Dämmerung bekämpfen.

Die Geschichte wird in abwechselnden Kapiteln erzählt, wobei eines immer Auszüge aus Bettys Tagebuch beinhaltet und das nächste sich aktuell mit der Situation befasst. Die Kapitel um Alice sind dabei abenteuerlicher, die um Betty bringen ihre Überlegungen zu den Hintergründen der Geschichte mit sich.
Die Erzählung beginnt im Internat. Dort werden erst einmal die Umstände in unserer Welt geklärt: Es gibt Untote – und ja, sie essen menschliche Gehirne – und was es mit den übernatürlichen Fähigkeiten der Mutare auf sich hat. So ist Chloe schon gestorben, gehört aber zu jenen, die wiederauferstehen können, dabei aber keine Untoten sind. Betty besitzt die Macht über Eis und Alice ist eine Spiegelseherin, auch wenn sie nicht alles für wahr hält, was sie im Spiegel sieht.
Die Konstellation zu Beginn und die Frage, warum ihre Mitschülerin Zoey auf Bettys Leichnam geschossen hat, fand ich recht interessant. Doch schon bald wurde die Geschichte bizarrer. Mit dem Auftauchen des Spionage-Hasen und ihren Übergang in eine andere Welt war viel Fantasie von mir gefragt. Zu Beginn hat mir das nicht so gefallen. Die Ereignisse lehnen sich hier stark an Alice im Wunderland an und ich konnte nicht umhin, immer wieder an diese Geschichte – die mir im Übrigen als Buch gar nicht gefallen hat – zu denken. So bin ich erst langsam in die Geschichte gekommen.
Dann aber konnte sie mich fesseln. Das Dämmer-Spiegelland bot neue Gefährten – neben zahlreichen zombieartigen Untoten, die immer wieder zur Gefahr wurden. Richtig gut gefallen hat mir dann aber der weitere Weg ins Märenland, in dem die Freundinnen, ihr sprechender Hase und ihr neuer Gefährte auf so einige Menschen und Umstände treffen, die an die grimmschen Märchen angelehnt waren. Nicht nur das, sondern auch das gutmütige Gezanke zwischen den verbündeten fand ich immer wieder witzig.
Zum Showdown kamen sie dann noch einmal in unsere Welt zurück und Betty konnte sich ihrer selbst auferlegten Mission widmen. Das Ende schließt den Teil der Geschehnisse ab, lässt aber noch Raum für weitere Erzählungen, sodass ich sehr zufrieden damit war.

Fazit: Alice im Wunderland meets Zombies war erst einmal gewöhnungsbedürftig, stellte sich dann aber als witzige, spannende und lesenswerte Geschichte heraus.
Märchenadaption mit Witz und Verstand
von Anonymus am 07.03.2017
Meinung:
Das Grundrezept ist schlicht und simpel.
Man nehme:
- ein paar altbekannte Märchen
- und eine Prise schwarzen Humor
Dazu mischt man:
- dysoptische Ideen
- Beste Freundinnen Flair
- Schulen als Start- und Endpunkt
- drei Welten Phänomene, damit man auch genug Ausweichmöglichkeiten für eventuelle Ideen hat.

Herausgekommen ist hierbei: Alice - Follower The White.

Der Einstieg in die Geschichte ist großartig verwirrend, da das Buch in zwei Sichtweisen aufgeteilt ist.
Zum Einen liest man aus Betty's - die Untote - Tagebuch und zum Anderen erzählt Alice - die Spiegelsichtige - von der "realen" Seite aus.
Über Chloe, die Dritte im Bunde, erfährt man nicht sehr viel, obwohl ich mir das an manchen Stellen schon gewünscht hätte.
Gut, sie ist ganz gut in Adligen Dingen und kann sich Totstellen. Nichts Besonderes halt...

Trotzdem ist dieser bunte Mix echt liebenswert und ich musste mehrfach laut über die vorhandene Situationskomik lachen. - Man kommt nicht umhin die vorkommenden Märchen zu suchen und zu vergleichen. Eine ziemlich witzige Angelegenheit.

Die drei Freundinnen sind auf der Flucht, hopsen durch Welten und versuchen ein Problem zu lösen, das sie gar nicht verursacht haben, sondern dessen Weg einfach nur den ihren gekreuzt hat.
Dabei begegnen sie diversen interessanten Gestalten.
Unter anderem auch so genannten Seuchenopfern, die, wie normale Zombies auch,
die Sache erst richtig spannend machen.
Mein persönlicher Gestalt-Favorit ist jedoch:
Der Telegramm Falter. - ein überdimensional großer Schmetterling, der, nunja, Telegramme ausfliegt und Nachrichten überbringt.

Alice - Follow The White ist in einfachem, verständlichen Schreibstil gehalten, es war sehr flüssig zu lesen und auch die Geschichte über die reale Welt, das Mären- und Das Dämmer-Spiegel-Land haben mir seeeehr gefallen.

Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle:
Am Ende ging alles zu schnell und ohne viel Erklärungen. Teilweise war es auch ein wenig verworren und mir war manchmal, als hätte ich Textstellen ausgelassen/vergessen.

Fazit:

Für Märchenfans ist diese Adaption ein absolutes MUST-READ.
Gut nachvollziehbar und mit wundervoller Umgebungsgestaltung, hat sich dieses Buch einen Platz in meinem "Lieblingsregal" gesichert (sobald es printet...).
Viel schwarzer Humor, tolle Hauptprotagonisten und eine Führung durch erstaunliche Welten - begleitet von Toten, Untoten und nicht ganz so Toten...

Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐️ Sternen, aufgrund des abrupten Endes und dem fehlenden Informationsfluss an manchen Stellen.
Mega spannende Märchenadaption
von Anonymus am 06.03.2017
„Dass ich in einem Sarg lag, das verstand ich. Aber ich konnte mich nicht daran erinnern, gestorben zu sein, deswegen konnte ich mir nicht erklären, wieso ich in diesem Sarg lag. Also: Ich ging einfach davon aus, dass ich noch lebte, ja? Das ist wichtig für alles, was danach passiert ist.“ (S.18)

Betty, Alice und Chloe sind seht interessante Mädchen. Sie haben unterschiedliche, aber besondere, Fähigkeiten, und nutzen die Chance aus dem Internat von Miss York wegzulaufen. Betty ist als Untote und Mutare ganz besonders begabt, Alice fasst langsam Vertrauen zu ihrer Fähigkeit, und Chloe achtet auf Manieren. Zusammen begeben sie sich auf ein Abenteuer, das nicht nur ihre Welt verändern wird.
Dieses Buch ist fantastisch. Es ist eine Mischung aus Alice im Wunderland, Märchen, und etwas ganz eigenem. Während Alice im Wunderland ziemlich hervorsteht, sind die Märchen nur so am Rande erwähnt. Vorrangig ist natürlich die Seuche. Und das macht dieses Buch zu etwas einzigartigem, mit viel Humor, Blut, und ganz viel durch die Welten laufen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Es wird abwechselnd aus Alice Sicht erzählt, allerdings mit einem allwissenden Erzähler, und aus Bettys Tagebuch vorgelesen. So erfährt der Leser nicht nur, was direkt passiert, sondern auch, welche Gedanken sich speziell Betty zu dem Ganzen macht. Ich mag ja sowieso Perspektivwechsel, aber Bettys Tagebücher geben nochmal mehr Einblick, als ein Erzähler gibt. Alles sehr spannend.
Die Zusammenhänge zwischen den Welten und der Seuche sind sehr überraschend, aber ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Bleibt nur eins zu sagen: Wer Alice im Wunderland, Zombies und spannende Bücher mag, sollte dieses Buch definitiv lesen.

„Wenn wir so zivilisiert wären, dass wir uns im Krieg noch ordentlich verhalten, dann wären wir erst recht zivilisiert genug, um gar keinen Krieg anzufangen.“ (S. 237)
Ein spannendes Buch mit viel Humor
von Anonymus am 02.03.2017
Cover:
Das Cover hat mich sofort in eine Märchenwelt entführt, die ich nicht erwartet hatte. Vor allem finde ich, dass es ein bisschen im Kontrast zum Klappentext steht und gerade das hat es für mich noch spannender gemacht. Ich wollte unbedingt wissen was dahinter steckt!
Der Schreibstil:
Stephanie Kempin schreibt sehr flüssig und mit einem tollen Humor. Anfangs war ich mir nicht ganz sicher, ob das Buch etwas für mich ist, da ich ja eigentlich kein Fan von Untoten bin, aber die Autorin hat es geschafft diese Welt mit einem flüssigen Schreibstil und detaillierten Beschreibungen auch für mich sehr interessant zu machen. (Bin ja bekanntlich ein kleiner Angsthase ;)
Die Charaktere:
Hier könnte ich wahrscheinlich ewig lange über die Charaktere schreiben, aber ich beschränke mich auf die wichtigsten.
Alice: Alice ist ein tolles Mädchen auch wenn sie zu Beginn eher unsicher wirkt. Sie macht im Laufe des Buches, meiner Meinung nach, eine sehr große Entwicklung durch, und zwar ins Positive. Sie lernt, dass sie sich für ihre Besonderheit keineswegs schämen muss und sich nicht verstecken muss. Denn sogar ihre Fähigkeit kann auch für das Gute verwendet werden und sie ist definitiv nicht verrückt, oder? J
Chloe: Chloe ist eine typische Schönheit. Immer darauf bedacht schön auszusehen, denn was ist ein Abenteuer, wenn man dabei furchtbar aussieht? Ich war ihr gegenüber eigentlich ziemlich skeptisch, denn um ehrlich zu sein kann ich mit so typischen Tussen nichts anfangen. Doch im Laufe der Geschichte wird klar, dass sie viel mehr ist als das und sich auch als Freundin echt toll anstellt!
Betty: Hach ja Betty. Betty war die Lustigste der drei Mädchen. Mit ihrem schwarzen Humor und ihren tollen Ansagen hat sie das Buch sehr aufgelockert. Schon bald hat man nicht einmal wirklich bemerkt, dass sie untot ist. Nur manchmal. Ihre Verrücktheit nach Pfefferkuchen allem voran ist sie meiner Meinung nach eine wirklich tolle Protagonistin ohne die die Story nicht dasselbe wäre.
Die Geschichte:
Die Geschichte hat mich sehr überrascht. Ich hatte erwartet, dass es durchaus düster wird und auch irgendwie gruselig, doch die Autorin hat es geschafft, trotz des eigentlich unheimlichen Themas eine wirklich lustige Story daraus zu machen der es auch an Spannung nicht fehlt. Das Buch hat es fast geschafft die volle Bewertung zu erreichen, aber da geht noch mehr.

Empfehlung:
Ein sehr empfehlenswertes Buch mit Spannung, Humor und einem tollen Abenteuer.

Mein Fazit:
Toll!
Skurill, sarkastisch und abenteuerlich
von Anonymus am 01.03.2017
Es handelt sich um eine abgewandelte Märchenadaption von „Alice im Wunderland“ mit einer Prise Horror und schwarzem Humor. Diese wird zum einen aus der Sicht von Alice und zum anderen aus der Sicht von Betty die Tagebuch führt, erzählt. Gerade die Erzählung aus der Sicht der Untoten Betty bietet sehr interessante Eindrücke und sorgt für witzige und interessante Dialoge.

Die Freundinnen Alice, Chloe und Betty ergreifen mit einem merkwürdigen weißen Kaninchen die Flucht von Miss Yorks Schule und verschwinden in einem Kaninchenbau. Eine abenteuerliche, rasante und ziemlich heikle Reise nimmt ihren Lauf.

Ich muss dazu sagen, dass die Geschichte „Alice im Wunderland“ mir bereits in meiner Kindheit nicht gefiel. Der Autorin ist es aber auf liebe- und humorvolle Weise gelungen verschiedene Elemente aus anderen Märchen in dieses einzubinden. Wer die US TV-Serie „Once Upon a Time“ kennt, weiss was ich meine *zwinker*.

Der flüssige und lockere Schreibstil liess mich regelrecht durch die Geschichte gleiten, lediglich die Umgebung im Märenland hätte ruhig etwas detaillierter gestaltet sein können. Diese Geschichte ist zwar Fiktion, aber sie wurde raffiniert und liebevoll umgesetzt. Es ist ein Vergnügen sie zu lesen, und den humorvollen, stellenweise auch sarkastischen Dialogen zu lauschen.

Vor allem Ethan Bond, das mürrische, weiße Kaninchen und die drei sehr unterschiedlichen Freundinnen gefallen mir sehr gut.

Die Geschichte ist gut durchdacht, liebevoll umgesetzt und wird auf unterhaltsame, kreative Weise erzählt. Ich hatte am Anfang Bedenken wegen der Zombies, Untoten etc., denn normalerweise bin ich kein Fan von Horrorlektüre. Die blutigen und gewalttägigen Szenen halten sich jedoch in Grenzen und wurden für mich angenehm in die Geschichte integriert.

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut, das gilt auch für die Banner die uns der Verlag für Werbezwecke zur Verfügung gestellt hat. Dort wurden u. a.. die interessantesten und witzigsten Sprüche erfasst. Davon gibt es einige in der ganzen Geschichte :). Das Kaninchen mit der Armbrust, der geschwungene Schriftzug, die dunklen Farben und die Spielkarten wurden schön kombiniert und dargestellt.

Fazit
Diese Geschichte mit ein paar Horrorelementen, skurillen/crazy Figuren, einer spannenden, abenteuerlichen und auch humorvollen Handlung hat mir sehr gut gefallen und es hat Spaß gemacht sie zu lesen.

Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung für das Buch, das z. Zt. (Stand 01.03.2017) für nur 1,49 EUR als eBook angeboten wird. Schnäppchenpreis! Ich hoffe das es vielleicht weitergeht, denn Spielraum für weitere Abenteuer ist definitiv vorhanden.

Ich bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar.
Grandios! Hilarious! Einfach Genial!
von Anonymus am 28.02.2017
Wow! Wie fange ich am Besten an? "Alice im Wunderland" ist ja, glaube ich, fast jedem ein Begriff. Das Buch "Alice - Follow the white ..." weist auf jeden Fall Parallelen auf und ist trotzdessen komplett anders. Es ist der absolute Hammer. Einerseits düster und blutig und anderseits hell und witzig charmant.

Schon auf den ersten Seiten habe ich mich gekringelt vor Lachen, weil die Geschichte einfach genial geschrieben ist. Demzufolge bin ich wunderbar in der Geschichte gelandet und entwickelte sich auch direkt als sogenannter "Pageturner". Die Autorin weiß wie man einen Spannungsbogen aufbaut und aufrechterhält. Natürlich konnte ich auch das ein oder andere Mal durch unvorhersehbare Wendungen überrascht werden. Einfach Grandios.

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und hauchen der Geschichte Leben ein. Jeder ist auf seine Weise einzigartig und haben ihre Ecken und Kanten. Sie wirken authentisch und nachvollziehbar und haben mein Herz im Sturm erobert. Es hat richtig Spaß gemacht, die fünf Gefährten auf ihrer Flucht oder auch Reise durch die Welten zu begleiten.

So begegnen wir den drei besten Freundinnen Alice, Betty und Chloe, die so unterschiedlich sind, wie Tag und Nacht und doch so ähnlich; dann gibt es da noch ein treffsicheres Kaninchen, das permanent in Eile ist und keine Zeit hat und doch ab und zu die Zeit vergisst und zu guter letzt einen adligen Meisterdieb, der das ein oder andere Geheimnis mit sich rumträgt, aber ein gutes Herz hat.

Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Durch die bildhaften Vergleiche hatte ich ein regelrechtes Kopfkino, komplettiert mit dem humorvollen Charme der Geschichte hatte ich ein regelrechtes Dauerschmunzeln in meinem Gesicht. Ich sag nur "hilarious".

Auf jeden Fall ein Märchen, das anders ist und irgendwie auch besonders. Gut vielleicht war das Ende ein wenig vorhersehbar und doch macht es definitiv Lust auf mehr. JA! Ich WILL mehr und das am besten SOFORT. Wann gibt es die Fortsetzung? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf und hoffe, dass ich nicht allzu lange warten muss. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und begleite die fünf Gefährten liebend gern bei ihrer nächsten Reise, um die Welt zu retten.

Fazit:
"Alice - Follow the white ..." ist ein genialer und märchenhafter Dark Fantasy / Horror-Roman, der mein Herz einerseits verzaubern aber auch mächtig klopfen lies. Die liebevoll gezeichneten Charakter hauchen dieser raffinierten Geschichte Leben ein und machen sie zu etwas ganz besonderem. Der humorvolle Charme der Geschichte ließ mein Leserherz mehr als einmal höher schlagen. Ein absolutes "Must read" für alle, die gern in märchenhafte Welten reisen, die auch ein wenig blutig und düster sein können, und schwarzen Humor mögen. Mein bisheriges Lesehighlight in diesem Jahr. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
erfrischend anders und voller Witz
von Anonymus am 27.02.2017
Inhalt

Auf Betty Beerdigung trauen ihre besten Freundinnen Chloe und Alice ihren Augen nicht als eine junge Frau an den Sarg heran tritt und 3 Schüsse abfeuert. Handelt es sich dabei um ein Aro-Begräbnis? Das Aro (Amt zur Registrierung und Observierung) sorgt dafür, dass Menschen, die sich bei Untoten angesteckt hatten nach ihrem Ableben tot blieben. Aber wie kann es ein Aro-Begräbnis sein, wenn Betty an einer schweren Grippe gestorben ist? Jedoch lassen auch der Krankheitsverlauf und die Tatsache, dass sich keiner angesteckt hat die beiden Freundinnen zweifeln. Sie wollen Licht in die rätselhaften Umstände des Todes bringen und heften sich an die junge Frau.

"Ich habe meine Schwester gegessen. So, jetzt ist es raus." Position 46

Als sie Betty, welche sich gerade das Hirn ihrer postmortalen Mörderin schmecken lässt über der Leiche kauern sehen, trauen sie ihren Augen nicht. Anstatt den Vorfall zu melden, entscheiden sie sich zur Flucht. Ein Abenteuer beginnt...

Das ist meine erste Nacht im Kaninchenhaus. Voller Rätsel, Fragen über Fragen, und dabei bin ich noch nicht einmal bei dem Thema der unterschiedlichen Welten, und der wahnsinnigen Königin angekommen" Position 899

Meine Meinung

Was soll ich sagen? Ich liebe Märchenadaptionen und diese Adaption zu Alice im Wunderland ist bis auf ein paar Schwächen wirklich gut gelungen. Sie verläuft rasant, ist amüsant und schräg. Außerdem tauchen tauchen ein paar andere Märchen auf. Es gibt eine ordentliche Portion Humor und auch an Spannung fehlt es nicht.

Das Cover
Nach diesem Cover würde ich in der Buchhandlung greifen. Es gefällt mir wirklich gut und spiegelt den Inhalt super gut.

Charaktere
Die Charaktere sind meiner Meinung nach etwas blass. Mir fehlt es vor allem an äußerlichen Beschreibungen.

Betty:

Betty ist in ihrer Kindheit, weil ihr Vater bei der Marine arbeitet oft umgezogen. Er ist ein brillanter Stratege. Als im klar wurde, dass er ihre Fähigkeiten nicht für seine Zwecke würde nutzen können. Schickte er sie auf ein Internat für Mutare (Menschen mit besonderen Fähigkeiten). Hier sollte sie lernen ihre Fähigkeiten zu beherrschen und zu unterdrücken. Alice ist eine Jägerin mit eisblauen Augen, die ihren Menschen preisgeben, dass sie das Eis beherrscht. Nachdem sie nach ihrem Tot nicht tot geblieben ist ist sie nun eine Untote.



Alice:

Alice ist die beste Freundin von Betty und Chloe. Sie ist blond und hat blaue Augen. Außerdem ist sie eine Spiegelsichtige und zählt somit zu den Sehern. Sie sieht Dinge in Spiegeln (zum Beispiel ein Kaninchen). Aus diesem Grund meidet sie die Spiegel. Sie hat Angst vor ihrer Fähigkeit und auch davor von den anderen ausgegrenzt und als verrückt erklärt zu werden. Im Verlauf der Geschichte entwickelt Alice sich.

Chloe:

Chloe hat ebenholzschwarzes Haar und dunkle Augen. Sie stammt vom alten Adel ab und sieht immer tadellos aus. Sie hat kein Verständnis dafür, wenn man nicht auf sich achtet. Außerdem ist sie gut trainiert und kann sich totstellen. Sie ist ein Astral.


Ethan Bond:


Dieses Häschen ist wohl der beste Charakter in dieser Geschichte :D. Ethan Bond möchte die Seuche bekämpfen, zieht ständig eine Uhr (es handelt sich dabei um einen Welten-Chronografen) aus der Tasche und blickt darauf. Dieser Chronograf zeigt ihm die Zeit in den verschiedenen Welten an. Er ist ein mürrischer Geselle und der Spion der Königin der Spiegel. Außerdem trägt er eine Armbrust bei ist und reist zwischen den Welten hin und her.

Garreth Underwood:


Garreth ist der beste Dieb des Dämmer- Spiegel -Landes. Er kann Betty Eis-Angriffe mühelos abwehren und nutzt ein Schutzschild aus Tönen. Außerdem hat er lange dunkelbraune Haare



Die Handlung
Man befindet sich durch den Tagebucheintrag direkt im Geschehen. Es gibt Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Diese werden Mutare genannt. Es gibt Jäger, die entweder das Eis oder das Feuer komtrollieren können. Es gibt Astrale die sterben, dann aber doch nicht tot sind und wieder aufwachen und es gibt die Seher. Außerdem gibt es verschiedene Welten die durch Portale verbunden sind. (Das Märenland, das Dämmer-Spiegel-Land und die dampfende Welt). Auch findet das ein oder andere Märchen Eingang.


Der Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin ist locker, flockig und hat Witz. Es gibt immer wieder einen Tagebucheintrag von Betty, auf den dann eine Erzählung von Alice folgt.


Fazit
Eine Empfehlung für diejenigen die Märchenadaptionen und/ oder Alice im Wunderland mögen.



Bewertung
Lesenswert
Humorvoll, actionreich und fantasievoll
von Anonymus am 27.02.2017
Zum Inhalt
Die drei Freundinnen Alice, Betty und Chloe besuchen ein Internat für Menschen mit besonderen Fähigkeiten – sogenannte Mutare. Eines Tages verstirbt Betty unter mysteriösen Umständen an einer Krankheit. Doch sie steht als eine der Untoten, die seit einiger Zeit ihr Unwesen auf der Welt treiben, wieder auf. Als sie auf Chloe und Alice trifft beginnt mit Hilfe eines Spionage-Hasens eine rasante Flucht durch einen Kaninchenbau in eine wunderbare und märchenhafte Welt, die voller Abenteuer steckt. Doch was hat es mit all den Untoten, den Seuchenopfern und Weißen Schatten eigentlich auf sich? Haben die Königin der Spiegel oder die Königin der Dämmerung etwas damit zu tun? Und… können die Mädchen und der Spionage-Hase etwas dagegen unternehmen?

Zum Schreibstil
Ich finde den Schreibstil von Stephanie Kempin sehr gut und angenehm zu lesen. Ich bin immer gut reingekommen in die Geschichte, auch wenn das Buch mal ein paar Tage gelegen hat. Es ließ sich leicht und flüssig lesen.
Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben, zum Einen aus der Sicht von Alice, zum Anderen aus der Sicht von Betty, die in ihr Tagebuch schreibt. Dies ermöglicht gerade bei Betty interessante Einsichten, da der Leser erfährt, was in ihr vorgeht und wie sie mit ihrem Dasein als Untote fertig wird.

Das Cover
Das Cover ist genial! Mich spricht es total an. Es passt auch sehr gut zur Geschichte und lässt erahnen, worum es geht. Für mich ist dieses Buch ein absoluter Coverliebling!

Meine Meinung
„Alice – Follow the White“ ist wirklich eine sehr gelungene Märchenadaption und ein tolles Debut der Autorin! Ich habe jede Leseminute sehr genossen!
Auch wenn ich zunächst etwas skeptisch war, ich liebe Märchenadaptionen, weshalb mich dieses Buch sofort angesprochen hat, jedoch kann ich mit Untoten, Zombies, etc. nicht sehr viel anfangen. In dieser Geschichte fand ich dies jedoch sehr gut umgesetzt! Es wurde nicht allzu blutig oder eklig, sodass dieses Buch auch wirklich gut für Jugendliche geeignet ist.
Inhaltlich hat mich dieses Buch ebenso überzeugt! Stephanie Kempin hat wirklich einige eigene Ideen in ihrer Geschichte, die diese einzigartig machen. Die kleinen Verknüpfungen zu anderen Märchen machen diese Geschichte bunter. Die Charaktere sind abwechslungsreich und authentisch. Zum Teil erlebt der Leser eine Entwicklung der Charaktere mit, was sehr interessant ist. Außerdem steckt dieses Buch voller Abenteuer und Überraschungen. Es gibt sehr viele spannende, actionreiche Szenen, aber auch viele lustige Momente. Besonders angetan hat es mir das Spionage-Häschen Ethan Bond. Ein etwas grimmiges weißes Häschen, das immer zur Eile antreibt und eine riesengroße Spionage Ausrüstung besitzt.
Wer nicht an Wunder glaubt, sollte unbedingt in diese Geschichte eintauchen und sich ins Dämmer-Spiegel-Land entführen lassen!

Lieblingszitat
„Es heißt übrigens, wer die ganze Geschichte eines Wesens kennt, kann sie auch beenden. Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Noch enden unsere Geschichten nicht.“

Leseempfehlung
5 von 5 Sterne!
Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen! Vor allem wenn du Märchenadaptionen magst und Lust auf eine spannende Geschichte mit viel Humor hast. Meiner Meinung nach ist die Geschichte für Jugendliche ab 12 sowie Erwachsene geeignet.
Rezension zu "Alice - Follow the White"
von Anonymus am 27.02.2017
Betty stirbt recht schnell an einer angeblichen Grippe. Bei ihrer Beerdigung taucht Zoey auf und schießt ganz unbewegt auf den geschlossenen Sarg. Bevor jemand reagieren kann, geht Zoey wieder. Keiner versteht, was hier geschehen ist. Naja, fast keiner. Immerhin ist die Schule von Miss York keine normale Schule. Hier sind nur ganz besondere Mädchen eingeschrieben.

Nachts wird Betty wach und versteht ihre Welt nicht mehr. Sie gräbt sich auch und trifft in der Küche auf Zoey. Kurzerhand bringt sie Zoey um und kommt auf den Geschmack von Zoey’s Hirn. Genau in dieser Situation treffen sie ihre Freundinnen Alice und Chloe. Doch anstatt Betty bei Miss York anzuschwärzen, flüchten die drei. Doch sehr weit kommen sie nicht. Und dann taucht da dieses weiße Kaninchen auf und hilft den dreien bei der Flucht. Direkt in seinen unterirdischen Bau. Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf …

„Alice – Follow the White“ ist eine fantastische Geschichte aus der Feder der Autorin Stephanie Kempin.

Weitläufig hat die Geschichte die Wurzeln von „Alice im Wunderland“. Doch es erscheinen noch viel mehr bekannte Märchen- und Legendengestalten in der Story. Selbst Betty und Chloe haben ihren eigenen Ursprung.

Der Schreibstil ist flott und humorvoll. Das Buch ließ sich gut und schnell lesen. Der Anfang ist rasant und spannend. Häufen sich doch Ereignisse, die neu zusammen gewürfelt wurden. Was eigentlich nicht zusammen passt, ist hier in der Geschichte recht gut zusammen gefügt worden.

Allerdings muss ich schon erwähnen, ich mag das Ursprungsbuch „Alice im Wunderland“ nicht sonderlich. Hier fand ich die Verschmelzung verschiedener Geschichten sehr gelungen, selbst die Alice Geschichte.

Die erste Hälfte des Buches hat mich wirklich begeistert. Als die Truppe dann aber in das Märenland überwechselte, fand ich alles etwas überzogen. Ich konnte dann auch nicht mehr wirklich in der Geschichte abtauchen. Für mich sank das Level des Inhaltes merklich. Ich fand auch den Humor nicht mehr so gelungen. Ich erwischte mich öfters, dass ich über die Kapitel etwas schneller drüber gelesen habe. Für mich persönlich fand ich das etwas misslungen und schade. Ich hätte mir für den Fortgang der Geschichte etwas mehr gewünscht. Vor allem, nach dem gelungenen Anfang.

Das Cover des Buches gefällt mir hier besonders gut. Das Kaninchen mit der Armbrust umringt von den Karten finde ich richtig gelungen.

Von der Preis Leistung her gesehen ist das Buch auf jeden Fall ein Experiment wert. Aber Vorsicht, es ist nicht die übliche Alice Geschichte, man muss sich hier auf einiges einstellen!
skurril komisch, eine Welt die man entecken muss.
von Anonymus am 27.02.2017
~~Meinung~~



~~Cover~~

Ich war direkt auf diesem Cover beeindruckt. Auch ohne Titel könnte man direkt erahnen, welches Geschichte hier im Vordergrund ist und ich liebe die Geschichte von Alice.



~~Zum Inhalt~~

Die ersten paar Zeilen verhalfen mir sofort in die Geschichte. Was daran lag, dass man von Betty, einer der Figuren, direkt angesprochen wird und ihr misslingen Lage sofort klar wir, welche sie mir Humor untermalt. Außerdem musste ich schon beim ersten Satz direkt grinsen. Toller Humor.
Was mich aber etwas verwirrt hat, war der Sprung zu Alice, welche den zweiten Erzählstrang bildet. Einmal wird aus der Sicht von Betty in Form eines Tagebucheintrags berichtet; also einer Art Rückblick und einmal erlebt man, die Gegenwart mit Alice und den restlichen Figuren. Diese beiden Stränge wechseln sich kapitelweise ab.
Daher hat es bei mir ein wenig geholpert und ich musste mich da erst mal dran gewöhnen.

Nach einigen Kapiteln wollte ich aber den Wechsel nicht mehr missen. Die Autorin schafft es mit dem Wechsel, sowohl die Gegenwart noch mal zu untermalen und tiefere Einblicke zu geben und dazu noch einen zweiten Handlungsstrang auf zu bauen. Was mir sehr gut gefallen hat und mich so komplett in die Geschichte fallen lassen konnte und der Geschichte an tiefe verleiht.

Die Spannung wurde aus meiner Sicht nicht durch die Handlung, also die Lösung des Problems von Betty, sondern mich hat mehr die Reise der Figuren dazu bewegt, immer weiter lesen zu wollen und mehr über die Länder in der Geschichte zu erfahren.
Weil, es immer wieder kleine versteckte Andeutungen zu anderen Geschichten gab und die Welt so vielschichtig und anders war, kamen immer wieder Fragen zu ihnen auf.

Das war jedoch schnell da und sehr vorhersehbar, was für mich nicht schlimm war, denn auch, wenn man diese Geschichte als Einteiler abschließen könnte, ergeben sich für mich dennoch Fragen.



~~Figuren~~

In der Geschichte hat jeder Figur seinen Platz. Alle wurden sie mich Märchenatriputen ausgestattet und man hat einfach seinen Spaß daran sie mit der Märchenfigur zu vergleichen, um zu merken, dass sie dann doch nicht so sind.

Ich konnte den Figuren sehr gut folgen und ihr Handeln besonders das von Betty konnte ich sehr gut nachvollziehen und war schlüssig.

Ein paar Figuren waren mir aber nicht so präzise. Wie die Königin der Spiegel, diese kann ich so gar nicht charakterisieren und ist mir noch sehr unbekannt.

Auch über den Spionage Hasen hätte ich gerne ein wenig mehr erfahren.



~~Fazit~~

„Alice – Follow the White“ ist eine tolle Geschichte mit vielen Ecken, Kanten und geheimen Nischen, welche man entdecken kann. Hier reicht es nicht nur einmal zu lesen, dieses Buch bittet darum es zwei dreimal zu lesen, um alle Nischen zu erkennen.
Mein absolutes Highlight war Bettys toller Humor, welcher mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.
Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.



~~Bewertung~~

5 von 5 Traumwolken
Alice erfrischend anders :)
von Anonymus am 27.02.2017
Vorab - vielen Dank an den Verlag für mein Leseexemplar - es hat mir viel Freude bereitet. :)

Inhalt:

Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten. Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?

Cover:

Das Cover erweckt aufsehen - es ist einfach anders und durch die Farbgestaltung von Schwarz/Weiß und nur wenigen Roten Elementen doch auffallend. Die Armbrust gewinnt an Bedeutung, wenn man das Buch gelesen hat und weckt. Ein wirklich zutreffendes Cover auch mit dem Mädchen darauf.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich in eine andere Welt abtauchen lassen. Zu Beginn fiel es mir recht schwer vorwärts zukommen. Ich kann nicht richtig beurteilen woran es lag. Der Schreibstil war einfach etwas anders und so habe ich für wenig Seiten schnell mal eine Stunde gebraucht. Desto weiter ich gekommen bin desto besser und flüssiger wurde es jedoch. Und ich muss gestehen, dass durchhalten der ersten Seiten hat sich gelohnt. Als Alice, Chloe und Betty erst Mal im Dämmer-Spiegel-Land ankamen ging das Buch nur so an mir vorbei.

Im Märenland habe ich des Öfteren schmunzeln müssen. Die Autorin schafft es super, Märchen wiederzugeben und ich habe gerne "mitgeraten" von welchem es nun wieder handelt.

Leider kam mir die Landschaft dabei etwas zu kurz. Die Bäume wurden zwar beschrieben und das man in einem Wald ist, aber so richtig in dem Wald bin ich dann doch nicht gewesen.

Die Beschreibung der Landschaft hat mir Leider in allen Welten gefehlt. Und dabei startete die Beschreibung der Schule sehr vielversprechend.

Die Charaktere waren für mich sehr geheimnisvoll beschrieben. Bis auf Alice und Betty. Diese beiden konnte ich sehr gut einschätzen und auch Chloe. Doch vor allem Garreth und den Spionage-Hasen gaben für mich immer wieder Rätsel auf und haben es für mich spannend gehalten.

Die Handlung an sich war skurril, verrückt und nicht von dieser Welt - eben genauso wie bei Alice es schon immer war, wenn sie in ihrem Wunderland ist.

Fazit:

Da mir die Beschreibung der Landschaft zu wenig war (der Schreibstil nicht farbenfroh genug), und der Schreibstil zu Beginn leider nicht so locker zu lesen war, gibt es von mir einen Stern Abzug und somit 4 von 5 Sterne.

Ansonsten hat es mir sehr viel Spaß bereitet mit Betty, Alice und Co. zu Rätseln was in den Welten vor sich geht, was Zoey sich bei ihrem Angriff gedacht hat und was hinter Garreth und Co. steckt.

Für alle Alice Fans ist dieses Buch sowieso ein Lese Muss, aber auch für alle anderen Jugendbuch- und Fantasyfans unter euch :)
Unterhaltsamer Genre-Mashup
von Anonymus am 27.02.2017
Alice - Follow the White ist ein unterhaltsamer Mashup aus Jugendbuch, Märchen und Zombieroman.

Das Buch:

Die Handlung beginnt in einer Welt, die im Prinzip unsere ist oder besser gesagt, bis kurz vor Beginn der Handlung war. Denn es gibt mittlerweile einige Unterschiede. Einige Menschen haben "magische" Fähigkeiten entwickelt. Noch wird allerdings versucht diese Fähigkeiten der so genannten Mutare zu kontrollieren bzw. zu unterdrücken. Doch damit nicht genug. Neuerdings gibt es noch ein neues Problem: Untote.

Auch Alice, Chloe und Betty gehören zu diesen Mutaren. Sie gehen zu einer speziellen Schule, wo sie lernen sollen ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Für die drei Mädchen nimmt das Leben eine Wendung zum noch Seltsameren, als Betty stirbt und zu untotem Leben wiedererwacht. Allerdings ist sie nicht unkontrolliert und mordlustig wie die anderen Untoten, sondern verhältnismäßig beherrscht. Die drei beschließen zu fliehen, um Betty zu beschützen. Dabei erhalten sie unerwartet Hilfe von einem sprechenden Kanninchen, dem sie ins Spiegelland folgen. Hier erleben sie ein verrücktes Abenteuer, das durchaus einige Parallelen zu den Abenteuern einer berühmten Namensvetterin in einem ähnlichen Wunderland hat.

Meine Meinung:

Die beiden Alice-Bücher von Lewis Carroll sind zeitlose Klassiker, die wahrscheinlich fast jeder kennt; wenn auch nur aus den vielen Adaptionen. Auch Alice - Follow the White ist natürlich eine solche Adaption. Die Autorin übernimmt viele Details aus der Vorlage, erzählt dabei aber eine neue Geschichte. Kempins Geschichte ist dabei erwachsener und auch ein wenig härter als die Vorlage. Von daher ist es eindeutig ein Jugendbuch und kein Kinderbuch. Wie viele moderne Jugendbücher ist es aber durchaus auch für erwachsene Leser interessant.

Das Buch überzeugt aber nicht nur durch seine innovative Geschichte, sondern auch durch seinen guten Schreibstil. Fern von karger Hauptsatzprosa transportiert Kempins Stil die Stimmung sehr gut. Insbesondere hat mir das Spiel mit den Erzählperspektiven gut gefallen. Die Hauptkapitel werden aus Alice Perspektive erzählt. In diesen Kapiteln schreitet vor allem die Handlung voran. Zwischen diesen Kapiteln gibt es immer wieder Tagebucheinträge aus Bettys Perspektive, in denen das Geschehen hinterfragt wird.

Einzig der Schluss hat mich nicht völlig überzeugt, da hier zu sehr erklärt wird, was eigentlich der Hintergrund des Geschehens war, anstatt dies dem Leser aus der Handlung heraus zu vermitteln.

Fazit:

Eine absolut lesenswertes Buch für alle Alice-Fans und alle, die es noch werden wollen.

Wertung: 4,5/5 Sternen
Märchenadaption mit Witz und Verstand
von Anonymus am 27.02.2017
Meinung:
Das Grundrezept ist schlicht und simpel.
Man nehme:
- ein paar altbekannte Märchen
- und eine Prise schwarzen Humor
Dazu mischt man:
- dysoptische Ideen
- Beste Freundinnen Flair
- Schulen als Start- und Endpunkt
- drei Welten Phänomene, damit man auch genug Ausweichmöglichkeiten für eventuelle Ideen hat.

Herausgekommen ist hierbei: Alice - Follower The White.

Der Einstieg in die Geschichte ist großartig verwirrend, da das Buch in zwei Sichtweisen aufgeteilt ist.
Zum Einen liest man aus Betty's - die Untote - Tagebuch und zum Anderen erzählt Alice - die Spiegelsichtige - von der "realen" Seite aus.
Über Chloe, die Dritte im Bunde, erfährt man nicht sehr viel, obwohl ich mir das an manchen Stellen schon gewünscht hätte.
Gut, sie ist ganz gut in Adligen Dingen und kann sich Totstellen. Nichts Besonderes halt...

Trotzdem ist dieser bunte Mix echt liebenswert und ich musste mehrfach laut über die vorhandene Situationskomik lachen. - Man kommt nicht umhin die vorkommenden Märchen zu suchen und zu vergleichen. Eine ziemlich witzige Angelegenheit.

Die drei Freundinnen sind auf der Flucht, hopsen durch Welten und versuchen ein Problem zu lösen, das sie gar nicht verursacht haben, sondern dessen Weg einfach nur den ihren gekreuzt hat.
Dabei begegnen sie diversen interessanten Gestalten.
Unter anderem auch so genannten Seuchenopfern, die, wie normale Zombies auch,
die Sache erst richtig spannend machen.
Mein persönlicher Gestalt-Favorit ist jedoch:
Der Telegramm Falter. - ein überdimensional großer Schmetterling, der, nunja, Telegramme ausfliegt und Nachrichten überbringt.

Alice - Follow The White ist in einfachem, verständlichen Schreibstil gehalten, es war sehr flüssig zu lesen und auch die Geschichte über die reale Welt, das Mären- und Das Dämmer-Spiegel-Land haben mir seeeehr gefallen.

Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle:
Am Ende ging alles zu schnell und ohne viel Erklärungen. Teilweise war es auch ein wenig verworren und mir war manchmal, als hätte ich Textstellen ausgelassen/vergessen.

Fazit:

Für Märchenfans ist diese Adaption ein absolutes MUST-READ.
Gut nachvollziehbar und mit wundervoller Umgebungsgestaltung, hat sich dieses Buch einen Platz in meinem "Lieblingsregal" gesichert (sobald es printet...).
Viel schwarzer Humor, tolle Hauptprotagonisten und eine Führung durch erstaunliche Welten - begleitet von Toten, Untoten und nicht ganz so Toten...

Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐️ Sternen, aufgrund des abrupten Endes und dem fehlenden Informationsfluss an manchen Stellen.
aussergewöhnlich und humorvoll
von Anonymus am 27.02.2017
Handlung:
Alice, Betty und Chloe sind seit ihrer Kindheit zusammen auf der Schule von Miss York und Freundinnen. Eines Tages stirbt Betty und bei der Beerdigung taucht Zoey auf, Mitschülerin von Betty und schießt ins Grab.
Alice und Chloe verstehen nicht, warum die Schulleitung nichts dagegen unternimmt und wollen Nachforschungen anstellen.
Am Abend wollen sie Zoey hinterher spionieren, treffen plötzlich auf Betty, die gerade dabei ist, das Gehirn von Zoey zu essen. Betty ist nun eine Untote.
Die drei Freundinnen müssen nun fliehen......

Meine persönliche Meinung:
Ich hatte mich für dieses Buch entschieden, weil mir das Cover sehr gut gefallen hat, der Klappentext mir zugesagt hatte und ich auf "Horror" und "Spannung" gehofft hatte.
Die Geschichte mit Bettys Tagebuch, wo sie berichtet, dass sie ihre Schwester getötet hat, somit war die Spannung schon mal da, aber, im Laufe der Erzählung war von sehr viel Spannung nicht mehr übrig und auch von Grusel nichts zu lesen. Das einzige was "gruselig" war, war das die Gehirne gegessen werden, was jedoch wenig vorkam.

Der Erzählstil ist mit einem Perspektivenwechsel von Alice zu Betty und wieder zurück geschildert. Betty führt Tagebuch über die Ereignisse und fasst alles zusammen. Ehrlich gesagt haben mir die Tagebucheinträge besser gefallen als die Geschichte von Alice.

Der Leser wird zwar in mehreren Welten entführt, schlüpft gemeinsam mit den Charakteren durch den Kaninchenbau, aber die Spannung kam bei mir nicht auf. Lachen und schmunzeln musste ich jedoch häufiger :)

Die Autorin hält sich sehr an das Original "Alice im Wunderland" aber gemischt mit absurden Ideen, die mich eben zum Lachen und schmunzeln gebracht haben.

Das Ende ist zwar gut aber es ist auch die Möglichkeit offen geblieben, das es eine Fortsetzung geben kann.

Mein Fazit:

Obwohl es nicht gruselig und sehr spannend ist, ist es jedoch lesenswert. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet und irgendetwas fehlte mir.
aussergewöhnlich und humorvoll
von Anonymus am 27.02.2017
Handlung:
Alice, Betty und Chloe sind seit ihrer Kindheit zusammen auf der Schule von Miss York und Freundinnen. Eines Tages stirbt Betty und bei der Beerdigung taucht Zoey auf, Mitschülerin von Betty und schießt ins Grab.
Alice und Chloe verstehen nicht, warum die Schulleitung nichts dagegen unternimmt und wollen Nachforschungen anstellen.
Am Abend wollen sie Zoey hinterher spionieren, treffen plötzlich auf Betty, die gerade dabei ist, das Gehirn von Zoey zu essen. Betty ist nun eine Untote.
Die drei Freundinnen müssen nun fliehen......

Meine persönliche Meinung:
Ich hatte mich für dieses Buch entschieden, weil mir das Cover sehr gut gefallen hat, der Klappentext mir zugesagt hatte und ich auf "Horror" und "Spannung" gehofft hatte.
Die Geschichte mit Bettys Tagebuch, wo sie berichtet, dass sie ihre Schwester getötet hat, somit war die Spannung schon mal da, aber, im Laufe der Erzählung war von sehr viel Spannung nicht mehr übrig und auch von Grusel nichts zu lesen. Das einzige was "gruselig" war, war das die Gehirne gegessen werden, was jedoch wenig vorkam.

Der Erzählstil ist mit einem Perspektivenwechsel von Alice zu Betty und wieder zurück geschildert. Betty führt Tagebuch über die Ereignisse und fasst alles zusammen. Ehrlich gesagt haben mir die Tagebucheinträge besser gefallen als die Geschichte von Alice.

Der Leser wird zwar in mehreren Welten entführt, schlüpft gemeinsam mit den Charakteren durch den Kaninchenbau, aber die Spannung kam bei mir nicht auf. Lachen und schmunzeln musste ich jedoch häufiger :)

Die Autorin hält sich sehr an das Original "Alice im Wunderland" aber gemischt mit absurden Ideen, die mich eben zum Lachen und schmunzeln gebracht haben.

Das Ende ist zwar gut aber es ist auch die Möglichkeit offen geblieben, das es eine Fortsetzung geben kann.

Mein Fazit:

Obwohl es nicht gruselig und sehr spannend ist, ist es jedoch lesenswert. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet und irgendetwas fehlte mir.
Individuell, crazy, großartig!
von Anonymus am 27.02.2017
Das Buch "Alice-Follow the White" von Stephanie Kempin ist in Epub-Format 285 Seiten lang und beim Papierverziererverlag erschienen.

Das Buch erscheint in einer Printausgabe, sowie als Ebook. Das Cover ist bereits ein großartiger Eyecatcher und fängt den Inhalt des Buches perfekt ein. Die Ebookausgabe ist übersichtlich gegliedert und in einem ansprechenden Format.

Das Märchen beginnt mit Bettys Tot und ihrer Beerdigung, auf der ihre Mitschülerin Zoey auftaucht und einfach so eine Ladung Munition in ihren Sarg ballert. Kurze Zeit später erwacht Betty und sucht ihre postmortale Mörderin. Bettys Zorn und ihren Hunger bekommt Zoey sogleich zu spüren, aber nur einen Augenblick, denn dann ist auch Zoey tot, für immer. Bettys Freundinnen finden die Untote und eigentlich müssten sie das Mädchen gleich verpfeifen, aber für was hat man schon beste Freundinnen? Chloe und Alice fliehen mit Betty und obwohl Alice ihre Kräfte nicht mehr einsetzten wollte, bleibt ihr nun nichts anders übrig als die Spiegelsicht zu nutzen. Prompt taucht ein weißes, mürrisches Kaninchen mit Armbrust auf und führt die Mädchen in eine andere Welt zwischen die Märchen. Ein rasantes, schräges Abenteuer beginnt!

Die Geschichte selbst ist wie ein Märchen konstruiert, in dem auch viele Parallelen zu alten Märchen unserer Kindheit gezogen werden. Dennoch ist die Story absolut eigenständig mit verrückten Ländern und Protagonisten, mit viel Magie, einer Seuche und jeder Menge Blut und Untoter. Dabei wechselt der Leser seine Sicht immer zwischen Bettys Tagebucheinträgen und Alice. Die Geschichte ist spannend, mit viel schwarzem Humor und absolut skurril, crazy und außergewöhnlich. Sehr selten findet man in die Richtung gehend, ähnliche Werke. Stephanie Kempen ist es gelungen mit Worten eine total verdrehte Geschichte zu kreieren, die man durchaus als Kunstwerk bezeichnen kann. Einige tiefgehende Zitate, die in künstlerischen, fast schon poetischen Sätzen widergegeben wurden, musste ich auch gleich in mein Zitatenbuch übernehmen. Hier kommt ein Beispiel:

Zitat: "Liebe Alice, dass ist manchmal der ganze Sinn und Zweck des Suchens. Etwas zu finden. Wenn du dir vorher zu genau überlegst, was du finden willst, dann übersiehst du sehr wahrscheinlich alles andere. Dann gehst du am Ende vielleicht mit dem nach Hause, was du finden wolltest- und lässt tausend andere Dinge unterwegs liegen, die du gebraucht hättest, weil du in deinem engen Kopf beschlossen hast, dass du diese Dinge nicht suchst. Verstehst du?"

Fazit: Die absolut schräge, verdrehte Geschichte mit Parallelen zu unseren alten Kindermärchen, ist durchzogen von Blut, schwarzem Humor, verrückten Ländern und Personen, Magie und Untoter. Ein außergewöhnliches, individuelles Buch, welches man durchaus als Kunstwerk bezeichnen kann und welches eine überraschende Tiefe besitzt. Skurril, individuell, crazy, großartig! Unbedingt Lesen!
Abgedreht, aber genial
von Anonymus am 27.02.2017
Alice, Betty und Chloe sind beste Freundinnen und Schülerinnen an Miss Yorks Schule für Mutare, ein Internat, an denen die Jugendlichen leben, die von den "normalen" Menschen nicht gern gesehen werden. Doch heute ist ein trauriger Tag, denn Betty verstarb an einer Krankheit. Alice und Chloe können es kaum glauben, noch weniger können sie glauben, dass sie kurz nach Bettys Beerdigung diese in einem Flur vorfinden und was sie macht, ist noch unglaublicher. Betty beugt sich gerade über ihre Widersacherin Zoey und nun ja, läßt es sich schmecken. Schnell wird den Dreien klar: sie müssen flüchten. Welch ein Glück, dass gerade jetzt dieses weiße Kaninchen auftaucht, das Alice schon mehrfach in Spiegeln zu sehen geglaubt hat. Die drei Freundinnen flüchten gemeinsam mit dem Kaninchen durch einen Spiegel und befinden sich plötzlich in einem Land, in dem nichts mehr so ist, wie sie es kennen. Doch was sie nun erfahren, ist noch unglaublicher, denn die Krankheit, die auch Betty befiel, ist auch hier zu finden, doch die Menschen, die es hier bekommen, sind nicht in dem Zustand, in dem Betty ist. Gibt es eine Chance der Heilung? Was hat es überhaupt damit auf sich? Fragen über Fragen und die Suche nach Antworten beginnt.
Meine Meinung:
Gleich der erste Satz der Geschichte ließ mich schon vermuten, dass ich hier eine völlig ausgefallene und ungewöhnliche Märchenadaption in der Hand hielt. Um welches Märchen es geht, ist ja schon am Titel ganz klar zu erkennen, nämlich Alice im Wunderland, das ich schon als Kind absolut geliebt habe. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht und ich war ganz schnell mitten im kunterbunten Geschehen rund um Alice und ihre Freundinnen. Der Schreibstil ist gut verständlich und flüssig und die Seiten flogen nur so vorbei. Was mir sehr gut gefallen hat, ist der schwarze Humor, der hier immer wieder mit eingebracht wird: ich sage nur Betty, die Untote, die Gehirne isst und ich trotzdem darüber schmunzeln musste. Allzu ernst darf man die Geschichte allerdings nicht nehmen, denn dann verpasst man hier einfach ganz viel schräge Ideen. Auch wenn es hier viel Humor gibt, ist es aber auch sehr spannend zu lesen, denn es gibt so einige Abenteuer, die die Freundinnen mit dem Spionage-Hasen, der auch noch Ethan Bond heißt, erleben. Es wird also schräg und rasant und ich konnte den Reader kaum aus der Hand legen.
Die Welt, die hier erschaffen wird, ist schon die eines Märchens und auch wenn man neben vielen Figuren des Wunderlandes auch auf weitere Märchenfiguren und deren merkwürdigem Verhalten trifft, ist diese Welt doch auch etwas eigenes. Ich habe hier immer wieder Parallelen zu anderen Märchen entdeckt, so war ich bei einem Schachspiel dabei, dass mir doch bekannt vorkam, traf den Froschkönig und noch viele weitere Märchengestalten. Es gibt auf jeden Fall ganz viel zu entdecken.
Interessant ist auch der Erzählstil dieser Geschichte, denn auch wenn sie Alice im Titel hat, wird die Ich-Erzählung durch die Untote Betty erzählt. Allerdings wechseln sich die Kapitel ab, mal haben wir den personellen Erzähler, mal gibt Betty das Geschehen zum Besten. Wobei in den Betty-Kapiteln alles noch einmal so ein wenig zusammengefasst wird aus ihrer Sicht. Das hat hier durchaus ein wenig Märchenonkelcharaktere und brachte noch einmal mehr Abwechslung ins Geschehen.
Die Charaktere sind durchweg besonders und auch in ihren Fähigkeiten sehr speziell. Ich mochte die drei Freundinnen mit all ihren Wunderlichkeiten und die Unterschiede zwischen den Persönlichkeiten sind perfekt gelungen. Eine meiner Lieblingsfiguren ist der ewig mürrische Spionage-Hase Ethan Bond, bei dessen Namen alleine ich schon schmunzeln musste und der, genau wie sein Pendant im originalen Alice, immer darauf besteht, dass er keine Zeit hat. Auch sonst sind die Charaktere sehr lebendig geworden und ich konnte sie mir lebhaft vorstellen.
Mein Fazit:
Dieser skurile, abgedrehte Roman hat mir von der ersten Seite an gefallen und brachte mich schon so einige Male zum Schmunzeln. Freunde des schwarzen Humors, die einmal eine etwas andere Märchenadaption lesen möchten, sind hier eindeutig richtig. Sei es die Welt, die Erzählweise oder die Charaktere, alles wirkt sehr lebendig und hat trotzdem einen märchenhaften Stil behalten. Ich habe mich mit diesem Buch sehr wohlgefühlt und bin begeistert, denn es bietet einmal etwas ganz anderes. Unbedingt lesen!
Märchen und Zombies
von Anonymus am 27.02.2017
Inhalt: Betty, Chloe und Alice sind schon seit ihrer Kindheit befreundet und haben diese gemeinsam auf dem Internat für Mutare verbracht. Hierher kommen Menschen mit besonderen Fähigkeiten, um zu lernen, diese zu beherrschen. Als Betty überraschend stirbt und dann auch noch von der Schulzicke Zoe in ihrem Sarg erschossen wird, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Denn Betty bleibt nicht tot und Zoey dadurch nicht am Leben. Anstatt ihre Freundin zu verraten helfen Chloe und Alice ihr allerdings. Denn ihre beste Freundin verhält sich keinesfalls wie eine der normalen Untoten, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Auf der Flucht treffen die Mädchen auf einen sprechenden Spionage-Hasen und folgen ihm kurzerhand durch ein Kaninchenloch.

Meinung: „Alice- Follow the White“ ist eine Mischung aus Mädchen und Zombieroman, mit einer gehörigen Prise schwarzem Humor und jeder Menge schrägen Charakteren.
Im Mittelpunkt stehen die Freundinnen Alice, Betty und Chloe, die mir alle sehr gut gefallen haben. Sie sind alle gut durchdacht und wirken lebendig. Und sie sind Mutare. Das sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten, vor denen sich „normale“ Menschen allerdings oftmals fürchten. In dem Internat von Miss York wird ihnen beigebracht, mit ihren Gaben zu Recht zu kommen und sie dann zu unterdrücken.
Die Beschreibungen der verschiedenen Gaben sind sehr interessant. Es gibt bestimmte Gaben, die man haben kann und beherrschen muss. Alice kann durch Spiegel sehen, hasst allerdings ihre Gabe, da man ihr immer eingeredet hat, dass alles nur Einbildung wäre. Chloe kann tot umfallen und beendet so auch hin und wieder mal einen Streit. Und Betty kann Eis beherrschen.
Die Freundinnen fühlen sich in ihrer Schule zwar ein wenig unterdrückt, aber es ist ihr zuhause und sie haben ja einander. Zumindest bis Betty stirbt. Das sie dann zu einer Untoten wird, ohne vorher Kontakt mit einem dieser Wesen gehabt zu haben wirft einige Fragen auf, denen die Mädchen unbedingt auf den Grund gehen wollen. Wie praktisch, dass da ausgerechnet eine von Alice Einbildungen, in Form des sprechenden Kaninchens Ethan Bond, auftaucht und sie erstmal aus dem Internat herausbringt. Denn die ARO, die Untote jagen, sind ihnen schon auf den Versen.
Ethan Bond war mit seiner mürrischen Art mein absoluter Liebescharakter in diesem Buch. Es ist einfach zu herrlich, wie er sich des Öfteren über die Mädchen ärgert und hat mich somit oft zum lachen gebracht.
Das Dämmer-Spiegel-Land ist eine moderne Version des Wunderlandes, allerdings um einiges dunkler, als man es aus dem Mädchen gewöhnt ist. Und das liegt nicht nur an den Zombies, die auch hier ihr Unwesen treiben. Zwischendurch geht die Reise dann noch woanders hin, und es werden einige weitere Märchen auf kreative und neuartige Weise mit eingebunden, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Geschichte ist teils spannend und teils unheimlich, was mir sehr gut gefallen hat. Ausserdem liebe ich Märchen und Zombies gleichermaßen, was die Autorin in diesem Buch wundervoll vereint hat.
Erzählt wird hier übrigens aus der Sicht von Alice, zumindest hauptsächlich. Allerdings kommt auch Betty, durch ihr Tagebuch sehr häufig zu Wort. Neben Ethan Bond war allerdings Chloe mein weiterer Lieblingscharakter, da sie mit ihrer direkten und wohlerzogenen Art oft die Sachen auf den Punkt gebracht hat.
Ein weiterer spannender Charakter ist Garreth, der Meisterdieb, der die Freundinnen unterstützt.
Das Buch konnte mich mit seiner Mädchen-Horror-Mischung auf jeden Fall abholen und ich hoffe auf weitere Bücher dieser Art von Stephanie Kempin.

Fazit: Märchen-Horror-Mix vom Feisten. Macht Spaß zu lesen. Bitte mehr davon.
Eine schräge und humorvolle Adaption
von Anonymus am 27.02.2017
Stephanie Kempin ist vereinzelten Lesern vielleicht ein Begriff durch den Roman „Zombies weinen nicht“, den sie zusammen mit Rusty Fischer schrieb. Nach der Information ist es wohl weniger verwunderlich, dass auch in ihrem aktuellen Buch „Alice. Follow the White“ Untote eine tragende Rolle spielen.

Eine Untote im Wunderland
Die Geschichte beginnt mit Bettys Tagebucheintrag, in welchem diese schildert, dass sie ihre Schwester gegessen hätte. Na die Geschichte kann doch nur gut werden, oder? Und das ist sie. Schnellt klärt sich, warum Betty das getan hat und versucht nun mit ihren Freundinnen Alice und Chloe Antworten für ihren eigenen Tod zu finden.

Im Folgenden wechseln die Kapitel zwischen Alice und Bettys Tagebucheinträgen. Die Handlung ist durchgehend spannend und unvorhersehbar. Ich mag den stetigen Perspektivenwechsel, wobei mir vor Allem Bettys Gedanken über ihr Dasein als Untote gefallen haben.

Wenn die damaligen Erzähler ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten
Größter Pluspunkt ist der Humor, der ganz genau meinen Geschmack trifft. Ob nun die Dialoge unter den Charakteren oder die Gedanken selbiger, haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht.

"Trotzdem, nur weil man stirbt, kann man nicht seine ganze gute Erziehung vergessen. Das gehört sich einfach nicht und trägt nur dazu bei, dass man schneller auffällt. Also, ein bisschen mehr Contenance, bitte."

Wer also einmal von Untoten im Wunderland lesen und dazu wissen möchte, was Aschenputtel oder der böse Wolf in der Geschichte zu suchen haben, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Eine tolle humorvolle Geschichte.
Alice im Wunderland meets Zombies
von Anonymus am 26.02.2017
Nachdem man bei der Beerdigung auf den Sarg ihrer besten Freundin Betty geschossen hat, staunen Alice und Chloe nicht schlecht, als sie eben diese plötzlich völlig lebendig über der tatsächlich toten Leiche ihrer postmortalen Mörderin vorfinden, wo Betty sich grade deren Hirn schmecken lässt. Anstatt sie zu verpfeifen, beschließen sie zu fliehen und finden unerwartete Hilfe in einem sprechenden Kaninchen, dass sie durch ein Erdloch in eine andere Welt führt. Dort begeben sie sich auf die Suche nach dem Auslöser der unerklärlichen Seuche, die Verstorbene als Untote aus ihren Särgen auferstehen lässt.

Erzählt wird aus zwei Perspektiven: Einmal in Tagebuchform aus Bettys Sicht, in der die Ereignisse zwar gerafft erscheinen. Dafür wird allerdings tiefer Einblick in die Gefühlswelt der Verfasserin gewehrt. Die restliche Verlauf wird eher aus der Sicht von Alice geschildert. Diese Wechsel lassen keinerlei Langeweile aufkommen.

Der Schreibstil ist flott und frech, ebenso wie die Protagonisten. Dabei sticht vor allem Chloe heraus, der ihr Aussehen zwar sehr wichtig ist, die aber immer einen Spruch auf Lager hat. Sowohl Alice als auch Betty entdecken im Verlauf der Geschichte ungeahnte Fähigkeiten und machen einiges an Entwicklung durch.

Unterstützung erhalten die Mädchen von Charakteren, die einem vage bekannt vorkommen aus anderen Märchen, die allerdings ihren eigenen Charme und ihre eigene Geschichte haben. Dabei wirken sie äußerst authentisch und wachsen dem Leser schnell ans Herz.

Alice im Wunderland meets Zombies. Es kommt jedoch nicht als Splatter-Buch daher, sondern eher humorvoll und gespickt mit Sarkasmus. Es ist eine rasante und verrückte Adaption des Klassikers, der Spaß macht und in verdrehte und magische Welten führt voller Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen und allerlei sprechenden Tieren.
Das weiße Kaninchen mal anders
von Anonymus am 23.02.2017
Es waren einmal 3 Mädchen. Alice, Betty und Chloe. Diese 3 Mädchen sind eigentlich keine Schwestern. Aber doch verbindet sie so einiges, die eine hat es mit den Spiegeln, die anderen mit dem Eis und die Dritte mit dem Totstellen. Es sind Mutare und alle gehen sie auf die Schule von Miss York. Eigentlich haben sich die Mädchen an das dortige Leben auch ganz gut gewöhnt. Doch dann passiert was schrecklies. Betty ist tot! Und ihre Beerdigung endet in einem Desaster. Zoey schießt mehrfach auf den Sarg und verhält sich hinterher so, wie wenn nichts gewesen wäre! Und damit nicht genug. Betty steht von den Toten wieder auf und nimmt Rache an Zoey. Nun ist die Frage was tun? Flüchten oder Betty verraten? Die Entscheidung fällt den Mädchen relativ einfach und sie machen sich auf den Weg. Einige Sachen gilt es zu klären. Was hat es mit den Untoten auf sich? Warum ist Betty nicht wie die anderen Untoten? Und dann gibt es da noch dieses weiße Kaninchen, das sich so gar nicht wie ein Kaninchen benehmen mag. Nach und nach schlittern die Freundinnen in ein Abenteuer. Und hierbei gibt es nicht nur 2 Königinnen und 7 Zwerge sondern auch jede Menge knifflige Situationen, die die Mädchen bewältigen müssen. Und alles in allem ist es am Schluss dann ein bisschen wie in unserer Welt, alles ein bisschen anders wie erst gedacht.
Nun zu meiner persönlichen Meinung zu Alice und dem Kaninchen. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert. Jede Menge schwarzer Humor und einige Überraschungen machen dieses Buch zu einem echten Leseerlebnis. Mein Liebling in diesem Buch? Eindeutig das Kaninchen. Ethan Bond ist so gar nicht, wie man sich ein flauschiges unschuldiges Kaninchen so vorstellt. Ich gebe hier gerne 5 Sterne und hoffe, dass dies nicht das letzte Buch der Autorin ist.
Eine Reise durchs Wunderland - märchenhaft und spannend!
von Anonymus am 19.02.2017
Ein irrer Trip ins Wunderland, das uns durch die bisherigen Film-Adaptionen und die Vorlage von Lewis Carrol sehr vertraut erscheint, aber dennoch in dieser Geschichte völlig neu und ganz anders ist!
Alice ist ein junges Mädchen, das eine besondere Fähigkeit hat, die Spiegelsicht. Sie kann in Spiegeln andere Orte und Menschen sehen. In ihrer Welt ist diese Fähigkeit allerdings nicht gern gesehen, und alle Kinder, die eine besondere Fähigkeit entwickeln, werden in ein Internat geschickt, in dem sie lernen sollen, ihre Fähigkeiten so zu beherrschen, dass sie sie unterdrücken können.
Menschen mit besonderen Fähigkeiten werden Mutare genannt. Alice' Freundin Betty ist ein Jäger, sie hat die Fähigkeit Eis und Feuer zu kontrollieren. Ihre Freundin Chloe ist eine Astrale. Sie kann jederzeit tot umfallen und wieder aufwachen.
Leider ist eine schreckliche Seuche in der Welt ausgebrochen, an der Menschen sterben und als Untote andere Menschen jagen und töten. Dagegen gibt es bisher noch kein Gegenmittel. Die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass die Seuchenopfer wieder aufstehen, ist eine besondere Munition, mit der die Untoten beschossen werden.
Betty stirbt an der Seuche und wird von einer Mitschülerin erschossen, um zu vermeiden, dass sie wieder aufsteht. Allerdings verwendet Zoey die falsche Munition und Betty tötet sie, als sie heraus findet, dass Zoey auf sie geschossen hat.
Kurz darauf befinden sich Betty, Chloe und Alice mit einem sprechenden Kaninchen auf der Flucht vor der Organisation, die für die Beseitigung der Untoten zuständig ist. Sie flüchten in eine Höhle und landen im Dämmer-Spiegel-Land. Dort gibt es zwei Königinnen: die Königin der Dämmerung und die Königin der Spiegel, die nicht besonders gut miteinander auskommen. Die Königin der Dämmerung hat die Seuche im Dämmer-Spiegel-Land freigesetzt und irgendwie gelangte diese dann auch in die Welt der Mädchen.
Eine Kugel, die Alice in ihrer Tasche hat, öffnet ihnen den Weg in eine weitere Welt: das Märenland. Hier wird ein Heilmittel gegen die Seuche vermutet. Außerdem ist die Königin der Spiegel aus ihrem Palast verschwunden und muss so schnell wie möglich gefunden werden, bevor die Königin des Dämmerlandes davon erfährt und die Macht über beide Teile der Welt an sich reißt.
Die Geschichte ist eine herrliche Reise durch die Welt der Sagen, Märchen und Legenden. Wobei die Autorin es versteht, alles wundervoll miteinander zu einer ganzen Geschichte zu verweben. Die Abläufe sind logisch und leicht nachzuvollziehen. Die Charaktere sind sympathisch und wachsen einem schnell ans Herz. Man fiebert bei ihrem Abenteuer regelrecht mit. Die Geschichte wird abwechselnd in der Erzähl-Form aus Alice' Sicht und in Form von Tagebuch-Einträgen von Betty erzählt, was das Ganze ein wenig auflockert.

Ein Buch voller Anspielungen auf bekannte Märchen, Spannung und eine gute Portion Humor.
Für Fans von Alice im Wunderland und Märchen!
Ich will nicht zu viel verraten. Lest es besser selbst! :)
Humorige und rasante Adaptation von Alice im Wunderland
von Anonymus am 15.02.2017
Während Betty sich zuerst gar nicht bewusst ist, dass sie tot ist, sind Cloe und Alice am Boden zerstört über den Tod ihrer besten Freundin, doch dann kommt es völlig anders:
Alice und Chloe treffen auf die gar nicht so tote Betty, als diese gerade das Gehirn von Zoe, im Flur der Schule „futtert“ und ich habe da das erste Mal tatsächlich geschmunzelt über Chloes Kommentar:
„Betty?...Meine Güte, Mädchen, wisch dir den Mund ab!“
Die Mädels beschließen die gemeinsame Flucht und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf...
Betty ist tot, oder besser gesagt untot und streift mit Chloe und Alice durch das "Wunderland"
Hin und wieder wird ein Gehirn gegessen,was sich ekliger und gruseliger anhört, als es schlussendlich beschrieben und dargestellt wird. Wir begleiten Alice, die stets in Gesellschaft und Begleitung ist, selbst verschiedenste Tiere stehen ihr stets zur Seite.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Bettys Tagebucheinträge und in der 3.Person die Geschichte und deren Fortschritt.
Dieses Buch trieft nur so von abstrusen und schrägen Ideen. Es ist eine Mischung aus Alice im Wunderland mit etlichen Märchenanspielungen, die mit einer ordentlichen Prise Humor gespickt ist. Langweilig wird es nie.
Fazit:
Die Geschichte ist rasant, amüsant und schräg. Sie hält genau das, was der Klappentext verspricht und hat mich gut unterhalten. Leider ist mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen, denn nach dem Tagebucheintrag von Betty ist man mitten im Geschehen und ich hätte mir zu Beginn etwas mehr Erläuterung gewünscht.
Humorige und rasante Adaption von Alice im Wunderland
von Anonymus am 15.02.2017
Inhalt:
Während Betty sich zuerst gar nicht bewusst ist, dass sie tot ist, sind Cloe und Alice am Boden zerstört über den Tod ihrer besten Freundin, doch dann kommt es völlig anders:
Alice und Chloe treffen auf die gar nicht so tote Betty, als diese gerade das Gehirn von Zoe, im Flur der Schule „futtert“ und ich habe da das erste Mal tatsächlich geschmunzelt über Chloes Kommentar:
„Betty?...Meine Güte, Mädchen, wisch dir den Mund ab!“
Die Mädels beschließen die gemeinsame Flucht und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf...
Betty ist tot, oder besser gesagt untot und streift mit Chloe und Alice durch das "Wunderland"
Hin und wieder wird ein Gehirn gegessen,was sich ekliger und gruseliger anhört, als es schlussendlich beschrieben und dargestellt wird. Wir begleiten Alice, die stets in Gesellschaft und Begleitung ist, selbst verschiedenste Tiere stehen ihr stets zur Seite.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Bettys Tagebucheinträge und in der 3.Person die Geschichte und deren Fortschritt.
Dieses Buch trieft nur so von abstrusen und schrägen Ideen. Es ist eine Mischung aus Alice im Wunderland mit etlichen Märchenanspielungen, die mit einer ordentlichen Prise Humor gespickt ist. Langweilig wird es nie.

Fazit:
Die Geschichte ist rasant, amüsant und schräg. Sie hält genau das, was der Klappentext verspricht und hat mich gut unterhalten. Leider ist mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen, denn nach dem Tagebucheintrag von Betty ist man mitten im Geschehen und ich hätte mir zu Beginn etwas mehr Erläuterung gewünscht.
Eine einfach nur herrliche Erzählung
von Anonymus am 12.02.2017
Betty hat ihre Schwester gegessen. Mit dieser Offenbarung beginnt dieses Buch. Nicht unbedingt ein Anfang, den ich von einem Jugendbuch erwartet hätte. Auch Bettys Erläuterung, dass es im Grunde genommen nur das Gehirn war, was sie verspeiste, macht es nicht besser. Immerhin hat nun der Leser dieser Rezension einen Eindruck, in welchem Stil dieses Buch geschrieben ist.

Allerdings ist das gelegentliche Verspeisen von Gehirnen das einzige, was in dem Buch etwas expliziter beschrieben wird. Es handelt sich also mitnichten um eine Splatter-Horror-Neuerzählung der bekannten Geschichte rund um Alice im Wunderland. Neuerzählung ist dabei so oder so etwas zu viel gesagt, denn die Handlung orientiert sich eher am Original. Dabei wird nicht mit Anspielungen und Witz gespart.


+++ Anspielungen über Anspielungen +++

Es gibt aber nicht nur die Anspielungen auf „Alice im Wunderland“, nein, auch das ein oder andere Märchen findet seinen Weg in das Buch. Ist natürlich auch kein Wunder, wenn die Gemeinschaft durch das Märland wandert. Gerade dort wird der Leser einiges wiedererkennen und sich vielleicht ebenso wie so mancher Protagonist über die hohe Dichte an Prinzen und Prinzessinnen wundern, die ständig einander suchen.

Grundsätzlich ist es durchaus hilfreich, wenn man sowohl das Original als auch die gängigsten Märchen kennt, damit jede Anspielung auch voll zur Geltung kommen kann. Zwingend notwendig ist es allerdings nicht, um der Geschichte folgen zu können, es geht dann lediglich ein bisschen Witz verloren.

Gemeinschaft? Ja, in diesem Buch durchstreift Alice nicht alleine die wundersamen Lande, sondern sie trifft auf immer mehr Menschen und Tiere, die mit ihr die abenteuerliche Reise unternehmen.

Dieses Buch trieft nur so von abstrusen und schrägen Ideen, die sich nicht nur lesen wie eine Mischung von Alice im Wunderland mit Grimms Märchen, sondern es auch sind. Salopp könnte man auch sagen, "Nonsens trifft Märchen“. Nonsens ist dabei nicht abwertend gemeint, immerhin gilt das Original als der Klassiker in der Nonsens-Literatur und dieses Buch steht dem Original in Nichts nach.

Ach, übrigens: Wenn ich Kaninchen wär, würde es mir nicht gefallen, wenn ich dauernd als Hase bezeichnet werde. Aber das nur am Rande …


+++ Perspektivenwechsel +++

Das Buch wird aus zwei Sichtweisen erzählt, die geschickt eingesetzt werden. Zum einen wird das Geschehen aus der dritten Person erzählt und zum anderen aus Sicht von Betty in Form eines Tagebuchs. Während bei der Erzählung aus der dritten Person das Geschehen quasi in Echtzeit erzählt wird, dient Bettys Tagebuch dazu, die Ereignisse etwas straffer darzustellen. Im Tagebuch erlaubt sich die Autorin zudem auch ein bisschen mehr Sarkasmus, Ironie und Witz einfließen zu lassen.

Ich finde diesen Stil recht gut, denn so bleibt es nie langweilig. Und wenn doch längere Passagen in der Geschichte überbrückt werden müssen, dann rafft Betty die Ereignisse als Tagebucheintrag zusammen.


+++ Rasante Handlung +++

Mit dem eingangs beschriebenen Einstieg ist der Leser direkt in der Geschichte drinnen. Und wird von einem Ereignis zum anderen geschleudert. Ein bisschen kann man den Eindruck haben, als würde die Gemeinschaft vom Stöckchen aufs Hölzchen kommen. Und auch das ist nicht negativ gemeint, denn dadurch wird es in diesem Buch nie langweilig. Ist ein Teilziel erreicht, dann geht es gleich zum nächsten weiter.

Dadurch entfernt sich das Buch ein bisschen vom Original, was aber vollkommen okay ist. Allein das Ende vermag ein bisschen zu verblassen, denn nach all den Höhepunkten kam es zum einen recht schnell und zum anderen deutlich weniger spektakulär als der Spannungsbogen vermutet hatte, der kurz vorher aufgebaut wurde.


+++ Fazit +++

Eine herrliche Erzählung, die deutlich moderner und deutlich witziger (und abstruser) als das Original daherkommt. Meinem achtjährigen Sohn würde ich dieses Buch (im Gegensatz zum Original) sicherlich nicht vorlesen, richtet es sich eher an ein reiferes Publikum, das von diesem Buch ohne Zweifel sehr gut unterhalten wird. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung.