Vita


Vita

Artikel-Nr.: 9783959620291
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Kundenbewertungen zu Vita

Anzahl der Bewertungen: 12
Durchschnittliche Bewertung: 4,9
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Spannend mit einem erschütternden Geheimnis (24.03.2017)
"Vita" gehört wohl recht eindeutig ins Steampunk-Genre, was anfangs allerdings nicht unbedingt offensichtlich ist. Die Handlung beginnt etwas zäh und ich hatte auf den ersten Seiten etwas Probleme mit dem Schreibstil, der mir zu detailliert, abgehakt und emotionslos vorkam. Das gab sich mit der Zeit allerdings, vor allem die Dialoge lasen sich flüssig und wirkten gut durchdacht. Auch die Beschreibungen von Blackwater rufen schließlich ein sehr lebhaftes Bild der Stadt hervor, die durch rege Industrialisierung kennzeichnet ist.

Der Protagonist, Friedenshüter Alexander McRoy, war mir zuerst nicht allzu sympathisch. Als ehemaliger Soldat hält er sich sehr strikt an Befehle und setzt das Recht mit allen Mitteln durch. Erst im Laufe der Handlung wandelt sich seine Einstellung und er denkt und handelt auch mal selbstständig und nach moralisch vertretbaren Maßstäben.

Im ersten Drittel bleibt auch noch unklar, wohin sich die Geschichte entwickelt. Dass Vita, der neue Energielieferant, der Blackwater zu einer Industriemetropole entwickelt, eine bedeutende Rolle spielt, merkt man allerdings schnell. Doch wie eng Vita mit den Streiks, der Sabotage und den Anarchisten zusammenhängt, offenbart sich nur nach und nach. Für meinen Geschmack hat der erste Höhepunkt und damit die drastische Wendung der Handlung etwas zu lange auf sich warten lassen, war aber eine echte Überraschung. Leider ging es danach etwas vorhersehbar weiter und man wusste schnell, worin das Ende ungefähr bestehen würde. Das hat den Lesespaß allerdings nur geringfügig geschmälert, war das Vita-Geheimnis und die viele Action doch sehr überzeugend und gekonnt mit leichter Gesellschaftskritik und dem Ringen nach Macht und Reichtum gemischt.

Das Ende ist offen, endet mit einem Cliffhanger und lässt Raum für eine mögliche Fortsetzung.

Fazit: Insgesamt konnte mich "Vita" überzeugen. Spannung, Action und ein erschütterndes Geheimnis runden die Geschichte ab. Die Vorhersehbarkeit und der zähe Beginn sind da zu verzeihen.
Vita - spannend und man fragt sich wozu ist der Mensch fähig? (13.03.2017)
Das Äußere:
Ein Cover mit der Bezeichnung Vita und einem Sheriff-Stern mit dem Wort Blackwater erinnert an einen Western…wer das allerdings vermutet, denkt mal komplett falsch!

Der Inhalt:
Ich lese gern Thriller und Krimis und daher zog mich der folgende Klappentext an.

»Mit Vita in ein besseres Morgen!« Fortschritt ist unaufhaltsam. Und Vita ist der Katalysator des Fortschritts. Durch die mysteriöse Substanz ist es dem Stadtstaat Blackwater gelungen, seine Vormachtstellung in der Welt auszubauen und zu behaupten. Doch der Untergang der Glory, einem Frachter mit der Jahresproduktion Vita an Bord, bedroht die Zukunft der aufstrebenden Stadt. Friedenshüter Alexander McRoy wird bei seinen Ermittlungen in Ereignisse verstrickt, die erschütternder nicht sein könnten … »Vita ist Fortschritt!«

Man steigt in eine Welt ein, in der Gewalt, Rohheit und Ausbeutung in der Bevölkerung vorherrscht.
Die Reichen leben in ihrer Welt und nutzen Mittel und Wege ihre Ziele zu verwirklichen.
Das Umfeld ist real und vorstellbar gestaltet.
In dieser Welt lebt ein Friedenshüter welcher aufgrund seiner Erfahrungen und persönlichen Art auf den ersten Blick nicht zum strahlendem Helden mutiert.
Zu ihm gesellt sich ein Partner mit eigenen Ecken und Kanten.
Beide ergänzen sich gut.
Kurzum die Personen polarisieren.
Der Stadtstaat Blackwater wird mit einer Energie (Vita) versorgt, welche ihres gleichen sucht.
Durch ein Unglück verliert Blackwater einen Jahresvorrat der Energie.
Das führt zu Stillstand in Fabriken und Armut in der Bevölkerung.
Eine Eskalation ist damit vorhersehbar.
Die arme Bevölkerung bangt ums Überleben und die Oberen feiern.
Das das nicht so bleiben kann ist klar.
Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht und durch den stetig ansteigenden Spannungsborgen konnte man gar nicht aufhören zu lesen.
Mir gefiel gut, daß das Buch einen ungeahnten Realitätsbezug zur Vergangenheit und Gegenwart besitzt und einen über die Spezies Mensch nachdenken lässt.
Eine Auflösung im Buch gibt es, allerdings nicht wie erwartet.
Ein kleines Manko hat das Ende….also Herr Autor….da geht noch etwas ;o)

Das Fazit:
Ein flüssiger Schreibstil, ein interessantes nicht berechenbares und actionreiches Buch.
Die Thriller und Krimielemente gefielen mir sehr gut.
Ebenso das Befassen mit der Steampunk Thematik mit der ich bisher keinerlei Berührungspunkte hatte.
(M)eine klare Leseempfehlung!
Eine interessante Entwicklung ;-) (06.03.2017)
Es war mein erstes Steampunkbuch,.. Für mich war es ein interessanter Ausflug in ein neues Genre ;-) etwas überzogen und schräg, aber mit nachdenklichem Inhalt, wie weit die Menschheit gehen würde und für welchen hohen Preis ,.. Erschreckend zum Teil,.. Der Schreibstil des Buches war sehr gut... Jede Szene war gut beschrieben,sodass man meinte in der Geschichte zu stehen und es miterleben konnte,.. Auch die Stadt, die Anwohner, Ereignisse, usw,.. Waren richtig gut geschrieben,... In der Geschichte geht es um ein geheimnisvolles Produkt namens Vita,.. Was ist Vita ? .. Das wird im Buch immer mehr erläutert und man kommt langsam dahinter,.. Selbst der Friedenshüter McRoy muss Vita ins Auge sehen,... Mich erinnerte McRoy an den 6 Millionen Dollar Man, ohne das ich Zuviel verraten will,.. Die Geschichte hält einige Überraschungen bereit und die Spannung bleibt bis zum Schluss,... Tolles Buch mit durchdachter Geschichte ;-)
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