Vita


Vita

Artikel-Nr.: 9783959620291
3,99
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Kundenbewertungen zu Vita

Anzahl der Bewertungen: 15
Durchschnittliche Bewertung: 4,9
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Ein interessanter Steampunk-Actionroman
von Charleens Traumbibliothek am 28.10.2017
Meine Meinung:
Das Cover spricht mich persönlich nicht wirklich an, aber es passt ganz gut zum Inhalt. Die Marke - der Stern, der einen als Friedenshüter von Blackwater auszeichnet - kommt ebenfalls im Buch vor. Das Cover wirkt auf mich stimmig und rund.

Der Schreibstil von Felix A. Münter ist sehr angenehm zu lesen. Er ist flüssig und gut verständlich, so dass ich schnell in einem guten Lesefluss war. Die Seiten sind dadurch schnell verflogen.

Das Buch ist aus der Perspektive des allwissenden Erzählers geschrieben. So erhält man alle wichtigen Informationen und verpasst nichts.
Als Protagonisten haben wir den Blackwater Friedenshüter Alexander McRoy, der fest an das Gesetz und seine Richtigkeit glaubt. Seine Aufgabe ist es, in Blackwater für Frieden zu sorgen. So beginnt alles damit, dass er sich um einen Streik in einer angesagten Fabrik kümmern soll. Ich habe Alexander McRoy als sehr pflichtbewussten und verlässlichen Charakter kennen gelernt und auch, wenn ich zu Beginn nicht recht wusste, wo ich ihn einordnen soll, war er mir stehts sympathisch.

Das Buch beginnt direkt mit dem Untergang des Frachters namens Glory. Darüber wird man ja schon im Klappentext informiert, weshalb es keine große Überraschung ist. Danach geht die Handlung erst einmal ruhig weiter und lange Zeit plätscherte es so vor sich hin. Bis zur Hälfte habe ich mich gefragt, wohin das ganze führen soll. Es gab bis dahin keine besonders großen Überraschungen oder Wendungen. Ich habe mich stehts gefragt, was das alles mit dem Untergang des Frachters und der neuen Substanz namens Vita auf sich hat. Lange blieb man im Ungewissen, doch etwa ab der Hälfte des Buches ging es dann endlich los und die Handlung nahm an Fahrt auf. Es wurde spannend, gab brenzliche Szenen und Wendungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte.

Alles in allem kann ich das Buch empfehlen. Das Ende ist offen gehalten, so dass noch Raum für eine Fortsetzung besteht. Diese kann - muss aber nicht unbedingt kommen.

Fazit:
"Vita" von Felix A. Münter ist ein interessanter Steampunk-Actionroman, der in der ersten Hälfte ein paar Schwächen aufweist. Ab der Hälfte nimmt die Handlung endlich an Fahrt auf und es gibt viele überraschende Wendungen und spannende Szenen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut!)

Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag selbst zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
Vita ist Fortschritt?
von Anonymus am 22.08.2017
Alexander McRoy ist Friedenswächter mit Leib und Seele. Auch wenn er privat vielleicht an der ein oder anderen Stelle bei seinen Einsätzen eine andere Meinung vertritt, steht er zu 100% hinter seiner Aufgabe. Und den Menschen in Blackwater geht es eigentlich gut. Vita heißt das neue Wundermittel, welches der Antriebsstoff ist. Aber was passiert, wenn ein Schiff mit einer Jahresladung an Vita untergeht und diese Ladung Blackwater nicht erreichen kann? Die Auswirkungen werden den Bewohnern schnell bewusst. Ohne Vita kann in der Stadt nicht viel laufen. Was also tun? Die Aufstände werden immer heftiger und auch Alexander wird bald an seine Grenzen kommen. Es gibt da noch die Stimmen, eine Untergrundbewegung, um die sich Alexander kümmern soll. Aber Alexander wird bald feststellen, dass der Fortschritt der einen auf dem Rücken anderer ausgetragen wird. Wie wird er sich entscheiden? Können ihm alte Bekannte bei der Entscheidung helfen?

Nun zu meiner persönlichen Meinung. Der Autor hat es mal wieder geschafft mit dem Hauptprotagonisten Alexander einen starken Charakter zu schaffen. Ein sehr markanter Typ, der für seine Werte im Leben steht und weiß was er tut. Aber auch ein Mensch, der die Augen nicht vor der Wirklichkeit verschließt und auch bereit ist seine Meinung zu ändern. Die Story in diesem Buch ist erschreckend, vor allem, weil sie meiner Meinung nach gar nicht so fern von unserer Gesellschaft ist. Der Autor hat es also auch mal wieder geschafft, dass man nach dem Lesen des Buches noch ein paar Tage mit der Story beschäftigt ist und sich so seine Gedanken macht. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und hoffe, dass wir wie Alexander in der Lage sind, unsere Meinung auch mal zu überdenken und den richtigen Weg einzuschlagen.
Neues Lebenselixier?
von Anonymus am 15.04.2017
Das Buch "Vita" wurde von Felix A. Münter verfasst und erschien 2016 im Papierverzierer Verlag.

Alles beginnt mit dem Untergang des Schiffes Glory, denn der hatte einen ganzen Jahresvorrat von Vita an Board. Mit dem Mangel an dem Treibstoff und Lebenelixier, und den beginnenden Kampf der industriellen Revolution beginnt die Mühe um Ruhe und Zusammenhalt in der Gesellschaft zu sorgen. Ein Fixpunkt ist hier Friedenshüter Alexander McRoy.

Dem Autor gelingt es ein tolles Steampunkabenteuer zu zaubern. Mit dem sehr grummeligen, aber sympathischen Hauptprotagonisten Alexander McRoy erleben wir ein Erwachen neuer Macht und einen Kampf um Sicherheit und Ruhe in Blackwater. Obwohl Steampunk, kann man sich doch sehr gut in die Geschichte hineinfühlen und man kann mit allen Beteiligten eine Geschichte erleben, welche einfach spannend und interessant zugleich ist. Auch mit geschichtlichen Zusammenhängen in Bezug auf die industrielle Revolution wurde nicht gespart. Auch politische Machtgefüge werden immer wieder aufgegriffen und versucht zu erklären, wie es zu einem solchen Verhalten der Macht kommen konnte.
Alexander McRoy ist Friedenshüter und geht in seiner Aufgabe der Umsetzung seiner Befehle, voll und ganz auf. Man fühlt die Dienstbefließenheit und den Willen, die Arbeiter zum Protestaufgabe zu zwingen und einen geregelten Ablauf in Sinne der Stadt herzustellen. Er steht zu seinem Wort, egal auf welcher Seite derjenige steht, mit dem er den Deal abschließt, denn ab und zu muss man abwägen, wie weit man mit oder ohne diese Information kommt. Dass ihn das fast in den Abgrund befördert, wird erst später sehr markant wahr.
Die Sprach- und Wortwahl sind sehr klar und die Geschichte somit sehr flüssig und locker zu lesen. Man kann sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen, was nicht zuletzt an dem Protagonisten Alexander McRoy liegt. Auch die inneren Zweifel, die er mit sich ausficht, machen ihn zu einem sehr sympathischen und guten Protagonisten. Die Kapitellängen sind zwar lang, aber eben durch die sehr spannungsgeladene Geschichte, eine Leichtigkeit durch diese hindurch zu fliegen.

Jeder, der noch nie Steampunk gelesen hat, aber sich gerne einmal an einem Stück dieses Genres ausprobieren möchte, ist mit diesem Werk von Felix A. Münter sehr gut beraten. Denn es behandelt nicht nur neue Möglichkeiten, sondern beleuchtet auch die Situationen der industriellen Revolution und deren Politik.
Begeben Sie sich auch nach Blackwater und entdecken sie mit Alexander McRoy das Leben und Wirken von Vita.
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