Die Ummauerte Stadt


Die Ummauerte Stadt

Artikel-Nr.: 9783944544991
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Kundenbewertungen zu Die Ummauerte Stadt

Anzahl der Bewertungen: 8
Durchschnittliche Bewertung: 4,3
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Wie weit würdest Du gehen? (23.02.2017)
Und was würdest Du tun, wenn der Regierung immer neue Regeln einfallen?
Das Leben in der ummauerten Stadt ist streng geregelt. Es gibt Ausgangsperren, zugewiesene Nahrungsrationen und sogar der Sauerstoff ist nur in begrenzten Mengen für jeden zu haben. Eine eigene Wohnung? So etwas gibt es hier schon lange nicht mehr. Viele Menschen auf einem engen Raum, zusammengepfercht, so sieht die Zukunft aus. Und dann gibt es da Block 19. Hier lebt Jeremiah. Er ist ein Sammler, der sich immer wieder illegal nach draußen wagt um Sachen zu sammeln und ebenso von einer besseren Welt zu träumen. Zum Glück steht ihm hier der Bezirkskommunikator Goran zur Seite. Goran wechselt hierbei sogar die Seiten. Er geht in das Werk um von dort aus für seine Leute zu arbeiten. Jeremiah bleibt hingegen in der Stadt. Wird es den beiden gelingen am Leben in der Stadt etwas zu ändern? Und was ist der Preis hierfür?
Ich kann nur eines sagen. Das Buch ist echt beeindruckend. Immer wenn ich gedacht habe, schlimmer kann es nicht mehr werden, hat es der Autor geschafft noch einmal einen drauf zu setzen. An manchen Stellen musste ich echt schlucken. Und ich bin bestimmt nicht zart besaitet beim Lesen. Es ist so schrecklich zu lesen, was Menschen anderen Menschen antun nur dass es ihnen selbst ein bisschen besser geht und sie ihr Leben in Ruhe und mit einigen Annehmlichkeiten leben können. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sich echt die Frage stellen? Kann so etwas in der Zukunft denkbar sein? Vielleicht sollte jeder mal überlegen, wie er so lebt und was er jeden Tag so tut! Manches in diesem Buch scheint mir gar nicht so weit her geholt. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und hoffe trotz Ende in diesem Buch, da dieses in bisschen offen ist, dass es eines Tages weiter gehen wird.
Guter Anfang (06.02.2017)
Zusammenbruch der Welt wie wir sie kennen. Die Kluft zwischen den einfachen Bürger und den Bessergestellten ist größer denn je. In der ummauerten Stadt gibt es zwei Viertel. Eines ist wie ein Ghetto angelegt. Die Menschen dort wohnen in Hochhäusern eingepfercht oder schmuddeligen Tiefgaragen. Sie sind von der Regierung völlig abhängig, da diese für die Verteilung von Nahrung und Sauerstoff zuständig ist. Im Gegensatz dazu wohnt die bessere Gesellschaft in einem geschlossenen Areal im Luxus. Jeremiah, wohnhaft im Ghetto, gehört zu den sogenannten Sammlern. Diese schleichen sich hinaus und suchen draußen nach Dingen, die man vielleicht noch gebrauchen könnte. Doch da dies streng verboten ist, werden die Gesetze immer fester geschnürt und Spitzel lauern überall.

„Die ummauerte Stadt“ ist eine düster gehaltene Dystopie. Der Autor schafft eine Atmosphäre, die die Hoffnungslosigkeit der einfachen Leute, sowie die Überwachung durch den Staat sehr stark aufzeigt. Von einigen Punkten sind wir eigentlich nicht mehr weit entfernt. Und dies dann so zu lesen ist noch erschreckender. Auch ist der Roman einer der wenigen, der mit keinem Happy End aufwarten kann. Das mag vielleicht komisch wirken, aber ich finde solche Bücher erfrischend in der Masse der Happy End Geschichten.

Für Leser die gerne düstere Dystopien lesen kann ich „Die ummauerte Stadt“ nur empfehlen. Für Leser, die mit schwerer und düsterer SF nicht viel anfangen können, rate ich eher ab von dem Werk. Ich allerdings bin überzeugt von dem Debüt Roman des Autors.

LG Zsadista
Ein spannendes Buch, aber nichts für schwache Nerven! (26.01.2017)
Mein Dank geht an den Papierverzierer Verlag und an den Autor Jan Reschke. Danke für das Rezensionsexemplar!

Meine Meinung:
Auch dieses Buch habe ich im Zuge der laufenden Blogtour gelesen. Und was soll ich sagen? Dieses Buch ist anders, es ist erschreckend und schockierend aber lest selbst:
Cover:
Das Cover sieht interessant aus und macht auch ein bisschen neugierig. Man weiß nicht genau welche Geschichte sich dahinter versteckt und das hat einen bestimmten Reiz.
Der Schreibstil:
Erstmal habe ich eine Zeit lang gebraucht bis ich wirklich in die Geschichte hineingekommen bin. Anfangs hat sich die Geschichte ein bisschen hingezogen und hatte für mich keinen richtigen Höhepunkt. Aber nach einer bestimmten Zeit hat sich das gebessert und der Schreibstil war sehr flüssig.
Die Charaktere:
Jeremiah ist ein sehr komischer Charakter. Ich konnte ihn ehrlich gesagt nicht einschätzen und trotzdem mochte ich ihn. Auch wenn ich einige Handlungen nicht so ganz verstehen konnte haben wir viel über seine Gefühle erfahren und das hat gut in die Geschichte gepasst. Über seine Geschichte will ich nicht zu viel sagen, ich will nicht spoilern.
Die Geschichte:
Die Geschichte kommt langsam ins Rollen und man bekommt viele Infos über die Welt in der Jeremiah lebt. Die Stadt in der er lebt ist sehr gut beschrieben und ich konnte mir die Geschichte auch sehr gut vorstellen. Jedoch musste ich das Ende des Buches wirklich verdauen und das hat einige Zeit gedauert. Denn ich habe nach dieser Story viel erwartet aber definitiv nicht so ein Ende. Auch wenn es wahrscheinlich besser so war, ging das Ende doch ein wenig zu schnell! Und ehrlich gesagt ist das bewerten von diesem Buch ziemlich schwer.

Empfehlung:
Nichts für schwache Nerven!

Mein Fazit:
Auf jeden Fall schwer zu bewerten!

Meine Bewertung:
7/10 Bücher für Die ummauerte Stadt
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