Maleficus


Maleficus

Artikel-Nr.: 9783944544892
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Kundenbewertungen zu Maleficus

Anzahl der Bewertungen: 5
Durchschnittliche Bewertung: 3,2
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Spannend & unkonventionell (15.07.2017)
Handlung:
Der Fantasythriller „Maleficus – Schwarzes Blut“ ist der erste Band einer Quadrologie von Melanie Vogeltanz und erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Elyssandria, kurz Elyssa, die sich mit zwei Begleitern, Christian und Stephanus, anfänglich auf den Weg begibt, um Ihre letzten ermordeten Verwandten zu rächen und endet im Kampf gegen untote Wesen, die Strigoi, die ganz Wien einnehmen wollen.
Die Fronten sind glasklar, bis Elyssa selbst zum Strigoi wird..

Meine Meinung:
Melanie Vogeltanz schafft es fast gänzlich eine dauerhafte Spannung zu halten und begeistert mit Wendungen und Entwicklungen, die man erfrischender Weise mal nicht vorahnt. Gefallen hat mir ebenfalls die Einbringung von Fremdwörtern, die ansprechende Wortwahl sowie die Verwendung von Schachtelsätzen. Letztere wirken auf viele Leser oft abschreckend, sind jedoch gut verständlich geschrieben. Ich muss leider zugeben, dass sich einige Logikfehler in Beschreibungen von Situationen finden lassen, über die ich hier jedoch gerne einfach hinweglese, da mir der teils unkonventionelle Handlungsverlauf sehr zusagt. Die Einordnung in das Genre des Fantasyhorror würde ich jedoch nicht ganz zustimmen. Fantasythriller eher.
Die Bezeichnungen „Strigoi“ und „Hemykin“ deuten darauf hin, dass die Autorin die Fantasywesen in ihrer ursprünglicheren Form betrachten möchte. Dies kommt meiner Meinung nach ein klein wenig zu kurz und kann den Lesern gerne detaillierter vermittelt werden. Sie schafft es jedoch, diese Wesen so wirken zu lassen, als würden sie in der realen Welt existieren. Es verwundert mich allerdings, dass Elyssa als Strigoi ihre neuen Kräfte in vielen Situationen nicht einsetzt, man erfährt auch nicht, ob sie es nicht möchte oder vielleicht auch nicht kann.

Empfehlung:
Mit dem Auftakt zur 4-teiligen Reihe hat Melanie Vogeltanz einen Fantasythriller mit viel Potenzial geschrieben. Der geringe Preis für die E-Book Variante würdigt das Buch in keiner Weise, daher sollte man hier unbedingt zuschlagen und sich als Liebhaber dieses Genres die Geschichte um Elyssa nicht entgehen lassen.
nicht wirklich überzeugt (03.07.2017)
Das Cover find ich wunderschön gestaltet und das zog auch meine Aufmerksamkeit auf sich. der Inhalt wurde meinen Erwartungen nicht gerecht.
Mit intensiven Ausschmückungen und detaillierten Auseinandersetzungen verlor man sich stellenweise in langen verschachtelten Sätzen und in der Länge der Kapitel, hier wäre weniger mehr gewesen.
Sympathie für die Hauptprotagonisten konnte ich auch mit viel Mühe nicht aufbringen, Elyssa auf der einen Seite die ihre Kraft und Macht nicht einsetzt und sich in physischer und psychicher Form nicht weiterentwickelt, Christian hingegen hadert mit sich und Stephanus, mit den beiden hätte die Autorin das Potential ausschöpfen und die Charaktere aufbauen und sich entwickeln lassen können.
Die Geschichte hat viele gute Punkte die man mehr hätte ausbauen können, Nebensächlichkeiten wurden oft aufgebauscht oder Kämpfe utopisch beschrieben ( z.B. im engen Zimmer mit mehreren Personen weitschwingend fechten )
Gute Ansätze zum Aufbau der Spannung verloren sich oft in zänkischen Auseinandersetzungen der Mitspieler.
Mag sein daß ich nicht der Zielgruppe als Leserin entspreche, diese kann ich auch nicht richtig erkennen. So mag es jeder für sich entdecken und auch mögen.
nicht überzeugend (02.07.2017)
„Maleficus“ von Melanie Vogltanz ist der Auftakt der Reihe „Schwarzes Blut. Ebenfalls erschienen sind die nachfolgenden Bände „Mortalitas“ und „Munditia“.
Protagonistin ist Elyssandria, auch Elyssa genannt, ein junge Frau, die sich im Wien des 14. Jahrhunderts behaupten muss. Sie hat bereits früh ihre Eltern verloren und die einzigen wirklichen Bezugspersonen in ihrem Leben sind ihr Cousin Philipp und ihr Grossvater Theodor. Doch auch diese beiden verliert Elyssa schon bald. Glücklicherweise lernt sie den Wandermönch Stephanus kennen, der von nun an immer an ihrer Seite ist, wenn Not am Mann ist. Mit Christian, einer weiteren neuen Bekanntschaft, verbindet sie bald mehr als nur Freundschaft. Gemeinsam wollen sie gegen die in Wien aufgetauchten Strigoi kämpfen. Jedoch wird Elyssa selbst bald zu einer Strigoi, was ihr nicht nur übermenschliche Kräfte verleiht, sondern auch zu einigen Problemen führt.

Was zu Beginn als unkonventioneller Schreibstil im positiven Sinn aufgefasst wurde, hinterliess bald schon ein negatives Empfinden. Die relative kurze Handlung wird in hunderten von Seiten verpackt, ohne dass die langwierigen Einschübe und Dialoge irgendwelchen philosophischen Tiefgang hätten. Rhetorische Stilmittel (Methaphern, Pleonasmen etc.) in allen Ehren aber diese sollten überlegt eingesetzt werden. Die Autorin scheint hier einfach alles was sie während ihres Philologiestudiums gelernt hat in möglichst jeden Satz packen zu wollen. Leider verlieren die Stilmittel so an Bedeutung – weniger ist auch hier mehr. Leider ist nicht nachvollziehbar, was die Autorin damit bezweckt, da dies alles andere als geistreich wirkt. Die sehr langen, mit unzähligen Kommas ineinander verschachtelten Sätze, sind zwar toll ab und zu, tauchen hier aber viel zu oft auf. Umso mehr, als damit meist unnötige Bemerkungen und Ergänzungen angefügt werden. Wären diese weggelassen worden, wäre der Rest viel wirkungsvoller präsentiert worden. Ein Satz mit drei(!) unterschiedlichen Subjekten muss echt nicht sein. Einige Fehler im Roman lassen den Schluss zu, dass diese Einschübe wohl nicht nur die Leser, sondern auch die Autorin selbst verwirrt haben.

Es ist auch nicht wirklich klar für welche Zielgruppe das Buch gedacht ist. Die aufmüpfige, arrogante und öfters total unrealistisch dargestellte Protagonistin spricht wohl eher Teenager in der Pubertät an als erwachsene Leser. Die erwähnten Schachtelsätze und die unnötig in die Länge gezogene Handlung wiederum werden wohl keinen Jugendlichen begeistern.
Schade ist auch, dass hier nicht auf mehr Authentizität Wert gelegt wurde, sondern eine fast schon übermenschliche Heldin porträtiert wird und einige Handlungen weder nachvollziehbar noch überhaupt möglich sind. Dazu kommen etliche Logikfehler, welche sowohl die Handlung wie auch die Figuren unglaubwürdig erscheinen lassen. Natürlich lässt das Fantasygenre einiges an schriftstellerischer Freiheit zu, dennoch sollten Fehler in der Handlung vermieden werden.

Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Daher kann ich es auch nicht weiterempfehlen. Von der Lektüre der nachfolgenden Bände werde ich entsprechend absehen.
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