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Kundenbewertungen zu Phoenix - Tochter der Asche

Phoenix - Tochter der Asche
ab 1,99 €
Preis inkl. MwSt.
Phoenix – Tochter der Asche (Phoenix 1)
 
Ann-Kathrin Karschnick

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Anzahl der Bewertungen: 8
Durchschnittliche Bewertung: 4,5
Ein Buch was mich nicht überzeugt hat....
Klappentext und Cover haben mein Interesse geweckt. Es passt gut zur Geschichte und ist stimmig. Der Anfang ist gut, Travis Flucht vor den Drohnen, aber leider reichte das nicht, um mich vollends zu überzeugen.

Der Plot ist eigentlich sehr gut, nur leider mangelhaft umgesetzt. Mit den Charakteren wurde ich nicht richtig warm. Travi ist recht gut dargestellt, aber die anderen Nebenrollen gehen unter. Leon ist mir zu widersprüchlich. Mit ihm kam ich gar nicht zurecht.

Zwischen Anfang und Ende zog es sich teilweise so extrem, dass ich letztendlich fast aufhören wollte. Schade um die Idee, die wirklich gut ist. Die Dialoge waren oft nichtssagend. Es fiel mir schwer, der Geschichte zu folgen.


Eigentlich breche ich selten ein Buch ab. Aber dies ist eins davon gewesen. Vielleicht lese ich es nochmal weiter.
Eine tolle Geschichte um einen Phoenix
Ein Phoenix war zu Besuch und hat die Welt auf den Kopf gestellt. Nun herrscht wieder Ordnung und ich konnte meine Rezension auf höchst brennbarem Papier niederschreiben.

Inhalt:
1913 erschütterte Europa ein missglücktes Experiment, bei dem ein Drittel der Bevölkerung getötet wurde. Das Experiment sollen Seelenlose durchgeführt haben, die nach ihrem Tode zu Wesen aus dem Fantasyreich geworden waren. Die Saiwalo, eine überirdische Macht, mischt sich ein und baut, unterstützt von Nicholas Tesla, den am Boden liegenden Kontinent wieder auf. Im Jahr 2033 wird Hamburg nun von einer Mordserie erschüttert, eine Tat, die es dank des Überwachungsstaates kaum noch gibt. Leon werden die Ermittlungen übertragen und sein Verdacht fällt auf die geheimnisvolle Tavi, deren Besonderheit sie möglicherweise zum Täter macht. Die Jagd auf den Phoenix ist im vollen Gang.

Setting und Stil:
Hamburg in der Zukunft. Die Stadt ist in Sektoren aufgeteilt, die Kontinentalarmee wacht über Gesetz und Ordnung. Die Menschen gehen ihrer Arbeit nach und versuchen nicht aufzufallen. Unter ihnen befinden sich Seelenlose, die gnadenlos gejagt werden. Ein bedrückendes Szenario, das von Ann-Kathrin Karschnick stimmungsvoll und detailliert näher gebracht wird. Durch Tavi und Leon bekommen wir Einblick in beide Seiten und können hinter die Machenschaften der Saiwalo blicken. Futuristische Technik und übersinnliche Fähigkeiten werden gekonnt eingesetzt und fügen sich perfekt ins Setting ein.
Die Kapitel haben eine übersichtliche Länge und die Erzählsicht wechselt zwischen den Hauptcharakteren. Der Erzählstil ist angenehm bildlich und egal welche Situation sich gerade entwickelt, sie wird gekonnt fesselnd beschrieben.

Charaktere:
Tavi, eine sehr alte Phoenix, hat schon einiges in ihrem Leben erlebt, auf das mitunter auch angespielt wird. Trotzdem finde sie immer noch neue Aufgaben und Sinn für ihr Leben. Die Mordserie trifft sie persönlich und so nimmt sie nur zu gerne die Ermittlungen auf und wir blicken ihr dabei gerne über die Flügel.
Leon, der saiwalotreue Ermittler, dem Seelenlose ein Gräuel sind. Es ist zu vermuten, dass er seine Meinung überdenken muss. Und schon schnell beginnt man ihn auch ins Herz zu schließen und ihm die Daumen zu drücken, dass er den Fall gelöst bekommt, ohne allzu viel Unheil anzurichten.
Eine weitere große Rolle spielt die Hexe Katharina, die mit ihren Fähigkeiten den einen oder anderen guten Hinweis geben kann, ohne jedoch alles vorhersehen zu können.
Neben den Guten gibt es natürlich auch die Bösen. Der Täter bleibt schön lange im Verborgenen und es ist spannend mitzurätseln, welche Motivation er für die Taten hat. Die Saiwalo an sich sind eine über alles schwebende Bedrohung und ihre Ziele werden die Leser wahrscheinlich noch länger beschäftigen.

Geschichte:
Die Geschichte in ein bestimmtes Genre einzuordnen ist gar nicht so einfach. Romantasy trifft es nur zum kleinen Teil, Teslapunk und Dystopie bildet nur den Rahmen und Krimi betrifft einen Großteil der Handlung. Es ist also eine gewagte Mischung aus vielen Richtungen, die jedoch äußerst gelungen ist. Ausgewogen kommt jeder Fan seines Genres auf seine Kosten und als erster Teil einer Trilogie lässt er noch vieles für die Folgebände offen.

Fazit:
Ann-Kathrin Karschnick ist mit dem ersten Band der Phoenix-Trilogie ein sehr gelungener Einstieg in ihre Fantasy-Welt gelungen. Die Mischung verschiedener Genres überzeugt und fesselt und es ist schwer sich von Tavi und Leon zu lösen. Zum Glück kündigt sich der zweite Teil schon an. Bis dahin kann ich euch nur empfehlen, euch von der Phoenix in ihre Welt entführen zu lassen und Hamburg von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Die Altersempfehlung ab 16 passt dank einiger weniger expliziter Szenen durchaus.
eine Mischung aus Dystopie und fantasy, die mich überzeugen konnte
Vor mehr als hundert Jahren hat ein Experiment die Weltordnung durcheinander geworfen und die Menschen mussten um ihr Überleben kämpfen. Als Rettung erschienen ihnen Saiwalo – Wesen einer anderen Existenzebene. Über Geisterwächter traten sie in Kontakt mit den Menschen Europas und halfen beim Wiederaufbau. Schon bald wurden sie zu den unumstrittenen Führern, die durch strikte Kontrolle und Unterdrückung herrschen. Den Menschen gegenüber zeigen sie sich gnädiger, doch die übernatürlichen Wesen werden von ihnen und ihrem System gejagt – sie brauchen deren unsterbliche Körper, um sich selbst Leben zu verschaffen. In dieser Welt versucht die Phoenix Tavi ihre verschwundenen Söhne zu finden, den jungen Nathan zu einem wilden Geisterwächter zu erziehen und den Menschen zu helfen. In Gefahr bringen sie die Morde, die in letzter Zeit in Hamburg geschehen – jemand hat es auf die Menschen abgesehen, die sie im Laufe der Zeit aus dem Feuer gerettet hat. Das bringt den Ermittler Leon auf ihre Spur, der erst lernen muss, die Phoenix als menschlich zu sehen.


Die Geschichte wird abwechselnd von Tavi und Leon erzählt. Dabei wird der Leser gleich mit der neuen Welt konfrontiert, die viel technischer anmutet, als gewohnt. So sind es Drohnen, Gyrokopter und Magnetschweber, die der Kontinentalarmee dazu dienen, die Menschen in ihren Bezirken unter Kontrolle zu halten. Sicherheitssysteme stehen hoch im Kurs, sodass das System gleich sehr unterdrückend wirkt. Zusätzlich dazu ist die Umwelt verschmutzt und das Leben wirkt düster. Wobei die Menschen noch das bessere Los trifft, als die Seelenlosen, wie hier die Hexen, Dämonen und Phoenixe genannt werden.

Die einzelnen Zusammenhänge und Erklärungen kamen erst nach und nach, sodass sich erst langsam ein Bild des großen Ganzen entwickelte. Das Experiment und seine Folgen blieben großteils im Ungewissen, während sich die Informationen zu den Saiwalo und ihren Motiven nach und nach ergaben.

Die Aufteilung der Erzählung auf Tavi und Leon brachte zwei sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen mit sich. Während sie die Ungerechtigkeit im System sieht und diese auch bekämpfen will, ist er ein Mitglied der Armee. Leon arbeitet hart dafür aufzusteigen und ist mit dem Wissen aufgewachsen, alle Seelenlosen seien böse. So stark ist dieses in ihm verankert, dass es ihm nichts ausmacht, Tavi anzugreifen und er im Gegensatz stolz darauf ist. Die Tatsache, dass er recht lange braucht, um seine Weltsicht zu überdenken, hat ihm in manchen Situationen Sympathiepunkte gekostet, da er immer wieder daran denkt, Tavi für seine Karriere zu opfern.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Dystopie und fantasy, die genau die Elemente vereint, die mir an beiden Genre gefallen: eine Gesellschaft, in der vieles nicht gut läuft; eine Kämpferin, die etwas verändern will; ein Systemanhänger, der erst überzeugt werden muss und dazu fantastische Wesen mit einem Hauch von Magie; eine aufkommende Liebesgeschichte und eine Menge Spannung. Alles zusammengemixt konnte es überzeugen.
Spannender erster Teil
Klappentext:

Phoenix – Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?
Meinung:
Eine interessante, aber passende Mischung hat sich in diesem Buch gefunden. Und zwar Dystopie, Fantasy und Krimi. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Man wünscht sich nur, dass eine solche Zukunft nur in der Fantasie der Autorin geschehen mag und niemals Realität werden wird.
Dieses Buch ist der Teil 1 einer Reihe und man verfällt dem doch flüssigen Schreibstil der Autorin.
Fazit:
Durch die abwechslungsreichen Wendungen ist dieses Buch spannend und ich freue mich auf weitere Teile dieser Geschichte.
Ein Auftakt in eine Welt voller Fantasy und Action
Tavi lebt mit ihrem "Zieh - Sohn" Nathan in Hamburg . Auch wenn Tavi vom Aussehen her sehr jung ist , ist sie schon sehr alt und lebt schon eine halbe Ewigkeit auf dieser Welt. Denn sie ist ein Phoenix und damit unsterblich . Aber sie ist täglich auf der Hut , da niemand von ihren Fähigkeiten wissen darf , denn Wesen wie sie ( auch Seelenlose genannt ) , werden von der Kontinentalarmee fest genommen , da die Saiwalo behaupten das die Seelenlosen gefährlich sind . Dann geschehen auf einmal in der Stadt merkwürdige Morde und die Opfer sind Tavi nicht unbekannt ........
Anfangs hatte ich ein klein wenig Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, da man viel zu schnell in die Geschichte reingeworfen wird.
Das schöne hier ist, das hier genau 3 Genre vertreten sind ; Dystopie, Fantasy und Krimi . Diese Mischung passt ziemlich gut zusammen und das hat die Autorin auch sehr geschickt kombiniert.
Ich liebe ja diese Art von Dystopien, aber trotzdem würde ich mir selber so eine Zukunft nie wünschen wie in diesem Buch . Trotzdem hat mir das Buch gefallen :) .
Die Seelenlosen werden in dieser Welt verstoßen und verachtet , da die Regierung behauptet das die Seelenlosen gefährlich sind, doch man lernt hier natürlich die Seelenlosen ganz anders kennen .
Zu den Charakteren: Leon mochte ich erst am Schluss , da er Anfangs immer sehr kühl und arrogant rüber kam .
Bei Tavi merkt man , dass sie schon sehr lange auf dieser Welt lebt. Um Nathan kümmert sie sich , als ob er ihr eigener Sohn wäre . Das macht sie mir sehr sympathisch .
Ein guter Auftakt einer Reihe die mich nun auch gefesselt hat
Bei dieser Reihe hat mir bisher das Cover gut gefallen.
So habe ich mich zur Blogtour gemeldet und hatte Glück denn ich wurde genommen und bekam ein Ebook Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Natürlich war ich auch froh, das ich die Autorin auf der Leipziger Buchmesse persönlich kennen lernen durfte. Denn ich habe fest gestellt das sie sehr sympathisch und natürlich ist.

Das Cover des Buches ist gut gestaltet und hat mir Lust gemacht das Buch mal zu lesen.
Nachdem ich mit dem Ebook angefangen hatte, konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen denn es war spannend, intressant und actionreich geschrieben.
Das Buch ist zwar der erste Teil einer Reihe, aber trotzdem oder gerade deswegen sind die darin vorkommenden Wendungen intressant gestaltet und bieten eben auch Spannung und Action. Manche dieser Wendungen habe ich so nicht erwartet und wurde dadurch mehrmals positiv überrascht. Denn gerade so gewann das Ebook meiner Meinung nach an Höhen und Tiefen und ist ein gut geschriebener Fantasy Roman.
Nachdem ich das komplette Ebook gelesen habe, möchte ich wissen wie es weiter geht.
Man sollte wenn man mit dem Lesen begonnen hat, unbedingt weiter lesen.
Ein Phoenix gegen den Rest der Welt
Tavi ist eine Phoenix. Eine Seltenheit, auch in diesen Zeiten. Wesen wie sie, ebenfalls Dämonen und Hexen, werden von den Saiwalo als Seelenlose gejagt und für ihre Zwecke missbraucht. Die Bevölkerung lebt in Angst vor ihnen, dabei ist Tavi alles andere, als eine Bedrohung. Jediglich der Regierung, hat sie den Kampf angesagt. Ihr Leben auf der Flucht nimmt jedoch ein jähes Ende, als eine Mordserie Hamburg erschüttert. Die Opfer sind ihr alle bekannt und so macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Mehr oder weniger unfreiwillige Hilfe, bekommt sie von dem Ermittler Leon. Ein ungleiches Paar, dasselbe Ziel.

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Feder an der Seite ist einfach wunderschön und habe ich so auch noch nie gesehen. Eine tolle und passende Idee.

Zum Kauf des Buches, hat mich eigentlich die Autorin bewegt. Ann-Kathrin treffe ich schon seit mehreren Jahren auf einem Mittelaltermarkt und ich schätze die Gespräche mit ihr sehr. Eine wirklich charmante und liebenswerte Autorin.

Der Schreibstil ist flüssig, auch wenn man vielleicht am Anfang etwas braucht, um in die Story hineinzufinden. Mit der Zeit zieht sie einen immer mehr in seinen Bann und es fällt schwer, das Buch wieder zur Seite zu legen.
Gelungener Auftakt!
Kurzbeschreibung

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

Äußere Erscheinung

Obwohl ich zugegebenerweise die bronze/braune Coverfarbe nicht mag, finde ich das Cover für die Handlung sehr passend gestaltet. Die dunkle, düstere Umgebung gibt die Umgebung und die Welt, in der »Phoenix« spielt, einfach sehr schön wieder. Dazu passend ist Tavi mit ihren Phoenix-Flügeln auf einem Hausdach zu sehen, eine Pose, die gut zu ihr passt und auch im Buch vorkommt. Der Titel steht in Flammen im Himmel und bietet so ein hübschen Blickfang.

Meine Meinung

Das Buch wurde mir auf der Buchmesse praktisch aufgezwungen, aber nachdem der Geldbeutel nein gesagt hat, durfte ich es nun im Rahmen der Blogtour als Ebook lesen und rezensieren. Und was soll ich sagen? Nachdem ich Ann-Kathrins AURORA-Bände beide verschlungen hatte, war ich schon sehr gespannt auf ihre preisgekrönte »Phoenix«-Trilogie. Der Schreibstil ist wieder einmal sehr angenehm, obwohl es zu Beginn nicht ganz einfach ist, sich in ihr Teslapunk-Universum einzufinden. Zumindest nicht, wenn man gar keine Ahnung davon hat.

In der Geschichte geht es um Tavi, eine uralte Phoenix, die in Hamburg unerkannt lebt. Sie hat ihr Leben der Rettung von Menschen gewidmet, aber die Menschen, die sie rettet, werden alle mit einem Mal von einer fürchterlichen Mordserie heimgesucht und Tavi steht im Verdacht, sie umgebracht zu haben. An den Fällen arbeitet Leon, der so auf Tavi trifft und nach anfänglichen Schwierigkeiten beschließen beide, zusammenzuarbeiten und den Mörder gemeinsam zu stellen. Mehr verrate ich nicht. ;-)

Kurz vor der Lektüre dieses Buches bekam ich eine kleine Schreckensnachricht. Eine gute Freundin mochte es nicht! Sie hatte richtig Probleme mit diesem Buch und ich darauffolgend natürlich Angst, dass es mir genauso ergehen könnte, aber schlussendlich war diese Angst unbegründet. Nach oben genannten Startschwierigkeiten konnte ich mich richtig gut im Teslapunk-Hamburg zurechtfinden, habe Tavi, Nathan und Leon lieb gewonnen und in der Handlung mitgefiebert.

Die Spannung kommt hier richtig früh auf und bleibt bis zum Ende bestehen. Dadurch, dass wir es hier nicht mit gewöhnlichen Menschen, sondern verschiedenen Seelenlosen (Hexen, Dämen, Phoenixe, usw.) zu tun haben, macht das Buch unvorhersehbar, da man bis zum Ende nicht weiß, wie wer in einer Notsituation reagieren wird. Und bei den Menschen, bei denen man ja noch um das Leben fürchten muss, hinterlässt diese Möglichkeit der Wiederaufstehung als Seelenloser gleich noch etwas mehr Nervenkitzel.

Unsere Protagonistin Tavi konnte ich fast auf der Stelle ins Herz schließen. Sie ist eigentlich keine Kämpferin, sondern will einfach nur ein ruhiges, friedliches Leben führen. Ihr langes Leben haben ihr zu jeder Menge Erfahrung verholfen und ihre Mutterinstinkte lassen sie gleich noch mal sympathischer werden. Und Nathan auch. 
Leon hat aber auch seine Vorzüge. Er ist der Starke, der Kämpfer, der manchmal einfach instinktiv und wenig vernünftig handelt. Schlussendlich würde aber auch er sich immer für das Richtige entscheiden und nach dem letzten Plottwist am Ende (Psst) mag ich ihn gleich noch mal ein wenig mehr. *grins*

Band 2 wird sicher nicht allzulang auf sich warten lassen. 

Fazit

»Phoenix – Tochter der Asche« ist auf jeden Fall ein gelungener Reihenauftakt, der so richtig Lust auf die folgenden Bände macht. Spannung und ein interessantes Handlungsuniversum inklusive. Ich vergebe 4 Sterne. (Man muss sich ja noch steigern können!)

Bewertung

4/5